CH201082A - Drehzahlregler an Triebwerk. - Google Patents
Drehzahlregler an Triebwerk.Info
- Publication number
- CH201082A CH201082A CH201082DA CH201082A CH 201082 A CH201082 A CH 201082A CH 201082D A CH201082D A CH 201082DA CH 201082 A CH201082 A CH 201082A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- engine
- wheel
- movement
- friction
- speed controller
- Prior art date
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 7
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 5
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 2
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 claims 1
- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 claims 1
- 230000005764 inhibitory process Effects 0.000 description 6
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 2
- 239000003112 inhibitor Substances 0.000 description 2
- 206010038743 Restlessness Diseases 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005021 gait Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 238000005381 potential energy Methods 0.000 description 1
- 230000033764 rhythmic process Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B15/00—Escapements
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Vibration Prevention Devices (AREA)
Description
Drehzahlregler an Triebwerk. Zur genauen gonstanthaltung der Dreh zahl bei Triebwerken mit Federn, bezw. Ge wichten, bezw. mit Motoren, ist schon eine grosse Anzahl Regler bekannt. Die bekann testen Vertreter bestehen aus Hemmrad und schwingendem Organ, z. B. Hemmrad und Pendel, Hemmrad und schwingender Unruhe, Hemmrad und schwingender Zunge ete.
Alle diese Regler haben den Nachteil, dass während der Hemmperiode die Bewegung des ganzen Triebwerkes auf Null sinkt, das heisst dessen Bewegung erfolgt ruckweise. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass die gesamte kinetische Energie der in Bewegung befindlichen Teile des Triebwerkes einschJiess- lich des Reglers, mit Ausnahme der schwin genden Teile, im Hemmoment durch den auftretenden Schlag in Form von Wärme vernichtet werden muss.
Dies wirkt sich be sonders bei Triebwerken mit stark variablem Drehmoment und hoher Laufgeschwindigkeit ungünstig aus, indem das schwingende Organ in seiner freien Bewegung derart beeinflusst wird, dass es seinen normalen Rhythmus ver liert und deshalb seine Bewegung von neuem angestossen werden muss, was zu Fehlern in der Laufzeit führt.
Diese Nachteile werden gemäss vorliegen der Erfindung in der Weise behoben, dass zwischen dem schwingenden Organ, das als Sperrorgan das periodische Anhalten eines mit dem Triebwerk gekuppelten Reglerteils bewirkt, und dem Triebwerk ein elastisches Glied als Übertragungsorgan der Bewegung des Triebwerkes auf den genannten Regler teil eingeschaltet ist.
Dadurch wird das durch <B>das</B> Sperrorgan periodisch bewirkte Anhalten der Bewegung des mit dem. Sperrorgan zusammenarbeitenden Regler- teils nicht auf Idas Triebwerk so dass' dieses keine .ruckweise Bewegung <RTI
ID="0001.0047"> ausführen muss, sondern sein Lauf, wenn auch periodisch gehemmt, doch ein konti nuierlicher ist.
Das als Übertragungsorgan dienende elastische Glied kann derart ausgebildet sein, dass es als Zwischenglied zwischen dem Hemmrad und dessen Antriebsorgan, zum Beispiel die Antriebsachse, eingelegt ist. In anderer Ausführungsart kann aber auch das Hemmrad selbst die Aufgabe des elastischen Gliedes übernehmen, indem zum Beispiel die den Hemmradkranz und die Nabe verbinden den Speichen als elastisehe Übertragungs organe ausgebildet sind.
Um ein gutes Arbeiten der erstgenannten Anordnung zu gewährleisten, und um den vollen Vorteil des Erfindungsgedankens aus nützen zu können, muss das Massenträgheits- moment des Hemmrades, soweit es die mechanische Widerstandsfähigkeit erlaubt, herabgesetzt werden, damit der Schlag des Hemmrades auf das Sperrorgan im Moment, da die Hemmung eintritt, das heisst die Bewe gung des Hemmrades stillgesetzt wird, ein Minimum wird,
weil infolge der elastischen Kopplung nur die kinetische Energie des Hemmrades durch Schlag vernichtet werden muss und nicht die kinetische Energie des ge samten Triebwerkes. Dadurch, dass die Massenträgheit des Hemmradee relativ klein ist, kann das Hemmrad von einer Hemm periode zur andern seine relative Ruhelage zum Antriebsorgan schon mit einem relativ weichen Kopplungsglied rechtzeitig wieder einnehmen, was andernfalls zu Fehlern in der Laufzeit führen würde.
Während der Hemmperiode kann das Triebwerk dem zufolge seine Bewegung fortsetzen, das heisst seine Laufgeschwindigkeit wind nur soweit es die Gaagnegelung notwendig macht, ge- stört. Das elastische Glied muss also in der Hauptsache nur mit.
Rücksicht auf den ge- wünschten Gleichförmigkeitsgrad und, das zu bewältigende Drehmoment, nicht aber in be zug auf die Massenbeschleunigung des Hemmrades dimensioniert wenden. Dadurch wird erreicht, <I>dass</I> die sonst ,
ruckweise Be- wegung des Laufwerkes in eine kontinuier liche und annähernd gleichförmige übergeht.
Dadurch, dass das Hammrad eine ruck- weise Bewegung ausführt, das heisst während einer gewissen Zeit seine Geschwindigkeit verliert, während das Triebwerk seine Be- wegung fortsetzt,
tritt eine Relativbewegung zwischen Hemmrad und Triebwerk auf. Diese Relativbewegung zwischen Hemmrad und Triebwerk kann dazu benützt werden, um einen Teil der durch den Regler zu ver- nichtenden Energie durch Reibung in Wärme umzusetzen,
so dass das Hemmrad nur einen Teil dergesamten durch den Regler zu ver- nichtenden Energie .durch Schlag in Wärme umsetzen muh Anderseits hat die Reibung zwischen Hemmrad und Triebwerk noch den Vorteil,
daB damit ein Pendeln des Hemm- nadeas um seine relative Ruhelage unterdrückt wird, das heisst dass seine Bewegung ge- dämpft wird.
Die elastische Ankopplung des Hemm rades an das Triebwerk und die Reibverbin dung zwischen Hemmrad und Triebwerk er möglichen also,
daB nur ein Teil der durch den Regler zu bewältigenden Energie im Hemmrad durch Schlag in Wärme umgesetzt werden muB. Die überschüssige Energie wird zum Teil durch Reibung infolge der Relativ bewegung zwischen <RTI
ID="0002.0151"> Hemmrad und Triebwerk in Wärme umgesetzt und der Rest in Form von potentieller Energie im eltiaschen Glied ge- speichert. Die potentielle F.gie erteilt nach der Hemmpmiode dem Hemmrad:
die nötige Beschleunigung, damit dasselbe seine relative Ruhelage ,gegenüber dem Triebwerk recht zeitig wieder einnehmen kann und über windet die bei diesem Vorgang durch Rei bung auftretende Dämpfung.
Wenn das Hemmrad gemäss ,der zweit- genannten Ausführungsart des Krfindungs- gegenstandes selbst als elastisches Verbin- dungsglied zwischen dem Triebwerk und dem periodisch <RTI
ID="0002.0209"> angehaltenen Reglerteil dient, in dem es elastische Übertragungsorgane (z. B. Speichen) aufweist, empfiehlt es sieh eben falls, die periodisch stillgesetzten Teile, ins- besondere den Radkranz des Hemmmades, mit.
möglichst reduziertem Maa enträgheit-mo- ment auszubilden, um auch hier dieselben Vorteile zu erzielen,
wie vorstehend aus geführt worden ist. Auch in diesem Falle kann die nun. zwischen Teilen des Hemm rades auftretende Relativbewegung dazu bo- nützt werden,
um. einen Teil der durch -den Regler zu vernichtenden kinetischen Energie durch Reibung in Wärme überzuführen und damit den Regler teilweise von der Schlag arbeit zu entlasten.
Es ist hierbei gleich- gültig, ob die Energieumsetzung an speziell angebrachten Reibungsflächen erfolgt oder ob die Wärme infolge innerer Reibung der elastisch tleformierten Übertragungsorgane erzeugt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Drehzahlregler an Triebwerk, welcher ein. Hemmrad und ein schwingendes Organ auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem schwingenden Organ, das als .Sperrorgan das periodische Anhalten eines mit dem Triebwerk gekuppelten Reglerteils bewirkt,und dem Triebwerk ein elastisches Glied als Übertragungsorgan der Bewegung des Trieb- werkes auf den genannten Reglerteäl ein- geschaltet ist, damit das durch das Sperr organ periodisch bewirkte Anhalten der Be wegung des mit dem,.Sperrorgan zusammen arbeitenden Reglerteils nicht auf das Trieb werk übertragen wird, zum Zwecke, dass das Triebwiark keine ruckweise, sondern. eine kon- tinuierliche und möglichst gleichförmige Be wegung ausführt und seine Geschwindigkeit also nur soweit beeinflusst wird,als zur Re- gelung seiner Drehzahl nötig ist. U NTERANSPRÜCH91. Drehzahlregler nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass zwischen Hemmrad und Triebwerk ein elasti sches Übertragungsglied eingeschaltet, ,las Hemmrad also elastisch an sein An- triebsorgan angekuppelt ist. 2. Drehzahlregler nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass ein Teil des Hemmrades selbst als elastisches Glied ausgebildet ist. 3.Drehzahlregler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass zwischen den das Hemmrad treiben den Teilen idies. Triebwerkes und dem Hemmrad eine mit Reibung verbundene Relativbewegung stattfindet, welche dem Triebwerk durch die Reibung Energie entzieht. 4.Dmebzahlregler nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den durch das elastische Glied verbundenen Teilen des Hemm rades eine mit Reibung verbundene Re- lativbewegung stattfindet,welche dem Triebwerk durch die Reibung Energie entzieht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH201082T | 1937-10-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201082A true CH201082A (de) | 1938-11-15 |
Family
ID=4442614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201082D CH201082A (de) | 1937-10-12 | 1937-10-12 | Drehzahlregler an Triebwerk. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201082A (de) |
-
1937
- 1937-10-12 CH CH201082D patent/CH201082A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH201082A (de) | Drehzahlregler an Triebwerk. | |
| DE808932C (de) | Vorrichtung zur drehbaren Lagerung der Aufzugmasse eines automatischen Aufzugs fuer Uhrwerke | |
| CH696450A5 (de) | Uhr. | |
| CH228245A (de) | Armbanduhr mit lautloser Weckeinrichtung. | |
| DE674441C (de) | Zeitberichtigungsvorrichtung fuer Uhren | |
| DE878628C (de) | Uhrwerk mit stetiger Krafthemmung | |
| AT36008B (de) | Zeitwecker. | |
| DE952481C (de) | Federtriebwerk mit pertiodisch von der Hauptantriebsfeder nachgespannter Hilfsfeder | |
| AT211743B (de) | Hemmregler ohne Eigenschwingung | |
| DE580741C (de) | Uhrhemmung, insbesondere fuer Betriebszeitzaehler | |
| DE896480C (de) | Magnetische Hemmung fuer Uhrwerke | |
| DE2782C (de) | Neuerungen im Mechanismus des Gehwerkes von Pendel-Uhren | |
| DE840771C (de) | Pruefgeraet nach dem Festmengenprinzip | |
| DE621789C (de) | Synchronuhr mit Schlag | |
| DE676447C (de) | UEberwachungsgeraet fuer Maschinen | |
| AT212632B (de) | Drehzahlregler für Kraftmaschinen | |
| DE360445C (de) | Schwimmerdampfzaehler | |
| DE747359C (de) | Messeinrichtung mit Antrieb durch zwei Messwerke | |
| DE1523916A1 (de) | Uhrwerk mit schwingendem Gangregler | |
| DE740731C (de) | Hoechstverbrauch-Messeinrichtung fuer Elektrizitaet | |
| AT88569B (de) | Uhrwerk. | |
| CH400018A (de) | Uhr mit Schwungmassen-Selbstaufzug | |
| AT61702B (de) | Uhrwerk mit Federantrieb. | |
| AT60309B (de) | Höchstverbrauch-Anzeigevorrichtung. | |
| DE1480204U (de) |