CH209718A - Maschine mit exzentrisch in einem Stator umlaufendem Rotor. - Google Patents

Maschine mit exzentrisch in einem Stator umlaufendem Rotor.

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CH209718A
CH209718A CH209718DA CH209718A CH 209718 A CH209718 A CH 209718A CH 209718D A CH209718D A CH 209718DA CH 209718 A CH209718 A CH 209718A
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Cambron Gustave
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Cambron Gustave
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/34Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members
    • F01C1/344Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member
    • F01C1/352Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member the vanes being pivoted on the axis of the outer member

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Description


      :Maschine    mit     exzentrisch    in einem     Stator    umlaufendem Rotor.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Maschine mit einem exzentrisch in einem       Stator    umlaufenden Rotor und radial zum  Rotor angeordneten Schiebern.  



  Bei bekannten Maschinen dieser Bauart  lassen sich die auf gewisse bewegliche Teile  einwirkenden Zentrifugalkräfte schwer aus  gleichen, so dass diese einen relativ grossen  spezifischen Druck zwischen gewissen Teilen  verursachen und eine Verminderung des me  chanischen Wirkungsgrades zur Folge haben,  während bei hohen Umlaufzahlen häufig ein  Heisslaufen der Maschine und ein Stillstand  derselben eintritt.  



  Bei der Maschine der vorliegenden Erfin  dung werden diese Nachteile weitgehend ver  mieden. Dies wird erfindungsgemäss dadurch  erreicht, dass die Schieber paarweise je in  einer Ebene angeordnet sind und jedes       Schieberpaar    mit einer Nabe in Verbindung  steht, die drehbar auf einem     exzentrischen     Organ sitzt, wobei die Schieber in im Rotor       vo,egesehenen    Schlitzen gleiten, das Ganze    derart, dass sich 'die Relativbewegungen zwi  schen Schieber und Rotor geradlinig voll  ziehen.  



  Auf der Zeichnung ist als beispielsweise  Ausführungsform eine Maschine mit zwei.       Schieberpaaren    dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Schnitt nach der Linie     A-B     in     Fig.    2, und       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     C-D     in     Fig.    1.  



  In einem     Statorgebäuse    1 ist ein Rotor 2       exzentrisch    angeordnet und mit einer Welle  20 in Verbindung gebracht. Dieser Rotor  läuft in     bezw.    auf in den     Statorschildern    5  und 6 untergebrachten     Kugellagern    3 und 4.  



  Die radialen Schieber 7, 8, 9 und 10 sind  paarweise derart angeordnet, dass die Schieber  7 und 8 einerseits und die Schieber 9 und  10 anderseits je in einer Ebene liegen,  wobei die Ebene der Schieber 9 und 10  winkelrecht zur Ebene der Schieber 7 und B.  liegt. Die Schieber 7 und 8 sitzen an einer  Nabe 11, die sich um ein     exzentrisches         Organ 13 dreht. Die Schieber 9 und 10 sind  über eine Nabe 12 miteinander verbunden,  welche Nabe drehbar auf einem exzentrischen  Organ 14 angeordnet ist. Die     exzentrischen     Organe     13    und 14 ihrerseits sind drehbar  auf einer     gemeinsamen    Umdrehungsachse 15  angeordnet, zu der sie symmetrische Stel  lungen einnehmen.  



  Die Schieber 7, 8, 9 und 10 durchsetzen  den Rotor 2 in radialen Schlitzen, so dass  die Ebenen der beiden     Schieberpaare    durch  die     Rotoraclise    hindurchgehen. Die Reibung  der Schieber in den     Rotorschlitzen    wird durch  den Einbau von     Abroll-    oder     Gleitvorriclc-          tungen    16 aus geeignetem Werkstoff, die  keine oder nur eine geringe Schmierung  erfordern, in diesen Schlitzen herabgesetzt.

    Die radiale Ausdehnung der     Schieberpaare     inklusive ihrer Nabe ist etwas kleiner als  der     Statordurchrnesser    gewählt, wodurch zwi  schen den     Schieberaussenrändern    und der       Statorinnenwandung    ein Spiel entsteht, dessen  Grösse sich während des     Rotorumlaufes    än  dert. Dieses Spiel wird durch eine oder  mehrere Dichtungsleisten 17 zum Verschwin  den gebracht, die in entsprechenden, in den       Schieberendflächen    vorgesehenen Nuten     gleit-          bar    angeordnet sind.  



  Die Maschine lässt - sich als kraftauf  nehmende oder als kraftabgebende Maschine  verwenden, wobei der Rotor entweder durch  ein auf die freigelegten     Schieberflächen    wir  kendes     Fluidum    oder von der Welle aus in  Umdrehung versetzt wird.

   Die Umlaufbe  wegung des Rotors und der Schieber bewirkt  in den zwischen Rotor, Schiebern und     Sta-          torinnenwandung    vorhandenen Hohlräumen       volumetrische    Veränderungen, die dem Flui  dum eine arbeitsaufnehmende oder arbeitsab  gebende Strömung zu vollführen     ermöglichen.     Der Rotor des gezeichneten Ausführungsbei  spiels wird als Motorrotor im Sinne des  Uhrzeigers     (Fig.    1) umlaufen, wenn beispiels  weise eine Antriebsflüssigkeit durch Stutzen  18 eintritt und der Austritt durch Stutzen  19 erfolgt.  



  Bei Maschinen, bei denen die exzentri  schen Organe vom Rotor oder     von    aussen her    angetrieben werden, erhält das Innenprofil  des     Stators    zweckmässig eine Form nach der  von dein     Aussenrand    der Schieber bei deren  Umlauf beschriebenen Kurve, wodurch ein  gleichmässiges Spiel zwischen Schieber und       Stator    auf dein ganzen Umfange erreicht  wird und die Kraftentfaltung des durch  strömenden Fluidums auf die Dichtungsleisten  sich vermindern lässt.

   Während des Umlaufes  drücken die Dichtungsleisten unter der allei  nigen Wirkung der auf sie einwirkenden  Zentrifugalkraft gegen den     Stator.    Dieser       Anpressdruck    lässt sich aber durch die Wahl  einer passenden Form für diese Teile oder  durch Verwendung von Leichtmetallbaustoffen       herabsetzen.     



  Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel  liegt, wie     Fig.    1 und 2 zeigen, die     Axe    der       Umdrehungsachse    15 in der Mitte zwischen  der     Axe    des Rotors 2 und derjenigen des       Stators    1, also in     Exzentermitte    des Rotors  zum     Stator.    Die Umdrehungsachse 15 kann  aber auch in einem beliebigen andern Punkte  des     Statorschildes    6 befestigt sein. Die beiden  exzentrischen Organe 13 und 14 sind beim  gezeichneten Ausführungsbeispiel unabhängig  voneinander, sie können aber auch mitein  ander verbunden     bezw.    aus einem Stück her  gestellt sein.

   An Stelle der Umdrehungsachse  15 und der auf dieser drehbaren exzentrischen  Organe 13 und 14 könnte auch eine Kurbel  welle vorgesehen sein, welche im     Statorschild     drehbar gelagert ist und denselben Zweck  zu ei-füllen vermag.  



  Durch ein System von Zahnrädern oder  ähnlich     wirkenden        Übertragungsmittelir    ist  es möglich, die Umdrehung des     Exzenter-          triebes    von derjenigen des Rotors abzuleiten.  Die Reibung zwischen     Schiebernaben    und  exzentrischen Organen einerseits und zwi  schen diesen und der     Umdrehungsachse    15  anderseits können durch bekannte Mittel  vermindert werden.  



  Die kinematische Überprüfung ergibt,  dass die exzentrischen Organe mit doppelter       Maschineudrehzahlumlaufen.    Wenn man diese  Organe und die Umdrehungsachse 15 fest  miteinander verbindet und letztere in nicht      gezeichneter Weise in Kugellagern im Ge  häuseschild 6 abstützt und über dieses hin  aus verlängert, so ergeben sich zwei treibende  oder getriebene Wellen, von denen die eine  mit der doppelten Umdrehungszahl der andern  umläuft.  



  An Stelle von zwei     Schieberpaaren    können  auch deren mehr vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine mit einem exzentrisch in einem Stator umlaufenden Rotor und radial zum Rotor angeordneten Schiebern, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schieber paarweise je in einer Ebene angeordnet sind und jedes Schieberpaar mit einer Nabe in Verbindung steht, die drehbar auf einem exzentrischen Organ sitzt, wobei die Schieber in im Rotor vorgesehenen Schlitzen gleiten, das Ganze derart, dass sich die Relativbewegungen zwi schen Schieber und Rotor geradlinig voll ziehen. UN TERANSPR üCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrischen Or gane drehbar auf einer im Stator befestigten Umdrehungsachse angeordnet sind. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrischen Organe unter sich ver bunden sind. 3. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich- rret, dass der Rotor und die exzentrischen Organe mechanisch auf Drehung mitein ander in Verbindung gebracht sind. 4. Maschine nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrischen Or gane mit einer Welle in Verbindung stehen, welch letztere in dem einen Statorschilde drehbar gelagert ist. 5.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrischen Or gane Teile einer in dem einen Stator- schild drehbar gelagerten Kurbelwelle bilden. 6. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schieberaussen- rändern zur Überbrückung des Spiels zwi schen den Schiebern und der Statorinnen- wandung dienende Dichtungsleisten ange ordnet sind. 7. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Statorinnenprofil der von dein Aussen rand der Schieber beim Umlaufen beschrie benen Kurve entspricht. B.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeich net, dass die Schlitze im Rotor zum Durch lassen der Schieber radial liegen und mit eine minimale Schmierung erfordernden Abrollvorrichtung ausgestattet sind. 9. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 6 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schlitze im Rotor zum Durchlassen der Schieber radial liegen und mit eine minimale Schmierung erfor derndem Gleitvorrichtungen ausgestattet sind.
CH209718D 1938-04-21 1939-04-18 Maschine mit exzentrisch in einem Stator umlaufendem Rotor. CH209718A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5316456A (en) * 1990-01-12 1994-05-31 Eckhardt Georg W Slide vane machine
US6749411B1 (en) * 2003-05-20 2004-06-15 Charles Matthew Lee Rotary vane hydraulic power device

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5316456A (en) * 1990-01-12 1994-05-31 Eckhardt Georg W Slide vane machine
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