CH201984A - Vorrichtung zum Unschädlichmachen von Giftgasen. - Google Patents

Vorrichtung zum Unschädlichmachen von Giftgasen.

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CH201984A
CH201984A CH201984DA CH201984A CH 201984 A CH201984 A CH 201984A CH 201984D A CH201984D A CH 201984DA CH 201984 A CH201984 A CH 201984A
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Co Specken
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Specken & Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B29/00Devices, e.g. installations, for rendering harmless or for keeping off harmful chemical agents

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Description


  Vorrichtung     zurr        Unschädlichmachen    Giftgasen.    Gegenstand der     Erfindung    ist eine Vor  richtung zum     Unschädlichmachen    von Gift  gasen. Diese Vorrichtung ist gekennzeichnet  durch einen Kessel, welcher einen Druck  luftbehälter, einen Flüssigkeitsbehälter und  einen gemeinsamen Druckerzeuger für beide  Behälter aufweist, an welche Behälter je  mindestens eine Schlauchleitung     angeschossen     ist, welche Leitungen zu einem gemeinsamen  Sprühgerät für ein durch Druckluft auszu  blasendes, pulverförmiges Niederschlagsmittel  und für eine Flüssigkeit führen, wobei die  beiden Düsen des Sprühgerätes so zueinander  angeordnet sind,

   dass die aus denselben aus  tretenden Strahlen sich in einiger Entfernung  vor dem Sprühgerät     treffen    und mischen.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes schema  tisch dargestellt.  



  Es bezeichnet 1 einen Kessel mit einem  Flüssigkeitsbehälter 3 in seinem obern Teil  und einem     Druckluftbehälter,        resp.    Wind  kessel 2 in seinem untern Teil. Als     Druck-          u        fterzeuger    dient eine von Hand zu bedienende    Pumpe mit zwei Kolbenstiefeln 4     bezw.    5  mit je einem einfach wirkenden Kolben 6       bezw.    7 und je einem in den     betreffenden     Behälter führenden     Rückschlagventil    8     bezw.     9. Die beiden     Kolben    6 und 7 können durch  einen gemeinsamen Griff 10 auf- und ab  bewegt werden.

   Jeder der genannten Behälter  ist mit einem Druckmesser 11     bezw.    12 aus  gerüstet. An einem Entnahmeventil 13 des  Flüssigkeitsbehälters ist eine Schlauchleitung  14 und an einem am Luftbehälter angeord  neten     Zapfventil    16 ist eine Schlauchleitung  17 angeschlossen, und beide Schlauchleitungen  führen zu einem gemeinsamen     spritzpistolen-          ähnlichen    Sprühgerät 18. Auf letzteres ist  ein trichterförmiger Behälter 19 zur Aufnahme  eines pulverförmigen Niederschlagsmittels,  z. B. Chlorkalk,     aufschraubbar    oder aufsteck  bar, also auch abnehmbar, aufgesetzt.

   Die  durch einen Schieber (oder Klappe) 20 ab  schliessbare Mündung des Trichters 19 mündet  in ein an der Leitung 17 angeschlossenes  Blasrohr 21, unter (oder neben) welchem ein  an die Flüssigkeitsleitung 14 angeschlossenes           Zerstäuberrohr    22 angeordnet ist. Das Blas  rohr 21 ist hinten durch ein Ventil 23 und  das     Zerstäuberrohr    22 durch ein Ventil 24  geschlossen. Die Ventilkörper von 23 und 24  sind mit einem gemeinsamen Hebel 25     ge-          gelenkig    verbunden, welcher unter dem Ein  fluss einer Feder 26 beide Ventile schliesst  und zum     Öffnen    derselben durch einen Lenker  27 mit einem Drücker 28 gelenkig     verbunden     ist.

   Die Düse 29 des     Zerstäuberrohres    22  ist zur verlängerten     Axe    der Düse 30 des  Blasrohres 21 schräg angeordnet, und zwar so,  dass beim Öffnen der Ventile 23 und 24 durch  Betätigung des Drückers 28 der Strahl 31  des pulverförmigen Niederschlagsmittels und  der aus<I>der</I>     Zerstäuberdüse    austretende Flüs  sigkeitsstrahl 32 in einiger Entfernung vor  dem Sprühgerät sich     treffen    und gründlich  mischen. . Dabei bilden sich grosse Mengen  von     unterchloriger    Säure, die unter einer  Wärmeentwicklung bis zu 42   C die in der  Luft schwebenden Giftgase zersetzen und in  für Menschen und Tiere normalerweise un  schädliche Gase verwandeln.  



  Der Kessel 1 kann zum Tragen am Rücken  durch eine Person mit Tragriemen oder zum  Tragen durch eine<I>oder</I> zwei Personen mit       Handgriffen    oder zum Fahren mit Rädern  ausgerüstet sein. An jedem der Behälter 2  und 3 können auch zwei oder mehr Leitungen  angeschlossen sein.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRITC$ Vorrichtung zum Lnschädlichinachen von Giftgasen, gekennzeichnet durch einen Kessel, welcher einen Druckluftbehälter, einen Flüs- sigkeitabehälterund einen gemeinsamenDruck- erzeuger für beide Behälter aufweist, an welche Behälter je mindestens eine Schlauch leitung angeschlossen ist, welche Leitungen zu einem gemeinsamen Sprühgerät für ein durch Druckluft auszublasendes, pulverför miges Niederschlagsmittel und für eine Flüssigkeit führen, wobei die beiden Düsen des Sprühgerätes so zueinander angeordnet sind,
    dass die aus denselben austretenden Strahlen sich in einiger Entfernung vor dem Sprühgerät treffen und mischen. UNTERANSPRtTCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derDruckerzeugerzwei durch ein gemeinsames Organ betätigbare Kolbenpumpen besitzt, die mit dem zu gehörigen Behälter über ein Rückschlag ventil in Verbindung stehen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass das Sprühgerät in Form einer Spritzpistole mit abnehmbar aufgesetztem Behälter für pulverförmiges Niederschlagsmittel ausgeführt ist.
CH201984D 1937-12-27 1937-12-27 Vorrichtung zum Unschädlichmachen von Giftgasen. CH201984A (de)

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