CH201652A - Einrichtung zur Bildung eines Rettungsschlittens mit Hilfe zweier Skier und zweier Skistöcke. - Google Patents
Einrichtung zur Bildung eines Rettungsschlittens mit Hilfe zweier Skier und zweier Skistöcke.Info
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C11/00—Accessories for skiing or snowboarding
- A63C11/002—Stretchers formed of skis or of accessories for skis
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Description
Einrichtung zur Bildung eines Rettungsschlittens mit Hilfe zweier Skier und zweier Skistöcke. Will man verunfallte Skifahrer abtrans portieren, so bedient man sich besonderer Rettungsschlitten. Sind solche nicht zur Stelle, so kann man den Verunfallten auf zwei nebeneinander gestellte Skier legen, je doch ist der Transport damit beschwerlich. Besondere Rettungsschlitten können von Tou- risten und Bergführern nacht mitgenommen werden.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Einrichtung zur Bildung eines Rettungsschlittens mit Hilfe zweier als Ku fen dienenden Skier und zweier als Leit- organe dienender Skistöcke. Erfindungsge mäss zeichnet sich derselbe aus durch Ver bindungsstreben und eine Tragbahn, die so miteinander verbunden sind, dass sie als Gan zes mit den Skiern verbunden oder von den Skiern gelöst und eingerollt werden können.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Einrichtung gemäss der Erfindung dargestellt. Es zeigen; Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Ret tungsschlitten in Gebrauchsbereitschaft, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Rettungs schlitten bei ausgebreitetem Spanntuch, Fig. 3 einen Querschnitt durch den het- tungsschlitten, Fig. 4 und 5 sind Einzelheiten.
Für den dargestellten Rettungsschlitten wird ein Paar Ski und zwei Paar Skistöcke benötigt, ausserdem .ein als Liegefläche die nendes Spanntuch 1 mit Längstragbändern und drei Querstegen. Die Längstragbänder sind an der Unterseite des Spanntuches 1 auf genäht.
Ein mittleres Längstragband 2 wird durch eine breite Gurte gebildet, an deren vorderem Ende eine schmale, durch eine Schnalle 4 in der Länge verstellbare Gurte 3 angesetzt ist, welche an einem vordern Quersteg 5 befestigt ist.
Das hintere Ende der breiten Gurte 2 ist mittels einer Schlaufe an einem hintern Quersteg 6 befestigt. Ein mittlerer Quersteg 7 ist von den Endschlau- fen zweier seitlicher über den Vorderteil des Spanntuches laufender Längstraggurten 8, sowie zweier seitlicher über den Hinterteil des Spanntuches laufender Längstraggurten 9 umschlossen, und auf diese Weise mit dem Spanntuch verbunden. Die freien Enden der Längstraggurten 8 umschliessen mittels je einer Schlaufe 10 den vordern Quersteg 5.
Die Längstraggurten 8 sind zweiteilig und mittels einer Schnalle <B>1,1</B> in der Länge ver stellbar. An den den Quersteg 5 umschlie ssenden Schlaufen 10 ist je eine Einhängeöse 12 befestigt, mittels welchen der Quersteg 5 an den Skispitzen so eingehängt ist, dass er hinter den Skispitzen liegt.
Am hintern Quersteg 6 sind mittels Schlaufen zweiteilige Längstraggurten 13, die durch eine Schnalle 14 in der Länge verstellbar sind, befestigt, welche an den freien Enden Einbängehaken 15 tragen und mittels dieser an den Hinter enden der Skier eingehängt sind. Ari der Un terseite des Spanntuches 1 ist ferner längs der Traggurten 8 je ein Band 16 an seinen Längsrändern aufgenäht, wodurch Schläuche gebildet sind. Diese Schläuche 16 dienen zum Durchstecken von Skistöcken zur Erreichung einer guten Längsverspannung der Liege fläche.
Zur Befestigung der durchgeführten Skistöcke an ihren vordern mit dem Schnee teller versehenen Enden dienen mit einer Schnalle versehene Riemen 17, welche durch je einen an den Enden des vordern Quersteges 5 vorhandenen Schlitz 18 hindurchgeführt sind, während zur Befestigung der Skistöcke an ihren Griffen die Zehenriemen der Ski bindung Verwendung finden, welche nur durch die äussere Zehenbacke hindurchgezo gen sind, womit die Enden des mittleren Quersteges 7, sowie die Skistöcke an ihren Griffen festgeschnallt sind.
Zur Erzielung einer möglichst starren Verbindung des mitt leren Quersteges 7 mit den Skiern sind auch die innern Zehenbacken der Skier mit dem Quersteg 7 fest verbunden, und zwar dient hierzu je eine Lederschnur 19, welche den Quersteg 7 in Ösen durchsetzen.
Als Hand habe oder Deichsel des Rettungsschlütens dienen zwei weitere Skistöcke, welche mit den ersteren Skistöcken an ihren Schneetel- lern gegenseitig verankert sind, indem, wie Fig. 5 zeigt, je zwei Stöcke gegenseitig ver ankert sind, indem, wie Fig. 5 zeigt, je zwei Stöcke gegenseitig durch ihre Schneeteller hindurchgeführt sind, bis die Schneeteller aufeinander zu liegen kommen.
Eine zweite Verbindung zweier so gekuppelter Skistöcke an den Enden des vordern Quersteges 5 ist durch die Riemen 17 bewirkt, nachdem die als Deichsel dienenden Stöcke gekreuzt und an der Kreuzungsstelle durch einen Riemen 20 oder eine Schnur miteinander fest ver bunden worden sind. Die so hergestellte Deichsel ermöglicht eine absolut stabile und sichere Führung des Rettungsschlittens durch den Lenker.
Der 111ontierungshergaiig des beschriebe nen Rettungsschlitten ist der folgende: Zur Montage des Schlittens verwendet man die Skier und die Skistöcke des Verunfallten und ausserdem die Skistöcke des Lenkers. Die Zehenriemen der Skibindung werden gelöst und nur durch die Aussenbacken gezogen. Je zwei Skistöcke werden ineinandergezogen, bis deren Schneeteller flach aneinanderliegen. Der vordere Quersteg 5 mit den zwei Ösen 12 wird mittels der letzteren über die Ski spitzen eingehängt, so dass der Quersteg hin ter die Spitzen zu liegen kommt.
Der mitt lere Quersteg 7 wird mit den Lederschnüren 11 fest auf die innern Zehenbacken der Bin dung gebunden. Je ein Skistock der gekup- pelten Stöcke wird mit dem Griff durch die Längsschläuche 16 des Spanntuches 1 von der Skispitze aus zurückgestossen, bis die Schneeteller auf die Skispitzen und die Griffe auf den mittleren Quersteg 7 zu lie gen kommen. Mit den durch die Aussen backen der Bindung gezogenen Zehenriemen werden nun die Stockgriffe und die Enden des mittleren Quersteges 7 fest auf die äu ssern Backen gebunden.
Die zum Zusammen schnallen des um die Querstege 5, 6, 7 ein gerollten Spanntuches 1 dienenden Leder riemen 17 werden nun durch die Schlitze 18 des vordern Quersteges 5 hindurchgezogen und damit die aufeinanderliegenden Stock teller oder Unterenden der Skistöcke auf dem Quersteg 5 festgebunden. Die vordern Trag gurten 3 und 8 des Spanntuches werden mit tels der entsprechenden Schnallen 4 und 11 des vordern Quersteges 5 kräftig gespannt. Gurten 8" sind durch die Schlaufen 10" mit Stab 5" verbunden. Beim Spannen wird mit Vorteil der Fuss hinter der Spitze auf den Ski gesetzt.
Die hintern Gurten 9 bezw. 13 werden mit den daran befindlichen Haken 15 am hintern Ende der Skier in deren Mit telrillen geklemmt und mit den entsprechen den Schnallen 14 des hintern Quersteges 6 fest angezogen. Die als Deichsel dienenden Stöcke werden gekreuzt und an der Kreu zung mit Schnur oder Riemen 20 zusammen gebunden. Durch diese Massnahme wird ein sicheres Lenkendes Rettungsschlittens zwecks Verhinderung eines seitlichen Abrutschens desselben erzielt. Als Kopfunterlage dient am besten ein Rucksack. Der Verunfallte kann nun auf das Spanntuch des Rettungsschlit tens gelegt werden.
Die seitlich herabhängen den Längsteile des Spanntuches 1 sind an ihrem Längsrand mit Schnürhaken 1' ver sehen, so dass diese beiden Seitenteile des Spanntuches über den Verunfallten geschla gen und mittels einer ebenfalls am Spann tuch angehängten Schnur 1" zusammenge schnürt werden können, so dass der Verun fallte gewissermassen in einem Sack liegt und nicht mehr vom Rettungsschlitten herunter fallen kann. Das Zerlegen des Rettungsschlittens geht noch rascher vorsich wie das Zusammenstel len.
Nach Lösen der Querstege 5, 6, 7 und Entfernen der Stöcke wird das Spanntuch 1 auf 1/3 seiner Breite durch Einschlagen der Seitenlängsteile zusammengelegt, worauf das selbe parallel zu den Querstegen und mit denselben eingerollt werden kann. Die aus dem vordern Quersteg 5 herausgezogenen Lederriemen 17 dienen zum Umschnallen des Bündels. Das so zusammengeschnallte Bündel hat nur eine Länge von ca. 40 cm und eine Dicke von ca. 10 cm und kann, da sein Ge wicht nur ca.. 1 kg -beträgt, von einem Ski fahrer mühelos mitgenommen werden.
Die Querstege 5, 6, 7 können aus Holz, Leichtmetall oder Pressstoff bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Bildung eines Rettungs schlittens mit Hilfe zweier als Kufen dienen der Skier und zweier als Leitorgane dienen der Skistöcke, gekennzeichnet durch Verbin dungsstreben und eine Tragbahn, die so mit einander verbunden sind, dass sie als Ganzes mit den Skiern verbunden, oder von den Skiern gelöst und eingerollt werden können. UNTERANSPRüCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vorn an den (Skispitzen der als Kufen dienenden Skier mittels Ösen ein vorderer Quersteg, an ,den Zehenbacken ,der !Skier ein mittlerer Quersteig und an den Enden der Skier ein hinterer Quersteg festgelegt werden kann, wobei mittels Längstragbändern an den Querstegen ein tSpanntuch gehalten, und ,seitlich angeordnete Längstragbänder am vordern Quersteg mittels Schnallen in der Länge verstellbar befestigt,'mit,dem mitt leren und dem hintern Quersteg verbun den, mittels Schnallen in der Länge ver stellbar und @am hintern Ende der Skier mittels je eines Hakens leicht lösbar eingehängt werden können, wobei das Spanntuch seitlich angeordnete Füh rungsschlaufen aufweist,durch welche je ein Skistock eingeführt und am vordern, sowie am mittleren Quersteg befestigt werden kann, Idas Ganze so"dass zum Zu- sammenstellen 'des Rettungsschlittens we der Hilfswerkzeug noch Schrauben oder Nägel notwendig sind. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Spanntuch über die zur Auf nahme der Stöcke dienenden seitlichen Führungsschlaufen hinaus verbreiterte Längsteile aufweist, dessen Längsränder mit Schnürhaken zum Zusammenschnü ren des um einen Verunfallten gehüllter Spanntuches ausgestattet sind., Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und ?, dadurch ge kennzeichnet, dass der vordere Quersteg in seinen beiden Enden Schlitze auf weist,durch welche je ein zum Fest schnallen zweier Skistöcke an den Stock tellern dienender Riemen mit Schnalle leicht lösbar gezogen ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der mittlere Quersteg zum Befestigen auf den Zehenbacken der Skier mit zwei Lederschnüren ausge rüstet ist, welche durch Bohrungen des Quersteges gezogen sind.5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass als Deichsel des Ret tungsschlittens zwei weitere Skistöcke dienen, welche mit den in die seitlichen Führungsschlaufen des Spanntuches hin durchgezogenen Stöcl#:en an den Schnee tellern zu kuppeln sind, indem je z -e-i Stöcke gegenseitig durch ihre Schneetel ler mittels letzterer flaeh aufeinander liegend hindurchgezogen werden, und dass die als Deichsel dienenden @Stöc.ke ge kreuzt und an ihrer Kreuzungsstelle fest miteinander zu verbinden sind. G.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die zum Einführen der Stöcke dienenden seitlichen Führungs schlaufen des Spanntuches durch an der Unterseite desselben mit ihren Längs rändern aufgenähte Bänder gebildet sind und Schläuche bilden. 7.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen l bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass als Tragbänder des Spanntuches zwei an dem vordern und mittleren Quersteg mittels Endschlaufen eingehängte, durch Schnallen in der Länge verstellbare, am Spanntuch ange nähte Traggurten, zwei an dem mittleren und dem hintern Quersteg mittels End- schlaufen eingehängte, am Spanntuch angenähte Traggurten, ferner zwei an dem hintern Quersteg mittels End- schlaufe eingehängte, durch Schnalle in der Länge verstellbare, mit Endhaken ausgerüstete Traggurten, sowie eine mitt lere am Spanntuch angenähte,am hintern Quersteg befestigte und am vordern Quersteg in der Länge verstellbar einge hängte Gurte vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH201652T | 1938-01-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201652A true CH201652A (de) | 1938-12-15 |
Family
ID=4442893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201652D CH201652A (de) | 1938-01-21 | 1938-01-21 | Einrichtung zur Bildung eines Rettungsschlittens mit Hilfe zweier Skier und zweier Skistöcke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201652A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2770465A (en) * | 1953-03-16 | 1956-11-13 | Dandurand Raoul | Rescue sled |
-
1938
- 1938-01-21 CH CH201652D patent/CH201652A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2770465A (en) * | 1953-03-16 | 1956-11-13 | Dandurand Raoul | Rescue sled |
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