CH201637A - Anordnung für die Aufnahme von Stereobildern. - Google Patents
Anordnung für die Aufnahme von Stereobildern.Info
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B35/00—Stereoscopic photography
- G03B35/08—Stereoscopic photography by simultaneous recording
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Description
Anordnung für die Aufnahme von Stereobildern. Die vorliegende Erfindung ist aus der Aufgabenstellung hervorgegangen, die Auf nahme von 'Stereobildern so vorzunehmen, dass wie beim menschlichen Auge mit .der Än derung der Scharfeinstellung eine Änderung der Konvergenz Hand in Hand ,geht.
Bei Stereokameras mit einem gemein samen Objektiv wird in der Regel vor das Objektiv ,ein sogenannter Stereovorsatz mit Prismen oder (Spiegeln gebracht,durch ,den erreicht wird, dass,die :
beiden auf,der photo graphischen ,Schicht entworfenen Teilbilder mit einer Basis aufgenommen werden, die zum Beispiel dem mittleren Augenabstand des Menschen entspricht, aber auch nach Be lieben grösser oder kleiner sein kann. Die op tischen Achsen,der beiden Teilstrahlengänge laufen im Dingraum entweder parallel oder sie konvergieren nach einem im endlichen Abstand liegenden Punkt. Die Ebene, in der dieser .Schnittpunkt der beiden optischen Achsen lieb , heisst die Konvergenzebene.
Es ist nun bereits bekannt, .die die Auf- nahmebasis :erzeugenden .Spiegel oder Pris men zwecks Änderung der Konvergenz der Bildstrahlen verstellbar anzuordnen. Es ist weiterhin bekannt, die zwecks der Konver- genzänderung verstellbaren Spiegel oder Prismen mit der Objektiveinstellung und ge gebenenfalls mit der Entfernun,rnseinstellung zu kuppeln.
Eine derartige Anordnung stellt aber grosse Anforderungen an die Genauig keit der konstruktiven Lösungsform. Ausser dem muss eine verstellbare Anordnung der,die Basis erzeugenden Spiegel oder Prismen :des halb vermieden werden, weil diese Teile wegen ihrer exponierten !Stellung sehr stabil gebaut werden müssen, um einerseits Be schädigungen zu vermeiden und anderseits eine einwandfreie Justierung zu gewähr leisten.
Die Nachteile der bekannten Anordnung werden nun,dadurch vermieden, dass .die die Basis erzeugenden Prismen oder Spiegel nicht mehr zur Änderung der Konvergenz verwendet werden, sondern dass hierzu beson- dere optische Elemente vorgesehen sind.
Die Anordnung für die Aufnahme von Stereobildern, bei der die Objektiveinstellung mit der Konvergenzeinstellung gekuppelt ist, zur Erzeugung von zwei der natürlichen Be trachtung entsprechenden Teilbildern, die auf getrennten photographischen Schichten oder auf derselben Schicht nebeneinander, aufeinander oder mittelst eines Rasters in einander angeordnet sind, zeichnete sich erfin dungsgemäss dadurch aus,
da.ss die die Ände rung der Konvergenz bewirkenden strahlen- ablenkenden Mittel aus beweglichen, also ver- stellbaren Keilpaaren bestehen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielswei sen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 @schema.-tiselr <I>eine</I> optische Stereo einrichtung mit einem Objektiv, an welcher Figur der Begriff .der Konvergenzebene er klärt wird, Fig. 2 einen horizontalen Schiritt durch eine Kamera. mit der optischen Einrichtung gemäss Fig. 1, während Fig. 3 eine Vorderansicht der Kamera veranschaulicht.
Der Prismenvorsatz ist mit 1 (F.ig. 1) und das abbildende Objektiv mit ? bezeichnet. Diese Anordnung ermöglicht es, zwei Teilbil- ,der auf der gleichen photographischen Schicht nebeneinander zu erzeugen. Die opti sche Anordnung ist ,so getroffen, dass die Konvergenzebene in 3 liegt. Die Teilbilder entstehen auf dem Film 4 derart, dass der Punkt 5 in der Konvergenzebene 3 auf dem Film 4 im Mittelpunkt beider Teilbilder <B>ab-</B> gebildet wird.
Dies ist durch die ausgezoge nen Linien angedeutet. Je nach der Tiefen a.usdrehung des Objektes kann nun der Kon vergenzpunkt in eine zum Beispiel weiter z urüe klieb g ende Ebene 6 verlegt -werden, und zwar mit Hilfe von Prismen 7 oder der gleichen.
Gemäss Fig. ? und 3 wird nun die Ver lagerung der Konvergenzebene mit der Ob jektivverstellung und gegebenenfalls zusütz- lieh mit der Einstellung des Entfernungsmes- sers gekuppelt. Gemäss diesen Figuren ent- wirft das Objektiv 9, dein das Pri:smeneystem 10 vorgeschaltet ist, auf dem Film 11 die bei den Teilbilder.
In dem iStrahlengang dieser beiden Teilbilder sind nun die Keilsysteme 12 und 1:3 zum Beispiel drehbar angeordnet und mit dem Objektiv 9 gekuppelt. Gleich- zeitig kann eine Kupplung mit dem Entfer- nungsmesser vorgesehen sein, dessen Durch- blicksöffriung durch das Feinster 23. angedeu tet ist.
Die Einstellung des Entfernungsmes- sers erfolgt nun durch Betätigung des Ein stellrades 14, dessen Bewegung .sich über das Zahnrad 15, z. B. auf den vordern Keil des Keilsystems 12 überträgt. Die Bewegung des vordern Rcils -wird durch -die Zahnräder 1.6, 17 und 18 auf den vordern Keil ges Keil systems 13 übertragen.
Das Zahnrad 17 steht nun über das Zahnrad 19 rnit den Zahnrädern 20 und 2'1_ irr Eingriff und. bewirkt dadurch die Drehung der hintern Drehkeile der bei den Systeme 12 und<B>13.</B> Das Zahnrad 19 steht fernerhin mit dem Zahnrad ?? in Ein griff, das die Versstellung es Objektivs 9 be wirkt.
Die Erfindung ist nicht auf die beschrie- benen Ausführungal-Peispiele lreseliräall#:t. Statt die Keilpaare drehbar anzuordnen. können diese gegebenenfalls schwenkbarsein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCl1 Anordnung für die Aufnahme von Stereo- bilderrr mit einem Objektiv, bei der die Ob jektiveinstellung mit der Konvergenzeinstel- lung gekuppelt ist. zur Erzeugung von zwei der natürlichen Betrachtung entsprechenden Teilbildern, die auf getrennte photographi sche Schichten oder auf derselben Schicht nebeneinander. aufeinander oder mittelst eines Rasters ineinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die die Änderung der Konvergenz bewirkenden strahlenablenken den Mittel aus beweglichen, also verstellbaren Keilpaaren bestehen.UNTERAN SPRMIE : 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Keilpaare drehbar sind. 2. Anordnung nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass die Keilpaare schwenkbar sind.@. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Keilpaare über- dies .mit ,der Einstellung des Entfernungs messers :gekuppelt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201637X | 1936-10-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201637A true CH201637A (de) | 1938-12-15 |
Family
ID=5767242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201637D CH201637A (de) | 1936-10-30 | 1937-10-22 | Anordnung für die Aufnahme von Stereobildern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201637A (de) |
-
1937
- 1937-10-22 CH CH201637D patent/CH201637A/de unknown
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