CH201082A - Drehzahlregler an Triebwerk. - Google Patents

Drehzahlregler an Triebwerk.

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CH201082A
CH201082A CH201082DA CH201082A CH 201082 A CH201082 A CH 201082A CH 201082D A CH201082D A CH 201082DA CH 201082 A CH201082 A CH 201082A
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Description


  Drehzahlregler an     Triebwerk.       Zur genauen     gonstanthaltung    der Dreh  zahl bei Triebwerken mit     Federn,        bezw.    Ge  wichten,     bezw.    mit Motoren, ist schon     eine     grosse Anzahl Regler bekannt. Die bekann  testen Vertreter bestehen aus Hemmrad und  schwingendem Organ, z. B. Hemmrad     und     Pendel, Hemmrad und schwingender     Unruhe,     Hemmrad und schwingender Zunge     ete.     



  Alle diese Regler haben den Nachteil,  dass während der Hemmperiode die Bewegung  des ganzen Triebwerkes auf Null sinkt, das  heisst dessen Bewegung erfolgt ruckweise.  Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass die  gesamte kinetische Energie der in     Bewegung          befindlichen    Teile     des        Triebwerkes        einschJiess-          lich    des Reglers, mit Ausnahme der schwin  genden Teile, im Hemmoment durch den  auftretenden Schlag in Form von Wärme  vernichtet werden muss.

   Dies wirkt sich be  sonders bei Triebwerken mit stark variablem  Drehmoment und hoher     Laufgeschwindigkeit          ungünstig        aus,    indem das schwingende Organ  in seiner freien Bewegung derart beeinflusst    wird, dass es     seinen    normalen Rhythmus ver  liert und deshalb seine Bewegung von neuem       angestossen    werden muss, was zu     Fehlern    in  der Laufzeit führt.  



  Diese Nachteile werden gemäss vorliegen  der     Erfindung        in    der Weise behoben, dass  zwischen dem schwingenden Organ, das als  Sperrorgan das periodische Anhalten eines  mit dem Triebwerk gekuppelten     Reglerteils     bewirkt, und dem Triebwerk ein     elastisches     Glied als     Übertragungsorgan    der     Bewegung     des Triebwerkes auf den genannten Regler  teil eingeschaltet ist.

   Dadurch wird das       durch   <B>das</B> Sperrorgan     periodisch    bewirkte       Anhalten    der     Bewegung        des        mit        dem.          Sperrorgan        zusammenarbeitenden        Regler-          teils        nicht        auf        Idas        Triebwerk     so     dass'        dieses        keine    .ruckweise     Bewegung       <RTI  

   ID="0001.0047">   ausführen    muss, sondern     sein    Lauf, wenn  auch periodisch gehemmt, doch ein konti  nuierlicher ist.  



  Das als     Übertragungsorgan    dienende  elastische Glied kann derart     ausgebildet    sein,      dass es als Zwischenglied zwischen dem  Hemmrad und dessen Antriebsorgan, zum  Beispiel die Antriebsachse, eingelegt ist. In  anderer     Ausführungsart    kann aber auch das  Hemmrad selbst die Aufgabe des elastischen  Gliedes übernehmen, indem zum Beispiel die  den     Hemmradkranz    und die Nabe verbinden  den Speichen als     elastisehe    Übertragungs  organe ausgebildet sind.  



  Um ein gutes Arbeiten der erstgenannten  Anordnung zu gewährleisten, und um den  vollen     Vorteil    des     Erfindungsgedankens    aus  nützen zu können, muss das     Massenträgheits-          moment    des Hemmrades, soweit es die  mechanische Widerstandsfähigkeit erlaubt,  herabgesetzt werden, damit der Schlag des  Hemmrades auf     das        Sperrorgan    im Moment,  da die     Hemmung        eintritt,        das        heisst    die Bewe  gung des Hemmrades stillgesetzt wird, ein  Minimum wird,

   weil infolge der elastischen       Kopplung    nur die     kinetische    Energie des  Hemmrades durch Schlag vernichtet werden  muss und nicht die kinetische Energie des ge  samten Triebwerkes. Dadurch, dass die       Massenträgheit        des        Hemmradee    relativ klein  ist, kann das Hemmrad von einer Hemm  periode zur andern seine     relative    Ruhelage  zum Antriebsorgan schon mit einem relativ  weichen Kopplungsglied rechtzeitig wieder  einnehmen, was andernfalls zu Fehlern in  der Laufzeit führen würde.

   Während der  Hemmperiode kann das Triebwerk dem  zufolge seine Bewegung fortsetzen, das heisst       seine        Laufgeschwindigkeit        wind    nur     soweit          es    die     Gaagnegelung        notwendig    macht,     ge-          stört.    Das     elastische        Glied        muss        also    in der       Hauptsache        nur    mit.

   Rücksicht auf den     ge-          wünschten        Gleichförmigkeitsgrad        und,        das    zu       bewältigende    Drehmoment,     nicht    aber in be  zug auf     die        Massenbeschleunigung        des          Hemmrades        dimensioniert        wenden.        Dadurch     wird     erreicht,   <I>dass</I> die     sonst        ,

  ruckweise        Be-          wegung        des        Laufwerkes        in    eine kontinuier  liche und     annähernd        gleichförmige    übergeht.  



  Dadurch, dass das     Hammrad    eine     ruck-          weise        Bewegung        ausführt,        das        heisst        während          einer        gewissen        Zeit        seine        Geschwindigkeit     verliert,     während        das        Triebwerk        seine    Be-         wegung        fortsetzt,

          tritt        eine        Relativbewegung          zwischen        Hemmrad    und     Triebwerk    auf.  Diese     Relativbewegung        zwischen    Hemmrad  und     Triebwerk        kann    dazu benützt werden,  um einen     Teil        der    durch den     Regler    zu     ver-          nichtenden        Energie    durch Reibung in     Wärme     umzusetzen,

   so dass das     Hemmrad    nur einen  Teil     dergesamten    durch den     Regler    zu     ver-          nichtenden        Energie        .durch    Schlag in Wärme       umsetzen        muh        Anderseits    hat     die        Reibung          zwischen        Hemmrad    und Triebwerk noch den       Vorteil,

          daB        damit        ein        Pendeln        des        Hemm-          nadeas    um     seine        relative        Ruhelage        unterdrückt          wird,        das    heisst dass     seine        Bewegung        ge-          dämpft    wird.  



  Die elastische     Ankopplung    des Hemm  rades an das     Triebwerk        und    die Reibverbin  dung     zwischen        Hemmrad    und Triebwerk er  möglichen also,

       daB        nur        ein    Teil der durch  den     Regler    zu     bewältigenden        Energie    im       Hemmrad        durch        Schlag    in     Wärme        umgesetzt          werden        muB.    Die     überschüssige    Energie     wird     zum     Teil        durch        Reibung    infolge der Relativ  bewegung     zwischen     <RTI  

   ID="0002.0151">   Hemmrad    und Triebwerk       in        Wärme        umgesetzt        und        der        Rest    in     Form    von       potentieller        Energie    im     eltiaschen    Glied     ge-          speichert.    Die     potentielle        F.gie        erteilt        nach          der        Hemmpmiode    dem     Hemmrad:

          die        nötige          Beschleunigung,        damit        dasselbe        seine        relative          Ruhelage        ,gegenüber    dem     Triebwerk    recht  zeitig     wieder        einnehmen    kann     und    über  windet     die    bei     diesem        Vorgang    durch Rei  bung     auftretende        Dämpfung.     



       Wenn        das        Hemmrad        gemäss        ,der        zweit-          genannten        Ausführungsart        des        Krfindungs-          gegenstandes        selbst        als        elastisches        Verbin-          dungsglied        zwischen    dem     Triebwerk    und     dem          periodisch     <RTI  

   ID="0002.0209">   angehaltenen        Reglerteil        dient,    in  dem     es        elastische        Übertragungsorgane    (z. B.  Speichen)     aufweist,    empfiehlt es     sieh    eben  falls,     die        periodisch        stillgesetzten    Teile,     ins-          besondere    den     Radkranz        des        Hemmmades,    mit.

         möglichst        reduziertem        Maa enträgheit-mo-          ment        auszubilden,        um        auch    hier     dieselben          Vorteile    zu     erzielen,

          wie        vorstehend    aus  geführt     worden        ist.    Auch in diesem Falle  kann     die        nun.        zwischen    Teilen des Hemm  rades     auftretende        Relativbewegung    dazu bo-      nützt werden,

       um.    einen Teil der     durch    -den  Regler zu     vernichtenden        kinetischen        Energie     durch Reibung     in    Wärme überzuführen und  damit den Regler     teilweise    von     der    Schlag  arbeit zu entlasten.

   Es     ist    hierbei     gleich-          gültig,    ob die Energieumsetzung an speziell  angebrachten Reibungsflächen erfolgt oder  ob die     Wärme    infolge     innerer        Reibung    der  elastisch     tleformierten    Übertragungsorgane  erzeugt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehzahlregler an Triebwerk, welcher ein. Hemmrad und ein schwingendes Organ auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem schwingenden Organ, das als .Sperrorgan das periodische Anhalten eines mit dem Triebwerk gekuppelten Reglerteils bewirkt,
    und dem Triebwerk ein elastisches Glied als Übertragungsorgan der Bewegung des Trieb- werkes auf den genannten Reglerteäl ein- geschaltet ist, damit das durch das Sperr organ periodisch bewirkte Anhalten der Be wegung des mit dem,
    .Sperrorgan zusammen arbeitenden Reglerteils nicht auf das Trieb werk übertragen wird, zum Zwecke, dass das Triebwiark keine ruckweise, sondern. eine kon- tinuierliche und möglichst gleichförmige Be wegung ausführt und seine Geschwindigkeit also nur soweit beeinflusst wird,
    als zur Re- gelung seiner Drehzahl nötig ist. U NTERANSPRÜCH91. Drehzahlregler nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass zwischen Hemmrad und Triebwerk ein elasti sches Übertragungsglied eingeschaltet, ,
    las Hemmrad also elastisch an sein An- triebsorgan angekuppelt ist. 2. Drehzahlregler nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass ein Teil des Hemmrades selbst als elastisches Glied ausgebildet ist. 3.
    Drehzahlregler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,
    dass zwischen den das Hemmrad treiben den Teilen idies. Triebwerkes und dem Hemmrad eine mit Reibung verbundene Relativbewegung stattfindet, welche dem Triebwerk durch die Reibung Energie entzieht. 4.
    Dmebzahlregler nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den durch das elastische Glied verbundenen Teilen des Hemm rades eine mit Reibung verbundene Re- lativbewegung stattfindet,
    welche dem Triebwerk durch die Reibung Energie entzieht.
CH201082D 1937-10-12 1937-10-12 Drehzahlregler an Triebwerk. CH201082A (de)

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