CH201796A - Verfahren zur Herstellung eines streifenförmigen Verschlussorganes für Verpackungsbeutel und nach diesem Verfahren hergestelltes streifenförmiges Verschlussorgan. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines streifenförmigen Verschlussorganes für Verpackungsbeutel und nach diesem Verfahren hergestelltes streifenförmiges Verschlussorgan.

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CH201796A
CH201796A CH201796DA CH201796A CH 201796 A CH201796 A CH 201796A CH 201796D A CH201796D A CH 201796DA CH 201796 A CH201796 A CH 201796A
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CH
Switzerland
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cardboard tape
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Hermann Heinrich
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Hermann Heinrich
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D63/00Flexible elongated elements, e.g. straps, for bundling or supporting articles
    • B65D63/10Non-metallic straps, tapes, or bands; Filamentary elements, e.g. strings, threads or wires; Joints between ends thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines streifenförmigen     Verschlussorganes    für     Verpachnngs-          beutel    und nach diesem Verfahren hergestelltes streifenförmiges     Verschlussorgan.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung eines     streifenförmi-          gen        Verschlussorganes    für Verpackungsbeu  tel, sowie auf ein nach diesem Verfahren  hergestelltes     streifenförmiges        Verschluss-          organ.     



  Gemäss dem Verfahren nach der Erfin  dung wird in fortlaufendem Arbeitsgang ein  zwischen zwei Drähten liegendes Band aus  Pappe mit wenigstens einem zur Bildung  einer Umhüllung für Pappband und Drähte       dienenden        .Streifen    so     beklebt,    dass: Drähte,       Pappband    und Umhüllung ein zusammenhän  gendes Band ergeben, von welchem hierauf  die einzelnen     Verschlussorgane    abgeschnitten  werden.  



  Gegenüber bekannten     Verschlussorganen     dieser Art ist gemäss der Erfindung zwischen  den Drähten und innerhalb der Hülle ein  Pappband eingelegt.  



  Die Hülle kann zum Beispiel aus einem    einzigen, das Pappband und die seitlich an  demselben     anliegenden    Drähte umschliessen  den Streifen oder auch aus zwei Deckstreifen  bestehen, welche zwischen sich das Pappband  und die anliegenden Drähte     einschliessen.     Hierbei     kann    der Durchmesser der Drähte  grösser gewählt werden als die Dicke des       verwendeten    Pappbandes     und,    der Hülle.  Auch können die Drähte     beiderseits    des  Pappbandes so angeordnet sein, dass die ge  bildeten Wulste unsymmetrisch in bezug auf  die durch die Mitte des Bandes gelegte  Ebene liegen.  



  An Hand zweier, in der beiliegenden  Zeichnung dargestellter Ausführungsbei  spiele des erfindungsgemässen     Verschluss-          organes    ist das Verfahren gemäss der Erfin  dung nachstehend beispielsweise erläutert.  Es zeigt:       Fig.    1 den Querschnitt durch ein     Ver-          schlussorgan,              Fig.    ? eine Draufsicht auf das     Verschluss-          organ;          Fig.    3 und 4 zeigen eine Vorrichtung zur  Herstellung     ,des        Versclilussorganes    im Auf  riss und Grundriss;

         Fig.    5 zeigt eine Einzelheit bei der Her  stellung des     Verschlussorganes;          Fig.    6 und 7 veranschaulichen eine wei  tere Ausführungsform des     Verschlussorganes     im Querschnitt und Grundriss im Verlaufe  seiner Herstellung, und       Fig.    8 zeigt das mittels des     Verschluss-          organes    verschlossene obere Ende eines Ver  packungsbeutels.  



  Nach den     Fig.    1 und 2 ist ein Pappband  1 mit beiderseits desselben verlaufenden For  mungsdrähten 2 und 3 in eine aus Papier,  Metallfolie, Zellglas oder dergleichen be  stehende Hülle 4, welche mit dem Pappband  1 und den Drähten verklebt ist, eingeschlos  sen. Die Drähte     \?    und 3 bilden beiderseits  des Bandes 1 Wulste, und zwar liegen diese  Wulste unsymmetrisch in bezug auf die  durch die Mitte des Bandes gelegte Ebene,  indem die     Wulste    auf der einen Seite des  Bandes mehr vorstehen als auf der andern,  damit der     Hüllstoff    bei einer Biegung des       Verschlussorganes    nicht reisst.

   Der zwischen  den Drähten liegende Teil des     Hüllstreifens     4 kann durch Druck oder Prägung bemustert  oder     beschriftet    sein. Ist als Material für  den Hüllst-reifen Metallfolie oder mit einer  solchen kaschiertes Papier vorgesehen, so ist.  es zweckmässig, diese Folie oder diesen Pa  pierstreifen vor der Verwendung     vorzuprä-          gen,    um sie nachgiebiger     bezw.    dehnungs  fähiger zu     machen.    Als Bindemittel für alle  hierbei zur Vereinigung gelangenden Teile  wird ein plastisch und elastisch bleibender  Klebstoff, z.

   B. ein     Vinylacetat    oder ein     Zel-          lulosederivat    mit einem nicht verdunstenden  Weichhalter verwendet.  



  Wie     Fig.    2 zeigt, sind die Drähte der ein  zelnen streifenförmigen     Verschlussorgane    an  ihren vier Enden 7 verkürzt. Die Verkür  zung erfolgt beispielsweise dadurch, dass man  an der Stelle, wo das einzelne     Verschluss-          organ    von einem zusammenhängenden Band    abgetrennt werden soll, z. B. an der Stelle 8  in     Fig.        5.,    V-förmige Stücke ausschneidet und  darauf erst das     Verschlussorgan    abtrennt.  



  Die Herstellung des     Verschlussorganes     geschieht wie folgt:  Man lässt das Pappband 1 von einer Rolle  9     (Fig.    3 und 4) ablaufen, und von je einer  weiteren Rolle 10 und 11 die das Pappband  1 einsäumenden beiden Formungsdrähte  und 3, und führt Pappband und Drähte zwi  schen die Rollen 1.2 und 13. Von einer vier  ten Rolle 14 läuft der     vorgummierte    oder  fortlaufend mit Klebstoff bestrichene Hüll  streifen 4 ab, worauf dann mittelst einer  Faltvorrichtung 15 der Streifen 4 um Papp  band und Drähte     gefaltet    und zwischen den  Walzen 16 und 17 der umhüllte Streifen un  ter Druck geklebt wird, so dass sich ein zu  sammenhängendes Band ergibt.

   Letztere kön  nen gleichzeitig als Druck- und Prägewalzen  zur fortlaufenden     Bemusterung    des Hüll  streifens ausgebildet sein. Von diesem in  fortlaufendem Arbeitsgang hergestellten  Band werden die einzelnen     Verschlussorgane          mittelst    der Trennvorrichtung 18 abgetrennt.  und gegebenenfalls     vorgebogen.     



  In     Fig.    6 und 7 ist eine weitere Ausfüh  rungsform des     Verschlussorganes    im Verlaufe  seiner     Herstellung    dargestellt,     bei,    der das  Pappband Ja und die Drähte     ?a,        3a    zwischen  zwei Deckstreifen 4a, 5 angeordnet sind. Es  ist. zweckmässig, in einem Arbeitsgang meh  rere parallel zueinander verlaufende, je aus  den Drähten     ?a,        3a,    dem dazwischenliegen  den Pappband ja, sowie den Deckstreifen 4a,  5 bestehende, zusammenhängende Bänder       herzustellen,    wie in     Fig.    6 und 7 gezeigt  ist.

   Von der so erhaltenen Bahn werden  hierfür an     bestimmten    Stellen 6 in der Längs  richtung die Bänder abgetrennt, von denen  wieder die einzelnen     Versehlussorgane    für die  Verpackungsbeutel abgeschnitten werden.  



       Fig.    8 zeigt ein     ain    zusammengedrehten  obern Ende eines Verpackungsbeutels vorge  sehenes     Verschlussorgan,    das zum Zwecke  des     Verschliessens    ringartig gebogen und zu  sammengepresst ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines streifen förmigen Verschlussorganes für Verpackungs beutel, dadurch gekennzeichnet, dass in fort laufendem Arbeitsgang ein zwischen zwei Drähten liegendes Band aus Pappe mit we nigstens einem zur Bildung einer Umhül lung für Pappband und Drähte dienenden Streifen so beklebt wird, dass Drähte, Papp band und Umhüllung ein zusammenhängen des Band ergeben, von welchem hierauf die einzelnen Verschlussorgane abgeschnitten werden. \ UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patüntanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in fortlaufen dem Arbeitsgang das Pappband und die beiden seitlich an demselben anliegenden Drähte beiderseits mit über beide Drähte überstehenden, die Umhüllung ergeben den Deckstreifen verleimt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der zwischen den beiden Drähten liegende Teil der Hülle im gleichen fortlaufenden Arbeits gang durch Prägung oder Druck be mustert wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das zwischen den zwei Drähten liegende Pappband zu erst bedruckt und dann mittelst eines Zellglasstreifens Pappband und Drähte eingehüllt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der zur Bil dung der Umhüllung dienende Streifen vorgeprägt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet., dass beim Ab schneiden der einzelnen Verschlussorgane vom zusammenhängenden Band gleich zeitig in der Trennungslinie von beiden Seiten her V-förmige Stücke ausgeschnit ten werden, so dass die Enden der Drähte gegenüber dem Pappband verkürzt wer den. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mehrere Pappbänder mit beiderseits an liegenden Drähten nebeneinander zwi schen zwei die Umhüllung ergebenden Deckstreifen fortlaufend eingeklebt, dann durch Längsschnitte in einzelne Bänder zerlegt werden, von denen durch Quer- einschnitte die einzelnen Verschlussorgane abgeschnitten werden.
    PATENTANSPRUCH II: Streifenförmiges Verschlussorgan zum Verschliessen von Verpackungsbeuteln, her gestellt nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I, bei dem eine Hülle zur Form haltung dienende Drähte einschliesst und durch Verkleben zusammenhält, dadurch ge kennzeichnet, dass in die Hülle zwischen die beiden Drähte ein Pappband eingelagert ist. UNTERANSPRÜCHE: 7. Verschlussorgan nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus einem einzigen, das Pappband (1) und die seitlich daran anliegenden Drähte (2,<B>3</B>) C-artig umschliessenden Streifen (4) besteht, dessen Ränder bündig an einander stossen.
    B. Verschlussorgan nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus zwei Deckstreifen (4a, 5) besteht, die zwischen sich das Pappband und die seit lich an diesem anliegenden Drähte ein schliessen. 9. Verschlussorgan nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Durch messer der Drähte (2, 3) grösser ist als die Dicke des zwischen letzteren liegen den Pappbandes (1) und der Hülle.
    10. Verschlussorgan nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drähte (2, 3) auf bei den Seiten der Klammer je eine unsym metrisch zur mittleren Ebene des Papp bandes (1) liegende Wulst bilden. 11. Verschlussorgan nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der zwi schen den beiden Drähten (?, 3) liegende Teil mit Druck und Prägung versehen ist.
    1?. Verschlussorgan nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte, die Hülle und das Pappband mittels eines plastischen und elastisch bleiben den Klebstoffes verbunden sind.
CH201796D 1937-02-02 1938-01-31 Verfahren zur Herstellung eines streifenförmigen Verschlussorganes für Verpackungsbeutel und nach diesem Verfahren hergestelltes streifenförmiges Verschlussorgan. CH201796A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2325485A1 (fr) * 1976-09-24 1977-04-22 Breveteam Sa Materiau de liage
DE9114803U1 (de) * 1991-11-28 1992-02-13 Maasen, Hans, 4152 Kempen Beutelverschluß aus Papier-Clipband

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2325485A1 (fr) * 1976-09-24 1977-04-22 Breveteam Sa Materiau de liage
DE9114803U1 (de) * 1991-11-28 1992-02-13 Maasen, Hans, 4152 Kempen Beutelverschluß aus Papier-Clipband

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