AT155686B - Verbindungsglied zwischen symmetrisch geerdeten und unsymmetrisch geerdeten Anordnungen insbesondere bei Hochfrequenzsendern. - Google Patents

Verbindungsglied zwischen symmetrisch geerdeten und unsymmetrisch geerdeten Anordnungen insbesondere bei Hochfrequenzsendern.

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AT155686B
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  Verbindungsglied zwischen symmetrisch geerdeten und unsymmetrisch geerdeten Anordnungen insbesondere bei   Hoehfrequenzsendern.   



    In Hochfrequenzsendern besteht häufig die Aufgabe, die zum Erdpunkt symmetrisch angeordnete Gegentaktstufe an erdunsymmetrische Antennenzuführungen anzuschliessen. Es sind Schaltungen bekannt, in denen dieser Zweck z. B. mittels einer Brücke oder eines Phasentransformators erreicht wird. Diese bekannten Anordnungen sind jedoch unübersichtlich in ihrem Aufbau und vor allem schwer abzugleichen. In solchen Übergangsschaltungen von symmetrischen zu unsymmetrischen Teilen einer Schaltung ist die Forderung zu erfüllen, dass sowohl bei Leerlauf als auch bei Kurzschluss, welcher auf der unsymmetrischen Seite entsteht, auf der symmetrischen Seite der Schaltung der Symmetriezustand keine Änderung erfährt. 



  Die Erfindung erfüllt diese Forderung in einfacher Weise, wie im folgenden an Beispielen beschrieben ist. 



  Fig. 1-7 sind Schaltbilder je eines dieser Beispiele. 



  1 bezeichnet eine Anordnung, die symmetrisch zu ihrem Erdungspunkt d ist. Diese Anordnung, deren Aufbau hier unwesentlich ist, ist z. B. die Endstufe eines Röhrensenders oder Hochfrequenzerzeugers. 



  Die Einrichtung nach Fig. 1 hat zwei Kondensatoren 2,. 3, die auf der Ausgangsseite der Anordnung 1 hintereinandergeschaltet sind. Diese Kondensatoren, die einen verlustarmen Leerlaufscheinwiderstand bilden, haben je den Scheinwiderstand - j. # C. Ein Mittelabgriff t zwischen den Kondensatoren 2,.'J ist über eine Spule 4 an den geerdeten Punkt e des Belastungswiderstandes 5 angeschlossen, der z. B. eine Antennenzufuhrungsleitung darstellt. Einer der Aussenpunkte der symmetrischen Seite, d. h. der Seite, auf welcher die Anordnung 1 sich befindet, ist über eine Spule 6 gleichfalls mit dem Widerstande 5 verbunden. Die Spulen 4, 6 bilden je einen verlustarmen Scheinwiderstand, der gegenphasig zu den kapazitiven Impedanzen 2,. 3 ist.

   Der Scheinwiderstand der Spulen 4, 6, die einander gleichwertig sind, ist so bemessen, dass bei Kurzschluss auf der unsymmetrisehen Seite 5, d. h. wenn der Widerstand 5 den Wert Null hat, auf der symmetrischen Seite von 1 eine Sperrkreisschaltung entsteht. Diese Schaltung ist vorhanden, wenn beide Spulen 4,6 je den Scheinwiderstand '. mL haben. 



  Die Einrichtung nach Fig. 2 hat zwei Spulen 7, 8, die sich auf der Ausgangsseite der Anordnung 1 befinden. Diese Spulen sind gleich gross. Sie sind nach der Vorschrift bemessen, die mit Bezug auf Fig. 1 angegeben ist, und sind über Kondensatoren 9, 10 mit dem Widerstande 5 verbunden. 



  Die Einrichtung nach Fig. 3 gleicht im : wesentlichen der in Fig. 1 gezeigten, doch sind die in Fig. 3 dargestellten Spulen 4. 6 miteinander gekoppelt. Die Spulen 4, 6 sind hier z. B. nach Art eines Goniometers angeordnet. Der Induktivitätswert 2 x . y. ! fL wird durch Ändern der gegenseitigen Kopplung beider Spulen eingestellt. 



  Die Einrichtung nach Fig. 4 ähnelt der in Fig. 2 gezeigten. Ihre Spulen 7, 8 sind zum Unterschiede von der Anordnung nach Fig. 2, wo die Spulen 7, 8 je eine Wicklung bilden, von einer einzigen Wicklung gebildet. 



  Die Einrichtung nach Fig. 5 ist den in Fig. 2 und 4 gezeigten Anordnungen verwandt. Sie hat eine Spule S, die in dem Ausgangskreise der Anordnung 1 liegt und induktiv mit den Spulen 7, 8 gekoppelt ist, welche auf diese Art transformatorisch mit der Anordnung 1 gekoppelt sind. Die   

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Spulen   7,   8 sind kapazitiv an den Widerstand 5 angeschlossen, z. B. durch Kondensatoren 9, 10. Die
Spulenkapazitäten   C,   die punktiert angedeutet sind, werden hiedurch verhindert, Unsymmetrie in der Einrichtung zu bewirken. Gemäss Fig. 6 können statt der Spulen   4,   6, Fig. 1, Serienresonanz- kreise 4', 6'vorgesehen werden, die zum Beseitigen von Oberwellen dienen. 



  Ferner kann, wie Fig. 7 zeigt, der in Fig. 1 dargestellte Kondensator 3 durch zwei Spulen 3' ersetzt sein, die so bemessen sind, dass die Differenz ihrer Scheinwiderstände   m.   LI   und m. L ; gleich     --- ist,   wo c die Kapazität des Kondensators 2 ist. Diese Anordnung ist besonders dann von Vorteil,   o.   c wenn auf der Ausgangsseite ein abgestimmter Resonanzkreis vorhanden'ist, denn der Resonanzwert dieses Kreises kann dann durch Einstellen der Spulen 3'geändert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verbindungsglied zwischen symmetrisch geerdeten und unsymmetrisch geerdeten Anordnungen, insbesondere bei Hochfrequenzsendern, dadurch gekennzeichnet, dass der verlustarme Leerlaufschein- widerstand auf der symmetrischen Seite einen Mittelabgriff hat, der über einen zu dem Leerlaufschein- widerstand gegenphasigen verlustarmen Scheinwiderstand mit dem Erdpunkt des unsymmetrischen
Teiles verbunden ist, dass ferner einer der Aussenpunkte des symmetrischen Teiles über einen gleich grossen Scheinwiderstand mit dem nicht geerdeten Punkt des unsymmetrischen Teiles verbunden ist. und dass die Grösse dieser   Verbindungsscheinwiderstände   so bemessen ist, dass bei Kurzschluss auf der unsymmetrischen Seite, auf der symmetrischen Seite eine   Sperrkreisschaltung   entsteht.

Claims (1)

  1. 2. Verbindungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungssehein- widerstände miteinander gekoppelt sind.
    3. Verbindungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Ausgangsseite eines Hochfrequenzgenerators zwei gleich grosse Kapazitäten hintereinandergeschaltet sind, und dass die Mitte dieser Kapazitäten sowie einer der Aussenpunkte über je eine Spule mit dem Belastung- widerstand verbunden sind, deren Scheinwiderstand die Hälfte des Scheinwiderstandes jedes der hinter- einandergeschalteten Kondensatoren beträgt.
    4. Verbindungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Leerlaufwiderstände Spulen vorhanden sind, die über kapazitive Widerstände mit dem Belastungswiderstand verbunden sind.
    5. Verbindungsglied nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Kapazitäten durch zwei Spulen ersetzt ist.
    6. Verbindungsglied nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungs- widerstände Serienresonanzkreise dienen.
    7. Verbindungsglied nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die als Leerlaufwiderstände vorgesehenen Spulen transformatorisch an den erdsymmetrischen Teil angeschlossen sind.
AT155686D 1936-09-26 1937-09-14 Verbindungsglied zwischen symmetrisch geerdeten und unsymmetrisch geerdeten Anordnungen insbesondere bei Hochfrequenzsendern. AT155686B (de)

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