CH209718A - Maschine mit exzentrisch in einem Stator umlaufendem Rotor. - Google Patents
Maschine mit exzentrisch in einem Stator umlaufendem Rotor.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
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Description
:Maschine mit exzentrisch in einem Stator umlaufendem Rotor. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Maschine mit einem exzentrisch in einem Stator umlaufenden Rotor und radial zum Rotor angeordneten Schiebern.
Bei bekannten Maschinen dieser Bauart lassen sich die auf gewisse bewegliche Teile einwirkenden Zentrifugalkräfte schwer aus gleichen, so dass diese einen relativ grossen spezifischen Druck zwischen gewissen Teilen verursachen und eine Verminderung des me chanischen Wirkungsgrades zur Folge haben, während bei hohen Umlaufzahlen häufig ein Heisslaufen der Maschine und ein Stillstand derselben eintritt.
Bei der Maschine der vorliegenden Erfin dung werden diese Nachteile weitgehend ver mieden. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Schieber paarweise je in einer Ebene angeordnet sind und jedes Schieberpaar mit einer Nabe in Verbindung steht, die drehbar auf einem exzentrischen Organ sitzt, wobei die Schieber in im Rotor vo,egesehenen Schlitzen gleiten, das Ganze derart, dass sich 'die Relativbewegungen zwi schen Schieber und Rotor geradlinig voll ziehen.
Auf der Zeichnung ist als beispielsweise Ausführungsform eine Maschine mit zwei. Schieberpaaren dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 2, und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 1.
In einem Statorgebäuse 1 ist ein Rotor 2 exzentrisch angeordnet und mit einer Welle 20 in Verbindung gebracht. Dieser Rotor läuft in bezw. auf in den Statorschildern 5 und 6 untergebrachten Kugellagern 3 und 4.
Die radialen Schieber 7, 8, 9 und 10 sind paarweise derart angeordnet, dass die Schieber 7 und 8 einerseits und die Schieber 9 und 10 anderseits je in einer Ebene liegen, wobei die Ebene der Schieber 9 und 10 winkelrecht zur Ebene der Schieber 7 und B. liegt. Die Schieber 7 und 8 sitzen an einer Nabe 11, die sich um ein exzentrisches Organ 13 dreht. Die Schieber 9 und 10 sind über eine Nabe 12 miteinander verbunden, welche Nabe drehbar auf einem exzentrischen Organ 14 angeordnet ist. Die exzentrischen Organe 13 und 14 ihrerseits sind drehbar auf einer gemeinsamen Umdrehungsachse 15 angeordnet, zu der sie symmetrische Stel lungen einnehmen.
Die Schieber 7, 8, 9 und 10 durchsetzen den Rotor 2 in radialen Schlitzen, so dass die Ebenen der beiden Schieberpaare durch die Rotoraclise hindurchgehen. Die Reibung der Schieber in den Rotorschlitzen wird durch den Einbau von Abroll- oder Gleitvorriclc- tungen 16 aus geeignetem Werkstoff, die keine oder nur eine geringe Schmierung erfordern, in diesen Schlitzen herabgesetzt.
Die radiale Ausdehnung der Schieberpaare inklusive ihrer Nabe ist etwas kleiner als der Statordurchrnesser gewählt, wodurch zwi schen den Schieberaussenrändern und der Statorinnenwandung ein Spiel entsteht, dessen Grösse sich während des Rotorumlaufes än dert. Dieses Spiel wird durch eine oder mehrere Dichtungsleisten 17 zum Verschwin den gebracht, die in entsprechenden, in den Schieberendflächen vorgesehenen Nuten gleit- bar angeordnet sind.
Die Maschine lässt - sich als kraftauf nehmende oder als kraftabgebende Maschine verwenden, wobei der Rotor entweder durch ein auf die freigelegten Schieberflächen wir kendes Fluidum oder von der Welle aus in Umdrehung versetzt wird.
Die Umlaufbe wegung des Rotors und der Schieber bewirkt in den zwischen Rotor, Schiebern und Sta- torinnenwandung vorhandenen Hohlräumen volumetrische Veränderungen, die dem Flui dum eine arbeitsaufnehmende oder arbeitsab gebende Strömung zu vollführen ermöglichen. Der Rotor des gezeichneten Ausführungsbei spiels wird als Motorrotor im Sinne des Uhrzeigers (Fig. 1) umlaufen, wenn beispiels weise eine Antriebsflüssigkeit durch Stutzen 18 eintritt und der Austritt durch Stutzen 19 erfolgt.
Bei Maschinen, bei denen die exzentri schen Organe vom Rotor oder von aussen her angetrieben werden, erhält das Innenprofil des Stators zweckmässig eine Form nach der von dein Aussenrand der Schieber bei deren Umlauf beschriebenen Kurve, wodurch ein gleichmässiges Spiel zwischen Schieber und Stator auf dein ganzen Umfange erreicht wird und die Kraftentfaltung des durch strömenden Fluidums auf die Dichtungsleisten sich vermindern lässt.
Während des Umlaufes drücken die Dichtungsleisten unter der allei nigen Wirkung der auf sie einwirkenden Zentrifugalkraft gegen den Stator. Dieser Anpressdruck lässt sich aber durch die Wahl einer passenden Form für diese Teile oder durch Verwendung von Leichtmetallbaustoffen herabsetzen.
Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel liegt, wie Fig. 1 und 2 zeigen, die Axe der Umdrehungsachse 15 in der Mitte zwischen der Axe des Rotors 2 und derjenigen des Stators 1, also in Exzentermitte des Rotors zum Stator. Die Umdrehungsachse 15 kann aber auch in einem beliebigen andern Punkte des Statorschildes 6 befestigt sein. Die beiden exzentrischen Organe 13 und 14 sind beim gezeichneten Ausführungsbeispiel unabhängig voneinander, sie können aber auch mitein ander verbunden bezw. aus einem Stück her gestellt sein.
An Stelle der Umdrehungsachse 15 und der auf dieser drehbaren exzentrischen Organe 13 und 14 könnte auch eine Kurbel welle vorgesehen sein, welche im Statorschild drehbar gelagert ist und denselben Zweck zu ei-füllen vermag.
Durch ein System von Zahnrädern oder ähnlich wirkenden Übertragungsmittelir ist es möglich, die Umdrehung des Exzenter- triebes von derjenigen des Rotors abzuleiten. Die Reibung zwischen Schiebernaben und exzentrischen Organen einerseits und zwi schen diesen und der Umdrehungsachse 15 anderseits können durch bekannte Mittel vermindert werden.
Die kinematische Überprüfung ergibt, dass die exzentrischen Organe mit doppelter Maschineudrehzahlumlaufen. Wenn man diese Organe und die Umdrehungsachse 15 fest miteinander verbindet und letztere in nicht gezeichneter Weise in Kugellagern im Ge häuseschild 6 abstützt und über dieses hin aus verlängert, so ergeben sich zwei treibende oder getriebene Wellen, von denen die eine mit der doppelten Umdrehungszahl der andern umläuft.
An Stelle von zwei Schieberpaaren können auch deren mehr vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine mit einem exzentrisch in einem Stator umlaufenden Rotor und radial zum Rotor angeordneten Schiebern, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schieber paarweise je in einer Ebene angeordnet sind und jedes Schieberpaar mit einer Nabe in Verbindung steht, die drehbar auf einem exzentrischen Organ sitzt, wobei die Schieber in im Rotor vorgesehenen Schlitzen gleiten, das Ganze derart, dass sich die Relativbewegungen zwi schen Schieber und Rotor geradlinig voll ziehen. UN TERANSPR üCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrischen Or gane drehbar auf einer im Stator befestigten Umdrehungsachse angeordnet sind. 2.Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrischen Organe unter sich ver bunden sind. 3. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich- rret, dass der Rotor und die exzentrischen Organe mechanisch auf Drehung mitein ander in Verbindung gebracht sind. 4. Maschine nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrischen Or gane mit einer Welle in Verbindung stehen, welch letztere in dem einen Statorschilde drehbar gelagert ist. 5.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die exzentrischen Or gane Teile einer in dem einen Stator- schild drehbar gelagerten Kurbelwelle bilden. 6. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schieberaussen- rändern zur Überbrückung des Spiels zwi schen den Schiebern und der Statorinnen- wandung dienende Dichtungsleisten ange ordnet sind. 7. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Statorinnenprofil der von dein Aussen rand der Schieber beim Umlaufen beschrie benen Kurve entspricht. B.Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeich net, dass die Schlitze im Rotor zum Durch lassen der Schieber radial liegen und mit eine minimale Schmierung erfordernden Abrollvorrichtung ausgestattet sind. 9. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 6 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schlitze im Rotor zum Durchlassen der Schieber radial liegen und mit eine minimale Schmierung erfor derndem Gleitvorrichtungen ausgestattet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE209718X | 1938-04-21 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH209718A true CH209718A (de) | 1940-04-30 |
Family
ID=5794917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH209718D CH209718A (de) | 1938-04-21 | 1939-04-18 | Maschine mit exzentrisch in einem Stator umlaufendem Rotor. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH209718A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5316456A (en) * | 1990-01-12 | 1994-05-31 | Eckhardt Georg W | Slide vane machine |
| US6749411B1 (en) * | 2003-05-20 | 2004-06-15 | Charles Matthew Lee | Rotary vane hydraulic power device |
-
1939
- 1939-04-18 CH CH209718D patent/CH209718A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5316456A (en) * | 1990-01-12 | 1994-05-31 | Eckhardt Georg W | Slide vane machine |
| US6749411B1 (en) * | 2003-05-20 | 2004-06-15 | Charles Matthew Lee | Rotary vane hydraulic power device |
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