CH201633A - Mehrlagiger Kreuzbodenbeutel aus Papier. - Google Patents

Mehrlagiger Kreuzbodenbeutel aus Papier.

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CH201633A
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Limited Medway Paper Sacks
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Limited Medway Paper Sacks
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/08Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents with block bottoms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Mehrlagiger        Kreuzbodenbeulel    aus Papier.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf       Kreuzboden-Papierbeutel,    z. B. solche für  schweres Verpackungsgut, wie Zement usw.  und insbesondere auf die Ausbildung des  Kreuzbodens solcher Beutel.  



  Bisher war es üblich, bei solchen Papier  beuteln die freien Enden der verschiedenen  Lagen     bezw.    schlauchförmigen, ineinander  liegenden Gebilde vor Herstellung miteinan  der bündig zu belassen, so dass alle Rohre von  gleicher Länge sind.  



  Wenn der Boden eines solchen Papier  beutels durch die übliche Faltung und das       Zusammenleimen    der sieh überlappenden  Klappen gebildet wird, so sind nur zwei von  allen Papierlagen miteinander verleimt, näm  lich die äusserste Lage der untern Klappe und  die innerste Lage der obern Klappe.

   Die  Festigkeit des Beutels an der verleimten  mehrwandigen Stelle ist daher nicht grösser,  als diejenige von Beuteln aus nur einem einzi  gen     Papierblatt.    Aus diesem Grinde ist es im  allgemeinen nötig, die     Verleimstelle    des     End-          verschlusses    mittels Klammern oder durch    Vernähen zu verstärken, besonders im Falle  von Säcken, welche während des Füllens am  Auslauf des Füllapparates     aufgehängt    wer  den, so dass das ganze Gewicht des Sackes  samt Inhalt von der     Verleimstelle    des     End-          verschlusses    am Ventilende getragen wird.  



  Gemäss der Erfindung ist der     mehrlagige          Kreuzbodenbeutel        aus    Papier, bei welchem  die Enden der Lagen stufenweise in umge  kehrter Ordnung an entgegengesetzten     Seiten     der Sackwand     ausgeschnitten        sind,    wobei  jede Lage mit sich selbst unter Falten über  die sich     überlappenden    Klappen des Faltver  schlusses verleimt ist, so dass die parallel zu  den Enden der Lagen     verlaufenden    gestaf  felten Ausschnitte der sich überlappenden  Klappen nach den     Enden    der Lagen zu derart  abgewickelt sind,

   dass die schrägen Schnitt  kanten die     Diagonalfalten    zwischen den Sei  tenklappen und den sich überlappenden  Klappen kreuzen. Durch diese     Abschrägung     der     abgestuften,    die     Diagonalfalten    schnei  denden Schnitte ergibt eine progressive Ab  nahme der.

   Anzahl der Lagen     in.    den     sieb,         überkreuzenden Klappen an dem Teil, an dem  der Sack an einem Füllmundstück aufgehängt  ist     und    es ist daher keine ausgesprochene De  markationslinie vorhanden, wo eine grosse  Anzahl     Lagen    zusammen endigt, welcher  Nachteil infolge der Biegung eintreten  könnte, wenn der Sack gefüllt und vom Füll  mundstück abgelöst wird.  



  Es ist ersichtlich, dass wenn so vorgegan  gen wird, die zu verleimenden Ränder der       a.ufeinanderfolgenden    Lagen der innern  Klappe auf die Randteile derselben Lagen  der äussern Klappe zu liegen kommen, so dass  beim Zusammenleimen der beiden Klappen  alle Lagen verleimt sind. Auf diese Weise ist  die Festigkeit der Fuge des Bodens gleich der  Summe der Leimfugen der einzelnen Lagen.  



  Zweckmässig verlaufen die Ränder der  schrägen Teile der Schnitte unter einem Win  kel von 45   zu den Enden des Sackschlauches  und kreuzen so die     Diagonalfalten    unter  einem rechten Winkel.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 die     übereinanderliegenden,    in eine  Ebene ausgebreiteten     Zuschnittstücke    des  Beutels,       Fig.    2 das eine offene Ende des Schlau  ches vor der Herstellung des Kreuzbodens,       Fig.    3 das offene Ende des Beutels mit  zwei eingefalteten Klappen des Kreuzbodens,       Fig.    4 und 5 das genannte Ende des Beu  tels mit drei     bezw.    allen vier eingefalteten  Klappen.  



  Der in der Zeichnung dargestellte Beutel  besteht     aus    vier Papierlagen     bezw.    Zuschnitt  stücken, deren Kanten mit 10, 10'; 11, 11';  12, 12'; 13, 13'; 10a, 11a, 12a, 13a, 10b,     11b,     12b und 13b bezeichnet sind.  



  Zur Herstellung des Schlauches werden  die Teile B und A der     Zuschnittstücke    längs  den in     Fig.    1 strichpunktiert angegebenen  Linien auf den mittleren Teil C gefaltet. Die  Ränder 10a,     11a,    12a und 13a der einzelnen  Lagen des Teils A überlappen sich mit den       Rändern    10b,     11b,    12b und 13b des Teils B,    so dass sich nach dem Verleimen dieser Rän  der miteinander vier     ineinanderliegende    ge  trennte Schläuche ergeben.     Fig.    2 zeigt das  obere Ende dieser Schläuche in leicht geöffne  tem Zustand, wobei der Mittelteil C hinten  und die     Seitenteile   <I>A</I> und<I>B</I> vorn liegen.

   Die  sich überlappenden Ränder an den Enden  10, 11, 12, 13     bezw.    10', 11', 12' und 13' auf  einanderfolgender     bezw.    -liegender werden  am einfachsten dadurch erzielt, dass aussen an  den Enden 13 und 10 schmale Streifen, die  parallel zum Papierrand verlaufen, ausge  schnitten werden. Die Länge der Streifen par  allel zum Papierrand erstreckt sich annähernd  über die ganze Breite der mit     Überlappung     zu vereinigenden Klappen des Kreuzbodens.  Die Breite der Streifen nimmt von Lage zu  Lage um denselben Wert zu.  



  Die Enden der Ausschnitte verlaufen an  nähernd unter einem Winkel von 45  , wie  das in     Fig.    1 bei 14 gezeigt ist, zum Pa  pierrand, d. h. im wesentlichen senkrecht zu  den     Diagonalfalten    15 zwischen Seitenklap  pen 16a, 16b und den sich überlappenden  Klappen des Kreuzbodens.  



  Wie ersichtlich verbleibt bei dieser An  ordnung die mittlere Partie 16a der eingefal  teten Seitenklappen 16a, 16b ohne Ein  schnitte, so dass an dieser Stelle des Bodens  die volle     Lagenzahl    der Zuschnitte erhalten  bleibt.  



  Die in bezug aufeinander treppenartig  abgestuften, die     Diagonalfalten    15 schnei  denden     Abschrägungen    der Ausschnitte er  geben eine stufenweise Abnahme der Lagen  bei den sich überlappenden Klappen an der  Stelle, an welcher der Beutel vom Mundstück  einer     Abfüllmaschine    getragen wird. Es be  steht daher keine für das Zerreissen bevor  zugte Stelle, an welcher eine grosse Zahl von  Lagen zugleich endigen, so dass ein     Zerreissen     des gefüllten Sackes beim Abnehmen dessel  ben zufolge der     Biegung    an dieser Stelle ein  treten könnte.  



  Wie ersichtlich, befinden sich an der  Aussenseite des Beutels keine freien     Endkan-          ten    der einzelnen Lagen, wenn der Kreuz  boden gebildet ist, da die     Diagonalkanten              11x-13x    durch die eingefalteten     Endteile     16b     (Fig.    3) bedeckt sind. Gleichzeitig er  streckt sich die treppenartig     ausgebildete          Überlappung    der Leimstelle der sich überlap  penden Klappen des Kreuzbodens über die  volle Breite der geradlinigen gante 10'       (Fig.    4).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrlagiger Kreuzbodenbeutel aus Pa pier, bei welchem die Enden der Lagen stufenweise in umgekehrter Ordnung an ent gegengesetzten Seiten der Sackwand ausge schnitten sind, wobei jede Lage mit sieh selbst unter Falten über die sieh überlappen den Klappen des Faltverschlusses verleimt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel zu den Enden der Lagen verlaufenden gestaf felten Ausschnitte (11-13, 11'-13') der sieh überlappenden Klappen nach den Enden der Lappen zu derart abgewickelt sind, dass die schrägen Schnittkanten (llx-13x) die Diagonalfalten (15) zwischen den Seitenklap- pen (16a, 16b)
    und den sieh überlappenden Klappen kreuzen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Beutel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die schrägen Schnitt- kanten (llx-13x) diese Diagonalfalten (15) senkrecht kreuzen. z. Beutel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den sich über lappenden Klappen in bezug aufeinander treppenartig zurückstehenden Ränder an nähernd gleiche Breite aufweisen. 3. Beutel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die mittlere Partie der eingefalteten Seitenklappen nicht einge schnitten sind. 4.
    Beutel nach Patentanspruch, wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
CH201633D 1937-11-23 1937-11-23 Mehrlagiger Kreuzbodenbeutel aus Papier. CH201633A (de)

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