CH208596A - Verfahren zum Schleifen zylindrischer Werkstücke zwischen zwei Schleifscheiben. - Google Patents

Verfahren zum Schleifen zylindrischer Werkstücke zwischen zwei Schleifscheiben.

Info

Publication number
CH208596A
CH208596A CH208596DA CH208596A CH 208596 A CH208596 A CH 208596A CH 208596D A CH208596D A CH 208596DA CH 208596 A CH208596 A CH 208596A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
grinding
wheels
grinding wheels
rotation
speed
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Metallwerke
Original Assignee
Schumag Schumacher Metallwerke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schumag Schumacher Metallwerke filed Critical Schumag Schumacher Metallwerke
Publication of CH208596A publication Critical patent/CH208596A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/18Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centreless means for supporting, guiding, floating or rotating work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


  Verfahren zum Schleifen zylindrischer Werkstücke zwischen zwei Schleifscheiben.    Es ist     bekannt,    längere zylindrische  Werkstücke in     Eigendrehung    mit gleich  zeitigem Vorschub zu versetzen und so zum  Schleifen zwischen zwei in entgegengesetz  ter Drehrichtung umlaufenden Schleifschei  ben hindurchzuführen. Hierbei werden die  Schleifscheiben so mittels Riemen angetrie  ben, dass sie beide nach der     theoretischen     Berechnung die gleiche Umdrehungszahl     er-          ]halten    müssten. Bei diesem Verfahren hat  sich jedoch herausgestellt, dass es äusserst  schwierig, sogar fast unmöglich ist, die Werk  stücke laufend auf gleichmässigen genauesten  Durchmesser zu schleifen.

   Die mit höchster  Geschwindigkeit umlaufenden Schleifschei  ben so auszuwuchten und abzurichten, dass  sie immer ohne den geringsten Höhenschlag  arbeiten, ist praktisch nicht durchführbar.  Die     bisher    nicht erkannte Ursache, durch die  die Werkstücke auf mehr oder weniger un  gleichmässige Dicke geschliffen werden, ist  die, dass diejenigen Punkte der beiden Schei-    ben, die bei deren Umdrehungen gleichzeitig  auf das     Werkstück    treffen, infolge des un  regelmässigen Gleitens der Antriebriemen  ganz allmählich wechseln.

   Durch dieses all  mähliche Wechseln der     Treffpunkte    der  Schleifscheiben     tritt    eine     Änderung    des lich  ten Abstandes     zwischen    den beiden Schleif  scheiben ein. Treffen sich zum Beispiel die  höchsten Punkte beider Schleifscheiben bei  der     Berührung    mit dem Werkstück, so ist  der     innerhalb        einer    Umdrehung beider Schei  ben mögliche engste Zwischenraum zwischen  den     Scheiben    am kleinsten.

   Treffen sich aber  der     Höhenpunkt    einer Schleifscheibe mit dem  Tiefpunkt der andern Schleifscheibe bei der       Berührung    mit dem     Werkstück,    so ist der  <U>inn</U>erhalb einer Umdrehung beider Scheiben  mögliche engste Zwischenraum zwischen den  Scheiben am grössten. Die Folge ist, dass die  Werkstücke dann immer allmählich abwech  selnd auf     kleineren    oder grösseren Durch  messer     geschliffen    werden, eine höchste      gleichbleibende Genauigkeit also nicht zu er  zielen ist.  



  Zur Erhöhung der Arbeitsgenauigkeit ist  es nun an sich schon bei Maschinen zum  Schleifen zylindrischer Werkstücke zwischen  zwei mit ihrer Umfangsfläche wirkenden  Schleifscheiben, bezw. zwischen einer Schleif  scheibe und einer nicht schleifenden Gegen  scheibe, bekannt geworden, die beiden Schei  ben mit unterschiedlicher Drehzahl anzu  treiben. Bei diesem Schleifverfahren erhalten  die Werksdicke aber     keinen    besonderen Ei  genantrieb und ihr     Drehsinn    wird von den  Schleif- bezw. Gegenscheiben bestimmt.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum  Schleifen zylindrischer in Eigendrehung mit  gleichzeitigem Vorschub versetzter Werk  stücke zwischen zwei mit ihrer Umfangs  fläche wirkenden und in entgegengesetztem  Drehsinn umlaufenden Schleifscheiben, und  dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,  dass den Schleifscheiben unterschiedliche  Umlauf- und Umfangsgeschwindigkeiten er  teilt werden und das Werkstück in gleichem  Drehsinn wie die langsamer laufende Schleif  scheibe so durch Eigenantrieb angetrieben  wird, dass die Schleifgeschwindigkeit der bei  den Schleifscheiben trotz ihrer verschiedenen  Umfangsgeschwindigkeiten wenigstens an  nähernd gleich gross ist.  



  Hierbei kann erreicht werden, dass bei den  beiden Schleifscheiben der vollständige       ZVechsel    der     Treffpunkte    am Werkstück in  so kurzer Zeit stattfindet, dass das Werkstück  während dieser Zeit nur eine ganz kurze  Strecke, die nur einen Bruchteil der Schleif  scheibenbreite beträgt, vorgeschoben wird, so  dass die Werkstücke auf ihrer ganzen Länge  auf gleichmässigen     Durchmesser    geschliffen  werden. Durch die gleiche oder     annähernd     gleiche Schleifgeschwindigkeit nutzen sich  beide Schleifscheiben trotz der ungleichen  Umfangsgeschwindigkeit doch gleichmässig  ab, so dass auch das mechanische Nachstellen  beider Scheiben nicht erschwert wird.  



  Die Abbildung zeigt eine schematische  Darstellung zur Erläuterung eines Beispiels  des Verfahrens.    In der Abbildung ist a die langsamer, b  die rascher umlaufende Schleifscheibe und c  das in derselben Richtung wie die Scheibe a  mittels Eigenantrieb, das heisst nicht von  einer der Scheiben<I>a</I> oder<I>b</I> aus in Eigen  drehung mit gleichzeitigem Vorschub ver  setzte Werkstück. Je grösser der Unterschied  zwischen den Umlaufzahlen der beiden  Schleifscheiben ist, um so rascher erfolgt der  Wechsel der Treffpunkte der Scheiben zu  einander am Werkstück.

   Macht die Scheibe  <I>a</I> beispielsweise     minutlich    1500, die Scheibe<I>b</I>  aber 1800 Umdrehungen, so trifft sich ein  jeder Punkt auf der Umfangslinie der     Scheibe     a mit jedem Punkt auf der Umfangslinie der  Scheibe b am Werkstücke     300mal    in jeder  Minute oder     5mal    in jeder Sekunde. Es fin  det also immerfort ein so rascher Ausgleich  des     Schleifscheibenabstandes    am     Werkstück     statt, dass die Werkstücke fortlaufend auf  ihrer ganzen Länge auf gleichmässige Dicke  geschliffen werden.  



  Zur Erzielung einer gleichen oder an  nähernd gleichen Schleifgeschwindigkeit trotz  der ungleichen Umfangsgeschwindigkeit der  beiden Schleifscheiben wird das Werkstück c  mit entsprechender Geschwindigkeit in glei  cher Richtung wie die Scheibe a in Eigen  drehung versetzt. Nimmt man an, dass jede  der beiden Schleifscheiben im vorgenannten  Beispiel einen Umfang von einem Meter be  sitzt, so beträgt die sekundliche Umfangs  geschwindigkeit bei der Scheibe a 25 Meter  und bei der Scheibe b 30 Meter. Wird nun  in diesem Falle das Werkstück c mit einer  Umfangsgeschwindigkeit von 2,5 Meter in  Drehung versetzt, so erhält die Scheibe a eine  Schleifgeschwindigkeit von 25     +   <B>2,5</B> Meter,  die     Scheibe    b eine solche von     30-2,5    Meter.

    Beide Scheiben     arbeiten    also dann mit der  gleichen sekundlichen     Schleifgeschwindigkeit     von 27,5 Meter.  



  Der Unterschied in der Umlauf-     bez-,v.     Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheiben  braucht zur Erzielung eines günstigen Er  gebnisses nicht immer so gross zu sein, wie  in dem angeführten Beispiel. In der Regel  ist es vollkommen ausreichend, wenn die eine      Schleifscheibe um ein Zehntel rascher um  lauft als die andere. Auch ist es zur Er  reichung einer zufriedenstellenden Auswir  kung nicht     unbedingt    erforderlich, dass der  Unterschied, der in der Umfangsgeschwindig  keit der beiden Schleifscheiben besteht, in  der Schleifgeschwindigkeit vollständig aus  geglichen wird. Es wird schon ein grösserer       Vorteil    bei einer     Verminderung    des Unter  schiedes auf zwei Drittel erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Schleifen zylindrischer in Eigendrehung mit gleichzeitigem Vorschub versetzter Werkstücke zwischen zwei mit ihrer Umfangsfläche wirkenden und in entgegengesetztem Drehsinn umlaufenden Schleifscheiben, dadurch gekennzeichnet, dass den Schleifscheiben unterschiedliche Umlauf und Umfangsgeschwindigkeiten erteilt wer den und das Werkstück in gleichem Dreh sinn wie die langsamer laufende Schleif scheibe so durch Eigenantrieb angetrieben wird,
    dass die Schleifgeschwindigkeit der bei den Schleifscheiben trotz ihrer verschiedenen Umfangsgeschwindigkeiten wenigstens annä hernd gleich gross ist.
CH208596D 1938-04-26 1938-11-23 Verfahren zum Schleifen zylindrischer Werkstücke zwischen zwei Schleifscheiben. CH208596A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE208596X 1938-04-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH208596A true CH208596A (de) 1940-02-15

Family

ID=5794325

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH208596D CH208596A (de) 1938-04-26 1938-11-23 Verfahren zum Schleifen zylindrischer Werkstücke zwischen zwei Schleifscheiben.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH208596A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112013001105T5 (de) Zentrifugaltrommelpoliermaschine und Zentrifugaltrommelpolierverfahren
DE69819560T2 (de) Verfahren zum schmiergeln von artikeloberflächen
DE2636762C2 (de) Flachschleifmaschine
CH208596A (de) Verfahren zum Schleifen zylindrischer Werkstücke zwischen zwei Schleifscheiben.
DE2147100A1 (de) Verfahren und Werkzeug zum Schleifen von Gewinden
DE2461886A1 (de) Maschine zum schleifen von umfangsflaechen an werkstuecken
DE689078C (de) Verfahren zum Schleifen zylindrischer Werkstuecke zwischen zwei Schleifscheiben
DE678981C (de) Verfahren zum Schleifen von Nockenwellen
DE890911C (de) Schleifscheibe
DE2336705C3 (de) Innenschleifverfahren
DE411201C (de) Vorrichtung zum Grob-, Fein- und Polier-Schleifen von Spiegelscheiben und aehnlichen Gegenstaenden
DE1029698B (de) Vorrichtung zum Abrichten der Oberflaeche von ringfoermigen Laeppscheiben
DE425827C (de) Verfahren zur Bearbeitung der Oberflaeche von Mahlwalzen fuer die Getreidemuellerei
DE510373C (de) Wasserwirbelbremse zur Messung der Leistung von Kraftmaschinen
DE442019C (de) Vorrichtung zum Abrichten profilierter Schleifscheiben mittels umlaufender profilierter Abrichtwerkzeuge
DE824290C (de) Mahlanlage zum Schroten und Vermahlen von Getreide und Getreideprodukten
DE487927C (de) Unterstuetzung des spitzenlos umlaufenden Werkstueckes polygonaler Form beim Rundschleifen
DE499382C (de) Mahlgang
DE557958C (de) Vorrichtung zum Aufrauhen von Leder
DE663231C (de) Mehrrillige Gewindeschleifscheibe
DE374882C (de) Reib-, Misch- und Knetmaschine
DE1098332B (de) Schleifwerkzeug zur Bearbeitung von Zahnraedern mit in ihrem Laengsverlauf gekruemmten und Evolventenprofil besitzenden Zaehnen
DE703472C (de) Verfahren zur Herstellung der Riffelung von Hartgusswalzen
AT208747B (de) Kugelschleifmaschine
DE965623C (de) Kugelschleifmaschine