CH200420A - Vorschubwalze für Holzbearbeitungsmaschinen. - Google Patents
Vorschubwalze für Holzbearbeitungsmaschinen.Info
- Publication number
- CH200420A CH200420A CH200420DA CH200420A CH 200420 A CH200420 A CH 200420A CH 200420D A CH200420D A CH 200420DA CH 200420 A CH200420 A CH 200420A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- feed roller
- dependent
- roller according
- elastic jacket
- jacket
- Prior art date
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 9
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 7
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 230000004323 axial length Effects 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Adjustment And Processing Of Grains (AREA)
Description
Vorschubwalze für Holzbearbeitungsmaschinen. Normalerweise besteht die Vorschubwalze an Holzbearbeitungsmaschinen aus einem massiven starren Wellenkörper, der mit einer Riffelung versehen ist, um die Werkstücke besser mitzunehmen. Sollen nun bei einer solchen Vorschubwalze mehrere Werkstücke mit ungleicher Höhe transportiert werden, so liegt natürlich dieselbe nur auf den bei den höchsten Werkstücken auf, transportiert also nur diese, während die dünneren stehen bleiben.
Um diesen Nachteil der starren Vorschub walze zu beseitigen, sind schon seit längerer Zeit sogenannte Gliederwalzen bekannt. Eine solche Gliederwalze besteht aus mehreren nachgiebigen Gliedern. Die Nachgiebigkeit der Glieder wird durch Federn bewirkt, die zwischen die Drehbewegung übertragenden Nocken liegen. Der Durchmesser solcher Glieder ist aber infolge der Federn immer wesentlich grösser als derjenige einer starren Walze. Bei Dickenhobelmaschinen ist nun der grosse Durchmesser nachteilig, da der Abstand zwischen der Hobelwelle und der Vorschubwalze infolgedessen grösser sein muss, als bei starren Walzen. Der Angriffspunkt liegt also weiter von der Welle entfernt, was für die Qualität der Hobelarbeit nachteilig ist.
Ein weiterer Nachteil dieser Gliederwalze besteht darin, dass bei einem eingedrückten Walzenglied die horizontale Vorschubkraft zum grossen Teil in eine vertikal drückende Kraft umgewandelt wird und so auf das Ar beitsstück einen starken Druck ausübt. Nun werden aber bei Gliederwalzen hauptsächlich schmale Arbeitsstücke verarbeitet. Der grosse vertikale Druck bewirkt dann ein Eindrücken in diese Arbeitsstücke, was für eine ein wandfreie Hobelarbeit unbedingt vermieden werden muss.
Im weiteren zeigt sich auch, dass mit der Zeit die Federn erlahmen. Ebenfalls ist die Gefahr der Verschmutzung sehr gross. Eine Reinigung bedingt aber eine Demontage der Walze und ist immer umständlich und zeit- raubend. Lin weiterer Xachteil dieser Glieder walze besteht noch darin, dass sich beim An- greifen- der Walze die Federn spannen. Ein Spannen der Federn bewirkt aber eine Ver zögerung der Vorschubbewegung, ein Ent spannen eine Beschleunigung. Die Vorschub bewegung von Gliederwalzen ist deshalb oft ungleichförmig und ergibt daher bei Hobel maschinen unsaubere Hobelarbeit.
Um diese Nachteile der Gliederwalze zu umgehen, hat man schon versucht, anstatt der nachgiebigen Glieder, die ganze Walze mit einem Gummimantel zu versehen. In der Wirkungsweise ist eine solche Gummiwalze einwandfrei; doch hat sie den grossen Nach teil, dass der Gummimantel nach ganz kurzer Zeit Rillen, Löcher etc. aufweist. Die Lebens dauer ist daher sehr beschränkt, und der Überzug muss nach kurzer Zeit wieder er setzt werden, so dass die Gummiwalzen im Betrieb sehr kostspielig sind.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bildet nun eine Vorschubwalze für Holz bearbeitunpmaschinen mit einem aus elasti schem Material bestehenden Mantel, die sich dadurch auszeichnet, dass aussen am elastischen Mantel Metallteile vorgesehen sind. Die bei liegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar Fig. 1 einen Teil der Voraehubwalze in Ansicht; Fig. 2 einen Längsschnitt; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Vorschubwalze.
Die Welle 1 der Vorschubwalze ist mit einem elastischen Mantel 2, der beispiels weise aus Gummi bestehen kann, versehen. Der elastische Mantel 2 besitzt aussen eine Verzahnung. In die Zahnlücken 3 greifen die Kettenglieder 4 der nebeneinander angeord neten Zahnketten 5 und 6, welche den Mantel 2 umfassen. Es könnte auch nur eine Zahn kette angeordnet sein. Die Zahnketten wer den durch auf dem Mantel 2 in nicht ge zeichneter Weise befestigte, aus Metall be stehende Zwischenscheiben 7 in Abstand von einander gehalten.
Die Kettenglieder<B>4</B> der Zahnketten sind am tugern Umfang mit einer Riffelung 8 versehen. Der elastische Mantel 2 kann in der Achsrichtung in meh rere Teile zerlegt sein; die achsiale Länge dieser Teile kann der Breite der einzelnen Zahnketten entsprechen.
Zwischen den Teilen können aus Metall bestehende Zwischen scheiben auf der Welle 1 befestigt sein, welche einen grösseren Durchmesser aufweisen als der elastische Mantel, derart, dass dieselben eine seitliche Führung für die Zahnketten bilden. Zwischen diesen Scheiben und den Teilen des elastischen Mantels können Zwi schenräume vorgesehen sein, des, dass die Teile des elastischen Mantels sich in der Achsrichtung ausdehnen können.
An Stelle einer Zahnkette könnte auch eine andere Kette Anwendung finden und der elastische Mantel könnte aussen der gewählten Kette angepasste Vertiefungen aufweisen. Bei Gelenkketten, zu welchen auch die Zahn ketten gehören, sind die in den Kettengliedern für die Gelenkbolzen vorgesehenen Löcher zweckmässig als längliche Sehlitze ausgebildet, derart, dass eine Verschiebung der Ketten glieder unter sich in gewissen Grenzen mög lich ist.
A n Stelle von Ketten kann der elastische Mantel aussen mit Metallteilen versehen sein, die zweckmässig an der Aussenseite geriffelt sind. Der elastische Mantel kann gezahnt sein und die Zahnköpfe können. achsial geriffelte Metallteile tragen. Der elastische Mantel kann auch mit einem kräftigen Kettengeflecht ver sehen ist. Ferner könnte der elastische Mantel aus Gummi bestehen, darin voneinander ge trennt, metallische Bitnehmer einvulkanisiert sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorschubwalze für Holzbearbeitungama- schinen mit einem aus elastischem Material bestehenden Mantel, dadurch gekennzeichnet, dass aussen am elastischen Mantel Metallteile vorgesehen sind. ÜNTERANBPUVOHE: 1. Vorsehubwalze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Mantel aussen Vertiefungen aufweist, in die mindestens eine ihn umfassende Kette eingreift.2. Vorschubwalze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Ketten auf den elastischen Mantel aufgelegt sind. 3. Vorschubwalze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Mantel aussen mit einer Verzahnung versehen ist, in welche min destens eine Zahnkette eingelegt ist. 4. Vorschubwalze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Metallteile mit dem elastischen Mantel verbunden sind. 5. Vorschubwalze nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der elastische Mantel in der Achsrichtung mehrfach unterteilt ist.6. Vorschubwalze nach Patentanspruch unä Unteransprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Teilen des elastischen Mantels Metallscheiben vor gesehen sind. 7. Vorschubwalze nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallscheiben seit liche Führungen für die Ketten bilden. B. Vorschubwalze nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Glieder der Ketten aussen geriffelt sind.9. Vorschubwalze nach Patentansprucb und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallteile aussen geriffelt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH200420T | 1938-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH200420A true CH200420A (de) | 1938-10-15 |
Family
ID=4442301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200420D CH200420A (de) | 1938-01-14 | 1938-01-14 | Vorschubwalze für Holzbearbeitungsmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200420A (de) |
-
1938
- 1938-01-14 CH CH200420D patent/CH200420A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2627972A1 (de) | Bearbeitungsmaschine | |
| DE585103C (de) | Maschinenstaender aus duennen Platten | |
| DE581753C (de) | Pressengestell fuer Pressen mit zusammengesetztem Koerper und Fuehrungswerkzeugen | |
| DE868548C (de) | Loesbare Befestigung von Siebboeden | |
| CH200420A (de) | Vorschubwalze für Holzbearbeitungsmaschinen. | |
| DE589164C (de) | Schlagmuehle | |
| CH423420A (de) | Verfahren zum Einbringen von Messerleisten in flankenparallele Nuten eines Fräsergrundkörpers und nach diesem Verfahren hergestellter Fräser | |
| DE682749C (de) | Scheibenfoermiges Schleifwerkzeug | |
| DE565205C (de) | Bezugsfeile mit einem auf einem stabfoermigen Halter auswechselbar befestigten Feilenbezug | |
| DE2706019C3 (de) | Druckbalken für Bandschleifmaschinen | |
| DE936244C (de) | Schaber zum Reinigen der Walzen von Papier- und aehnlichen Maschinen | |
| AT383061B (de) | Verfahren und einrichtung zur herstellung vorgeformter stahlkanten fuer schier u.dgl. | |
| DE1510505U (de) | ||
| DE942368C (de) | Messerhalter fuer kreisfoermige Kerbschnittmesser an Papierverarbeitungsmaschinen | |
| DE357266C (de) | Druckkissen mit federnd gelagerten Querbaendern zum Aufkleben von Sohlen an Schuhwerk | |
| DE2303914C3 (de) | Fräser für eine Straßendeckenfräsmaschine | |
| DE617199C (de) | Vorrichtung zum Entrinden von Holzstammabschnitten | |
| DE509267C (de) | Formzylinder fuer biegsame Druckplatten | |
| DE1822593U (de) | Profilspaltmaschine mit profilrollenwalze. | |
| AT62663B (de) | Spleißmaschine für Häute. | |
| AT294658B (de) | Hin- und hergehendes Sägeblatt | |
| DE406796C (de) | Holzhobelmaschine | |
| DE374247C (de) | Druckbalken fuer Dicktenhobelmaschinen | |
| DE163771C (de) | ||
| DE724492C (de) | Rohrbrunnenfilter aus Holz und aehnlichen Werkstoffen |