CH199760A - Zentrifuge. - Google Patents

Zentrifuge.

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CH199760A
CH199760A CH199760DA CH199760A CH 199760 A CH199760 A CH 199760A CH 199760D A CH199760D A CH 199760DA CH 199760 A CH199760 A CH 199760A
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CH
Switzerland
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drum
shaft
centrifuge
motor
auxiliary
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Application number
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English (en)
Inventor
Hans Bettenmann
Original Assignee
Hans Bettenmann
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F49/00Domestic spin-dryers or similar spin-dryers not suitable for industrial use
    • D06F49/04Bowl drive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


  Zentrifuge.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Zentrifuge mit einem Elektromotor für  den Antrieb der Trommel. Diese Zentrifuge  ist dadurch gekennzeichnet, dass der An  triebsmotor federnd an einem die Trommel  abstützenden Glied aufgehängt ist und eine  Hilfswicklung aufweist, die zur Regelung  der     Umlaufszahl    der Trommel nach Wahl  zur     Hauptwieklung    zu-     bezw.    abschaltbar  ist, ferner, dass der Trommelteller derart  ausgebildet ist, dass der Einsatz von zu dre  henden, zugehörigen Hilfseinrichtungen in  die Trommel ermöglicht ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen     Längsschnitt    durch die Zen  trifuge und       Fig.    2 eine schematische Darstellung der  Schaltung des Antriebsmotors für die Trom  mel.  



  Mit 1 ist ein zylindrisches Gehäuse be  zeichnet, das nicht gezeichnete Handgriffe  für den Transport der Zentrifuge aufweist    und mit Füssen 2 ausgestattet ist. Innerhalb  des     Gehäuses    ist ein Träger 3     unter    Verwen  dung eines     Dichtungsringes    4 festgemacht,  der zwei Kugellager 5 aufweist, die um eine  vertikale Welle 6 angeordnet sind. Der  untere Teil dieser Welle 6 ist mit einer Mit  nehmerbüchse 7 gekuppelt, in welche das  eine Ende der Welle 8 des Antriebsmotors 9  eingeführt ist. Versuche haben nun gezeigt,  dass, wenn das zur Kupplung mit der Welle  6 dienende Ende der Motorwelle 8 als Acht  kant ausgebildet ist, ein     vibrationsfreier     Lauf der Trommel erreicht werden kann.

   Ein  erschütterungsfreier Lauf der Trommel ist  aber die     Voraussetzung    für die transportable  Ausführungsmöglichkeit des Apparates selbst.  Dem     achtkantigen    Ende der Motorwelle ent  sprechend ist auch die Kupplungsbüchse 7  mit einem Loch in der Form eines gleich  seitigen Achteckes     ausgestattet.     



  Das Gehäuse des Motors weist durch  bohrte Ansätze 10 auf, von denen auf der  Zeichnung nur einer zur Darstellung gelangt  ist. Ein Bolzen 11 ist durch jeden Ansatz      hindurchgeführt, auf welchen zwei Federn  12 und 13 aufgeschoben sind. Das eine Ende  des Bolzens ist in den Träger 3 einge  schraubt, das andere Ende trägt eine Mutter  14. Der Motor ist mithin an jedem Ansatz  zwischen zwei Federn gelagert, welche auf  tretende Erschütterungen aufnehmen, ohne  sie auf das äussere Gehäuse zu übertragen.  



  Die Trommel ist aus einem Teller 15 ge  bildet, auf welchen ein mit Löchern     ver-          sehener    zylindrischer     Mantel    16 aufgesetzt  ist. Am Ende der Welle 6, auf welchem der  Trommelteller 15 sitzt, ist eine Büchse 17 mit  einem Konus eingelassen, der vom Innern der  Trommel aus zugänglich ist. und den Einsatz  von Hilfseinrichtungen ermöglicht.  



  Die obere Seite des Trägers 3 ist vorzugs  weise konisch ausgebildet, damit die auf  fallende, von der Trommel herkommende  Flüssigkeit radial nach     aussen    in Richtung  auf den Mantel des Gehäuses abgelenkt wird,  in welch letzterem ein Ablaufrohr 18 ein  gelassen ist.  



  Der Motor 9 ist als     Einphasenmotor    ge  baut und mit einer Hilfswicklung 19 aus  gestattet. Zum Anschluss an das Netz dient  ein zweiadriges. mit Stecker versehenes. auf  der Zeichnung nicht dargestelltes Kabel, das  an einen am Gehäusemantel befestigten Dreh  schalter 20 angeschlossen ist, der in den  Motorstromkreis geschaltet ist. Beim Nieder  drücken des Pedals 22 geht vorerst das Kon  taktglied in die in     Fig.    2 mit I bezeichnete  Stellung, in welcher die Hilfswicklung 19 mit  der Hauptwicklung 19a in Reihe geschaltet  ist. Der Motor läuft also mit einer bestimm  ten Drehzahl.

   Durch weiteres     Niederdrücken     des Pedals 22 geht das     Schalterkontaktglied     in die Stellung     II,    in welcher die Hilfswick  lung 13 abgeschaltet ist und die Hauptwick  lung 19a allein im Stromkreise liegt. Infolge  der Ausschaltung der Hilfswicklung erhöht  sich die Drehzahl des Motors. Durch noch  malige Betätigung des Pedals wird der Mo  torstromkreis unterbrochen, wobei diese Dreh  sehalterstellung auf der Zeichnung jedoch  nicht zur Darstellung gelangt ist.    Man hat es     mithin    in     der.Uand,    den Motor  und damit die     Trommel    nach Bedarf lang  samer oder rascher laufen zu lassen und dem  Zwecke anzupassen, für welchen die Zentri  fuge verwendet werden soll.  



  In der     Regel    werden Zentrifugen der be  schriebenen Bauart, wenn sie für     Illaushal-          tungszwecke    Verwendung finden sollen,  lediglich zum Entwässern von Wäschestücken  gebraucht, da sie sich für andere Funktionen  nicht eignen. Die beschriebene Zentrifuge hin  gegen soll ausserdem auch noch für     andere          Haushaltungszwecke    gebraucht werden kön  nen. Zu diesem Zwecke sind noch zusätzliche       Einrichtungen    nachstehend beschriebener Art  ausgebildet worden.  



  Auf der Zeichnung ist ein im untern Teil       abgesetzter    Sammelbehälter 23 dargestellt,  welcher im     Gebrauchszustande    auf den Rand       des        Gehäuses    1 aufgesetzt wird, in dessen  Achse am Boden ein     rohrförmiges    Glied 23a  angeordnet     ist,        das    den     Durchtritt        einer     Achse zum     Anschluss        mit    der Welle 6 er  möglicht.

       Innerhalb    des     Sammelbehälters    23  ist ein weiterer mit gelochter Wandung     ver-          sehener    Behälter 24 angeordnet, der     mit    einer  Achse 25 zum Einstecken in die     Ausnehmung     der Büchse 17 der Welle 6     ausgestattet    ist.

    Diese gelochte, mit der Welle 6 sich drehende       Einstecktrommel    24 kann beispielsweise zum  Entwässern von Salaten,     Kartoffeln        etc.    oder  zum Ausschwingen von Früchten, Beeren  usw.     verwendet    werden, wobei sich die  Fruchtsäfte im     Behälter    23 ansammeln, wel  cher naturgemäss von Zeit zu Zeit zu ent  leeren ist. Um reine Fruchtsäfte und     dergl.     zu     erhalten,    kann unterhalb des Bodens der       Einstecktrommel    24 ein Sieb 26 angeordnet  sein, durch welches die sich im     Behälter    23  ansammelnde Flüssigkeit hindurchgehen muss.  



  An Stelle der     Einstecktrommel    24 kann  beispielsweise eine Scheibe mit angesetzter  Achse     Verwendung    finden, welche Scheibe  mit Messern oder     dergl.        ausgestattet    ist, die  sich zum Schneiden von Gemüsen, Kartof  feln, Gurken     etc.    oder     zum    Reiben von Pa  niermehl, Nüssen,     Käse        etc.    eignen.

   Wenn  ein     Einsteckschwinger    in die     Ausnehmung         der Büchse 17 eingesteckt und in den Be  hälter 23 Rahm, Eiweiss usw. eingebracht  wird, so lassen sich diese Materialien mühe  los schlagen, das heisst es lassen sich mit der  Zentrifuge Schlagrahm, Butter, Eierschnee,       Majonaise,        Biscuits-    und andere Teige her  stellen. Es kann aber auch eine Achse mit  aufgesetztem geripptem kegelförmigem Kör  per eingesetzt werden, der sich zum Aus  pressen von Zitronen, Orangen     etc.    eignet.  



  Ein einfacher Handgriff genügt, um diese  zusätzlichen Einrichtungen in die Zentrifuge  einzusetzen und wieder herauszunehmen, so  dass sie leicht gereinigt werden können. Durch  die Anordnung eines Topfes 23 wird ver  hindert, dass irgendwelche Nahrungsmittel  mit der äussern Trommel, die zum Entwässern  von gewaschenen Wäschestücken gedacht ist,  in     Berührung    kommen können.  



  Eine weitere Verwendungsmöglichkeit der       Zentrifuge    besteht in der Verwendung als       Ventilator,    zu welchem Zwecke lediglich ein  auf einer entsprechend ausgebildeten Achse  aufgesetztes     Ventilatorrad    erforderlich ist,  das mit der Welle 6 durch Einstecken der  Achse in die     Ausnehmung    der Büchse 17 in  Umdrehung versetzt wird.  



  Die beschriebene Zentrifuge gestattet eine  vielseitige Verwendung und ein müheloses  Arbeiten. Da sie zudem transportabel ein  gerichtet ist, kann sie an verschiedenen Stel  len Verwendung finden. Sie arbeitet zudem  praktisch     geräuschlos        und    erschütterungsfrei.  Diese vielseitige Verwendung ist aber erst da  durch ermöglicht, dass der Motor mit kleinerer  oder grösserer Tourenzahl laufen gelassen  werden kann. Ersteres ist beispielsweise  beim Schlagen von Rahm, Eierschnee     ete.          unerlässlich,    denn es hat sich gezeigt, dass  Schlagrahm     etc.    bei schnellaufendem Motor  nicht hergestellt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zentrifuge mit einem Elektromotor für den Antrieb der Trommel, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Antriebsmotor federnd an einem die Trommel abstützenden Glied auf gehängt ist und eine Hilfswicklung aufweist, die zur Regelung der Umlaufszahl der Trom mel nach Wahl zur Hauptwicklung zu- bezw. abschaltbar ist, ferner dass der Trommel teller derart ausgebildet ist, dass der Einsatz von zu drehenden zugehörigen Hilfseinrich tungen in die Trommel ermöglicht ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Zentrifuge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ein- und Aus schaltung des Antriebsmotors ein mit einem Drehschalter verbundenes Pedal vorgesehen ist, durch dessen Betätigung die Hilfswicklung zur Hauptwicklung zu- bezw. abschaltbar ist. 2. Zentrifuge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der die Trommel treibenden Welle eine Ausnehmung an geordnet ist, welche die Aufnahme von mit Einsteckachsen ausgestatteten und mitzudrehenden Hilfseinrichtungen ermög licht.
    3. Zentrifuge nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Trommel treibende Welle mit tels einer Kupplung mit der Motorwelle in Verbindung gebracht ist, wobei das zu kuppelnde Ende der Motorwelle zur Er zielung eines vibrationsfreien Laufes der angetriebenen Trommelwelle als Achtkant ausgebildet ist. 4.
    Zentrifuge nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese ein auf den Gehäuserand auf \ setzbares, in die Trommel hineinragendes Flüssigkeitssammelgefäss aufweist., in des sen Achse ein den Durchtritt der Ein steckachse einer mit der Trommel zu dre henden Hilfseinrichtung ermöglichendes rohrförmiges Glied angeordnet ist.
CH199760D 1938-03-29 1938-03-29 Zentrifuge. CH199760A (de)

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