CH201796A - Verfahren zur Herstellung eines streifenförmigen Verschlussorganes für Verpackungsbeutel und nach diesem Verfahren hergestelltes streifenförmiges Verschlussorgan. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines streifenförmigen Verschlussorganes für Verpackungsbeutel und nach diesem Verfahren hergestelltes streifenförmiges Verschlussorgan.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines streifenförmigen Verschlussorganes für Verpachnngs- beutel und nach diesem Verfahren hergestelltes streifenförmiges Verschlussorgan. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung eines streifenförmi- gen Verschlussorganes für Verpackungsbeu tel, sowie auf ein nach diesem Verfahren hergestelltes streifenförmiges Verschluss- organ.
Gemäss dem Verfahren nach der Erfin dung wird in fortlaufendem Arbeitsgang ein zwischen zwei Drähten liegendes Band aus Pappe mit wenigstens einem zur Bildung einer Umhüllung für Pappband und Drähte dienenden .Streifen so beklebt, dass: Drähte, Pappband und Umhüllung ein zusammenhän gendes Band ergeben, von welchem hierauf die einzelnen Verschlussorgane abgeschnitten werden.
Gegenüber bekannten Verschlussorganen dieser Art ist gemäss der Erfindung zwischen den Drähten und innerhalb der Hülle ein Pappband eingelegt.
Die Hülle kann zum Beispiel aus einem einzigen, das Pappband und die seitlich an demselben anliegenden Drähte umschliessen den Streifen oder auch aus zwei Deckstreifen bestehen, welche zwischen sich das Pappband und die anliegenden Drähte einschliessen. Hierbei kann der Durchmesser der Drähte grösser gewählt werden als die Dicke des verwendeten Pappbandes und, der Hülle. Auch können die Drähte beiderseits des Pappbandes so angeordnet sein, dass die ge bildeten Wulste unsymmetrisch in bezug auf die durch die Mitte des Bandes gelegte Ebene liegen.
An Hand zweier, in der beiliegenden Zeichnung dargestellter Ausführungsbei spiele des erfindungsgemässen Verschluss- organes ist das Verfahren gemäss der Erfin dung nachstehend beispielsweise erläutert. Es zeigt: Fig. 1 den Querschnitt durch ein Ver- schlussorgan, Fig. ? eine Draufsicht auf das Verschluss- organ; Fig. 3 und 4 zeigen eine Vorrichtung zur Herstellung ,des Versclilussorganes im Auf riss und Grundriss;
Fig. 5 zeigt eine Einzelheit bei der Her stellung des Verschlussorganes; Fig. 6 und 7 veranschaulichen eine wei tere Ausführungsform des Verschlussorganes im Querschnitt und Grundriss im Verlaufe seiner Herstellung, und Fig. 8 zeigt das mittels des Verschluss- organes verschlossene obere Ende eines Ver packungsbeutels.
Nach den Fig. 1 und 2 ist ein Pappband 1 mit beiderseits desselben verlaufenden For mungsdrähten 2 und 3 in eine aus Papier, Metallfolie, Zellglas oder dergleichen be stehende Hülle 4, welche mit dem Pappband 1 und den Drähten verklebt ist, eingeschlos sen. Die Drähte \? und 3 bilden beiderseits des Bandes 1 Wulste, und zwar liegen diese Wulste unsymmetrisch in bezug auf die durch die Mitte des Bandes gelegte Ebene, indem die Wulste auf der einen Seite des Bandes mehr vorstehen als auf der andern, damit der Hüllstoff bei einer Biegung des Verschlussorganes nicht reisst.
Der zwischen den Drähten liegende Teil des Hüllstreifens 4 kann durch Druck oder Prägung bemustert oder beschriftet sein. Ist als Material für den Hüllst-reifen Metallfolie oder mit einer solchen kaschiertes Papier vorgesehen, so ist. es zweckmässig, diese Folie oder diesen Pa pierstreifen vor der Verwendung vorzuprä- gen, um sie nachgiebiger bezw. dehnungs fähiger zu machen. Als Bindemittel für alle hierbei zur Vereinigung gelangenden Teile wird ein plastisch und elastisch bleibender Klebstoff, z.
B. ein Vinylacetat oder ein Zel- lulosederivat mit einem nicht verdunstenden Weichhalter verwendet.
Wie Fig. 2 zeigt, sind die Drähte der ein zelnen streifenförmigen Verschlussorgane an ihren vier Enden 7 verkürzt. Die Verkür zung erfolgt beispielsweise dadurch, dass man an der Stelle, wo das einzelne Verschluss- organ von einem zusammenhängenden Band abgetrennt werden soll, z. B. an der Stelle 8 in Fig. 5., V-förmige Stücke ausschneidet und darauf erst das Verschlussorgan abtrennt.
Die Herstellung des Verschlussorganes geschieht wie folgt: Man lässt das Pappband 1 von einer Rolle 9 (Fig. 3 und 4) ablaufen, und von je einer weiteren Rolle 10 und 11 die das Pappband 1 einsäumenden beiden Formungsdrähte und 3, und führt Pappband und Drähte zwi schen die Rollen 1.2 und 13. Von einer vier ten Rolle 14 läuft der vorgummierte oder fortlaufend mit Klebstoff bestrichene Hüll streifen 4 ab, worauf dann mittelst einer Faltvorrichtung 15 der Streifen 4 um Papp band und Drähte gefaltet und zwischen den Walzen 16 und 17 der umhüllte Streifen un ter Druck geklebt wird, so dass sich ein zu sammenhängendes Band ergibt.
Letztere kön nen gleichzeitig als Druck- und Prägewalzen zur fortlaufenden Bemusterung des Hüll streifens ausgebildet sein. Von diesem in fortlaufendem Arbeitsgang hergestellten Band werden die einzelnen Verschlussorgane mittelst der Trennvorrichtung 18 abgetrennt. und gegebenenfalls vorgebogen.
In Fig. 6 und 7 ist eine weitere Ausfüh rungsform des Verschlussorganes im Verlaufe seiner Herstellung dargestellt, bei, der das Pappband Ja und die Drähte ?a, 3a zwischen zwei Deckstreifen 4a, 5 angeordnet sind. Es ist. zweckmässig, in einem Arbeitsgang meh rere parallel zueinander verlaufende, je aus den Drähten ?a, 3a, dem dazwischenliegen den Pappband ja, sowie den Deckstreifen 4a, 5 bestehende, zusammenhängende Bänder herzustellen, wie in Fig. 6 und 7 gezeigt ist.
Von der so erhaltenen Bahn werden hierfür an bestimmten Stellen 6 in der Längs richtung die Bänder abgetrennt, von denen wieder die einzelnen Versehlussorgane für die Verpackungsbeutel abgeschnitten werden.
Fig. 8 zeigt ein ain zusammengedrehten obern Ende eines Verpackungsbeutels vorge sehenes Verschlussorgan, das zum Zwecke des Verschliessens ringartig gebogen und zu sammengepresst ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines streifen förmigen Verschlussorganes für Verpackungs beutel, dadurch gekennzeichnet, dass in fort laufendem Arbeitsgang ein zwischen zwei Drähten liegendes Band aus Pappe mit we nigstens einem zur Bildung einer Umhül lung für Pappband und Drähte dienenden Streifen so beklebt wird, dass Drähte, Papp band und Umhüllung ein zusammenhängen des Band ergeben, von welchem hierauf die einzelnen Verschlussorgane abgeschnitten werden. \ UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patüntanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in fortlaufen dem Arbeitsgang das Pappband und die beiden seitlich an demselben anliegenden Drähte beiderseits mit über beide Drähte überstehenden, die Umhüllung ergeben den Deckstreifen verleimt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der zwischen den beiden Drähten liegende Teil der Hülle im gleichen fortlaufenden Arbeits gang durch Prägung oder Druck be mustert wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das zwischen den zwei Drähten liegende Pappband zu erst bedruckt und dann mittelst eines Zellglasstreifens Pappband und Drähte eingehüllt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der zur Bil dung der Umhüllung dienende Streifen vorgeprägt wird. 5.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet., dass beim Ab schneiden der einzelnen Verschlussorgane vom zusammenhängenden Band gleich zeitig in der Trennungslinie von beiden Seiten her V-förmige Stücke ausgeschnit ten werden, so dass die Enden der Drähte gegenüber dem Pappband verkürzt wer den. 6.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mehrere Pappbänder mit beiderseits an liegenden Drähten nebeneinander zwi schen zwei die Umhüllung ergebenden Deckstreifen fortlaufend eingeklebt, dann durch Längsschnitte in einzelne Bänder zerlegt werden, von denen durch Quer- einschnitte die einzelnen Verschlussorgane abgeschnitten werden.PATENTANSPRUCH II: Streifenförmiges Verschlussorgan zum Verschliessen von Verpackungsbeuteln, her gestellt nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I, bei dem eine Hülle zur Form haltung dienende Drähte einschliesst und durch Verkleben zusammenhält, dadurch ge kennzeichnet, dass in die Hülle zwischen die beiden Drähte ein Pappband eingelagert ist. UNTERANSPRÜCHE: 7. Verschlussorgan nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus einem einzigen, das Pappband (1) und die seitlich daran anliegenden Drähte (2,<B>3</B>) C-artig umschliessenden Streifen (4) besteht, dessen Ränder bündig an einander stossen.B. Verschlussorgan nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus zwei Deckstreifen (4a, 5) besteht, die zwischen sich das Pappband und die seit lich an diesem anliegenden Drähte ein schliessen. 9. Verschlussorgan nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Durch messer der Drähte (2, 3) grösser ist als die Dicke des zwischen letzteren liegen den Pappbandes (1) und der Hülle.10. Verschlussorgan nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drähte (2, 3) auf bei den Seiten der Klammer je eine unsym metrisch zur mittleren Ebene des Papp bandes (1) liegende Wulst bilden. 11. Verschlussorgan nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der zwi schen den beiden Drähten (?, 3) liegende Teil mit Druck und Prägung versehen ist.1?. Verschlussorgan nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte, die Hülle und das Pappband mittels eines plastischen und elastisch bleiben den Klebstoffes verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201796X | 1937-02-02 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201796D CH201796A (de) | 1937-02-02 | 1938-01-31 | Verfahren zur Herstellung eines streifenförmigen Verschlussorganes für Verpackungsbeutel und nach diesem Verfahren hergestelltes streifenförmiges Verschlussorgan. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201796A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2325485A1 (fr) * | 1976-09-24 | 1977-04-22 | Breveteam Sa | Materiau de liage |
| DE9114803U1 (de) * | 1991-11-28 | 1992-02-13 | Maasen, Hans, 4152 Kempen | Beutelverschluß aus Papier-Clipband |
-
1938
- 1938-01-31 CH CH201796D patent/CH201796A/de unknown
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| DE9114803U1 (de) * | 1991-11-28 | 1992-02-13 | Maasen, Hans, 4152 Kempen | Beutelverschluß aus Papier-Clipband |
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