CH201769A - Atmungspatrone. - Google Patents

Atmungspatrone.

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CH201769A
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CH
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lye
cap
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Inventor
Heinrich Dr Draeger Otto
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Heinrich Dr Draeger Otto
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B19/00Cartridges with absorbing substances for respiratory apparatus

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description


      Atmnngspatrone.       Zum Reinigen der Atmungsluft werden  häufig Atmungspatronen benutzt, die zur  Bindung von Kohlensäure und Wasserdampf  mit     Ätzalkalien    beschickt sind. Diese Patro  nen neigen infolge der leichten     Zerfliesslich-          keit    der     Atzalkalien    zur Bildung von Lauge,  die sich auf dem Boden der Patrone ansam  melt und oft auch in das Atmungsgerät ge  langt, wo sie natürlich     unerwünschte    Zerstö  rungen anrichtet.  



  Zur Behebung dieses Übelstandes hat man  schon vorgeschlagen, die     Atzalkalikörner    mit  porösen     aufsaugefähigen    Stoffen, wie Bims  kies,     Diatomit    oder Körpern aus Löschpapier  zu vermischen oder Schichten dieser porösen       aufsaugfähigen    Körper auf dem Boden der  Patrone unterhalb der     Ätzalkalien    anzuord  nen. Auch hat man schon einen     schachtför-          mig    in den untern Teil der Patrone hinein  ragenden Rohrstutzen zum Zurückhalten der  Lauge benutzt.

   Die Mischung der Chemika  lien mit porösen     aufsaugefähigen        Stoffen    er  weist sich aber als     unwirtschaftlich,    weil nur  im untern Teil der Patrone Lauge     auftritt,       die Saugkörper im     obern    Teil also nicht oder  nur wenig beansprucht werden. Die Anord  nung von porösen     aufsaugefähigen    Schichten  im untern Teil der Patrone hat wiederum den  Nachteil, dass sie bei starker Beanspruchung  der Patrone doch noch Lauge auf den Boden  durchtropfen liessen, die bei zufälliger  Schräglage der Patrone auch über den Rand  eines kurzen Rohrstutzens überlaufen konnte.  



  Die Erfindung betrifft nun eine     Atmungs-          patrone    mit     Laugenfang,    durch den die an  geführten Übelstände beseitigt werden sollen.  



  Der     Laugenfang    besteht aus einem auf  das untere     Anschlussstück    aufgesetzten, vor  teilhaft gelöteten Ring, der     verhindert,    dass  bei grosser Beanspruchung des Filters entste  hende Lauge in den     Anschlussstutzen    fliesst,  und der mit einigen Stützen zur Befestigung  einer Kappe versehen ist, und einem Sieb  trichter, der die seitlichen Durchgangsöff  nungen zwischen dem Ring b und der Kappe  e gegen das     Eindringen    der sie     umgebenden     porösen aufsaugenden Masse schützt.  



  Auf der Zeichnung ist die erfindungs-      gemässe Atempatrone in senkrechtem Schnitt  beispielsweise dargestellt. Dabei bezeichnen a  das     Anschlussstück,    b den Ring,     c    die Kappe,  d den Siebtrichter und e die poröse aufsau  gende Masse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Atmungspatrone mit Laugenfang, ge kennzeichnet durch einen auf das untere An- sehlussstück (a) der Patrone aufgesetzten Ring (b), der verhindert, da.ss bei grosser Be- anspruchung des .Filters entstehende Lauge in den Anschlussstutzen fliesst, und der mit einigen Stützen zur Befestigung einer Kappe (c) versehen ist, sowie gekennzeichnet durch einen Siebtrichter (d), der die seitlichen Durchgangsöffnungen zwischen Ring (b) und Kappe (c) gegen das Eindringen der sie um gebenden porösen aufsaugenden Masse (e) schützt.
CH201769D 1937-12-11 1937-12-11 Atmungspatrone. CH201769A (de)

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