CH199730A - Elektrischer Kochapparat. - Google Patents
Elektrischer Kochapparat.Info
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Description
Elektrischer Nochapparat. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein elektrischer Kochapparat. Er besitzt ein Gehäuse, in dessen Innerem die elektrischen Heizkörper untergebracht sind, und weist eine obere Platte (Deckplatte) auf, welche mit einer Anzahl von. zur Aufnahme von Koch gefässen bestimmten Öffnungen versehen ist.
Unter jeder Öffnung ist eine Heizvertie- fung vorhanden, die durch einen Heizkörper begrenzt wird. Das erwähnte Gehäuse um schliesst unterhalb der genannten Heizkör per einen Raum, beispielsweise für das Auf wärmen oder Warmhalten von Gut.
Die obere Platte ist vorzugsweise mit im Querschnitt gekrümmten (gebogenen) Um fassungsflanschen rings um jede Öffnung versehen, auf welchen Flanschen die mit entsprechend geformten, peripherischen An sätzen versehenen Gefässe ruhen können. Die vorerwähnten, peripherisöhen Ansätze und Flansche sind vorteilhafterweise in einer Weise gekrümmt, dass irgend welche Flüs- sigkeit oder ähnliches, das allenfalls über fliessen oder überkochen könnte, verhindert wird,
die Öffnungen in der obern Platte zu erreichen.
Zweckmässigerweise ist die Form des un terhalb des peripherischen Ansatzes liegen den Teils des Gefässes der Form der durch die Heizkörper gebildeten Vertiefung ange passt.
Der Raum des Apparates unterhalb der elektrischen Heizkörper kann zum. Warm halten der gekochten Speisen oder für Auf wärmzwecke benützt werden, und wenn ge wünscht, können separate Heizkörper in dem genannten Raum installiert werden, um eine derartige Aufwärmung zu bewirken oder zu unterstützen.
Bezugnehmend auf die beigefügte Zeich nung, welche die Erfindung beispielsweise darstellt, zeigen: Fig. 1 und 2 eine Konstruktionsform des elektrischen Kochapparates im Aufriss, be ziehungsweise im Grundriss; Fig. 3 ist ein Schnitt eines Teils des Apparates nach der Linie 1-I in Fig. 2 mit zwei Kochgefässen; Fig. 4 ist ein Aufriss einer zweiten Kon struktionsform.
Die Fig. 5 und 6 zeigen die Lage eines Grilles in dem Apparat im Schnitt und eine Perspektivensicht der Grillplatte und Fig. 7 und 8 zeigen schematisch einige Details der Verbindungen der elektrischen Elemente; Fig. 9 zeigt den Einzelteil; Fig. 10 zeigt ein Detail der Fig. 3.
Bezugnehmend auf die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Form der Konstruktion ist 1 das Gehäuse des Kochapparates, dessen obere Platte 2 eine Anzahl Öffnungen 4 aufweist, die ihrerseits mit passend ange ordneten, aus Heizelementen 6 und Trägern 9 bestehenden Heizkörpern ausgerüstet und zur Aufnahme von Kochgefässen 7, 8 von verschiedenen Formen, Grössen, und Tiefen bestimmt sind.
Die obere Fläche der Koch- platte 2 ist rings um jede Öffnung mit kon vexen Flanschen 5 versehen, welche dazu dienen, die Gefässe 7, 8 zu stützen, und zwar vorzugsweise so, dass der Abstand zwischen den Heizkörpern und den Gefässen sehr klein ist. Die Heizkörper sind in geeigneter Weise an der untern Oberfläche der Deckplatte 2 befestigt und umhüllen den im Innern des Kochapparates liegenden Wandteil jedes Ge fässes.
Die Gefässe sind mit peripheren An sätzen 10 versehen, mittelst welchen sie auf den konvexen Flanschen 5 ruhen und wobei die vorerwähnten Ansätze so geformt sind, dass sie mit der Form der genannten Flan schen korrespondieren (siehe auch Fig. 10).
Im Raum 11 des Teils 1 befindet sich unterhalb der elektrischen Heizkörper ein Aufwärmungsgehäuse 12, dessen Boden 13 und Seitenwandungen 14 durchlocht sind. Diese letzteren Wandungen haben auf der Aussenseite Luft ablenkende Rippen 15 zur leichteren Zirkulation der heissen Luft. Elek trische Heizelemente 16 sind vorzugsweise innerhalb des Gehäuses 12 zur Heizung des selben angebracht, und werden benützt, wenn die durch die elektrischen Heizelemente 6 in den Raum 11 gerichtete Hitze nicht genü gend ist, oder wenn die letzteren Elemente nicht benützt werden. 17 ist eine Türe in der Vorderwand für den Abschluss des Gehäuses 12.
Wenn gewünscht, kann der Raum 11 auch für die Unterbringung eines kleinen Heisswasserbehälters mit Heizkörper benützt werden, wobei die Mittel zur Zuführung und für den Entzug von Wasser in der Vorder wand des Teils 1 montiert sein können. 18 sind Schalter, nahe der obern Platte ange bracht, aber selbstverständlich können diese auch an andern geeigneten Stellen montiert werden.
3 ist ein Kochapparatteil, der nach der im englischen Patent Nr. 440088 beschrie benen Erfindung konstruiert ist. Dabei ist 19 ein Sammler, zu welchem das flüssige Fett geführt wird.
20 ist ein elektrischer Schalter zur Heizungsregulierung im Teil 3, und 21 ist ein abnehmbarer Deckel. 33 ist ein unterhalb des Teils 3 vorgesehener Raum zum Unterbringen der verschiedenen Koch- gefässe und anderer Geräte. 22 ist eine dazu gehörige Türe in der Vorderwand.
Fig. 4 veranschaulicht eine abgeänderte Konstruktion des Apparates, indem er nur aus dem in den Fig. 1 bis 3 mit 1 bezeich neten Teil ohne den Teil 33 besteht. Die obere Platte 2 ist mit der gleichen Anzahl wie beim Teil 1 oder auch mit einer geringeren Anzahl von Öffnungen als beim Teil 1 ver sehen zur Aufnahme von Gefässen verschie dener Formen, Grössen und Tiefen, wie mit Bezug auf Fig. 2 beschrieben.
Fig. 5 stellt eine Ausführung dar, bei welcher in der obern Platte 2 eine weitere Vertiefung angebracht ist zum Gebrauch mit einer Grillplatte, wie in Pig. 6 dargestellt und die aus einer Metallplatte besteht, welche abwechselnd flache und halbkreisförmige Teile 23 und 24 und Endansätze 25 aufweist, mittels welchen die Grillplatte an der Ober fläche der obern Platte 2 gestützt wird.
26 ist eines der elektrischen Heizelemente in der Form einer Stange. Eine mit der Anzahl der halbkreisförmigen Teile 24 in der Grillplatte korrespondierende Anzahl solcher Heizele- mente ist auf einem Träger 27 aus feuer festem oder einem andern Material montiert, der in geeigneter Weise an der untern Seite der Deckplatte 2 befestigt ist.
Fig. 7 ist ein. Schema, das zeigt, wie eine Anzahl von elektrischen Heizelementen, pas send für- ein Gefäss 7 nach Fig. 3, miteinan der verbunden sind. In Stellung I des Schal ters 28 ist in den Verbrauchsstromkreis nur ein Element, nämlich das Element b geschal tet, während in der andern Stellung des Schalters, nämlich in Stellung II, eine Par allelverbindung aller elektrischen Heizele- mente a-y besteht.
Eine solche Umschal tung wird zuweilen benötigt, wenn der In halt des Gefässes zum Beispiel zum Sieden gebracht und dann einfach warm oder heiss gehalten werden soll. In einem solchen Fall werden alle am Boden und an der Seite des Gefässes angebrachten Reizelemente zusam men benützt und dann wird der Schalter um gelegt, um nur eines der Heizelemente in dem Stromkreis zu belassen, und zwar ein Heiz- element, das sich nahe am Boden des Gefässes befindet.
Eine ähnliche Anordnung, die aber von der Anzahl der unterhalb des Bodens des Gefässes verwendeten Heizelemente ab hängt, kann zur Anwendung kommen, um den Gefässinhalt auf Koch- bezw. Siedetem peratur zu erhalten, nachdem derselbe zum Kochen gebracht worden ist, wobei eine Er sparnis an elektrischem Strom erreicht wird.
Fig. 8 zeigt ein abgeändertes Schema von Verbindungen, welche beispielsweise benützt werden können zum Zweck des Erhitzens der Bratpfanne B. In der Stellung I des Schalters 28 ist nur etwa die Hälfte der Heizelemente, nämlich<I>a, e, e,</I> g mit dem Netz verbunden, während, wenn der Schalter sich in Stellung II befindet, alle Elemente a-g in den Ver brauchsstromkreis geschaltet sind.
Die elektrischen Heizelemente können auf irgend eine gewünschte Weise auf ihren Trä gern, die an der untern Fläche der obern Platte befestigt sind, montiert sein. So ist zum Beispiel in Fig. 9 die Anord nung von Heizelementen gezeigt, die in einem Traggerüst 30 befestigt sind, das mit der Herdplatte verbunden wird. Rings um das Traggerüst weist die Herdplatte eine Rille 29 auf, um zu verhindern, dass Feuch tigkeit auf die Heizelemente fällt. Die Stromzuleitung erfolgt durch die Kontakte 31 und die Rückleitung durch den Kontakt stift 32.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrischer Kochapparat mit einem Ge häuse, in dessen Innerem die elektrischen Heizelemente untergebracht sind, und mit einer obern Platte, welche mit einer Anzahl von Öffnungen zur Aufnahme einer Reihe von Kochgefässen versehen ist, dadurch ge kennzeichnet, dass unterhalb jeder Öffnung durch einen elektrischen Heizkörper eine Heizvertiefung begrenzt wird, und dass das Gehäuse unterhalb der Heizkörper einen Raum, zum Beispiel für das Aufwärmen oder Warmhalten von Gut, aufweist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Elektrischer Kochapparat nach Patentan spruch, bei welchem die elektrischen Heiz- elemente von Trägern gehalten sind, die an der untern Fläche der obern Platte be festigt sind.2. Elektrischer Kochapparat nach Patentan spruch, bei welchem die Kochgefässe mit im Querschnitt gebogenen, peripherischen Ansätzen versehen sind, welche auf im Querschnitt gebogenen peripherischen Flanschen, welche rings um jede Öffnung auf der obern Platte angebracht sind, dicht aufliegen, wobei die Krümmung der erwähnten peripherischen Ansätze und Flanschen so beschaffen ist, dass über kochendes Gut verhindert ist, den Heiz körper zu erreichen. 3.Elektrischer Kochapparat nach Patentan spruch, bei welchem der unterhalb der Heizkörper im Innern des Gehäuses vor handene Raum mit einer separaten, durch ein Innengehäuse umgrenzten Aufwär- mungskammer versehen ist. . Elektrischer Kochapparat nach Unteran spruch 3, bei welchem die vorerwähnte Aufwärmekammer mit separaten Heizele- rnenten versehen ist. .Elektrischer Kochapparat nach Unteran spruch 3, bei welchem die separate Auf wärmekammer aus einem Gehäuse besteht, dessen Boden und Seitenwandungen ge locht sind, und bei welchem die Seiten wände an der Aussenseite mit Luftab- lenkungsrippen versehen sind, um die Zir kulation der heissen Luft zu erleichtern. 6.Elektrischer Kochapparat nach Patentan spruch, bei welchem eine Öffnung in der obern Platte vorhanden ist, in welcher eine Grillplatte angebracht ist, welche aus einer Metallplatte mit im Querschnitt ab wechselnd flachen und halbkreisförmigen Teilen und Endansätzen besteht, durch welche die Grillplatte auf der obern Ober fläche der Deckplatte gehalten ist, und wobei die elektrischen Heizelemente die Form von Stäben, welche in den erwähn ten halbkreisförmigen Teilen der Metall platte liegen, haben. 7.Elektrischer Kochapparat nach Patentan spruch, bei welchem alle zu einer Öff nung gehörenden elektrischen Heizele- mente in der Weise über einen Schalter geführt sind, dass bei einer Stellung des Schalters alle Heizelemente in den Ver brauchsstromkreis geschaltet sind und bei einer andern Schalterstellung nur ein un terhalb des Bodens des Gefässes liegendes, elektrisches Element von dem Verbrauchs strom durchflossen ist. B.Elektrischer Kochapparat nach Patentan- spruch, bei welchem alle zu einer Öff nung gehörenden elektrischen Reizele mente in der Weise über einen Schalter geführt sind, dass bei einer Stellung des Schalters alle Heizelemente in den Ver brauchsstromkreis geschaltet sind und bei einer andern Schalterstellung nur etwa die Hälfte der Elemente von dem Verbrauchs strom durchflossen sind.
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