CH205083A - Einrichtung an Viehständen zur Einzel- und Gesamtfreilassung der Tiere. - Google Patents

Einrichtung an Viehständen zur Einzel- und Gesamtfreilassung der Tiere.

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CH205083A
CH205083A CH205083DA CH205083A CH 205083 A CH205083 A CH 205083A CH 205083D A CH205083D A CH 205083DA CH 205083 A CH205083 A CH 205083A
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Kaufmann Adolf
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Kaufmann Adolf
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/08Arrangements for simultaneously releasing several animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


  



  Einrichtung an Viehständen zur Einzel-und Gesamtfreilassung der Tiere.



   Bei den bisherigen Einzel-und Gesamt  entkupplungseinrichtungen    an   Viehständen    besteht der Mangel, dass dieselben entweder nur dann funktionieren, wenn das zu entkuppelnde oder die zu entkuppelnden Tiere gerade in einer güntigen Richtung an der Stallleine, mit der sie anghängt sind, ziehen, oder in andern Fällen nur dann, wenn die   Stall-    leine locker ist. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Einrichtung an   Viehstän-    den, bei welcher sowohl bei angezogener als auch bei gelockerter Stalleine eine sichere Wirkungsweise der Einzel-oder Gesamtentkupplung der Tiere gewährleistet ist.



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung an   Viehständen,    bei welcher die Stalleine der Tiere je an einem   lOupplungs-    anker festgebunden ist, der seinerseits von nah und fern lösbar in einem Schloss festgehalten ist. Auf den   Kupplungsanker    wirkt eine Ausschleuderfeder derart, dass er bei   Auslosung    aus dem Schloss ausgeschleudert wird.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Einrichtung gemäss der Erfindung dargestellt. Es zeigen :
Fig.   I    eine Ansicht einer   Einzelvorrich-    tung von vorn,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie I-I in Fig.   1,   
Fig. 3 eine Draufsicht der   Einzelvorrich-    tung und
Fig. 4 einen waagrechten Schnitt durch die Einzelvorrichtung in grösserem   Mass-    stabe.



   Die Einrichtung für einen Viehstand für mehrere Tiere weist für jedes Tier eine Ein  zelvorrichtung    auf, welche auf ein Schaltbrett oder Armaturenbrett 1, das an der Futterkrippe, beispielsweise gemäss Fig. 3, befestigt ist, montiert sind. Die Stalleine des Tieres ist an einem Ring 2 eines   ilOupplungs-    ankers 3 festgebunden, welcher in einer runden Einstecköffnung 4 des Schlosskörpers 5 eines   Rupplungsschlosses    gekuppelt ist. Das   Eupplungsschloss    ist mittels eines Flanches 6 durch Schrauben 7 am Armaturenbrett 1 befestigt.

   Zur Kupplung des   Kupplungs-    ankers 3 dient ein Riegel 8, welcher in einer seitlichen, in die Einstecköffnung 4 einmündenden Bohrung 9 gelagert ist und zur   Füh-    rung in der Bohrung einen Kopf 10 und für den Eingriff in eine Ringnut 11 des   Kupp-      lungsankers    3 eine am Kopf 10 sitzende Nase   12 auf weist.    Die Nase 12 hintergreift eine durch die Ringnut 11 gebildete   Schul-    ter 13 des   Kupplungsankers    3 und ist gegen die Mündung der Einstecköffnung zu mit einer Schrägfläche 14 versehen.

   Eine einerseits gegen den Riegelkopf   10 und    anderseits gegen einen Widerlagerflansch 15, welchen der Riegel 8 in einer Führungsbohrung 16 durchsetzt, sich abstiitzende Feder 17 drückt den Riegel 8 in die Eingriffstellung mit dem Kupplungsanker 3, während dieser durch eine in der Einstecköffnung 4 gelagerte Aus  sehleuderfeder    18 nach aussen gedrückt wird.



  Beim Einstecken des   Kupplungsankers    3 in die Einstecköffnung 4 wird der Riegel 8 infolge seiner Sehrägfläche 14 an der Nase 12 zurückgedrückt und die Ausschleuderfeder 18 gespannt, bis die Nase 12 in die Ringnut 11 einschnappt. Für die Einzelbetätigung des Riegels 8 dient ein Hebel 19, welcher in einer Durchbrechung 20 des   Schlossflansches    6 um eine Achse 21 schwenkbar und mit seinem einen, gegabelten Ende 22 mit dem äussern Ende des Riegels 8 gelenkig verbunden ist und an seinem andern, das Armaturenbrett 1 in einem Schlitz 23   durchsetzen-    den Ende eine Öse 24 aufweist, welche von einer für die   Gesamtauslösung    aller auf dem Armaturenbrett 1 montierten Kupplungsschlösser dienenden Stange 25 durchsetzt wird.

   Die Stange 24 liegt in einer   Längs-    nute 26 an der Rückseite des Armaturenbrettes 1 versenkt und weist unmittelbar hinter der Öse 24 jedes   Kupplungsschlosses    einen an die Öse 24 anliegenden Anschlag 27 auf.



  Die Stange 25 besitzt an ihrem einen Ende einen Betätigungsgriff 28. Desgleichen ist auch der für die   Einzelauslösung    dienende Hebel 19 mit einer Griffplatte 29 versehen.



  Damit das Tier nicht irgendwie an diese Griffplatte 29 stossen und dadurch eine Auslösung des   Kupplungsssehlosses herbeiführen    kann, wird die Betätigungseinrichtung von einer am Schlosskörper 5 sitzenden Schutzplatte 30 überdacht.



   Um ein Tier einzeln freizulassen, wird der Riegel 8 des zugehörigen   Kupplungs-    schlosses an der Griffplatte 29 betätigt. Sofort nach Auslösung des Riegels 8 wird der   Kupplungsanker    3 durch die Ausschleuderfeder 18 ausgeworfen, wodurch das betreffende Tier frei ist. Der Kupplungsanker 3 ist also stets an der Stalleine des Tieres   fest-    gebunden, so dass ein zeitraubendes Lösen und   Wiederanknüpfen    der Leine am Ring 2 sich erübrigt. Eine Gesamtfreilassung aller am selben Viehstand gekuppelten Tiere, wie sie insbesondere bei Brandfällen notwendig ist, wird durch Betätigung der Stange   25    am Griff 28 bewerkstelligt.

   Durch Ziehen am Griff 28 werden durch die Anschläge 27 der Stange 25 alle Hebel 19 in der in Fig. 4 an   gedeuteten Pfeilrichtung verschwenkt und da-    durch die Riegel aller   Kupplungsschlösser    ausgelöst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung an Viehständen zur Einzelund Gesamtfreilassung der Tiere, dadurch gekennzeichnet, dass die Stalleine der Tiere je an einem Kupplungsanker festgebunden ist, der seinerseits von nah und fern lösbar in einem Schloss festgehalten ist, wobei auf den Kupplungsanker eine Ausschleuderfeder derart einwirkt, dass er bei Auslösung aus dem Schloss ausgeschleudert wird.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kupp- lungsanker (3) in einer Einsteeköffnung (4) des Schlosskörpers (5) entgegen der Wirkung einer Ausschleuderfeder (18) eingestossen ist und daselbst durch einen seitlich in eine Ringnut (11) des Kupp- lungsanker (3) eingreifenden, durch eine Feder (17) in die Eingriffstellung ge drückten Riegel (8) gehalten ist, an des sen äusserem Ende die Mittel für die Ein zel-und Gesamtlösung angelenkt sind.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (8) mittels einer gegen die Mündung der Einstecköffnung (4) zu eine Schrägfläche (14) aufweisenden Nase (12) in die Ringnut (11) des Supplungs- ankers eingreift, derart, dass infolge die ser Schrägfläche beim Einstossen des Kupplungsankers in die Einsteckoffnung der Riegel entgegen der Wirkung seiner Feder (17) zurückgedrückt wird, um dann mit seiner Nase in die Ringnut ein schnappen zu können.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Eupplungssehlosser eines Vieh- standes an einem an der Futterkrippe be festigten Armaturenbrett (1) montiert sind, und dass als Mittel zur Einzel-und Gesamiauslösung jedes Kupplungsschlosses je ein an dessen Riegel (8) gelenkig an greifender Hebel (19) vorgesehen ist, wel cher in einer Durchbrechung des Schloss- flanches (6) um eine Achse (21) dreh bar ist und an seinem am Riegel angrei fenden Ende eine Griffplatte (29) für die Einzelauslösung trägt, während das an dere, als Öse (24) ausgebildete Ende des Hebels von einer an der Rückseite des Armaturenbrettes geführten Stange (25) für die Gesamtauslosung durchsetzt ist.
    welche mittels Anschlägen (27) an den Ösen dieser Auslösungshebel der Kupp- lungsschlösser anliegt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Vermeidung einer unerwünschten Auslösung eines Kupp- lungsschlosses durch das Tier die Aus lösungsmittel von einer Schutzplatte über- daeht sind.
CH205083D 1938-09-02 1938-09-02 Einrichtung an Viehständen zur Einzel- und Gesamtfreilassung der Tiere. CH205083A (de)

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