CH211751A - Nach dem Frequenzänderungsverfahren arbeitende Fernmess-Empfangsanordnung. - Google Patents

Nach dem Frequenzänderungsverfahren arbeitende Fernmess-Empfangsanordnung.

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CH211751A
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/12Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is frequency or phase of AC

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description


  Nach dem     Frequenzänderungsverfahren    arbeitende     Fernmess-Empfangsanordnung.       In der     Fernmesstechnik    wurden bisher  am weitestgehenden diejenigen     Fernmessver-          fahren    verwendet, bei denen am Sender eine  Einrichtung zur Übertragung von     Winkel-          stellungen    verwendet wird.

   Um bei diesen       Fernmessverfahren    die     Messgrösse    über bereits  für andere Zwecke benutzte Leitungen über  tragen zu können, wurde vorgeschlagen, den  beweglichen Teil des Geberinstrumentes mit  einem Drehkondensator zu verbinden, der  einen Teil eines     Schwingungskreises    bildet.  Mit Hilfe dieser     änderbaren    und einer zwei  ten festen Frequenz wurde eine über einen       Übertragungskanal    dem Empfangsort zuge  leitete Schwebefrequenz erzeugt, wobei am  Empfangsort ein     Messinstrument    nach Art  eines     Frequenzmessers    vorgesehen ist.

   Dieses  Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass bei  ihm die Differenz zweier Hochfrequenzen ge  bildet     werden    muss und     da.ss    eine geringe     Ver-          aimmung    eine der beiden Frequenzen,     bei-          spiels -eie    durch Einwirkung von Tempera  tureinflüssen, auf die Schwingkreise sehr     be-          träebtliche    Fehler der Differenzfrequenz zur  Folge haben kann. Nachteilig ist ausserdem    noch der grosse Materialaufwand, da für den  Sender zwei hochwertige     Röhrenoszillatoren     vorgesehen werden müssen.  



  Bai einem andern Verfahren wird un  mittelbar die in Abhängigkeit von der     Mess-          grösse        geänderte    Frequenz eines Frequenz  bandes von beispielsweise 35-60 Hz dem       Empfangsinstrument    zugeführt. Ein derar  tiges Verfahren hat wiederum den     Nachteil,     dass die Skala des Empfangsinstrumentes  nicht voll ausgenützt werden kann.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  aus eine nach dem     Frequenzänderungsver-          fahren    arbeitende     Fernmess-Emp.fangsanord-          nung,    bei - der erfindungsgemäss die vor  stehend erwähnten Übelstände dadurch ver  mieden werden,

   dass die von der     Messgrösse     abhängige     Sendefrequenz    eines bestimmten  zur Verfügung     stehenden    Frequenzbandes  durch eine     Impulsumformereinrichtung    in  einen proportionalen Gleichstrom umgewan  delt und     dieser    Gleichstrom einem Gleich  strominstrument     zugeführt    wird und dass auf  das Drehsystem des Gleichstrominstrumentes  ein einem vorgeschriebenen     Frequenzwert    des      Frequenzbandes proportionales Gegendreh  moment einwirkt.

   Dieses     Gegendrehniomeni-          kann    entweder von einer auf das Drehsystem  des Gleichstrominstrumentes einwirkenden       Rückzugfeder    oder von einer dritten an der  gleichen Spannung wie die andern     Wichlun-          gen    liegenden Wicklung eines     Kreuzspul-          instrumentes    hervorgerufen werden.  



  Zur Summen-     bezw.    Differenzbildung  mehrerer     Messgrössen    können die einzelnen  Empfangsanordnungen an die Leitungen des  Gleichstrominstrumentes angeschlossen wer  den, wobei das Gegendrehmoment eine der  Anzahl der     Empfangsanordnungen    entspre  chende Grösse aufweist. Für die Fernmessung  von     Lieferungs-    und     Bezugsgrössen    kann das  Gegendrehmoment auf eine mittlere Fre  quenz des     Frequenzbandes    abgestimmt und  der Nullpunkt der Skala des Gleichstrom  instrumentes in die Mitte verlegt werden.

         Zweckmässigerweise    kann die     Impulsumfor-          mereinrichtung    nach einem der     bekannten          Energie-ITmladeverfahren    arbeiten.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführnngs-          beispiel    der Erfindung dargestellt.  



  Der Zeiger 1 des     Messinstrumentes    ? ist  mit dem drehbaren Teil eines Drehkonden  sators 3 gekuppelt, zu dem ein zweiter Kon  densator 4 parallel. liegt. Diese Kondensa  toren 3, 4 bilden nun über einen Aufwärts  transformator 5     nlit    einer     Induktivität    6     und     einer Röhre 7 eine     Dreipunl;t-SchwingI#i-eis-          schaltung.    Im Ausgangskreis dieser     Schal-          fung    liegt ein mit. einem     LTbertragernetz    8  verbundener     Ausgangstransformator    9.

   Die  Anordnung arbeitet zweckmässig     innerhalb     eines Frequenzbereiches von ?50-350     Hz.     Aus     L-nterlagerungsgründen    auf Telefon  leitungen kann natürlich der Frequenz  bereich auch etwas anders geartet sein, bei  spielsweise die Frequenzen     ?00-300    oder       200-250    Hz umfassen.  



  An der     Empfangsstelle    befindet sich ein  Eingangstransformator<B>10,</B> der mit einer  nach dem bekannten     Kondensator-Umlade-          verfahren    arbeitenden, zwei     Ent:ladun.gs-          röhren    11, 12 und einen     Messkondensator    13  aufweisenden     Impulsumforniereinrichtung   <B>11</B>    verbunden ist.

   Die     Ausgangsleitungen    dieser       L        mformereinriehtung    14 sind an die Leitun  gen 15,<B>10</B> eines Gleichstrominstrumentes 17  <B>-</B>     es          n-          n     Das     Gleielistroniinstrument    1.7 ist zwecks  Erzielung einer     Spanniiiigsunabhängigkeit     ein     Ki-euzspulinstruinent,    das die beiden nor  malen     'N#@'ieklung   <B>18,</B> 19 und eine dritte  W     ickhing    ?0 enthält.

   Diese dritte Wicklung       ;#0    erzeugt ein im     vorliegenden    Fall dem un  tern     Frequenzwert    250 Hz proportionales       CTegendi@ehinoment.    Die     Wcklung    19 ist  noch von einem     ALisgle        ichkondensa.tor    21  überbrückt.  



  Die Anordnung     arbeitet    nun derart. dass  jeweils die Kapazität des     Kondensators    3 in       Abhängigkeit    von der vom     Gleichstrom-          instrument    ? gemessenen Grösse geändert  wird. Dabei kann dieser     Kondensator    3 in  seinen Dimensionen klein gehalten werden,  da erstens dieser über einen Aufwärtstrans  formator 5     mit    der     Induktivität    ss gekup  pelt ist und     zweitens    mit einer verhältnis  mässig hoben Frequenz gearbeitet wird. Das       elektrostatische        Drehmoment    ist- demnach  sehr klein.

   Es wird entweder im     141essinsti-ii-          ment    ? mit     eingeeicht    oder bei der     Dimen-          s-ionierung    der     Riickzugfedei@    berücksichtigt.  



       Der    in     Abh-Iingigkeit    von der     Messgrösse     in seiner Frequenz geänderte Wechselstrom  wird     über    den     Ausgangstransformator    9 dem  Leitungsnetz 8 und dem     Einga.ngstransfor-          mator    10 der     ITniformereinrichtung    14 zu  geführt, die die     TTinformung    des ankommen  den     Z\        eehselstromes    in einen     Gleiebstrom     bewirkt, dessen     Energie-uvei-t    der jeweiligen  Frequenz des     M'echselstronles    entspricht.

       Ob-          tvolil    diese     Art    der Energieumformung an  sich     bekannt    ist. sei noch     kurz    erwähnt, dass  der     Auflade-Kondensatorstrom    über die       Entladungsi ölire    11 dem Gleichstrominstru  ment 17     zugefiihr-t    wird, während der     Ent-          lade-Kondensatorstrom    sieh über die Entla  dungsröhre 12 entlädt.  



  Bei     Verwendung    eines normalen     Kreuz-          spiilinstrumentes        würde    dessen     @Tullpunl@i-          ungefälir        ini        letzien    Drittel der Skala liegen.       CTin    den     '.\'ullpunl@t    an den Skalenanfang ver-           legen    und die Instrumentenskala normal aus  nützen zu können, wirkt auf das Gleich  strominstrument 17 ein der Frequenz 250  proportionales Gegendrehmoment, das, wie  bereits erwähnt, von der dritten Wicklung  ?0 hervorgerufen wird.

   Man kann selbstver  ständlich auf eine dritte Wicklung verzich  ten, wenn die Wicklung 19 mit, einer An  zapfung versehen wird.  



  Die     Summierung    mehrerer     Messwerte     kann dadurch erreicht werden, dass sämtliche  Empfängeranordnungen     mit    den Leitungen  15, 16 des Gleichstrominstrumentes 17 ver  bunden werden. Die Empfängeranordnungen  sind dann alle parallel zueinander geschal  tet. Dabei ist es natürlich notwendig, dass  das Gegendrehmoment entsprechend der An  zahl der zu summierenden     Messgrössen    ver  grössert wird.

   Bei Verwendung der Emp  fangsanordnung für die Fernmessung von       Lieferungs-    und     Bezugsmessgrössen,        heispiels-          weise    von Leistungen wechselnder Energie  richtung wird ein normales Gleichstrom  instrument verwendet, dessen Nullpunkt  in der Mitte liegt, wobei das zusätzliche  Drehmoment auf eine mittlere Frequenz des  Frequenzbandes abzustimmen ist. Der Zeiger  des Gleichstrominstrumentes gibt dann bei  Energielieferung und Energiebezug jeweils  die Differenz zwischen dem Haupt- und dem  Gegendrehmoment an.  



  Es sei noch erwähnt, dass bei der Emp  fangsanordnung die Verwendung von Gleich  strominstrumenten sehr kleiner Trägheit  möglich ist, so dass deren Einstellung auf die  fernübertragene     Messgrösse    sehr rasch er  folgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nach. dem Frequenzänderungsverfahren arbeitende Fernmess - Empfangsanordnung, (la.durch gekennzeichnet, dass die von der Messgrösse abhängige Sendefrequenz eines bestimmten zur Verfügung stehenden Fre- quenzbandes durch eine Impulsumformer einrichtung in einen proportionalen Gleich strom umgewandelt und dieser Gleichstrom einem Gleichstrominstrument zugeführt wird und da,
    ss auf das Drehsystem des Gleich- Strominstrumentes ein einem vorgeschrie benen Frequenzwert des Frequenzbandes pro portionales Gegendrehmoment einwirkt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Empfangsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegen drehmoment von einer auf das Dreh system des Gleichstrominstrumentes ein wirkenden Rückzugfeder ,erzeugt wird. ?. Empfangsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass. das Gegen drehmoment von einer dritten, an der gleichen Spannung wie die andern Wick lungen liegenden Wicklung eines Kreuz spulinstrumentes hervorgerufen wird.
    Empfangsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegen drehmoment durch eine mit der Span nungsquelle verbundene Anzapfung an einer der beiden Wicklungen eines Kreuz spulinstrumentes hervorgerufen wird. 4. Empfangsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sum men- bezw. Differenzbildung mehrerer Messgrössen die einzelnen Empfangsanord nungen an die Leitungen der Gleichstrom instrumente angeschlossen sind und dass das Gegendrehmoment eine der Anzahl der Empfangsanordnungen entsprechende Grösse aufweist. 5.
    Empfangsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Fermessung von Lieferungs- und Be- zugsmessgrössen das Gegendrehmoment auf eine mittlere Frequenz des Frequenz bandes abgestimmt ist und der Nullpunkt der Skala des Gleichstrominstrumentes in der Mitte liegt. 6. Empfangsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Impuls umformereinrichtung nach einem Energie Umladeverfahren arbeitet. 7.
    Empfangsanordnung nach Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch eine mit Konden satoren ausgerüstete Impulsumformerein- richtung.
CH211751D 1939-10-19 1939-10-19 Nach dem Frequenzänderungsverfahren arbeitende Fernmess-Empfangsanordnung. CH211751A (de)

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