CH200420A - Vorschubwalze für Holzbearbeitungsmaschinen. - Google Patents

Vorschubwalze für Holzbearbeitungsmaschinen.

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CH200420A
CH200420A CH200420DA CH200420A CH 200420 A CH200420 A CH 200420A CH 200420D A CH200420D A CH 200420DA CH 200420 A CH200420 A CH 200420A
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jacket
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Aktiengesellschaft Der Fischer
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Fischer Ag Georg
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  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description


      Vorschubwalze    für     Holzbearbeitungsmaschinen.       Normalerweise besteht die     Vorschubwalze     an     Holzbearbeitungsmaschinen    aus einem  massiven starren Wellenkörper, der mit einer  Riffelung versehen ist, um die Werkstücke  besser mitzunehmen. Sollen nun bei einer  solchen     Vorschubwalze    mehrere Werkstücke  mit ungleicher Höhe transportiert werden,  so liegt natürlich dieselbe nur auf den bei  den höchsten Werkstücken auf, transportiert  also nur diese, während die dünneren stehen  bleiben.  



  Um diesen Nachteil der starren Vorschub  walze zu beseitigen, sind schon seit längerer  Zeit sogenannte Gliederwalzen bekannt. Eine  solche Gliederwalze besteht aus mehreren  nachgiebigen Gliedern. Die Nachgiebigkeit  der Glieder wird durch Federn bewirkt, die  zwischen die Drehbewegung übertragenden  Nocken liegen. Der Durchmesser solcher  Glieder ist aber infolge der Federn immer  wesentlich grösser als derjenige einer starren  Walze. Bei Dickenhobelmaschinen ist nun  der grosse Durchmesser nachteilig, da der    Abstand zwischen der Hobelwelle und der       Vorschubwalze    infolgedessen grösser sein muss,  als bei starren Walzen. Der Angriffspunkt  liegt also weiter von der Welle entfernt, was  für die Qualität der Hobelarbeit nachteilig  ist.  



  Ein weiterer Nachteil dieser Gliederwalze  besteht darin, dass bei einem eingedrückten  Walzenglied die horizontale     Vorschubkraft     zum grossen Teil in eine vertikal drückende  Kraft umgewandelt wird und so auf das Ar  beitsstück einen starken Druck ausübt. Nun  werden aber bei Gliederwalzen hauptsächlich  schmale Arbeitsstücke verarbeitet. Der grosse  vertikale Druck bewirkt dann ein Eindrücken  in diese Arbeitsstücke, was für eine ein  wandfreie Hobelarbeit unbedingt vermieden  werden muss.  



  Im weiteren zeigt sich auch, dass mit der  Zeit die Federn erlahmen. Ebenfalls ist die  Gefahr der Verschmutzung sehr gross. Eine  Reinigung bedingt aber eine Demontage der  Walze und ist immer umständlich und zeit-      raubend.     Lin    weiterer     Xachteil    dieser Glieder  walze besteht noch darin, dass sich beim     An-          greifen-    der Walze die Federn spannen. Ein  Spannen der Federn bewirkt aber eine Ver  zögerung der     Vorschubbewegung,    ein Ent  spannen eine Beschleunigung. Die Vorschub  bewegung von Gliederwalzen ist deshalb oft  ungleichförmig und ergibt daher bei Hobel  maschinen unsaubere Hobelarbeit.  



  Um diese Nachteile der Gliederwalze zu  umgehen, hat man schon versucht, anstatt  der nachgiebigen Glieder, die ganze Walze  mit einem Gummimantel zu versehen. In der  Wirkungsweise ist eine solche Gummiwalze  einwandfrei; doch hat sie den grossen Nach  teil, dass der Gummimantel nach ganz kurzer  Zeit Rillen, Löcher     etc.    aufweist. Die Lebens  dauer ist daher sehr beschränkt, und der  Überzug muss nach kurzer Zeit wieder er  setzt werden, so dass die Gummiwalzen im  Betrieb sehr kostspielig sind.  



  Der Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet nun eine     Vorschubwalze    für Holz  bearbeitunpmaschinen mit einem aus elasti  schem Material     bestehenden    Mantel, die     sich     dadurch auszeichnet, dass aussen am elastischen  Mantel Metallteile vorgesehen sind. Die bei  liegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes,  und zwar       Fig.    1 einen Teil der     Voraehubwalze    in  Ansicht;       Fig.    2 einen Längsschnitt;       Fig.    3 zeigt einen Querschnitt durch die       Vorschubwalze.     



  Die Welle 1 der     Vorschubwalze    ist mit  einem elastischen Mantel 2, der beispiels  weise aus Gummi bestehen kann, versehen.  Der elastische Mantel 2 besitzt aussen eine  Verzahnung. In die Zahnlücken 3 greifen die  Kettenglieder 4 der nebeneinander angeord  neten Zahnketten 5 und 6, welche den Mantel  2 umfassen. Es könnte auch nur eine Zahn  kette angeordnet sein. Die Zahnketten wer  den durch auf dem Mantel 2 in nicht ge  zeichneter Weise befestigte, aus Metall be  stehende Zwischenscheiben 7 in Abstand von  einander gehalten.

   Die Kettenglieder<B>4</B> der         Zahnketten    sind am     tugern        Umfang    mit  einer Riffelung 8     versehen.    Der elastische  Mantel 2 kann in der Achsrichtung in meh  rere Teile zerlegt sein; die     achsiale    Länge  dieser Teile kann der Breite der     einzelnen     Zahnketten entsprechen.

   Zwischen den Teilen  können aus Metall bestehende Zwischen  scheiben auf der Welle 1 befestigt sein, welche  einen grösseren Durchmesser aufweisen als  der elastische Mantel, derart, dass dieselben  eine seitliche     Führung    für die Zahnketten  bilden.     Zwischen    diesen     Scheiben    und den  Teilen des elastischen     Mantels    können Zwi  schenräume vorgesehen sein,     des,        dass        die     Teile des elastischen Mantels sich in der  Achsrichtung ausdehnen     können.     



  An Stelle einer Zahnkette könnte auch eine  andere Kette Anwendung finden und der  elastische Mantel könnte aussen der gewählten       Kette    angepasste Vertiefungen aufweisen. Bei  Gelenkketten, zu welchen auch die Zahn  ketten gehören, sind die in den Kettengliedern       für    die     Gelenkbolzen        vorgesehenen    Löcher  zweckmässig als längliche     Sehlitze    ausgebildet,  derart,     dass    eine     Verschiebung    der Ketten  glieder unter sich in gewissen Grenzen mög  lich ist.  



  A n Stelle von Ketten kann der elastische  Mantel aussen mit Metallteilen versehen sein,  die     zweckmässig    an der Aussenseite     geriffelt     sind. Der elastische Mantel kann gezahnt sein  und die Zahnköpfe     können.        achsial        geriffelte     Metallteile tragen. Der     elastische    Mantel kann  auch mit einem     kräftigen        Kettengeflecht    ver  sehen ist. Ferner     könnte    der elastische Mantel  aus Gummi     bestehen,    darin voneinander ge  trennt,     metallische    Bitnehmer     einvulkanisiert     sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorschubwalze für Holzbearbeitungama- schinen mit einem aus elastischem Material bestehenden Mantel, dadurch gekennzeichnet, dass aussen am elastischen Mantel Metallteile vorgesehen sind. ÜNTERANBPUVOHE: 1. Vorsehubwalze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der elastische Mantel aussen Vertiefungen aufweist, in die mindestens eine ihn umfassende Kette eingreift.
    2. Vorschubwalze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Ketten auf den elastischen Mantel aufgelegt sind. 3. Vorschubwalze nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Mantel aussen mit einer Verzahnung versehen ist, in welche min destens eine Zahnkette eingelegt ist. 4. Vorschubwalze nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Metallteile mit dem elastischen Mantel verbunden sind. 5. Vorschubwalze nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der elastische Mantel in der Achsrichtung mehrfach unterteilt ist.
    6. Vorschubwalze nach Patentanspruch unä Unteransprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Teilen des elastischen Mantels Metallscheiben vor gesehen sind. 7. Vorschubwalze nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallscheiben seit liche Führungen für die Ketten bilden. B. Vorschubwalze nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Glieder der Ketten aussen geriffelt sind.
    9. Vorschubwalze nach Patentansprucb und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallteile aussen geriffelt sind.
CH200420D 1938-01-14 1938-01-14 Vorschubwalze für Holzbearbeitungsmaschinen. CH200420A (de)

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