CH200465A - Gleichstromerregte Induktanz mit Relaiswirkung. - Google Patents

Gleichstromerregte Induktanz mit Relaiswirkung.

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CH200465A
CH200465A CH200465DA CH200465A CH 200465 A CH200465 A CH 200465A CH 200465D A CH200465D A CH 200465DA CH 200465 A CH200465 A CH 200465A
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Aktiebolaget Allman Elektriska
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Asea Ab
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  Gleichstromerregte Induktanz mit Relaiswirkung.    Es ist bekannt, dass eine gleichstrom  erregte, von Wechselstrom durchflossene In  duktanz bei geeigneter Bemessung die  Eigenschaft hat, dass der durchfliessende  Wechselstrom innerhalb weiter Grenzen bei  nahe     proportional    der wirksamen Gleich  stromerregung wird. Da die Leistung des  Wechselstromes vielmal grösser als die des  sättigenden Gleichstromes gemacht werden  kann, kann die Wirkung der     Anordnung    oft  mit der Wirkung eines Relais verglichen  werden, in dem eine kleine Leistung zum  Auslösen einer grösseren verändert wird.

   Es  ist auch bekannt, dass man die     Einwirkung     des Gleichstromes auf dem Wechselstrom  durch eine Eigenerregung der Induktanz ver  stärken kann, indem man den durchfliessen  den Wechselstrom oder einen dazu proportio  nalen Strom gleichrichtet und - mit dem er  zeugten Gleichstrom eine Erregerwicklung  speist.  



  In gewissen     Fällen    ist es zweckmässig,    dass die gesteuerte Leistung ziemlich stetig  mit der     steuernden    wächst, in     andern    kann  es     wünschenswert    sein, dass die erstere plötz  lich steigt oder fällt, wenn die letztere einen  gewissen Wert über- oder unterschreitet, wo  durch die Wirkung der eines gewöhnlichen  Relais mit mechanisch beweglichem Kontakt  ähnlich wird.  



  Gemäss der Erfindung wird eine Wir  kung der     letztgenannten    Art durch eine ge  wisse Bemessung des     greises    für die Eigen  erregung der     Induktanz    erreicht. Die nähere  Bedingung für das Erreichen dieser Wirkung  geht aus den der folgenden Beschreibung be  gleitenden Diagrammen der Wirkungsweise  hervor und kann, wie man findet, so ausge  drückt werden,

   dass der Höchstwert des Dif  ferentialquotienten des die     Induktanz    durch  fliessenden Wechselstromes in Funktion der  gesamten     Gleichstromerregung    grösser sein  soll als der     Mindestwert    des Differential  quotienten desselben Wechselstromes in      Funktion des durch Gleichrichtung dieses  Wechselstromes erzeugten Gleichstromes.  Dies hat zur Folge, dass die Induktanz mit  zwei stabilen, voneinander wesentlich ab  weichenden     Werten    des durchfliessenden       Wechselstromes    arbeiten kann.

   Welcher die  ser Werte sich einstellen wird, hängt dann  von dem nächst vorhergehenden Zustand ab,  den man mittels der unabhängigen Erregung  herstellen kann, indem bei vorhergehender  hoher Erregung der Wechselstrom den  hohen Wert annimmt, bei vorhergehender  niedriger oder (im Verhältnis zur Eigen  erregung) negativer Erregung der Wechsel  strom den niedrigen Wert annimmt.  



  Drei Ausführungsformen der Erfindung  sind in der Zeichnung in Fig. 1, 3 und 4  schematisch dargestellt, während Fig. 2 und  5 Diagramme der Wirkungsweise darstellen.  



  In Fig. 1 ist 1 die als Relais dienende  Induktanz, die in Reihe mit einem Organ 2,  zum Beispiel einer Läutglocke oder einer  Auslösespule, die einen verhältnismässig star  ken Strom für ihre Betätigung erfordert, an  zwei Wechselstromklemmen 3 geschaltet ist.  Das Organ 2 kann auch eine Gleichrichter  gruppe derselben Art wie 7 und 9 in Verbin  dung mit einer besonderen gleichstromge  sättigten Induktanz darstellen, um die erhal  tene Wirkung zu verstärken. Die Induktanz  wird von drei Gleichstromwicklungen 4, 5;  6 beeinflusst.

   Die Wicklung 4 liegt in Reihe  mit der Induktanz selbst über eine Gleich  richtergruppe (ein Graetz-Vieleck) 7 parallel  zu einem Widerstand     ss,    der innerhalb gewis  ser Grenzen regelbar sein soll, so dass der  Gleichstrom im Verhältnis zum Wechsel  strom in unten näher zu beschreibender  Weise geregelt werden kann. Die Wicklung  5, die der vorher genannten entgegenwirkt,  ist an den Wechselstromklemmen über eine  andere Gleichrichtergruppe 9 in Reihe mit  einem Widerstand 10 angeschlossen, der  durch einen Kontakt 11 kurzgeschlossen wer  den kann, welcher schaubildlich als ein  Druckknopf dargestellt ist, aber in beliebiger  Weise beeinflussbar und in der Regel ent  fernt vom Apparat angebracht ist.

   Die     dritte       Gleichstromwicklung 6 wirkt in     demselben     Sinne wie die Wicklung 4 und ist auch an  die Gleichrichtergruppe 9 über einen beson  deren Kontakt 12 angeschlossen.  



  Die Wirkungsweise dieser Anordnung  wird durch Fig. 2 veranschaulicht. In dieser  Figur bezeichnet die voll ausgezogene<B>V-</B>  förmige Kurve A den Wechselstrom durch  die Induktanz 1 (Ordinate) als Funktion  der resultierenden, den Eisenkern sättigen  den Gleichstromampèrewindungen (Abszisse).  Diese Kurve ist auf     Versuchswerte    gegrün  det und ist wenigstens annähernd um die  Ordinatenachse symmetrisch, da der Charak  ter der Induktanz von der Richtung des sät  tigenden Gleichstromes     unabhängig    ist.

   Bei  kleiner Gleichstromerregung hat die Induk  tanz einen hohen und der durchfliessende  Wechselstrom einen entsprechend niedrigen  Wert; bei sehr hohen     Gleichstromwerten     nähert sich die Induktanz einem niedrigen,  konstanten Wert; dazwischen kann, wie die  Versuche     gezeigt    haben, der Wechselstrom  ziemlich nahezu proportional dem Gleich  strom werden.

   In kleinem Masse     wird    die  Kurve von der     gesamten        Impedanz    des  Wechselstromkreises     abhängig:     Die gestrichelte Gerade B durch den  Nullpunkt stellt dagegen die     Amperèwindun-          gen    des     Gleichstromes    in der Wicklung 4  (Abszisse) als Funktion des Wechselstromes  (Ordinate) dar, das heisst sie kann gewisser  massen mit der Widerstandsgeraden im  Strom -     Spannungsdiagramm    einer Gleich  strommaschine verglichen werden.

   Indem  man diesen Gleichstrom mit andern konstan  ten Gleichstromerregungen zusammenwirken  oder ihm dieselben entgegenwirken lässt, er  hält man die verschiedenen     ausgezogenen    Ge  raden C, D, E parallel zur     Geraden    B.  



  Die reine     Selbsterregungsgerade        B    ver  tritt, wie genannt, physikalisch gesehen, die       Amperewindungen    in der Wicklung 4 als  Funktion des     Wechselstromes    durch die In  duktanz 1, aber sie     'kann    natürlich rein  mathematisch auch derart aufgefasst werden,  dass sie die     letztere        Grösse    als Funktion der  ersteren     vertritt,    wodurch die     Kennzeichnung         der Erfindung eine einfache     mathematische     Form erhält.

   In dieser     Ausführungsform     wird die Funktion von einer wesentlich ge  raden Linie vertreten und hat also eine kon  stante Ableitung, deren Wert durch den  Widerstand 8 genau eingestellt werden kann.  Eine Einstellung kann natürlich auch durch  Änderung der Windungszahl der Wicklung  4 erfolgen. Erfindungsgemäss soll die ge  nannte Ableitung - oder der Mindestwert  derselben, falls die Linie schwach gekrümmt  ist - unter allen Umständen kleiner als der  Höchstwert der Ableitung der Kurve A sein.

    Dies hat zur Folge, dass die Linie B, die die  Kurve<I>A</I> in einem Punkt<I>b</I> schneidet und also  eine hohe Erregung, entsprechend einem  hohen Wert des durchfliessenden Wechsel  stromes, ergibt, durch das Einführen einer  schwachen Gegenerregung, zum Beispiel  durch die Wicklung 5 in Reihe mit dem  Widerstand 10, also bei unterbrochenem  Kontakt 11, in die Linie C übergeht, die die  Kurve A in drei Punkten     cl,        c2,    es schneidet.  Falls die Linie B die vorherige Erregung  vertritt, geht die Erregung- nur an den  Schnittpunkt     c'    zurück, das heisst sie verur  sacht nur eine unbedeutende Änderung des  Wechselstromes.

   Falls man dagegen eine  stärkere Gegenerregung einführt, zum Bei  spiel durch Kurzschliessen des Widerstandes  10 mittelst des Kontaktes 11, kann man die  Erregerlinie<I>D</I> erhalten, welche die Kurve<I>A</I>  in einem Punkt d nahe dem Koordinaten  ursprung schneidet, was also einem     niedrigen     Wert des Wechselstromes entspricht. Wenn  man nun den Kontakt 11 wieder unterbricht,  geht der Strom nicht zu dem Punkte     c1    zu  rück, sondern verbleibt bei dem untern       Schnittpunkt        c'    zwischen der Linie C und  der Kurve A, weil der zwischenliegende  Schnittpunkt c2 labil ist.

   Die Induktanz ver  hält sich also wie ein Relais ohne selbsttätige  Rückführung oder mit Rückführung- für eine  wesentlich niedrigere Stromstärke, welches  den Wechselstrom praktisch unterbricht, so  bald der Kontakt 11 geschlossen wird.  



  Falls nun anderseits der Kontakt 12 ge  schlossen wird, so erhält man die Erregungs-    linie E, welche die Kurve A nur in dem sta  bilen Punkt     e    schneidet, und wenn der Kon  takt 12 wieder frei gelassen wird, geht der  Strom nur um einen unbedeutenden Wert zu  dem ursprünglichen Punkt     c"    zurück. Hier  kann man also die Wirkung mit der eines  Relais vergleichen, welches beispielsweise  durch einen Selbstspeisekontakt oder mecha  nische Mittel in geschlossenem Zustande ge  halten wird, auch nachdem der Schliess  impuls aufgehört hat.  



  Man kann auch eine mit der beschriebe  nen im wesentlichen gleichartige Arbeits  weise des Relais durch nur zwei Wicklungen  dadurch erreichen, dass man die Selbsterre  gungslinie etwas gekrümmt macht, indem  man eine Impedanz von gebrochener oder ge  krümmter Charakteristik in den Selbsterre  gungskreis schaltet. Zwei verschiedene Aus  führungsformen zu diesem Zweck zeigen  Fig. 3 und 4. In beiden diesen Figuren sind  die Gleichstromwicklungen der     Induktanz    1  mit 4 und 5     bezeichnet,    von der die erstere  eigenerregt und die letztere abwechselnd     mit-          und    entgegenwirkend ist.

   Die     Wicklung    4  wird über die     Gleichrichtergruppe    7 parallel  zu einem     ohmschen    Widerstand 13 und in  Reihe mit einer Glimmlampe 14 gespeist.  Durch diese Schaltung wird erreicht, dass der  Strom in der Wicklung 4 nicht mehr der ge  raden Linie     B    der     Fig.    2, sondern der gebro  chenen Linie F der     Fig.    5 folgt, indem kein  Strom durch die Wicklung 4 zustande  kommt, bevor die     Spannung    an den Klem  men des Widerstandes 13 die Sperrspannung  der Glimmlampe überschreitet, während der  Strom oberhalb dieses Wertes linear mit der  Spannung steigt.

   Die Linie F schneidet, wie  die Linie C der     Fig.    2, die Kurve A in drei  Punkten<B><I>f', f', f',</I></B> von welchen der mittlere  labil ist. Einzig mit dieser     Erregung    kann  der Wechselstrom also zwei voneinander  weit getrennte Werte in Abhängigkeit von  dem vorhergehenden     Erregungszustand    an  nehmen. Letzterer kann durch die Wicklung  5 bestimmt werden, indem ein     negativer    Er  regerimpuls in dieser Wicklung die     Linie    G  mit     dem.    Schnittpunkt     g,    ein     positiver    da-      gegen die Linie<I>H</I> mit dem Schnittpunkt<I>h</I>  ergibt.

   Derartige Impulse können durch die  zweipoligen Druckknöpfe 15, 16 erzeugt wer  den, die die Wicklung 5 abwechselnd in bei  den Richtungen an die Gleichstromklemmen  des Graetz-Vielecks 9 anschliessen. Die Druck  knöpfe können selbstverständlich durch  selbsttätig beeinflusste Kontakte ersetzt wer  den, oder man kann beispielsweise den Er  regerstrom in der Wicklung 5 den Unter  schied zwischen einem gewissen Sollstrom  oder Sollspannung und einem Iststrom bezw.  Istspannung vertreten lassen, die um irgend  eine Grösse schwankt, die man durch das Ge  rät 2 beeinflussen kann, wenn sie gewisse  Werte über- oder unterschreitet.

      Der geneigte Teil der Linie F kann auch  so hoch liegen, dass dieser Teil die Kurve A  nicht schneidet, und in diesem Falle wirkt  die Anordnung ohne Zusatzerregung als ein  entregtes, mit positiver Zusatzerregung als ein  erregtes Relais, wobei der Übergang zwischen  den beiden Zuständen in jedem Falle plötz  lich bei den Werten der Zusatzerregung er  folgt, für die die gebrochene Linie H die  Kurve A tangiert (bezw. im Knickpunkt be  rührt).  



  Fig. 4 zeigt schliesslich zwei voneinander  unabhängige Abänderungen der Fig. 3. Die  eine Abänderung bedeutet, dass das die Wick  lung 4 speisende Graetz-Vieleck 7 in Serie mit  einer Eisen enthaltenden Induktanz 17 und  zusammen mit letzterer parallel zu einer  eisenlosen Induktanz 18 geschaltet ist. Die  Wirkung ist im wesentlichen dieselbe wie bei  der Anordnung des Widerstandes 13 und der  Glimmlampe 14 auf der Gleichstromseite,  nämlich dass der Strom durch die     Wicklung    4  gering wird, so lange das Eisen der Induk  tanz 17 ungesättigt bleibt, indem diese In  duktanz dann einen viel höheren Wert als die  Induktanz 18 hat. Mit eintretender Sättigung  des Eisens bekommt der Strom einen beinahe  geradlinigen Verlauf.

   Die den Strom der  Wicklung 4 wiedergebende Kurve erhält im  untern Teil einen etwas gleichförmigeren, ge  krümmten Verlauf als die Linie F der Fig. 5,    aber im übrigen denselben     Hauptcharakter     wie diese.  



  Die zweite Abänderung der Fig. 4 gegen  über Fig. 3 bedeutet nur, dass die Umkehrung  des Stromes durch die Wicklung     ;5    mittelst  zwei einpoliger Kontakte 19, 20 und eines  Potentiometerwiderstandes 21 erfolgt.  



  Für Fig. 3 und 4 ist es gemeinsam, dass  infolge der besonderen Form der Selbsterre  gungslinie die äussere Erregung, bei der das  Relais mit zwei wesentlich     verschiedenen     Wechselstromwerten arbeitet, gleich null ist.  Falls man nach     Fig.    1 eine besondere     Wiek-          Jung    5 zur Schaffung dieser äusseren Er  regung verwendet, kann man natürlich zur  Verstärkung dieser Erregung einen Strom in  entsprechender Richtung durch die Wicklung  6 schicken,     anstatt    den Widerstand 10 kurz  zuschliessen.

   In allen den genannten Fällen  erhält man nebst der äussern Gesamterregung,  bei der die     Induktanz    mit zwei wesentlich  verschiedenen     Wechselstromwerten    arbeitet,  in beiden Sinnen wirkende Zusatzerregungen  solcher Stärke, dass der äusseren Summen  erregung in beiden Fällen nur ein     bestimmter     Wert des Wechselstromes entspricht.  



  Bei sämtlichen     Ausführungsformen    be  steht auch die Möglichkeit, dass verschiedene  Erregerströme durch dieselbe Wicklung ge  leitet werden, falls nur die Stromkreise im  übrigen so beschaffen sind, dass die Ströme  hierdurch nur unbedeutend beeinflusst wer  den, das heisst falls der     Widerstand    der Er  regerwicklung im Verhältnis zur Impedanz  des übrigen Kreises     vernachlässigt    werden  kann.

   Es ist ja allgemein bekannt, dass, wenn  zwei übrigens getrennte Stromkreise, jeder  mit hohem Widerstand, lediglich einen Teil  mit nur kleinem     Widerstand    gemeinsam  haben, sich diese Stromkreise gegenseitig  nicht merkbar beeinflussen, sondern dass man  im gemeinsamen Teil einfach mit einer Super  position der beiden durch die grossen Wider  stände bestimmten     Ströme    rechnen kann. Be  sonders in solchen Stromkreisen, die gleich  artig mit den     Betätigungskreisen    von Relais  wirken sollen, sind die Widerstände oft sehr      hoch, ohne dass besondere Massnahmen hierfür  nötig sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Als Relais wirkende, gleichstromerregte Induktanz, die einerseits eine über Gleich richter von dem die Induktanz durchfliessen den Wechselstrom bezw. von einem dazu wesentlich proportionalen Strom eigenerregte Wicklung, anderseits mindestens eine vom Wechselstrom unabhängige Gleichstromer regung besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Höchstwert des Differentialquotienten des die Induktanz durchfliessenden Wechselstro mes in Funktion der gesamten Gleichstrom erregung grösser als der Mindestwert des Dif ferentialquotienten desselben Wechselstromes in Funktion des durch seine Gleichrichtung erzeugten Gleichstromes ist, zum Zweck, mit Hilfe der unabhängigen Gleichstromerregung zwei stabile,
    voneinander wesentlich abwei chende Werte des die Induktanz durchflie ssenden Wechselstromes einstellen zu können. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Induktanz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamterregung, bei der die Induktanz mit zwei wesentlich getrennten Wechselstromwerten arbeitet, aus einer Erregung durch einen dem gleichgerichteten Wechselstrom genau pro portionalen Strom und einer konstanten Gegenerregung zusammengesetzt ist. 2.
    Induktanz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamterregung, bei der die Induktanz mit zwei wesentlich verschiedenen Wechselstromwerten ar beitet, aus einer Eigenerregung durch den gleichgerichteten Wechselstrom über eine Impedanz gekrümmter Charakteristik in Parallelschaltung zu einer Impedanz ge rader Charakteristik besteht, die zusam men eine Erregung ergeben, die für kleine Werte des die Induktanz durchfliessenden Wechselstromes schwächer zunimmt als für grosse Wechselstromwerte.
    13. Induktanz nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel zum abwechselnden Aufdrücken so grosser, in beiden Sinnen wirkender Zusatzerregungen zu der Ge samterregung, bei der die Induktanz mit zwei wesentlich verschiedenen Wechsel stromwerten arbeitet, dass der Summen erregung in beiden Fällen je ein bestimm ter Wert des Wechselstromes entspricht.
CH200465D 1936-07-10 1937-06-22 Gleichstromerregte Induktanz mit Relaiswirkung. CH200465A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100768B (de) * 1958-04-24 1961-03-02 Landis & Gyr Ag Anordnung zur Steuerung eines im Arbeitsstromkreis eines Magnetverstaerkers liegenden Relais
DE1111720B (de) * 1954-11-05 1961-07-27 Licentia Gmbh Anordnung zur Regelung elektromagnetisch erregter Zweimassenschwingsysteme
DE1142947B (de) * 1953-08-31 1963-01-31 Licentia Gmbh Elektromagnetisch erregter, mit Netzfrequenz schwingender Schwingmotor

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