CH201737A - Hänge- und Abspannisolator. - Google Patents

Hänge- und Abspannisolator.

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CH201737A
CH201737A CH201737DA CH201737A CH 201737 A CH201737 A CH 201737A CH 201737D A CH201737D A CH 201737DA CH 201737 A CH201737 A CH 201737A
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Co Lindner
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Lindner & Co
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators

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  • Insulators (AREA)

Description


  Hänge- und     Abspannisolator.       Die Erfindung     betrifft    einen Hänge- und       Abspannisolator    für Hochspannungsleitun  gen mit an beiden Stirnseiten eingelassenen  Klöppeln. Mit Hilfe der     Erfindung    können  diese für Hochspannungsleitungen bisher  nicht verwendeten Isolatoren so. ausgebildet  werden, dass ihre mechanischen und auch  elektrischen Eigenschaften den Anforderun  gen der Praxis genügen.  



  Isolatoren mit beiderseits eingelassenen  Klöppeln sind bereits vorgeschlagen worden.  Sie haben gegenüber den bekannten Kappen  bolzen- oder     Doppelkappenisolatoren    den Vor  teil, dass die gesamte Höhe des Isolators für  die Isolation ausgenutzt werden     kann,    wäh  rend bisher ein wesentlicher Teil der Höhe  des Isolators von den metallischen Befesti  gungskappen bedeckt ist.

   Sie haben     ferner     den Vorteil, dass das Gewicht der metalli  schen Befestigungsteile geringer ist als bei       Kappenisolatoren    und auch zum Verbinden  dieser Teile mit dem Isolator nur geringe       Mengen        Bindemittel,        insbesondere    Blei, er-         forderlich    sind. Wenn diese Isolatoren trotz  dieser Vorteile sich nicht haben in die Praxis  einführen können, so liegt dies     in    der Schwie  rigkeit, den Isolator so auszubilden,- dass die       notwendige,        in    der Praxis erforderliche me  chanische Festigkeit erreicht wird.

   Isolato  ren mit Klöppeln beiderseits, die nach den  bisher bekannten Vorschlägen hergestellt  worden sind, besitzen nur eine geringe me  chanische Festigkeit, die ihre Verwendung  in Hochspannungsleitungen     unmöglich    macht.  



  Der     erfindungsgemässe    Hänge- und Ab  spannisolator unterscheidet sich nun von den       genannten    Ausführungen dadurch, dass die  Oberfläche der die Klöppel aufnehmenden  Aussparungen des Isolators mit einer Glasur  überzogen ist, zum Zweck,     die    mechanische  Festigkeit des Isolators zu erhöhen. Geeig  nete Glasuren erhält man durch     Zusätze    von  Metalloxyden oder     Farbkörpern    zu den be  kannten Glasuren, jedoch kann der Glasur  auch durch andere Zusätze die festigkeits  erhöhende Eigenschaft gegeben werden.      Zweckmässig kann die gleiche Glasur  auch auf der Oberfläche des Isolators ange  bracht sein, um die Festigkeit des     Isolators     noch weiter zu erhöhen.  



  Um ein geringes Gewicht des Isolators  bei gleichzeitig guten     elektrischen    Eigen  schaften zu erhalten, wird zweckmässig der  die     Klöppel    aufnehmende Strunk konisch  sich nach oben verdickend ausgebildet, wobei  der kleinste Querschnitt des     Strunkes    zwi  schen den Bodenflächen der die Klöppel auf  nehmenden Ansparungen durch die zulässige  Zugbeanspruchung des Porzellans bestimmt  ist. Die Verdickung des Strunkes nach oben  zu ist zweckmässig so zu bemessen,     da.ss    auch  in Höhe der grössten Öffnung der Ausspa  rung für die Aufnahme des     obern    Klöppels  die Zugbeanspruchung innerhalb der zuläs  sigen Grenzen bleibt.  



  Die mechanische Festigkeit des untern  Teils des Isolators kann dadurch erhöht wer  den, dass der untere Teller in Höhe der Aus  sparung für die Aufnahme des     verdickten     Endes des untern Klöppels am Strunk ange  setzt wird, so dass er den Querschnitt des  Strunkes erhöht. An der     obern    Stirnseite  wird zweckmässig der Teller möglichst hoch  angebracht und seine Dicke lediglich mit  Rücksicht auf die erforderliche elektrische  Festigkeit bemessen. Durch diese Ausbil  dung des Isolators wird neben     geringem    Ge  wicht eine hohe mechanische Festigkeit und  zugleich eine hohe elektrische Festigkeit er  reicht zusammen mit einer hohen Überschlag  spannung auch bei seitlich einfallendem  Regen.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes.  



  In     Fig.    1 ist der konisch ausgebildete  Strunk des Isolators mit 1 bezeichnet. Der       Strunk    besitzt an der obern und untern  Stirnseite je eine Aussparung 2 zur Auf  nahme der Klöppel 3. Die Klöppel 3 be  stehen     aus    einem zylindrischen Schaft 4 mit  einem Balligen Kopf     4a    und einem     nietkopf-          ähnlichen    Ende 5, das zur Befestigung der  Klöppel in den Aussparungen 2 dient, die  am Grunde einen konisch     erweiterten    Teil 6    besitzen.

   Der grösste :Durchmesser des     niet-          kopfähnlichen    Endes der Klöppel ist kleiner  als der kleinste Durchmesser der runden  Aussparung     \?.    Die Befestigung der Klöppel  erfolgt durch Ausgiessen mit einem geeigne  ten Bindemittel 7, z. B. Blei.     Zweckmässig     werden in das Ende 5 besondere     Stützkörper          5a    eingesetzt.  



  Die konisch erweiterten Teile 6 der Aus  sparungen 2 sind an den mit 8     bezeichneten     Stellen gut abgerundet, um     Kerbwirkungen     zu vermeiden.  



  Von ausschlaggebender Bedeutung für  die mechanische Festigkeit des Isolators ist  die     Glasierung    der     Oberfläche    der Ausspa  rungen 2, besonders durch die in der Einlei  tung bereits angegebenen Glasuren. In der  Zeichnung sind diese Glasuren durch die dick  ausgezogenen     L?mrisslinien    9 angedeutet. Im       Ausführungsbeispiel    ist angenommen, dass  auch die gesamte Oberfläche des Isolators  mit der gleichen Glasur überzogen ist.

   Da,  jeder Isolator     beim    Brennen auf eine     Brenn-          stütze,    den sogenannten     "Bomsen",    gestellt  wird und die auf dieser Stütze aufliegende  Fläche nicht glasiert sein darf, so ist es  zweckmässig, diese Fläche an eine Stelle zu  legen, die für die mechanische     Festigkeit    des  Isolators von untergeordneter Bedeutung ist.  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 ist  die Aussparung 2 für den untern Klöppel  anschliessend an die untere     Stirnseite    des  Isolators im Durchmesser erweitert.

   Hier  durch entsteht eine waagrechte Stützfläche  10, mit der der Isolator auf die Brennstütze  aufgesetzt     -,werden    kann. Die axiale Fläche  1.1 kann gleichzeitig als Führungsfläche für  die zylindrisch ausgebildete Brennstütze  dienen.  



  Eine andere Ausbildung der Stützflächen  zeigt die     Fig.    2. Hier ist an der untern  Stirnfläche ein ringartiger Wulst 12 vorge  sehen, mit dem der Isolator auf die     Brenn-          stütze    aufgesetzt werden kann.     Statt    der  ringförmigen     wulstartigen    Erhöhung 12 kön  nen auch einzelne Nocken oder Stützpunkte  an der untern Stirnseite angebracht werden.      Die     Fig.    2 zeigt gleichzeitig eine andere  Art der Befestigung des Klöppels.

   Hier ist  nur im wesentlichen die     konische    Erweite  rung 6 der Aussparung mit Metall ausgegos  sen.     Darüber    ist eine Schicht 13 aus Asphalt,  Zement, Marmorzement oder dergleichen     an-.     gebracht, die das     Eindringen    von Feuchtig  keit     in    den Isolator verhindert.  



       Eine    gleiche Befestigung des Klöppels  wie     Fig.    2, zeigt     Fig.    3 für den obern Klöp  pel, bei dem die Gefahr des     Eindringens    von  Feuchtigkeit besonders gross ist. Die Aus  sparung 2 ist hier anschliessend an die obere       Stirnseite    des     Isolators        erweitert    und gleich  zeitig in axialer Richtung muldenartig aus  gebildet. In dieser     ringförmigen    Mulde 14  sammelt sich die Feuchtigkeit, falls sie, durch  Schrumpfen des     Bindemittels    13     in.    radialer  Richtung zwischen Porzellan und Binde  schiebt gelangen sollte.

   Sie kann jedoch nicht  in das Innere der Aussparung 2 hinein  dringen.  



  Der Querschnitt des Strunkes 1 ist so be  messen, dass er in Höhe der Linie     c--a    im  stande ist, die auftretende Zugbeanspruchung       aufzunehmen.    An den untern Teil des Strun  kes ist der untere Teller 15 des Isolators,  oberhalb des tiefsten Punktes der Ausspa  rung für den untern Klöppel beginnend, am  Strunk angesetzt, so dass die von dem Ende 5  des untern Klöppels 3 ausgehenden mecha  nischen     Beanspruchungen    sicher aufgenom  men werden können. Der untere Teller 15  wird also zur Erhöhung der mechanischen  Festigkeit des     Isolators    herangezogen.  



  Der Strunk 1 verdickt sich nach oben zu  in dem Masse, dass auch der ringförmige       Strunkquerschnitt    in Höhe der Linie     b-b     ausreicht, um die Zugbeanspruchung des     Iso-          lators    aufzunehmen.

   Die entsprechend der  konischen Form zunehmende Wandstärke,  die durch die gleichzeitige     Verringerung    des  Querschnittes des konischen Teils 6 weiter  hin vermehrt wird, ist ausreichend, um die  vom Ende 5 ausgehenden Beanspruchungen  des     obern    Klöppels 3     aufzunehmen.    Der  obere Teller 16     beginnt    erst oberhalb der  tiefsten Stelle der Aussparung 6 für den         obern    Klöppel.     Eine    Verstärkung des Quer  schnittes des Isolators in Höhe der     Linie          b-b    durch den Teller ist infolge der koni  schen Ausbildung des     Strunkes    nicht erfor  derlich.

   Die konische Ausbildung des Strun  kes ermöglicht es, den     obern    Teller 16 so  dünn auszubilden,     wie    dies mit Rücksicht  auf die erforderliche mechanische Festigkeit  des Tellers     notwendig    ist.

   Hierdurch wird  einmal an Gewicht gespart, und zum andern  bei gleichbleibender Länge der in     Fig.    1 der  Zeichnung     angegebenen    Strecke     c-d    die  Länge, des an der Oberfläche des Isolators  zwischen den Punkten     c-d    liegenden gemes  senen kürzesten     Kriechweges        vergrössert.    Die       Linie        c-d    verläuft unter     etwa    45' zur Achse  des     Isolators.    Diese Linie muss für jeden  Isolator je nach     Betriebsspannung    eine be  stimmte Länge besitzen, weil auch bei schräg  einfallendem Regen, z.

   B. unter 45  , der den  obern Tellerrand berührende     Regen    eine ge  wisse Strecke frei durchfallen soll, bevor er  auf den Strunk des Isolators auftrifft. An  derseits muss der Isolator, um einen Über  schlag vom     obern    zum untern Klöppel zu  vermeiden,     einen        bestimmten    Kriechweg be  sitzen. Es leuchtet ein, dass die Länge dieses  Kriechweges, soweit er     zwischen    den Punk  ten     c-d    liegt, grösser gehalten werden kann,  jedenfalls mit einfachen     Mitteln    grösser ge  halten werden kann, wenn der obere Teller  16 erst oberhalb der Linie     b-b    am Strunk  ansetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hänge- und Abspannisolator für Hoch spannungsleitungen mit an beiden Stirnsei ten eingelassenen Klöppeln, dadurch gekenn zeichnet, dass die Oberfläche der die Klöppel aufnehmenden Aussparungen mit einer Gla sur überzogen ist, zum Zwecke, die mecha nische Festigkeit des Isolators zu erhöhen. UNTERANSPR-CCHE: 1.
    Hänge- und Abspannisolator nach Pa- tentansprucl, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtoberfläche des Isolators ebenfalls mit Ausnahme einer Stütz fläche für die Brennstütze mit einer festigkeitserhöhenden Glasur überzogen ist. 2. Hänge- und Abspannisolator nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da-ss die Stützfläche für die Brennstütze durch Eiweiterung einer der die Klöppel aufnehmenden Aussparungen am Ein gang der Aussparung gebildet ist. .
    Hänge- und Abspannisolator nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfläche durch wulst:artige Erhöhungen an der untern Stirnseite des Isolators gebildet ist. 4. Hänge- und Abspannisolator nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfläche durch eine ringför mige wulstaxtige Erhöhung gebildet ist. 5. Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Strunk des Iso- lators konisch, und zwar von der untern nach der obern Stirnseite ansteigend, ausgebildet ist. 6.
    Isolator nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teller des Isolators oberhalb der Aussparung für den untern Klöppel, beginnend am Strunk, angesetzt ist. 7. Isolator nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teller oberhalb der tiefsten Stelle der Ausspa rung für den obern Klöppel in den Strunk übergeht. B. Isolator nach Patentanspi@zch, dadurch gekennzeichnet, dass die konisch erweiter ten Teile der Aussparungen für die Auf nahme der Klöppelenden am Boden der Aussparungen abgerundet sind. 9.
    Isolator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erweiterte, das verdickte Klöppelende aufnehmende Teil der Aussparung mit Metall und der übrige Teil mit einem nichtmetallischen Bindemittel ausgefüllt ist. 10. Isolator nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die die Klöppel auf nehmenden Aussparungen an den Stirn flächen des Isolators erweitert und mul denförmig vertieft sind.
CH201737D 1937-01-13 1937-11-04 Hänge- und Abspannisolator. CH201737A (de)

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