CH201145A - Behälter. - Google Patents
Behälter.Info
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Description
Behälter. Vorliegende Erfindung betrifft einen Be- bälter, zum Beispiel aus Pappe, Papier, Kunst masse, wie z. B. Zelluloid, der zum Beispiel für pulverige, plastische oder flüssige Stoffe verwendet werden kann, und mit einem einen Bord aufweisenden und damit dicht in den Behälteroberteil eingesetzten Deckel versehen ist. Erfindungsgemäss ist nun zwischen dem Deckelboden und dem obern Rand der Be hälterwandung eine in Umfangrichtung des Deckels verlaufende Führung für ein Organ zum Lostrennen eines Wandungsteils des Be hälteroberteils vorgesehen: In der beigefügten Zeichnung sind bei spielsweiseAusführungsformen des Erfindungs gegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist eine Aussenansicht des ge schlossenen Behälters, Fig. 2 ein Querschnitt durch den ge schlossenen Behälter; Fig. 3 zeigt den geöffneten Behälter mit angehobenem Deckel in Seitenansicht; Fig. 4 und 5 zeigen ein Detail im Auf riss und Grundriss: Fig. 6 zeigt im Schnitt eine weitere Aus führungsform des neuen Behälters; Fig. 7 zeigt im Schnitt eine dritte Aus führungsform.
0 Der zylindrische Behälter 1 ist mit einer nach innen ragenden Rille 10 versehen, auf der der Deckel 5, aus steifem Papier, Karton oder ähnlichem genügend steifem Material aufliegt. Deckel 5 besitzt einen im Oberteil des Behälters 1 gut passend sitzenden Bord 15. In etwa halber Höhe des Bordes 15 ist der Behälter 1 mit einer in Umfangrichtung ver laufenden, als Führung dienenden Perforie rung 2 versehen, welche als Schwächungs linie dient und das Aufreissen des Behälter mantels erleichtert. Durch einen Spalt 7 der Perforierung ragt die Zunge 4 eines zum Auf schneiden des Behältermantels längs der Perfo rierung 2 dienenden Organes aus Blech, Kunst masse, z. B. Zelluloid oder dergleichen.
Das Organ besitzt einen Führungsstreifen 3, der zwischen dein Bord 15 des Deckels 5 und dem obern Randteil des Behältermantels liegt. Der obere Behälterrand 13 ist über den Rand des Bordes 15 umgebogen. Dadurch wird der Deckel 5 gesichert und dicht geschlossen.
Um den Behälter 1 zu öffnen, wird die Zunge 4 gefasst, nach oben gebogen und über einen längeren oder kürzeren Teil der Schwä chungslinie 2 bewegt. Der obere Teil 12 des Behälters wird dadurch zusammen mit dem Deckel 5 längs der Schwächungslinie 2 vom Unterteil 10 getrennt. Die Schwächungslinie 2 kann sich über den ganzen Mantel des Unter teils oder nur über einen Teil desselben er strecken, so dass beim Aufreissen ein Teil des Behältermantels unverletzt bleibt und als Scharnier 11 (Fig. 3) dienen kann. Der Rand 13 und der abgetrennte Oberteil des Behäl ters bleiben nach dem Trennen vom Unter teil am Deckel 5 und verstärken den letz teren.
Oberhalb der Rille 10 kann in der Behälterwand noch eine nach innen ragende Sicke vorgesehen sein, welche auch bei wieder holtem Öffnen und Schliessen dicht am Deckel anliegt und denselben festhält.
Die Ausführungsform nach Fig. 6 unter scheidet sich von der vorstehend beschriebenen Variante dadurch, dass die Zunge 4 mit einer dünnen, unter dem Deckel 5 liegenden, eben falls auf der Rille 10 aufliegenden Scheibe 8 fest verbunden ist, beziehungsweise mit ihr aus einem Stück besteht. Diese Scheibe 8 tritt also an die Stelle des Streifens 3. Die übrigen Teile des Behälters, insbesondere auch die Öffnungen 2, Schlitze 7 usw., sind wie oben mit Bezug auf die Fig. 1 bis 5 be schrieben. Die Scheibe 8 kann aus Metall, Karton, Kunstmasse, wie z. B. Zelluloid oder dergleichen, bestehen.
Es könnte auch eine Einrichtung so ge troffen sein, dass das zum Aufschneiden der Behälterwandung längs der Schwächungslinie dienende, als Messer ausgebildete Organ in die Vertiefung 10 eingelegt ist. Das Messer ist dort leicht von Hand lösbar befestigt, so dass es zum Aufschneiden längs der Schwä chungslinie 2 stets zur Stelle ist. Es könnte auch in der Schwächungslinie ein Faden oder Zwirn eingelegt sein, so dass durch Aufreissen der Schnur der Deckel vom Unterteil des Behälters gelöst werden könnte.
In Fig. 7 ist eine weitere Ausführungs form gezeigt, bei welcher im obern, sich nach aussen konisch erweiternden Teil 17 des Be hälters, der mit einem konischen Bord 18 versehene Deckel 19 gut abdichtend einge klemmt ist. Im Flansch 18 ist eine nach innen vorspringende Rinne 20 vorgesehen. Diese Rinne 20 dient als Führung für ein Messer oder dergleichen, mittels dem der Flansch 17 durchzuschneiden ist. In die Rinne 20 kann noch ein Dichtungsmittel, eine ela stische Schnur oder dergleichen eingelegt sein, um eine noch bessere Abdichtung zu erzielen. Bei dieser Ausführung kann die Schwächungs linie 2 wegfallen.
In dieser Rinne 20 könnte auch ein Führungsstück mit angesetztem, den Mantel des Behälters durchsetzenden Messers geführt sein, das an Stelle der Teile 3, 4 (Fig. 1 bis 5) tritt.
Der Deckel 19 kann auch aus Blech oder aus einem andern harten Material bestehen. Der Behälter, wenn aus Pappe oder Papier bestehend, kann imprägniert sein, damit keine Feuchtigkeit durchdringt; er kann auch nur auf der Innenseite mit Flüssigkeit undurch lässigem Material, z. B. mit einem Lack be legt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Behälter, zum Beispiel aus Pappe, Papier, Kunstmasse, mit einem mit einem Bord ver- sehenen und damit dicht in den Behälter oberteil eingesetzten Deckel, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem Deckelboden und dem obern Rand der Behälterwandung eine in Umfangrichtung des Deckels verlaufende Führung für ein Organ zum Lostrennen eines Wandungsteils des Behälteroberteils vorge sehen ist. UN TERANSPRfrCHE 1. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der über der genann ten Führung befindliche umgebördelte Teil (13) der Behälterwandung den Bord (15) des Deckels überlappt. z.Behälter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Deckelbord (15) und der Behälterwandung ein Führungsstück (3) eines Schneidorganes mit einer in einem Schlitz (7) einer Schwächungslinie (2) ge führten, von Hand zu fassenden Zunge (4) vorgesehen ist. 3. Behälter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Deckel eine mit einer Zunge versehene Scheibe (8) vorgesehen ist, wo bei die Zunge durch einen Schlitz in der Schwächungslinie (2) so weit nach aussen geführt ist, dass sie von Hand erfasst wer den kann. 4. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Bord (18) des Deckels eine nach innen vorspringende Rinne (20) vorgesehen ist, die als Führung für ein Schneidwerkzeug dient. 5.Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil der Behälterwandung und der daran anliegende Bord des Deckels sich nach aussen konisch erweitert. 6. Behälter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, wie in Fig. 1 bis 5 der Zeichnung dargestellt. 7. Behälter nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, wie in Fig. 6 der Zeichnung dargestellt. B. Behälter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 4, 5, wie in Fig. 7 der Zeich nung dargestellt. 9. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Schwächungs linie eine Reissschnur eingelegt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT201145X | 1936-10-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201145A true CH201145A (de) | 1938-11-15 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201145D CH201145A (de) | 1936-10-26 | 1937-10-13 | Behälter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201145A (de) |
-
1937
- 1937-10-13 CH CH201145D patent/CH201145A/de unknown
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