CH199336A - Radioempfangsschaltung, die mit Mitteln zur Unterdrückung von aperiodischen Störungen versehen ist. - Google Patents

Radioempfangsschaltung, die mit Mitteln zur Unterdrückung von aperiodischen Störungen versehen ist.

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CH199336A
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America Radio Corporation Of
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      Radioempfangsschaltung,    die mit Mitteln zur     Unterdrückung    von aperiodischen  Störungen versehen ist.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ra  d.ioempfangsschaltung, in der Mittel vorhan  den sind zur Unterdrückung von     aperio-          dischen    Störungen, wie zum Beispiel atmo  sphärischen Störungen und durch das Öffnen  oder     Schlie'en    von Schaltern oder durch das  Funken der Stromabnehmer elektrisch be  wegter Fahrzeuge verursachten     Störungen.     Diese Störungen haben im allgemeinen eine       kurze    Dauer und eine grosse Amplitude.  



  Es wurde zur Unterdrückung von     aperio-          dischen    Störungen bereits vorgeschlagen, im       Niederfrequenzteil    einer Radioempfangs  schaltung einen Begrenzer anzuordnen, der  die Amplitude der     Störungen    bis auf     einen     Wert herabsetzt, der der grössten Amplitude  der empfangenen Signale annähernd ent  spricht. Es hat sich jedoch ergeben, dass eine  derartige Herabsetzung der     Störungsampli-          tude        noch.        keinen    in     genügendem        Masse    von  Störungen befreiten Empfang gewährleistet.

    Die Erfindung hat nun den Zweck, Mittel    zur weiteren     Herabsetzung    der Störungsam  plitude zu schaffen.  



  Die nach Gleichrichtung erhaltene Nie  derfrequenzspannung wird zu diesem Zweck  erfindungsgemäss während des Auftretens  einer Störung in dem Rhythmus einer über  dem Hörbereich liegenden Frequenz unter  brochen, wobei die     Niederfrequenzspannung     über einen Filter, der die genannte Überhör  frequenz unterdrückt, der Wiedergabevorrich  tung zugeführt wird.

   Diese rhythmische Un  terbrechung der     Niederfrequenzspannung     wird zweckmässig dadurch erzielt, dass zwi  schen die Leiter, über welche diese     Spannung     der     Wiedergabevorrichtung    zugeführt wird,  eine Impedanz geschaltet wird, die sehr gross  ist, wenn die nach Gleichrichtung erhaltene       Niederfrequenzspannung    unterhalb eines be  stimmten Schwellenwertes liegt und bei Am  plituden oberhalb dieses Schwellenwertes in  dem Rhythmus der genannten     Überhörfre-          duenz    geändert wird.

   Diese Impedanz wird      vorzugsweise durch eine Entladungsröhre mit  mindestens zwei Gittern gebildet, bei der an  eines dieser Gitter die     Überhörfrequenz    und  an ein anderes Gitter eine durch Gleichrich  tung des empfangenen Signals erhaltene  Spannung angelegt wird.  



  Der     Gegenstand    der Erfindung wird an  Hand der Zeichnung näher erläutert, in der  ein Ausführungsbeispiel sowie einige zur  Erläuterung der Wirkung dienende Dia  gramme dargestellt sind.  



       Fig.    1 der     Zeichnung        zeigt        einen    Ein  gangskreis 5, der zum Beispiel in dem Ano  denkreis einer nicht dargestellten Zwischen  frequenzverstärkerröhre liegen kann und der  mittels eines Transformators 6 mit dem zwei  ten Detektor 7 und mit einem Regelgleich  richter 8 gekoppelt ist, der eine Regelspan  nung zur selbsttätigen     Lautstärkerregelung     erzeugt. Die Sekundärwicklung des     Trans-          formators    6 bildet zusammen mit einem Ab  stimmkondensator einen auf die Zwischen  frequenz abgestimmten Kreis 9.

   In dem Aus  gangskreis des Regelgleichrichters 8 liegt ein  Widerstand 10, über den eine Spannung auf  tritt, die den zu regelnden Röhren über einen  Leiter 11 zugeführt     wird.    Der zweite De  tektor 7 weist einen Ausgangswiderstand 12  auf     ünd    ist über einen Leiter 13 mit dem  abgestimmten Kreis 9 verbunden. Die Aus  gangswiderstände 10 und 12 sind in den  Punkten 16 und 14 geerdet, während der  Kreis 9 im Punkt 15 geerdet ist.  



  Die über den Ausgangswiderstand 12 des  zweiten Detektors 7 auftretende     Niederfre-          quenzspannung    wird über einen Leiter 17  dem Steuergitter 18 einer     Niederfrequenzver-          stärkerröhre    19 zugeführt, die ausserdem eine  Kathode 20, sowie eine Anode 21 aufweist.  Die Kathode 20 ist über einen Widerstand  22 mit dem     Erdungspunkt    23 verbunden,  und zur Erhaltung der erwünschten     Vorspan-          nung    für das Steuergitter 18 ist in diese  Verbindung eine     Vorspannungsquelle    24 ein  geschaltet.

   Die über den Ausgangswiderstand  12 des zweiten Detektors 7 auftretende  Gleichspannung ist entgegengesetzt zu der  über den Widerstand 22 und die Spannungs-    quelle 24 auftretenden Gleichspannung ge  richtet. Die     Vorspannung    der Röhre 19 ist  derart gewählt, dass diese Röhre grosse Signale  ohne Verzerrung verstärken     kann.     



  Zwischen die Leiter, über welche die Nie  derfrequenzspannung der Wiedergabevor  richtung zugeführt wird und die in diesem  Fall aus dem Leiter 17 und Erde bestehen,  sind die     Mehrgitterröhre    25 und die Zwei  elektrodenröhre 26     geschaltet,    die beide pa  rallel zu dem     Eingangskreis    der Röhre 19  geschaltet sind. Die Röhre 26 weist eine mit  dem Leiter 17 verbundene Anode 27, sowie  eine Kathode     2 &     auf, die über eine Span  nungsquelle 30 mit der Erde 29 verbunden  ist.

   In dem zwischen dem Widerstand 12  und der Anode 27 der Röhre 26 gelegenen  Teil des Leiters 17 liegt ein Widerstand 31,  wodurch die     Zweielektrodenröhre    26 auf  grosse Amplituden der     Niederfrequenzspan-          nung    eine begrenzende Wirkung ausübt.

    Beim Empfang eines Signals, dessen grösste  Amplitude am Widerstand 12 eine Spannung  erzeugt, die grösser als die Spannung der  Spannungsquelle 30 ist, wird die Röhre 26  leitend und begrenzt infolgedessen die Am  plitude dieses Signals.     1"m    zu verhindern,  dass auch die erwünschte Modulation durch  die Röhre 26 begrenzt wird, wird die Span  nung der Spannungsquelle 30 so gross ge  wählt, dass die Röhre 26 für jede Spannung       gesperrt    ist, deren Wert unterhalb der gröss  ten Amplitude der     erwünschten    Modulation  ist.  



  Die Kurve A in     Fig.    2 stellt eine nach  Gleichrichtung erhaltene Niederfrequenz  wechselspannung 32 dar, der ein Störungs  impuls 33 überlagert ist. Die Röhre 26 be  wirkt die Umwandlung der Kurve A in die  Kurve B, so dass statt des Störungsimpulses  33 ein in der Amplitude begrenzter Störungs  impuls 34 erhalten wird. Der Störungsim  puls 34 wird nun mittels der Röhre 25 in  dem Rhythmus einer     Überhörfrequenz    unter  brochen. Zu diesem Zweck wird eines der  Gitter, zum Beispiel das Schirmgitter 35, der  Röhre 25 mit. einer Quelle 36 über dem Hör  bereich liegender     Schwingungen    verbunden.

        Zur     Erhaltung    der erwünschten positiven       Vorspannung    am Gitter 35 ist in Reihe mit  dieser Quelle eine     Gleichspannungsquelle    37  geschaltet, deren negative Klemme bei 38  geerdet ist. Die Kathode 39 und das     Gitter     40 sind im Punkt 41 geerdet. Die Anode 42  der Röhre 25 ist mit dem Leiter 17 verbun  den, so     dass;    die     Anoden-Kathoden-Impedanz     dieser Röhre parallel zur     Zweielektrodenröhre     26 ist.

   Ist die Röhre 25 leitend, so wird der       Störungsimpuls    34 in dem     Rhythmus    der  über dem Hörbereich liegenden Schwingung  unterbrochen und dadurch in eine Serie von  Impulsen 43 umgewandelt, wie durch die  Kurve C angegeben wird. Die Impulse 43  stellen nun eine über dem Hörbereich lie  gende     Schwingung    dar, die mittels eines Fil  ters 44 unterdrückt werden kann, der an  einer hinter den Röhren 25 und 26 liegenden  Stelle in dem     Niederfrequenzteil    des Emp  fängers eingeschaltet ist. Bei der in     Fig.    1  dargestellten Schaltung besteht der Filter 44  aus einer Seriendrosselspule 45 und aus den  beiden Kondensatoren 46, die im Punkt 47  geerdet sind.

   Der Filter ist mittels eines  Kopplungswiderstandes 49 und eines     Kopp-          lungskondensators    50 mit der Anode 21 der  Röhre 19 gekoppelt. Die Ausgangsspannung  des Filters 44 wird durch die Kurve D in       Fig.    2 dargestellt, aus der hervorgeht, dass  der Störungsimpuls jetzt auf einen Impuls  51 von sehr geringer Amplitude beschränkt  ist. Diese Ausgangsspannung wird über  einen Leiter 52 der     Wiedergabevorrichtung     zugeführt.  



  Um zu erreichen, dass die rhythmische  Unterbrechung der     Niederfrequenzspannung     lediglich während des Auftretens einer Stö  rung stattfindet, wird die Röhre 25 vom emp  fangenen Signal gesteuert. Es     ist    zu diesem  Zweck ein Gleichrichter 55 vorhanden, der  eine Anode 56 sowie eine Kathode 57 auf  weist und     mittels        einer        Spur    58 mit     einem          Zwischenfrequenzverstärker    gekoppelt ist.

    Der Ausgangskreis der     Zweielektrodenröhre     55 enthält einen Widerstand 59 und ist über  einen Leiter 62 mit dem Gitter 63 der Röhre  25 verbunden, so dass die über den Wider-    stand 59 auftretende     Gleichspannung,    in  Reihe mit der Spannung der     Gleichspannungs-          quelle    61, deren positive Klemme im     Punkt     60 geerdet     ist,    an das     Gitter    63 angelegt  wird.

   Die     Spannung    der Quelle 61 ist derart  gewählt, dass die Röhre 25 gesperrt ist, so  lange die Amplitude des empfangenen Signals  unterhalb eines     bestimmten    Schwellenwertes  liegt, so dass die vom Generator 66 erzeugte,  über dem Hörbereich liegende Schwingung  in diesem Fall dem Leiter 17 nicht zuge  führt wird. Sobald jedoch eine     Störung    auf  tritt, deren Amplitude oberhalb des genann  ten     Schwellenwertes    liegt, steigt die Span  nung über dem Widerstand 59 derart an, dass  die Röhre 25 leitend wird und der Störungs  impuls auf die     obenbeschriebene    Weise  rhythmisch unterbrochen wird.  



  Die     Zweielektrodenröhre    26, deren     Vor-          spannung    dem Schwellenwert     entspricht,    bei  dem die Röhre 25 leitend wird, dient dazu,  zu erreichen,     dass:    die über dem Hörbereich  liegende     Schwingung    43,     in    welche die Stö  rung umgewandelt wird,     symmetrisch    in  bezug auf die Gleichstromkomponente des zu  empfangenden Signals ist, so dass sich diese  Komponente während des Auftretens der       Störung    nicht ändert.

   Das Filter 44 wird  zweckmässig derart gewählt, dass sämtliche       1NIodulationsfrequenzen    des erwünschten Si  gnals     ungeschwächt        übermittelt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Radioempfangsschaltung, die mit Mitteln zur Unterdrückung von aperiodischen Störun gen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die nach Gleichrichtung erhaltene Niederfre- quenzspannung während des Auftretens einer Störung im Rhythmus einer über dem Hör bereich liegenden Frequenz unterbrochen wird, und dass diese Niederfrequenzspannung über einen Filter, der die genannte Überhör frequenz unterdrückt, der Wiedergabevor richtung zugeführt wird:
    . UNTERANSPRACHE 1. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die rhythmische Unterbrechung der Nieder frequenzspa.nnung erfolgt, wenn die Am plitude des empfangenen Signals oberhalb eines bestimmten Schwellenwertes liegt.
    2. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen die Leiter, über welche die nach Gleichrichtung erhaltene Niederfrequenz- spannung der Wiedergabevorrichtung zu geführt wird, eine Impedanz geschaltet ist, die sehr gross ist, wenn die Amplitude des empfangenen Signals unterhalb des genannten Schwellenwertes liegt und bei Amplituden oberhalb des Schwellenwertes in dem Rhythmus der genannten, über dem Hörbereich liegenden Frequenz ge steuert wird. 3.
    Radioempfangssehaltung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass die genannte Impedanz durch eine Entladungsröhre mit minde stens zwei Gittern gebildet wird, und dass an eines dieser Gitter die über dem Hör bereich liegende Frequenz und an ein an deres Gitter eine durch Gleichrichtung des empfangenen Signals erhaltene Spannung angelegt wird. 4. Radioempfangsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der oberhalb des Schwellenwertes liegende Teil der Amplitude des empfangenen Signals durch eine vor dem genannten Filter gelegene Begrenzungsvorrichtung abgeschnitten wird.
CH199336D 1936-05-28 1937-05-26 Radioempfangsschaltung, die mit Mitteln zur Unterdrückung von aperiodischen Störungen versehen ist. CH199336A (de)

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