CH201638A - Entfernungsmesser mit einem auf die Objektentfernung scharf einzustellenden, abbildenden optischen System. - Google Patents

Entfernungsmesser mit einem auf die Objektentfernung scharf einzustellenden, abbildenden optischen System.

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CH201638A
CH201638A CH201638DA CH201638A CH 201638 A CH201638 A CH 201638A CH 201638D A CH201638D A CH 201638DA CH 201638 A CH201638 A CH 201638A
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CH
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distance
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Haftung Neue Tel Beschraenkter
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Neue Telefon Gmbh
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/32Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders by focusing the object, e.g. on a ground glass screen
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
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Description


  Entfernungsmesser mit einem auf die Objektentfernung scharf einzustellenden,  abbildenden optischen System.    Die Erfindung betrifft einen Entfer  nungsmesser mit einem auf die Objektentfer  nung scharf einzustellenden, abbildenden op  tischen System und einer Auffangfläche, auf  der die Abbildung entsteht. Gemäss der Er  findung ist die Auffangfläche so gelagert,  dass sie in ihrer Ebene rasche Bewegungen  auszuführen vermag.  



  Es hat sich nämlich gezeigt, dass eine in  ihrer Ebene rasch bewegte Auffangfläche  (z. B. Mattscheibe) keinerlei Kornstruktur  mehr erkennen lässt, die die Scharfstellung  stören würde, sondern die gleiche Auflösung  ergibt wie ein Luftbild, diesem gegenüber  aber den Vorzug hat, in einer sicher fixier  ten Ebene festgelegt zu sein.  



  Für die vergrösserte Beobachtung des       Mattscheibenbildes        kann    ein in     Richtung    der  optischen Achse des     abbildenden    Systems    verschiebbar angeordnetes Okular vorgesehen  werden.  



  Die Bewegung der Auffangfläche kann  eine rotierende sein, in diesem Fall wird man  eine als Auffangfläche dienende     Mattscheibe     auf einer senkrecht zu ihrer Ebene liegen  den Achse drehbar     lagern    und zum Beispiel  ohne besondere Mittel von Hand in Drehung  versetzen.  



  Die Drehbewegung könnte aber auch mit  tels einer     einrückbaren,    sich selbsttätig wie  der ausrückenden     Anwurfvorrichtung    erteilt  werden. Auch wäre es möglich, die Dreh  bewegung von einem von einer Batterie aus  gespeisten     Niedervoltmotor    abzuleiten.  



  Eine einfache Lösung für das Schliessen  des Motorstromkreises kann dabei dadurch  erreicht werden, dass die     Schaltung    durch die  Bewegung einer     verschiebbaren,    auf der Be-           obachtungsseite    angeordneten     Augenmuschel     erfolgt.  



  Als einfache     Anwurfvorrichtung    kann  man eine nach der Achse der drehbaren Auf  fangfläche hin- und von     dieser        fortbewegbare     runde Scheibe mit einem Belag mit hohem       Reibungskoeffizienten    vorsehen.  



  Durch geeignete Wahl des     Abstandes     zwischen der Auffangfläche und einer An  schlagfläche für das optische System lässt  sich eine erhebliche Verbilligung des Ent  fernungsmessers dadurch erreichen. dass als  abbildendes System ein normales Aufnahme  objektiv für eine photographische oder kine  matographische Kamera in Wechselfassung  Anwendung finden kann.  



  Der     Gegenstand    der Erfindung ist überall  da anwendbar, wo es sich darum handelt,  kürzere Entfernungen bis zu einigen hundert  Metern zu messen. Hierzu gehören in erster  Linie alle Gebiete der Photographie und  Kinematographie. Bei der Anwendung des  Erfindungsgegenstandes auf diesen Gebieten  wird sich in vielen Fällen die     Beschaffun-          eines    besonderen abbildenden optischen     S;%--          stems    erübrigen, da das für die photogra  phischen oder kinematographischen Aufnah  men ohnedies vorhandene Objektiv in den  meisten Fällen das     optische    abbildende Sy  stem bilden kann.

   Ein weiteres Anwen  dungsgebiet für den Erfindungsgegenstand  ist beim Schiessen auf kürzere Entfernung.  z. B. mit Sportwaffen, für     ,Ta.gdzz-#-eelze        oder     dergleichen gegeben.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes     iin     Längsschnitt dargestellt.  



  In einem Gehäuse 1 ist eine     'Mattscheibe     leicht drehbar gelagert. Die Achse 3 der  Mattscheibe ist mit Spitzen versehen, die in  Lagern 1 und 3 laufen. In einer um die  zur     Mattseheibe    senkrecht     stehende    Achse 6  schwenkbaren Schere 7 ist eine Scheibe 8 auf  der Achse 9 drehbar gelagert. die durch einen       Ausschnitt    10 teilweise aus dem Gehäuse 1  herausragt. Eine nicht dargestellte Feder  hält die Scheibe 8, welche am Umfang mit       einem    Gummiring oder dergleichen belegt ist,    in     geringem    Abstand von der Achse 3 der  Mattscheibe.

   Wird die Scheibe 8 bis zum       Zusammentreffen        finit    der Achse 3 verscho  ben und dabei in Umdrehung versetzt. so       Werät-    die     Mattscheibe    2 entsprechend dem  grossen Übersetzungsverhältnis in rasche Ro  tation.  



  Die matte Fläche der Mattscheibe ist in  einem solchen Abstand von einem Objektiv  11 angeordnet, dass ein von diesem entwor  fenes Bild eines unendlich fernen Gegenstan  des gerade scharf abgebildet wird, wenn die  Teilung dieses Objektivs auf die mit  bezeichnete Marke eingestellt ist. Das Ob  jektiv 11 trägt ausserdem eine Reihe weiterer  Einstellmarken, wie das bei Objektiven mit.       Schneckengangeinstellung    für photographi  sche und kinematographische Apparate all  gemein bekannt ist.

   Es ist sogar besonders  vorteilhaft. als abbildendes optisches Sy  stem des     Entfernungsmessers    ein vorhan  denes Objektiv mit Einstellfassung zu ver  wenden,     wodurch    dein Benutzer die noch  malige     Anschaffung    dieses Objektivs erspart  bleibt..     Das    wird ohne weiteres dadurch er  möglicht, dass die Mattscheibe von der An  schlagfläche 13 des Objektivs den     bei    kine  inatographischen oder photographischen Ap  paraten einer bestimmten     Gattung    üblichen       Abstand    erhält.  



  Hinter der rotierenden Mattscheibe ? wird  ein Okular 1 ? angeordnet, durch welches das  Bild     anf    die     Mattscheibe    eine erhebliche Ver  grösserung erfährt.  



  Der beschriebene Entfernungsmesser wird  in folgender Weise verwendet: Das Okular  12 wird an das Auge gebracht und in Ruhe  stellung der Mattscheibe wird entsprechend  einem etwa. vorhandenen Augenfehler des je  weiligen Benutzers das Korn der matten  Fläche scharf gestellt. Darnach wird das  Objektiv 11 auf den Gegenstand gerichtet,  dessen Entfernung zu messen ist.

   Durch       Hineindrücken    der Scheibe 8 in das Gehäuse  1 und     Drehen    dieser Scheibe wird die Matt  scheibe 2 in rasche Rotation versetzt und  hierauf das     Objektiv        11,        mittels    eines     Schnek-          kenganges    so lange verstellt, bis das auf der      rotierenden Mattscheibe     \2    entworfene Bild  völlig scharf erscheint. An der Entfernungs  skala des Objektivs 11 lässt sich dann ohne  weiteres die Entfernung des Objektes ab  lesen.  



  In Abänderung des dargestellten Ausfüh  rungsbeispiels kann für den Antrieb der ro  tierenden Mattscheibe auch ein Elektromotor,  und zwar vorteilhaft ein     Niedervoltmotor     vorgesehen werden. Die     Speisung    dieses Mo  tors erfolgt zweckmässig durch eine     Batterie,     die mit verschiedenen Teilen     in    einem ge  meinsamen Gehäuse eingeschlossen ist.

   Um  für die Ein- und Ausschaltung dieses Motors  ein besonderes Betätigungsorgan zu ersparen,  kann der Motorstromkreis gesteuert werden  in Abhängigkeit von einem Kontakt, der  durch geringen Druck auf die in Richtung  der     optischen    Achse des abbildenden Sy  stems verschiebbare Augenmuschel der     Ent-          fernungsmesser-Einblicköffnung    geschlossen  wird. In diesem Falle wird also die     Rotation     der Mattscheibe bereits dadurch veranlasst,       ctass    der Beobachter den Entfernungsmesser  an das Auge bringt und     die    Augenmuschel  an der     Einblicköffnung    in Richtung der op  tischen Achse verschiebt.

   Selbstverständlich  kann zum Drehen der     Mattscheibe    auch     ein     Motor beliebiger anderer Art, z. B. ein Feder  motor (Uhrwerk), Gewichtsmotor oder der  gleichen Verwendung finden.  



  Es     empfiehlt    sich, ein Objektiv 11 mit  möglichst langer     Brennweite    und hoher rela  tiver Öffnung zu verwenden, um die Ge  nauigkeit der Messung zu erhöhen. Wenn zu  einem photographischen oder kinematographi  schen Apparat mehrere Objektive vorhanden  sind, wird zweckmässig das mit der längsten  Brennweite im Entfernungsmesser benutzt.  Man erhält auf diese Weise     Messergebnisse     mit praktisch stets ausreichender Genauig  keit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Entfernungsmesser mit einem auf die Objektentfernung scharf einzustellenden, ab bildenden optischen System und einer Auf fangfläche, auf der die Abbildung. entsteht, da durch gekennzeichnet, dass die Auffangfläche so gelagert ist, dass sie in ihrer Ebene rasche Bewegungen auszuführen vermag. UNTERANSPRüCHE 1. Entfernungsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die ver grösserte Beobachtung des Mattscheiben bildes ein in Richtung der optischen Achse des abbildenden Systems ver schiebbar angeordnetes Okular vorgesehen ist.
    2. Entfernungsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die als Auf fangfläche dienende Mattscheibe auf einer senkrecht zu ihrer Ebene liegenden Achse gelagert ist und in ihrer Ebene zu rotie ren vermag. 3. Entfernungsmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine einrückbare, sich selbsttätig wieder ausrückende Anwurfvorrichtung für die drehbare Mattscheibe.
    4. Entfernungsmesser nach Patentanspruch . und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anwurfvorrich- tung für die Mattscheibe aus einer nach deren Achse hin- und von dieser fort bewegbaren runden Scheibe mit einem Be lag mit hohem Reibungskoeffizienten be steht. 5. Entfernungsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als abbilden des, optisches System ein normales Auf nahmeobjektiv für photographische oder kinematographische Apparate mit einer Entfernungsskala und in Wechselfassung vorgesehen ist.
    6. Entfernungsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewe gung der Auffangfläche in ihrer Ebene durch einen Niedervoltmotor erfolgt, der von einer Batterie gespeist wird. 7. Entfernungsmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Batterie mit verschie denen Teilen des Entfernungsmessers in einem gemeinsamen Gehäuse eingeschlos sen ist. B.
    Entfernungsmesser nach Patentanspruch und Lnteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Einschalten des elek trischen Antriebsmotors durch einen Kon takt erfolgt, der durch eine in Richtung der optischen Achse des abbildenden Sy- stemes verschiebbar angeordnete Augen muschel betätigt. wird.
CH201638D 1936-10-28 1937-10-25 Entfernungsmesser mit einem auf die Objektentfernung scharf einzustellenden, abbildenden optischen System. CH201638A (de)

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CH201638D CH201638A (de) 1936-10-28 1937-10-25 Entfernungsmesser mit einem auf die Objektentfernung scharf einzustellenden, abbildenden optischen System.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966735C (de) * 1941-10-31 1957-09-05 Klangfilm Gmbh Vorrichtung zur Bildbeobachtung an kinematografischen Kameras

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE966735C (de) * 1941-10-31 1957-09-05 Klangfilm Gmbh Vorrichtung zur Bildbeobachtung an kinematografischen Kameras

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