CH201832A - Vorrichtung zum Druckausgleich und zur Druckregelung bei Druckzersetzern. - Google Patents

Vorrichtung zum Druckausgleich und zur Druckregelung bei Druckzersetzern.

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CH201832A
CH201832A CH201832DA CH201832A CH 201832 A CH201832 A CH 201832A CH 201832D A CH201832D A CH 201832DA CH 201832 A CH201832 A CH 201832A
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/12Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float

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Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent     ZJr.    199774.    Vorrichtung zum Druckausgleich und zur Druckregelung bei     Druckzersetzern.       Das Hauptpatent     betrifft    eine Vorrichtung  zur Regelung und zum Ausgleich der Gas  drücke bei     Druckzersetzern,    die gekennzeich  net ist durch einen U-förmigen Behälter, dessen  druckfeste Schenkel mit je einem Gasent  wicklungsraum verbunden sind und je einen  Schwimmer enthalten, die beim Aufsteigen       Gasaustrittsventile    schliessen     bezw.    beim Ab  sinken     öffnen,    wobei der U-förmige Behälter  noch mit einem Gefäss verbunden ist,

   das  Mittel zum Ausüben eines Druckes auf die  Flüssigkeit aufweist.  



  Der zur Regelung des Druckes notwen  dige Gegendruck auf die Flüssigkeit kann  dabei durch Gewichtsbelastung, z. B. einem       Flüssigkeitadruckakkumulator,    zur Wirkung  gebracht werden. Die Erfindung betrifft eine  Vorrichtung zur Regelung und zum Ausgleich  der Gasdrücke bei     Druckzersetzern,    die da  durch gekennzeichnet ist, dass das Mittel zum  Ausüben eines Druckes auf die Flüssigkeit  ein Gas ist, und die Schwimmer mittels  Leitungen mit einem Gasraum des Gefässes  in Verbindung stehen.    In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt.  



  Durch die Rohre 1 und 2 strömen die  elektrolytisch entwickelten Gase, z. B. Wasser  stoff und     Sauerstoff,    in je einen der druck  fest geschlossenen Schenkel 3 und 4 eines  U-förmigen Behälters 5 ein, und zwar enden  die Rohre 1 und 2 in dem dargestellten Bei  spiel unterhalb der     Füllflüssigkeit    6, die sich  in dem Behälter 5 befindet. Als Füllflüssig  keit kann zum Beispiel Wasser gewählt wer  den. Wie ersichtlich, sind die Schenkel 3  und 4 des Gefässes 5 gegenüber ihrer untern  Verbindungsleitung ganz erheblich erweitert,  um eine Füllung mit einem verhältnismässig  grossen     Gesamtgasvolumen    zu ermöglichen.

    Das Gefäss 5 ist durch die Rohrleitung 23  mit einem weiteren Gefäss 24 hydraulisch  verbunden, in welchem eine Flüssigkeit.<B>25</B>  unter dem wahlweise einstellbaren Gegen  druck steht. Dieser Gegendruck wird durch  den Druck eines zweckmässig neutralen, sich  in dieser Flüssigkeit nicht lösenden Gases,  wie beispielsweise Stickstoff, erreicht.      In jedem der Schenkel 3 und 4 befindet  sich ein Schwimmer 7 und B. Diese Schwim  mer sind mittels besonderer Vorrichtungen,  z. B. Hebelgestänge 15 und 16, zur Steuerung  von Ventilen 17 und 18 ausgebildet, welche  den obern Gasraum der Schenkel 3 und 4  mit den zur     Gasabführungsstelle    führenden  Rohrleitungen 19 und 20 verbinden. In diesen  Rohrleitungen 19 und 20 sind noch Absperr  ventile 21 und 22 vorgesehen.

   Die Schwim  mer 7, 8 stehen mit dem im     Gegendruckge-          fäss    24 befindlichen Gas 29 mittels Rohren  30, 31 und beweglichen Leitungen 32, 33  in Verbindung. Die Schwimmer erhalten da  durch im Innern stets den gleichen Druck,  der im Gasraum 29 des     Gegendruckgefässes     24 eingestellt wurde. Damit wird eine Durch  bohrung der Schwimmerwand zum mit elek  trolytisch erzeugtem Gas gefüllten Gasraum  überflüssig.  



  Die Wirkungsweise der in der Zeichnung  dargestellten Druckausgleichs- und     regelvor-          richtung    ist folgende  Die in dem Gefäss 24 befindliche Flüssig  keit 25 wird mit dem gewünschten Druck  belastet, der durch die hydraulische Verbin  dung mittels der Rohrleitung 23 mit dem  Gefäss 5 auf die darin und in dessen Schen  keln 3 und 4 befindliche Flüssigkeit 6 wirkt.  Die     Flüssigkeit    in den Schenkeln 3 und 4  bekommt damit eine aufsteigende Tendenz,  was zur Folge hat, dass die nach oben sich  bewegenden Schwimmer 7 und 8 mittels der  Hebelgestänge 15 und 16 die Gasaustritts  ventile 17 und 18 schliessen. Die Schwimmer  7 und 8 haben damit in ihrer Anfangsstel  lung den höchsten Stand.

   Strömen nun durch  die Rohrleitungen 1 und 2 elektrolytisch ent  wickelte Gase in die Schenkel 3 und 4 ein,  so drücken diese den Spiegel der Füllflüssig-         keit    in den beiden Schenkeln herab, so dass  die Flüssigkeit in dem     Gegendruckgefäss    24  ansteigt. Demzufolge bewegen sich die Schwim  mer 7 und 8 nach unten und     öffnen    die  Ventile 17 und 18, so dass die     elektrolytiseb     entwickelten Gase aus dem obern Teil der  Schenkel 3 und 4 in die     Gasfülleitungen    19  und 20 abströmen können. Durch die fort  laufende     Erhöhung    des Gegendruckes in dem  Gefäss 24 kann jeder beliebige Betriebsdruck  eingestellt, d. h. die Druckregelung der Gase  vorgenommen werden.  



  Findet ein ungleichmässiges Abströmen  der beiden elektrolytisch erzeugten Gase nach  der Abfüllstelle statt, so wird dadurch eine  Verlagerung der Flüssigkeitsspiegel in den  Schenkeln 3 und 4 eintreten. Dies bewirkt,  dass der Schwimmer auf der druckniederen  Seite steigt und auf der druckhöheren Seite  fällt. Diese Veränderung der Schwimmer bat  zur Folge, dass das Ventil der druckniederen  Seite geschlossen und das der druckhöheren  Seite geöffnet wird.  



  Um bei plötzlich sich ändernder ungleich  mässiger     Entnahme    ein stossartiges Bewegen  der Schwimmer zu vermeiden, können an  ihnen     Dämpfungsflächen    27 und 28 ange  bracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Regelung und zum Aus gleich der Gasdrücke bei Druckzersetzern gemäss dem Patentanspruch des Hauptpaten tes, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum Ausüben des Druckes ein Gas ist, und die Schwimmer mittels Leitungen mit einem Gasraum des Gefässes in Verbindung stehen.
CH201832D 1937-11-19 1937-11-19 Vorrichtung zum Druckausgleich und zur Druckregelung bei Druckzersetzern. CH201832A (de)

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CH201832T 1937-11-19
CH199774T 1937-11-19

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CH201832D CH201832A (de) 1937-11-19 1937-11-19 Vorrichtung zum Druckausgleich und zur Druckregelung bei Druckzersetzern.

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