CH198548A - Strahlrohr. - Google Patents

Strahlrohr.

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Publication number
CH198548A
CH198548A CH198548DA CH198548A CH 198548 A CH198548 A CH 198548A CH 198548D A CH198548D A CH 198548DA CH 198548 A CH198548 A CH 198548A
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CH
Switzerland
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nozzle
atomizer
mouthpiece
ring
jet pipe
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Application number
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English (en)
Inventor
Firma Albert F Albach
Original Assignee
Albert F Albach Fa
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Publication date
Application filed by Albert F Albach Fa filed Critical Albert F Albach Fa
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C31/00Delivery of fire-extinguishing material
    • A62C31/02Nozzles specially adapted for fire-extinguishing

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description


  Strahlrohr.    Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  ein Strahlrohr mit Vollstrahldüse mit     einem     Regelkörper und-einem     Mundstück,    welches  in bezug auf den     Regelkörper        axial    ver  schiebbar angeordnet ist, nebst einer     ring-          förmigen        Zerstäuberdüse,    wobei     Vollstrahl-          und        Zerstäuberdüse    je ein Regelring zuge  ordnet ist.

   Dieses Strahlrohr zeichnet sich  dadurch aus, dass bei der Vollstrahldüse die  Steilheit einer     hintern    als     Flüssigkeitsleit-          fläche    dienenden Regelfläche der Mundstück  innenfläche geringer ist als die     Steilheit    der  der     Mundstückaustrittsöffnung    zugekehrten  Kegelfläche des Regelkörpers.

       Ferner        weist     der,     Mundstückkörper    der Vollstrahldüse  radial verlaufende und nach der Zerstäuber  düse führende Kanäle auf und besitzt einen       Aussenbund    mit scharfer Kante, welcher eine  scharfe     Kante    des     Zerstäuberregelringes        ge-          s        enüberliegt.     



  Auf der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1     eine    Ansicht des Strahlrohres,         Fig.    2 einen     Längsschnitt    durch dasselbe       in    der     Schliessstellung    und       Fig.    3 einen     Längsschnitt    in einer     Offen-          Stellung.     



  Mit 1     ist"der        Innenkörper    des     Strahlrohres     bezeichnet, der an     eine        Anschlusskupplung    2  angeschlossen     ist.    Auf den Innenkörper 1     ist          ein        Hauptdüsenkörper    5 mit     Mundstück    auf  gesetzt und     mittels        einer    Stopfbüchse 6 gegen  den ersteren abgedichtet.

   Im konischen Teil  dieses     Hauptdüsenkörpers    5 sitzt ein als       Regelkörper    für den Vollstrahl dienender       Führungsdorn    3 von konischer     Ausbildung     und mit Flügeln     @4,    welche zweckmässig  stromlinienförmig ausgebildet sind     und        in     den     Innenkörper    1     hineinragen,    an welchem  sie ausserdem festgemacht sind.

   Der Haupt  düsenkörper 5 ist mit radial angeordneten       Wasserschleierschlitzen    7     ausgestattet        und     besitzt eine untere Düse 8 und     eine    obere     im          Mundstück    befindliche Düse 9, sowie     einen          Zerstäuberabsatzbund    10, der als     Aussenbund     ausgebildet ist     und    sich über den Austritts  öffnungen der     Wasserschleierschlitze    7 be-      findet.

       Hauptdüsenkörper    5 und Regelkörper  3 sind dabei derart ausgebildet, dass die Steil  heit der als     Flüssigkeitsleitfläche    dienenden  Kegelfläche ?0 der     Mundstückinnenfläche     geringer ist als die Steilheit der der Mund  stückaustrittsöffnung zugekehrten Kegel  fläche des Regelkörpers.  



  Auf dem     Hauptdüsenkörper    5 ist ein     Zer-          stäuberregelring    11 mit einem Richtungspfeil  zur Anzeige der Drehrichtung aufgesetzt:  mit zugehöriger     Stopfbüchsenpackung    1.9  und einem Gummidichtungsring 13, sowie  einer scharfen     Zerstäuberschnittkante    14,  einer Führungsfläche 15 und einer Begren  zungskante 16. nebst einem Gummistoss- und  Griffring 17. Die zwischen     Zerstäuberschnitt-          kante    14 und Begrenzungskante 16 befind  liche Führungsfläche 15 verläuft radial nach  auswärts schwach konvex gewölbt.

   Der     Zer-          stäuberregelring    11 trägt an seiner äusseren  Mantelfläche einen     Gummigriffring    11a,  dessen Aussendurchmesser grösser ist als der  grösste Durchmesser eines jeden andern       Düsenregelteils.    Dieser Ring ist daher in der  Lage, alle Stösse aufzunehmen, welche die  Düse beim Auftreffen auf irgend eine harte  Unterlage treffen.  



  Die untere Stopfbüchse 6 ist. durch einen  Aussenmantel 18 mit ausgearbeiteten Griff  rippen und einem Richtungspfeil überdeckt.  Dieser Aussenmantel dient zum Öffnen und  Schliessen der Hauptstrahldüse.  



  Das Wasser tritt bei diesem Strahlrohr  durch die Kupplung     \?    in den Innenkörper 1  ein und gelangt durch die zwischen den  Flügeln 4 befindlichen Zwischenräume in  den vom Regelkörper 3 und der konischen  untern Düse 8 gebildeten Hohlraum 19. Von  diesem Hohlraum aus strömt das Wasser bei  offenem Strahlrohr dem Führungsdorn 3, in  der Stärke entsprechend dem Abstand von  Düse 8 und konischer Fläche des Dornes,  entlang und tritt als geschlossener Strahl an  der Düse 9 aus dem     Mundstückkörper    aus.  Die grösste Strahlstärke ist durch diese Düse  9 bestimmt.  



  Zum Abstellen des aus der Düse 9 aus  tretenden Vollstrahls ist eine Verdrehung    des Aussenmantels 18 in entgegengesetztem  Sinne des auf dem letzteren befindlichen       Pfeils    erforderlich. Da     dieser    Aussenmantel  mit dem     Hauptdüsenkörper    5 fest verbunden  ist, dieser hingegen auf einem nicht gezeich  neten Aussengewinde des Rohres 1 axial  verstellbar sitzt, wird durch die genannte  Drehbewegung erreicht, dass sich der Haupt  düsenkörper axial soweit verschiebt, bis die  Düse 8 auf dem Regelkörper 3 aufsitzt.  



  Zur Betätigung des Zerstäubers ist ein  Verdrehen des     Zerstäuberregelringes    11 in  der Richtung des auf diesem     angebrachten     Pfeils erforderlich. Dieser     Zerstäuberregel-          ring    11 sitzt auf einem Gewinde 5a des       Hauptdüsenkörpers    5. Durch die Drehung  in der Pfeilrichtung findet eine axiale Ver  stellung des Ringes 11 in Richtung auf den  Aussenmantel 18 statt, so dass die Zerstäuber  schnittkante 14 von ihrem Sitze an der  scharfen Kante des     Zerstäuberansatzbundes     10 entfernt wird.

   Das Wasser tritt aus dem  Hohlraum 19 durch die radialen Wasser  schleierscblitze 7, sowie durch den rings  umlaufenden, über dem Dichtungsring 13  befindlichen Schlitz zwischen den Teilen 11)  und 14 aus, und zwar je nach Einstellung des       Zerstäuberregelringes    11 als Wasserstaub  oder als mehr oder minder spitzer oder flacher       Wasserstaubkegel,    wobei im letzteren Falle  die Führungsfläche 15 den flachsten Winkel  begrenzt und ausserdem durch ihre Form die       Zerstäubung    begünstigt. Die Einstellung des  Ringes 11 kann auch derart erfolgen, dass  sich ein kreisförmiger, flacher Wasserschutz  schleier bildet.

   Wird der Ring 11 wieder  soweit hoch gedreht, bis der Gummiring 13  auf der Kante des     Wa.sserschleieransatz-          bundes    10 aufsitzt, so erfolgt die Abstellung  des Zerstäubers     bezw.    des Schutzschleiers,  der in     Fig.    3 durch Pfeile angedeutet ist.  



  Durch die versetzte Anordnung der  Schlitze übereinander treffen zwei Wasser  ströme verschiedener Richtung an den     Zer-          stä.uberschnittkanten    zusammen und bewirken  beim Austritt eine Differenzierung der  Wasserwand, wodurch eine     feinst    und dich  teste     Zerstäubung    erreicht wird, die ausserdem      infolge der     einander    überlagernden Schlitze  vollkommen gleichmässig und     streifenfrei    ist.  



  Bei der Bedienung des Strahlrohres ist  lediglich zur Einstellung des Strahls der  Aussenmantel 18 entsprechend der Pfeil  richtung zu drehen und zur Bedienung des  Zerstäubers der     Zerstäuberregelring    11 eben  falls in der Pfeilrichtung zu bewegen. Strahl  und Zerstäuber sind aber auch gleichzeitig  anwendbar. Eine falsche Bedienung wird  durch diese Anordnung und fühlbare Pfeil  bezeichnung auch bei Dunkelheit vollkommen  vermieden.  



  Das beschriebene Strahlrohr eignet sich  sowohl zur Bekämpfung von offenem Feuer  und ermöglicht bei Zimmerbränden eine Ver  minderung von Löschwasserschäden, wie auch  zum Ablöschen von     Ölbränden,    zum Nieder  schlagen von Giftgasen und Kohlenstaub,  zur Vermeidung von Explosionen, als Wasser  schleier zum Schutze gegen strahlende Hitze  und Rauchwolken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Strahlrohr mit Vollstrahldüse mit einem Regelkörper und einem Mundstück, welches in bezug auf den Regelkörper axial verschieb bar angeordnet ist, nebst einer ringförmigen Zerstäuberdüse, wobei Vollstrahl- und Zer- stäuberdüse je einen Regelring besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Voll strahldüse.
    die Steilheit einer hintern, als Flüssigkeitsleitfläche dienenden Kegelfläche der Mundstückinnenfläche geringer ist als die Steilheit der der Mundstückaustritts- öffnung zugekehrten Kegelfläche des Regel körpers, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Mundstückkörper der Vollstrahldüse radial verlaufende und nach der Zerstäuber düse führende Kanäle aufweist und einen Aussenbund besitzt mit scharfer Kante, welcher eine scharfe Kante des Zerstäuber regelringes gegenüberliegt. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Strahlrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelkörper der Vollstrahldüse durch stromlinienförmig ausgebildete Flügel getragen ist. 2. Strahlrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an die scharfe Kante des Zerstäuberregelringes, die der scharfen Kante des Aussenbundes des Mundstück körpers der Vollstrahldüse gegenüberliegt und auf diese zu oder weg bewegbar ist, eine Leitfläche anschliesst, die radial nach auswärts konvex gewölbt verläuft.
    Strahlrohr nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zerstäuberregelring an seiner äussern Mantelfläche einen Griffring aus elastischem Material trägt, dessen Aussen durchmesser grösser ist als der grösste Durchmesser eines jeden weiteren Düsen regelteils, so dass dieser Griffring alle Stösse aufnimmt, welche die Düse beim Auftreffen derselben auf eine harte Unterlage treffen.
CH198548D 1937-11-04 1937-11-04 Strahlrohr. CH198548A (de)

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CH198548T 1937-11-04

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CH198548A true CH198548A (de) 1938-06-30

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ID=4441376

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CH198548D CH198548A (de) 1937-11-04 1937-11-04 Strahlrohr.

Country Status (1)

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CH (1) CH198548A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2844408A (en) * 1956-02-25 1958-07-22 Waldemar Foerstner Nozzles
US3241773A (en) * 1964-02-14 1966-03-22 Ralph L Travis Combination hose nozzle

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2844408A (en) * 1956-02-25 1958-07-22 Waldemar Foerstner Nozzles
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