CH202073A - Verfahren zum Isolieren von elektrischen Wicklungsträgern, insbesondere von Ankern für Radlichtmaschinen und Kleinstromerzeuger oder -motoren. - Google Patents
Verfahren zum Isolieren von elektrischen Wicklungsträgern, insbesondere von Ankern für Radlichtmaschinen und Kleinstromerzeuger oder -motoren.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
Verfahren zum Isolieren von elektrischen Wicklungsträgern, insbesondere von Ankern für Radlichtmaschinen und Kleinstromerzeuger oder -motoren. Die metallischen Wicklungsträger elek trischer Maschinen und Apparate müssen bekanntlich gegenüber den ein- oder aufge brachten Wicklungen isoliert werden. Es ist zur Isolierung der Nutenwände gegen die in die Nuten eingebrachte Wicklung schon vor geschlagen worden, das Isoliermaterial in flüssigem oder plastischen Zustand vor Ein bringen der Wicklung zwischen die Nuten wände und entsprechend eingesetzte Form kerne zu giessen bezw. zu spritzen. Dieses Verfahren ist sehr umständlich und bei der Anwendung auf Nutenquerschnitte verschie dener Form oder Grösse, insbesondere bei kleiren Maschinen unwirtschaftlich, da dann jeweils auch passende Formkerne benötigt werden. Bei einem andern Isolierverfahren hat man die Nutenwände des Blechpaketes von Maschinen, bei welchen die Leiter in die Nuten eingegossen werden, vor dem Ein- giesset der - .Leiter irr die Nuten durch. - ehe- mische Einwirkung mit einer Isolationsschicht überzogen. Auch ist es bekannt, die Metall teile elektrischer Maschinen und Apparate vor dem Einspritzen von Metallen mit einer flüssigen, plastischen oder dergleichen Iso liermasse, wie etwa einer Wasserglaslösung mit gewissen anorganischen Füllmitteln, zu über ziehen, die nach dem Aufbringen möglichst, sofort erstarrt. Zur Isolierung von kleinen Ankern, wie z.B. solchen für Radlichtmaschinen und ähn lichen Kleinstromerzeugern öder -motoren eignen sich aber alle diese bekannten Iso- lierverfahren nicht, da- sie teils viel zu um ständliche und daher unwirtschaftliche Fabri kationseinrichtungen erfordern würden, teils die aufgebrachte Isoliermasse auf den schma len Kanten der kleinen Ankerpolschule nur ungenügend festhaftet. Es sind zwar auch schon Ausführungen von Radlichtankern be kannt, deren Wicklungsraum 'eine Isälier= lackauflage trägt, jedoch hat sich das Haft vermögen dieses Lackes nicht als zuverlässig genug gezeigt. Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren, durch das alle die genannten Schwierigkeiten und Nachteile beseitigt wer den, die den bisherigen Isolierverfahren bei der Anwendung auf Radlicht- und ähnliche kleine Anker anhafteten. Das neue Verfahren besteht darin, dass auf die zu isolierenden Wände eine flüssige Mischung von Kunst harzlack und feinpulverigen, isolierenden Füll mitteln aufgetragen und dann gehärtet wird. Unter feinpulverigen Mitteln sollen hier solche verstanden werden, deren Korngrösse nicht mehr als 0,08 mm beträgt. Es ist zwar in der Isolationstechnik nicht mehr neu, Kunstharzlacke mit Füllmitteln zu verwenden und mechanisch feste, elektrisch isolierende Überzüge in der Weise herzu stellen, dass auf die Metallfläche lagenweise eine Kunstharzlackschicht als isolierendes Klebemittel und eine Schicht aus in die Lackschicht teilweise sich einbettenden Kör nern aus Holz-, Schiefer-, Marmormehl, Quarzsand oder Asbest, Pflanzen- und Papier fasern übereinander aufgebracht werden, wo bei das Klebemittel jeweils vorher gehärtet wird, ehe man eine neue Schicht aufbringt. Dieses Isolierverfahren ist jedoch für Rad lichtanker in keiner Weise geeignet, da die Ankerflächen für die gesonderte Einbettung der Körnerschicht in die Lackschicht zu schmal oder viel zu schwierig zugänglich sind. Zweckmässig für die Durchführung des neuen Verfahrens hat sich eine Mischung aus 17 Gewichtsteilen Kunstharzlack und 40 Ge wichtsteilen Schlemmkreidepulver als Füll mittel gezeigt. Die Mischung wird am besten durch mehrmaliges Eintauchen des zu iso lierenden Körpers aufgebracht und der zu letzt aufgebrachte Überzug vor jedem Ein tauchen bei 80 -100 C gehärtet. Auf diese Weise erhält man einen ausserordentlich fest haftenden, dichten Isolierüberzug, der auch an den schmalen Polkanten eines kleinen Ankers nicht abspringt. Die beiden Abbildungen der Zeichnung zeigen einen unbewickelten Radlichtanker, dessen Wände gemäss einer beispielsweisen Ausführungsform des neuen Verfahrens mit einem Isolierüberzug verseben sind. Fig. 1 ist ein Längsschnitt, Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie II-H in Fig. 1 durch den Anker. a ist das geblätterte Kernstück eines sternförmigen Ankers, an das sich zu beiden Seiten verstärkte Endstücke b mit in Achs richtung umgebogenen Pollappen anschliessen. Der gesamte Eisenkörper ist mit der neuen Isoliermasse d nach dem erfindungsgemässen Verfahren überzogen. Sicherheitshalber er streckt sich der Überzug auch noch über einen Teil der Welle und auf die Kanten f der Polschuhe, so dass die aufgebrachte (nicht gezeichnete) Wicklung in einem allseitig iso lierten Wicklungsraum untergebracht ist. Da der Überzug durch Eintauchen des Ankers in die Isoliermasse aufgebracht wird, sind naturgemäss zunächst auch die Luftspalt flächen g mit der Isoliermasse bedeckt. Diese Flächen werden dann nachträglich auf me chanischem Wege, z. B. durch Überdrehen, wieder von dem anhaftenden Lack befreit. Wievielmal hintereinander die Isolier masse auf denselben Körper aufgebracht wird, richtet sich ganz nach der gewünschten oder erforderlichen Stärke der Isolierschicht. Bei dem dargestellten Anker hat sich z. B. ein dreimaliger Auftrag als zweckmässig erwiesen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Isolieren von elektrischen Wicklungsträgern, insbesondere von Ankern für Radlichtmaschinen und KleinRtromerzeu- ger oder -motoren, dadurch gekennzeichnet, dass auf die zu isolierenden Wände eine flüssige Mischung von Kunstharzlack und feinpulverigen, isolierenden Füllmitteln auf getragen und dann gehärtet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung einer Mi schung aus etwa 17 Gewichtsteilen Kunst- harzlack und etwa 40 Gewichtsteilen Schlemmkreidepulver als Füllmittel. 2.Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung durch mehrmaliges Ein tauchen des zu isolierenden Körpers auf- gebracht und der zuletzt aufgebrachte über zug vor jedem Eintauchen bei 80 --100 C gehärtet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202073X | 1937-04-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH202073A true CH202073A (de) | 1938-12-31 |
Family
ID=5769634
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH202073D CH202073A (de) | 1937-04-07 | 1938-04-04 | Verfahren zum Isolieren von elektrischen Wicklungsträgern, insbesondere von Ankern für Radlichtmaschinen und Kleinstromerzeuger oder -motoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH202073A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE914750C (de) * | 1950-11-22 | 1954-07-08 | Siemens Ag | Elektromotor |
| DE933734C (de) * | 1952-10-22 | 1955-09-29 | Mueller Heinrich | Verfahren zur Herstellung eines die Eisenteile des Ankers eines elektrischen Spielzeugmotors ganz oder teilweise bedeckenden isolierenden UEberzuges |
| DE948266C (de) * | 1952-07-12 | 1956-08-30 | Licentia Gmbh | Verfahren zur isolierenden Auskleidung von Wickelraeumen elektrischer Maschinen und Geraete, insbesondere von Nuten der Staender und Laeufer elektrischer Maschinen |
-
1938
- 1938-04-04 CH CH202073D patent/CH202073A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE914750C (de) * | 1950-11-22 | 1954-07-08 | Siemens Ag | Elektromotor |
| DE948266C (de) * | 1952-07-12 | 1956-08-30 | Licentia Gmbh | Verfahren zur isolierenden Auskleidung von Wickelraeumen elektrischer Maschinen und Geraete, insbesondere von Nuten der Staender und Laeufer elektrischer Maschinen |
| DE933734C (de) * | 1952-10-22 | 1955-09-29 | Mueller Heinrich | Verfahren zur Herstellung eines die Eisenteile des Ankers eines elektrischen Spielzeugmotors ganz oder teilweise bedeckenden isolierenden UEberzuges |
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