CH199835A - Staubkapsel für Armbanduhrwerke. - Google Patents
Staubkapsel für Armbanduhrwerke.Info
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- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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Description
Staubkapsel für Armbanduhrwerke. Die Erfindung betrifft eine Staubkapsel für Armbanduhrwerke mit durch einen Schie ber abgedeckten Öffnungen im Kapselboden zum Einstellen der Unruhe und zum Ein schrauben der Kronenwellenschraube. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber durch eine auf der Innenseite des Kapselbodens drehbar gelagerte Scheibe gebildet ist, die den Öffnungen im Kapsel boden entsprechende Öffnungen hat und mit einem zu ihrer Drehung dienenden Vorsprung in einem Kreisbogenachlitz des Kapselbodens läuft. Durch diese (xestaltung lassen sich besondere Führungen für den Schieber ver meiden, und die Schieberscheibe kann aus ausserordentlich dünnem Blech hergestellt werden. Zweckmässig wird der zur Drehung der Scheibe dienende Vorsprung durch eine aus ihr herausgepresste Erhöhung gebildet. Die Schieberscheibe kann sehr gross gemacht werden, so dass sie die Ränder der abzu deckenden Öffnungen weit überragt und daher dem Eindringen von Staub einen grossen Widerstand entgegensetzt. Im besonderen ist bei runden Uhrwerken vorgesehen, die Schie- berscheibe so auszubilden, dass sie die ganze Innenfläche des Kapselbodens bedeckt. Da durch erhält die Scheibe auch eine sehr gute Führung. Zweckmässig besteht der Kapsel boden mit der gapselseitenwand aus einem Stück. Auf der Zeichnung ist ein Ausfübrungs- beispiel einer Staubkapsel gemäss der Erfin dung, und zwar für ein rundes Uhrwerk, dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 die Unteransicbt der Staubkapsel, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 9-B der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht der Schieberscheibe, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie CL--D der Fig. 1, und Fig. 5 den gleichen Schnitt bei einer solchen Stellung der Schieberscheibe, dass die Öffnungen im Kapselboden nicht abgedeckt sind. Die aus einem Stück Blech gepresste Kapsel hat einen Kapselboden 1 und eine Seitenwand 2, den Staubring, in den ein Rohrstutzen 3 für den Durchtritt der Kronen welle des Uhrwerkes eingelötet ist: Der Kap selboden 1 weist eine trapezförmige Öffnung 4 zum Einstellen der Unruhe, ein neben dem Kronenwellenstutzen 8 liegendes kleines, run des Loch 5 für das Einschrauben der Kronen wellenschraube und einen Kreisbogenachlitz 6 auf. An der Innenseite des Kapselbodens 1 ist mittels eines eingenieteten Drebstiftchens 7 eine kreisrunde Schieberacheibe 8 befestigt, die den ganzen Kapselboden bedeckt. Diese Scheibe hat entsprechend dem Kapselboden eine trapezförmige Öffnung 9 und ein kleines rundes Loch 10, die mit den entsprechenden Öffnungen im Kapselboden 1 zur Deckung gebracht werden können. Ausserdem ist in die Schieberscheibe eine kleine Erhöhung 11 eingedrückt, die in dem Kreisbogenachlitz 6 des Kapselbodens 1 läuft. Die Erhöhung ist nur so hoch, wie die Blechstärke des Kapsel bodens beträgt, so dass sie nicht über den Boden hinausragt. Mittels dieser Erhöhung kann die innere Schieberscheibe 8 von aussen her gedreht werden. Die Staubkapsel kann statt runde auch eine beliebige andere Form haben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Staubkapsel für Armbanduhrwerke mit durch Schieber abgedeckten Öffnungen im Kapselboden zum Einstellen der Unruhe und zum Einschrauben der Kronenwellenachraabe, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber durch eine auf der Innenseite des Kapsel bodens drehbar gelagerte Scheibe gebildet ist, die den Öffnungen in dem Kapselboden entsprechende Öffnungen hat und mit einem zu ihrer Drehung dienenden Vorsprung in einem Kreisbogenschlitz des Kapselbodens läuft. UNTERANÖPRUCHE: 1.Staubkapsel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Drehung die nende Vorsprung der Scheibe durch eine aus ihr herausgepresste Erhöhung gebildet ist. 2. Staubkapsel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, für runde Armbanduhrwerke, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber acheibe die ganze Innenfläche des Kapsel bodens bedeckt. 3. Staubkapsel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kapselboden mit der Kapselseitenwand aus einem Stück besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE199835X | 1936-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH199835A true CH199835A (de) | 1938-09-15 |
Family
ID=5758650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH199835D CH199835A (de) | 1936-12-28 | 1937-11-06 | Staubkapsel für Armbanduhrwerke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH199835A (de) |
-
1937
- 1937-11-06 CH CH199835D patent/CH199835A/de unknown
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