CH200732A - Verfahren und Vorrichtung zur Weiterverarbeitung von im Schleuderverfahren gegossenen ringförmigen Metallformlingen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Weiterverarbeitung von im Schleuderverfahren gegossenen ringförmigen Metallformlingen.Info
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Weiterverarbeitung von im Schleuderverfahren gegossenen ringförmigen Netallformlingen. Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren und eine Vorrichtung zur Weiter verarbeitung von im Schleuderverfahren ge gossenen ringförmigen Metallformlingen. Das Verfahren besteht darin, dass vom Ring der Einguss entfernt, der Ring aufgeschnitten, dann mindestens an einem Ende annähernd gerade gerichtet und in eine annähernd ge rade Stange umgeformt wird, ferner dass der Teil, welcher beim Ring die Innenseite bil dete, verdichtet wird.
Die Vorrichtung besitzt eine drehbar ge lagerte Planscheibe zum Entfernen des Ein gusses, Mittel zum Verdichten des Materials der Innenseite des Ringes, eine Säge zum Aufschneiden des Formlings, eine Presse zum annähernden Geraderichten wenigstens eines Endes des Formlings und eine Zieh bank mit Zuführvorrichtung für den Form- ling.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausfüh rungsform dargestellt, wobei diejenigen Teile, die. zum Verständnis der Vorrichtung nicht notwendig sind, weggelassen sind:
Fig. 1 zeigt in der Seitenansicht die Zieh bank mit Haltevorrichtung und Verdich- tungsvorrichtung; Fig. 2 stellt den Grundriss von Fig. 1 dar<B>-,</B> Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten, Fig. 5 und 6 die Vorrichtung zum Ver dichten des Materials auf der innern Ring seite, Fig. 7 und 8 in der Vorder- und Seiten ansicht die Richteinrichtung.
Die aus einer Schleudergussmaschine kom menden Formlingringe weisen einen auf der Ringinnenseite vorstehenden Einguss auf, der über die gewünschte Profilform vorsteht und zweckmässig nicht mitverarbeitet wird. Zur Entfernung dieses Teils wird der Ring auf einer Planscheibe der Vorrichtung, die In nenseite freilassend, aufgespannt und der Einguss durch Abdrehen, Abstechen oder Abschleifen entfernt und das Profil auf die vorbestimmte Dimension gebracht. In Son derfällen kann auch das ganze Profil vor der Weiterverarbeitung überdreht werden.
Nach dem Ausdrehen kann eine Verdichtung der Ringinnenseite durch Rollen oder dergleichen im gleichen Arbeitsgang vorgenommen wer den, sofern nicht vorgezogen wird, diese mit einem andern Arbeitsgang zu verbinden. Der richtig profilierte Metallring wird nun auf einer Zirkularsäge aufgeschnitten und eines der beiden Enden auf einer Egzenterpresse unter Verwendung der durch die Fig. 7 und 8 dargestellten Vorrichtung annähernd ge rade gerichtet, so dass es leicht in die Ma trize einer Ziehbank eingeführt werden kann.
Die Vorrichtung ist auf dem Tisch 23 einer Egzenterpresse 24 mit Schlitten 25 ange bracht, welch letzterer den Richtstempel 26 trägt. Die Kanten des Tisches 23 sind an beiden Seiten 27 ausgerundet und dienen mit den rückwärts auf dem Tisch befestigten Winkeln 28 zur Führung des Ringes 9 und als Auflagepunkte beim Aufbiegen dessel ben. In den Tisch eingelassen ist das Richt- segment 29, das mittels des Handgriffes 30 hochgeklappt oder umgelegt werden kann.
Zum Geraderichten der äussersten Enden des Ringes wird das Richtsegment durch Schwen ken des Handgriffes 30 aufgestellt und dann das Ringende einerseits auf die linke Kante 27 des Tisches und auf das Segment 29 ge legt, worauf durch Einrücken des Schlittens 25 der Richtstempel nach unten bewegt wird und das gebogene Ringteil gerade drückt.
Die Einrichtung lässt sich auch dazu verwen den, den aufgeschnittenen Ring vor dem Einführen in die Ziehbank annähernd gerade zu richten, indem der Niedergang des Stem pels entsprechend eingestellt und der Ring absatzweise nach dem jeweiligen Niedergang des Stempels um einen Teilbetrag von zum Beispiel der Tischbreite weiter auf dem Tisch je nach der Ringstärke und der Mateiial- dehnung gedreht wird.
Ferner kann sie in Verbindung mit einem auf dem Tisch zu befestigenden Amboss zum Verdichten der Ringinnenseite und zum Strecken des Ringes Verwendung finden.
Die so erhaltene annähernd gerade ge richtete Materialstange kann nun als Stange blank gezogen und genau gerichtet oder in kleinere Stücke zerschnitten und diese kalt oder warm durch Pressen, Schmieden oder dergleichen in die endgültige Form gebracht werden.
Der in vorbeschriebener Weise vorberei tete Ring wird nun auf die am einen Ende der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Zieh bank 2 angeordnete Vorrichtung aufgelegt. Auf deren Ständer 1 sind drehbar Rollen 4, 5, 6 und<B>7</B> angeordnet, die den Ring führen und ein langsames Öffnen desselben herbei führen. Der Ring ist so aufgelegt und wird derart in die Ziehbank eingeführt, dass seine Innenseite bei dieser Anordnung nach oben liegt.
Das auf der Eazenterpresse gerade gerichtete Ende wird nun durch die Matrize oder den Ziehring 8 geführt und in dem Maul des Ziehbankwagens 10 festgeklemmt. Dieser wird in bekannter Weise durch Kette oder dergleichen, in welche der Haken 11 des Wagens eingehängt wird, nach links in der Zeichnung gezogen und damit der Ring 9 unter eventueller gleichzeitiger Verminde rung seines Querschnittes zur Stange umge formt.
Zur Geradführung des Wagens 10 mit seinen Rollen auf der Wange 3 ist der selbe in einem nach innen gekehrten, seitlich offenen U-Profil der Wange geführt. Ferner ist an der Wange 2 in der Zugrichtung zwi schen Wagen 10 und Matrize 8 eine aus einem Halter 12 bestehende Vorrichtung an der Wange befestigt, um Unfälle zu vermei den und durch eine Verlängerung 13 in einem U-förmigen Stück 14 gehalten, derart, dass wenn das hintere Ende des Ringes 9 aus der Matrize tritt,
die Stange unter der Wir kung ihrer Elastizität und Spannung nicht nach dem Wagen hin aufspringen und sich überschlagen kann.
Vor der Matrize 8 kann ein Pressluftham- mer 15 angeordnet sein. Diese Vorrichtung ist in den Fig. 5 und 6 in grösserem Massstab dargestellt. Sie ist am Kopf 16 der Zieh- bank 1 aufklappbar auf einem Bügel 17 aus schwenkbar befestigt und kann durch den Verschluss 18 mit Spannschraube 19 in der Arbeitslage gesichert werden.
Der Hammer 15 schlägt mit seinem Stöpsel 20 auf die Innenseite des Ringes 9 und verdichtet und streckt das Material des Ringes an dieser Stelle, wodurch beim Aufbiegen und Aus strecken des Ringes an dieser Stelle der Ent stehung von Rissen entgegengewirkt wird. Der Hammer wird durch Pressluft betrieben, die ihm durch den Schlauch 21 über das Ven til 22 zugeführt wird. Es ist selbstverständ lich, dass der Hammer durch Elektromotor oder mechanisch betrieben werden oder durch eine Walze ersetzt werden kann, an die an schliessend Richtrollen das Geraderichten und eventuell gleichzeitige Strecken des Ringes bewirken.
Die Verdichtungsvorrichtung ist ein- und ausrückbar ausgebildet. Mit dem Rieht- und Streckvorgang kann auf diese Weise der Querschnitt des Ringes gleichzei tig geändert und vermindert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Weiterverarbeitung von im Schleuderverfahren gegossenen ring förmigen Metallformlingen, dadurch ge kennzeichnet, dass vom Ring der Einguss entfernt, der Ring aufgeschnitten, dann mindestens an einem Ende annähernd gerade gerichtet und in eine annähernd gerade Stange umgeformt wird, ferner dass der Teil, welcher beim Ring die In nenseite bildete, verdichtet wird.1I. Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine drehbar ge lagerte Planscheibe zum Entfernen des Eingusses, Mittel zum Verdichten des Materials auf der Innenseite des Ringes, eine Säge zum Aufschneiden des Form- lings, eine Presse zum annähernden Ge raderichten wenigstens eines Endes des Formlings und eine Ziehbank mit Zufüh rungsvorrichtung für den Formling be sitzt. UNTERANSPR-IICHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass während dem Richtvorgang der Querschnitt des Form- lings verändert wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zum Verdich ten der innern Ringseite ein. Pressluft- werkzeug vorgesehen ist.3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zum Verdich ten der innere Ringseite ein motorisch angetriebener Hammer vorgesehen ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zum Verdich ten der innern Ringseite eine Walzein richtung vorgesehen ist. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass zum Gerade richten des einen Ringendes eine Egzen- terpresse vorgesehen ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass auf dem Tisch der Egzenterpresse ein ein- und ausrückbares Segment vorgesehen ist. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass auf dem Tisch der Egzenterpresse ein Amboss an gebracht ist, auf welchem der Ring auf seiner Innenseite unter der Einwirkung des beweglichen Stempels verdichtet werden kann. 8. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass auf der Zieh bank in U-förmigen, nach einwärts ge kehrten Führungen ein Wagen mit der Zange geführt ist, um zu verhindern. dass der Wagen von der Wange der Zieh bank abgehoben werde.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass vor der Ma trize der Ziehbank eine Vorrichtung zum Verdichten und Strecken der Ringinnen- seite des Ringes vorgesehen ist. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass die Verdichtungsvorrichtung Mittel zum Ein- und Ausrücken auf weist.11. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwischen einem Wagen der Ziehbank und der Ma trize eine Schutzvorrichtung angebracht ist, nm zu verhindern, dass die Stange beim Austreten aus der Matrize hoch geworfen werde.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR200732X | 1937-01-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH200732A true CH200732A (de) | 1938-10-31 |
Family
ID=8879962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200732D CH200732A (de) | 1937-01-26 | 1937-02-24 | Verfahren und Vorrichtung zur Weiterverarbeitung von im Schleuderverfahren gegossenen ringförmigen Metallformlingen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200732A (de) |
-
1937
- 1937-02-24 CH CH200732D patent/CH200732A/de unknown
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