CH201053A - Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von Metall in Strangform. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von Metall in Strangform.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/06—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars
- B22D11/0628—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars formed by more than two casting wheels
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von Metall Strangform. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Giessen von Metall, insbesondere Eisen oder Stahl in Strang form. Das erfindungsgemässe Verfahren be steht darin, dass das flüssige Metall in einen seitwärts allseitig geschlossenen Trichter ein gegossen wird, dessen Wandungen sich in der Fliessrichtung des Metalles bewegen.
Ein Ausführungsbeispiel einer zur Durch führung des erfindungsgemässen Verfahrens geeigneten Vorrichtung, die ebenfalls Gegen stand der Erfindung ist, ist auf der Zeich nung dargestellt.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Draufsicht der Vorrichtung; Fig. 2 ist eine Seitenansicht der in Fig. 1 obern beiden Walzen mit ihren Antrieben; Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht von drei Walzen; Fig. 4 zeigt eine schematische Darstel lung, aus welcher die Höhenlagen der in Fig. 5, 6 und 7 dargestellten Horizontal schnitte A-B, C-D.und E-F ersichtlich sind; Fig. 8 zeigt in grösserem Massstab einen axialen Schnitt durch eine einzelne Walze nebst Lagerung.
Die gezeichnete Vorrichtung hat vier zu sammenwirkende, auf gleicher Höhe angeord nete Walzen 1, 2, 3, 4.
Jede Walze hat eine kugelige Walzfläche a und eine hohlkugelige Stirnfläche b (siehe insbesondere Fig. 3 und 8). Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass die kugelige Walzfläche je der Walze und die hohlkugelige Fläche der benachbarten Walze als Mittelpunkt den Schnittpunkt der Umlaufachsen der beiden Walzen hat. Für die Walzen 1 und 2 ist die ser Schnittpunkt in Fig. 1 mit c bezeichnet.
Die umlaufenden Walzen 1, 2, 3 und 4 bil den auf diese Weise zwischen sich einen seit wärts allseitig geschlossenen Trichter, der durch ständig von oben nach unten in Be wegung befindliche Flächen (Wandungen) begrenzt ist. In diesen Trichter wird das flüssige Metall (Eisen oder Stahl) eingegos sen. Die Walzen und die sie tragenden Wellen sind, wie in Fig. 8 dargestellt, hohl ausgebildet und mit einer Zuleitung KI für ein Kühlmittel ausgerüstet. Hieraus erhellt, dass die umlaufenden Walzen während des Betriebes gekühlt werden können.
Aus der ständigen Weiterbewegung der den Trichter bildenden Flächen in der Fliessrichtung des eingegossenen Metalles ergibt sich eine gleichmässige Abkühlung des in dem Trich ter befindlichen Metalles, während anderseits durch diese Bewegung die gekühlten Trich- terwände weniger unter dem Angriff der Hitze leiden.
Der Antrieb der Walzen kann auf die mannigfaltigste Weise geschehen, etwa in der schematisch angedeuteten Art, dass auf den Achsen der Walzen Kegelräder sitzen, die von einem mittleren Stirnrad d aus durch Zwischengetriebe in Umdrehung ver setzt werden. Statt vier könnten auch nur drei Walzen zur Bildung eines Trichters vorhanden sein.
Der gegossene Strang, der statt aus Eisen oder Stahl auch aus einer Metallegierung oder anderem Metall bestehen könnte, erhält den durch die Auslaufstelle des Trichters bestimmten Querschnitt, der bei dem darge stellten Ausführungsbeispiel ein Quadrat mit ein wenig nach innen gekrümmten Seiten darstellt. Mit dem beschriebenen Verfahren lassen sich beliebig lange Stäbe erzielen. Gegebenenfalls können diese vor dem Er starren abgelenkt und aufgespult werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRVCHE 1. Verfahren zum Giessen von Metall, ins besondere Eisen oder Stahl in Strang form, dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige Metall in einen seitwärts allsei tig geschlossenen Trichter eingegossen wird, dessen Wandungen sich in der Fliessrichtung des Metalles bewegen. 11.Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens drei um laufende Walzen mit kugeligen Walz flächen und kugelschalenförmigen Stirn flächen so zueinander angeordnet sind, dass die kugelige Walzfläche jeder Walze schliessend in die hohlkugelige Stirnflä che der benachbarten Walze eingreift, wobei die kugeligen und die hohlkugeli gen Flächen den Schnittpunkt der Um laufachsen der beiden benachbarten Wal zen als Krümmungsmittelpunkt haben, das Ganze so,dass alle Walzen zusam men einen seitwärts allseitig geschlos senen Trichter bilden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH201053T | 1937-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201053A true CH201053A (de) | 1938-11-15 |
Family
ID=4442600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201053D CH201053A (de) | 1937-11-13 | 1937-11-13 | Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von Metall in Strangform. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201053A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742180C (de) * | 1939-11-09 | 1943-11-24 | Velmet Veltener Leichtmetall G | Kokille zum Giessen von Straengen fuer plattenfoermige Koerper |
| DE744030C (de) * | 1939-03-23 | 1944-01-07 | Ver Leichtmetallwerke Gmbh | Stranggiessverfahren zum Herstellen von Bloecken, insbesondere aus Leichtmetall |
-
1937
- 1937-11-13 CH CH201053D patent/CH201053A/de unknown
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|---|---|---|---|---|
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| DE742180C (de) * | 1939-11-09 | 1943-11-24 | Velmet Veltener Leichtmetall G | Kokille zum Giessen von Straengen fuer plattenfoermige Koerper |
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