CH200438A - Schiebersteuerung für Wälzpumpen und Wälzkompressoren. - Google Patents
Schiebersteuerung für Wälzpumpen und Wälzkompressoren.Info
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Description
Schiebersteuerung für Wälzpumpen und Wälzkompressoren. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schiebersteuerung für Wälzpumpen und Wälzkompressoren mit wenigstens zwei Schiebern und, zwei Kolben, die je auf einer Exzenterscheibe mit um<B>180'</B> gegeneinander versetzten. Exzentern frei drehbar gelagert sind.
Die Fig. 1 und 2 :der beiliegenden Zeichnung zeigen Beispiele bekannter Wälz pumpen und Kompressoren in schematischer Darstellung. In beiden Figuren bedeutet 1 denn Zylinder, 2 :den Kolben, der vermittels der Rollen 3 auf :dem Exzenter 4 drehbar belagert ist.
Beim Beispiel Fg. 1 ist der Schieber 5 mit :dem Kolben .2 starr verbunden und in einem Schlitz :der Nuss 6 geführt. Dieses Bei spiel hat den Nachteil, .dass der Kolben in bezug auf :
den Exzentermlttelpunkt eine hin- und herdgehende Relativbewegung ausführt, so dass wechselnde Kräfte auftreten, die such auf den Schieber übertragen,
infolge der Massen grösserer Kolben beträchtliche Werte annehmen und den Betrieb der Maschine bei höheren Umdrehungszahlen verunmöglichen. Beim Beispiel Fig.2 ist dieser Nachteil vermieden. Der Schiebeir 5 ist hier in der Zylinderwand geführt und die Rückführung des erstere erfolgt durch eine Feder 7.
Die- ses: Beispiel hat den Nachteil grosser Feder- pressungen: auf den Schieber 5 bezw. Kol- ben: 2.
Damit nämlich :der Schieber 5 sich nicht vom Kolben, 2 abhebt, ist die Feder 7 entsprechend der Trägheitskraft des Schie bers in Ader untern Totpunktslage zu bemes- sen. Hier erreicht ,die Federkraft nahezu ihren Höchstwert. Weil aber in :der obern Totpunktslage des Schiebers 5 infolge des weiteren Pressens :
der Feder 7 die Feder kraft unnötig erhöht wird, so tritt stärkere Reibung zwischen Schieber und Kolben auf. Bei höheren Drehzahlen und bei grösseren Maschinen nehmen die Trägheitskräfte noch zu, und es macht sieh ,die oben erwähnte er höhte Federkraft in vermehrtem Masse unan genehm bemerkbar. Ja,
-es wird bei der Aus führung :der Maschinen, der Einbau von Federn mit :einigermassen flach verlaufendem Federdiagramm unmöglich. Durch die vorliegende Erfindung einer Schiebersteuerung für Wälzpumpen und Wälzkompressoren werden obige Nachteile vermieden, indem erfindungsgemäss die Schieber sich gegenseitig zwan.gläufig steu ern.
Die gegenseitige Steuerung der Schieber kann mechanisch, hydraulisch oder pneu matisch erfolgen.
Die Fig.3 zeigt im Schnitt ein Ausfüh- rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, bei dem die Steuerung durch einen Wage balken erfolgt. Auf der Welle 11 sind um 180 versetzt die beiden Exzenterscheiben 4 befestigt. Auf letzteren sitzen die beiden Kolben 2, die auf den Rollenlagern 3 frei drehbar gelagert sind.
Zu jedem Kolben 2 gehört ein Schieber 1,5 bezw. 1-6. Die gegen seitige Steuerung dieser Schieber wird durch einen Waagebalken 17 mit Drehachse 18 ver mittelt. Beim Aufwärtsgang des Schiebers 15 bewegt der Waagebalken 17 den Schieber 16 nach abwärts.
Dann kehrt sich das Spiel um, indem beim Aufwärtsgang des Schie bers 16 .durch den Waagebalken der Schieber 15 nach unten bewegt wird.
Ea ist zu beachten, da.B die Massenkräfte der beiden Schieber 15, 16 in jeder Lage ein ander das Gleichgewicht halten; mit andern Worterz:
die dem einen Schieber erteilte Be- schleunigungskraft wird vermittels des Waagebalkens auf den andern übertragen und von diesem Schieber als aufzuwendende Verzögerungskraft aufgezehrt. Das Kräfte spiel der Steuerung wird dadurch zum denk bar günstigsten.
Um das Auftreten eines Spiels zwischen dem Waagebalken 17 und den Schiebern 15, 16 zu verhindern, ist der Waagebalken unter Federdruck gesetzt, indem die Drehachse 18 des Waagebalkens 17 in einer Führung 19 gelagert .ist, die im Gehäuse 1 geführt ist und auf die die Feder 12 drückt.
Dadurch steht der @Vaagebalken in Jeder Lage unter Federdruck und wird auf die Schieber ge- preBt und düdurch jedes Spiel aufgehoben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schiebersteuerung für Wälzpumpen und Wälzkompressoren mit wenigstens zwei Schiebern und zwei Kolben, die je auf einer Eszenterscheibe mit um 180 gegeneinander versetzten Exzentern frei drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet,dass die Schie- ber sich gegenseitig zwaugläufig steuern. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Schiebersteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ,Steue- rung mechanisch ist. 2.Schiebersteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die Steue- rung hydraulisch erfolgt. 3. Sehiebersteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steue rung pneumatisch erfolgt. 4.Schiebersteuerung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass auf die beiden Schieber ein Waagebalken einwirkt. 5. Schiebersteuerung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzekhnet, dass der Waagebalken unter Federdruck steht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH200438T | 1938-02-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH200438A true CH200438A (de) | 1938-10-15 |
Family
ID=4442315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200438D CH200438A (de) | 1938-02-02 | 1938-02-02 | Schiebersteuerung für Wälzpumpen und Wälzkompressoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200438A (de) |
-
1938
- 1938-02-02 CH CH200438D patent/CH200438A/de unknown
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