CH198548A - Strahlrohr. - Google Patents
Strahlrohr.Info
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Description
Strahlrohr. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Strahlrohr mit Vollstrahldüse mit einem Regelkörper und-einem Mundstück, welches in bezug auf den Regelkörper axial ver schiebbar angeordnet ist, nebst einer ring- förmigen Zerstäuberdüse, wobei Vollstrahl- und Zerstäuberdüse je ein Regelring zuge ordnet ist.
Dieses Strahlrohr zeichnet sich dadurch aus, dass bei der Vollstrahldüse die Steilheit einer hintern als Flüssigkeitsleit- fläche dienenden Regelfläche der Mundstück innenfläche geringer ist als die Steilheit der der Mundstückaustrittsöffnung zugekehrten Kegelfläche des Regelkörpers.
Ferner weist der, Mundstückkörper der Vollstrahldüse radial verlaufende und nach der Zerstäuber düse führende Kanäle auf und besitzt einen Aussenbund mit scharfer Kante, welcher eine scharfe Kante des Zerstäuberregelringes ge- s enüberliegt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes dar gestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Ansicht des Strahlrohres, Fig. 2 einen Längsschnitt durch dasselbe in der Schliessstellung und Fig. 3 einen Längsschnitt in einer Offen- Stellung.
Mit 1 ist"der Innenkörper des Strahlrohres bezeichnet, der an eine Anschlusskupplung 2 angeschlossen ist. Auf den Innenkörper 1 ist ein Hauptdüsenkörper 5 mit Mundstück auf gesetzt und mittels einer Stopfbüchse 6 gegen den ersteren abgedichtet.
Im konischen Teil dieses Hauptdüsenkörpers 5 sitzt ein als Regelkörper für den Vollstrahl dienender Führungsdorn 3 von konischer Ausbildung und mit Flügeln @4, welche zweckmässig stromlinienförmig ausgebildet sind und in den Innenkörper 1 hineinragen, an welchem sie ausserdem festgemacht sind.
Der Haupt düsenkörper 5 ist mit radial angeordneten Wasserschleierschlitzen 7 ausgestattet und besitzt eine untere Düse 8 und eine obere im Mundstück befindliche Düse 9, sowie einen Zerstäuberabsatzbund 10, der als Aussenbund ausgebildet ist und sich über den Austritts öffnungen der Wasserschleierschlitze 7 be- findet.
Hauptdüsenkörper 5 und Regelkörper 3 sind dabei derart ausgebildet, dass die Steil heit der als Flüssigkeitsleitfläche dienenden Kegelfläche ?0 der Mundstückinnenfläche geringer ist als die Steilheit der der Mund stückaustrittsöffnung zugekehrten Kegel fläche des Regelkörpers.
Auf dem Hauptdüsenkörper 5 ist ein Zer- stäuberregelring 11 mit einem Richtungspfeil zur Anzeige der Drehrichtung aufgesetzt: mit zugehöriger Stopfbüchsenpackung 1.9 und einem Gummidichtungsring 13, sowie einer scharfen Zerstäuberschnittkante 14, einer Führungsfläche 15 und einer Begren zungskante 16. nebst einem Gummistoss- und Griffring 17. Die zwischen Zerstäuberschnitt- kante 14 und Begrenzungskante 16 befind liche Führungsfläche 15 verläuft radial nach auswärts schwach konvex gewölbt.
Der Zer- stäuberregelring 11 trägt an seiner äusseren Mantelfläche einen Gummigriffring 11a, dessen Aussendurchmesser grösser ist als der grösste Durchmesser eines jeden andern Düsenregelteils. Dieser Ring ist daher in der Lage, alle Stösse aufzunehmen, welche die Düse beim Auftreffen auf irgend eine harte Unterlage treffen.
Die untere Stopfbüchse 6 ist. durch einen Aussenmantel 18 mit ausgearbeiteten Griff rippen und einem Richtungspfeil überdeckt. Dieser Aussenmantel dient zum Öffnen und Schliessen der Hauptstrahldüse.
Das Wasser tritt bei diesem Strahlrohr durch die Kupplung \? in den Innenkörper 1 ein und gelangt durch die zwischen den Flügeln 4 befindlichen Zwischenräume in den vom Regelkörper 3 und der konischen untern Düse 8 gebildeten Hohlraum 19. Von diesem Hohlraum aus strömt das Wasser bei offenem Strahlrohr dem Führungsdorn 3, in der Stärke entsprechend dem Abstand von Düse 8 und konischer Fläche des Dornes, entlang und tritt als geschlossener Strahl an der Düse 9 aus dem Mundstückkörper aus. Die grösste Strahlstärke ist durch diese Düse 9 bestimmt.
Zum Abstellen des aus der Düse 9 aus tretenden Vollstrahls ist eine Verdrehung des Aussenmantels 18 in entgegengesetztem Sinne des auf dem letzteren befindlichen Pfeils erforderlich. Da dieser Aussenmantel mit dem Hauptdüsenkörper 5 fest verbunden ist, dieser hingegen auf einem nicht gezeich neten Aussengewinde des Rohres 1 axial verstellbar sitzt, wird durch die genannte Drehbewegung erreicht, dass sich der Haupt düsenkörper axial soweit verschiebt, bis die Düse 8 auf dem Regelkörper 3 aufsitzt.
Zur Betätigung des Zerstäubers ist ein Verdrehen des Zerstäuberregelringes 11 in der Richtung des auf diesem angebrachten Pfeils erforderlich. Dieser Zerstäuberregel- ring 11 sitzt auf einem Gewinde 5a des Hauptdüsenkörpers 5. Durch die Drehung in der Pfeilrichtung findet eine axiale Ver stellung des Ringes 11 in Richtung auf den Aussenmantel 18 statt, so dass die Zerstäuber schnittkante 14 von ihrem Sitze an der scharfen Kante des Zerstäuberansatzbundes 10 entfernt wird.
Das Wasser tritt aus dem Hohlraum 19 durch die radialen Wasser schleierscblitze 7, sowie durch den rings umlaufenden, über dem Dichtungsring 13 befindlichen Schlitz zwischen den Teilen 11) und 14 aus, und zwar je nach Einstellung des Zerstäuberregelringes 11 als Wasserstaub oder als mehr oder minder spitzer oder flacher Wasserstaubkegel, wobei im letzteren Falle die Führungsfläche 15 den flachsten Winkel begrenzt und ausserdem durch ihre Form die Zerstäubung begünstigt. Die Einstellung des Ringes 11 kann auch derart erfolgen, dass sich ein kreisförmiger, flacher Wasserschutz schleier bildet.
Wird der Ring 11 wieder soweit hoch gedreht, bis der Gummiring 13 auf der Kante des Wa.sserschleieransatz- bundes 10 aufsitzt, so erfolgt die Abstellung des Zerstäubers bezw. des Schutzschleiers, der in Fig. 3 durch Pfeile angedeutet ist.
Durch die versetzte Anordnung der Schlitze übereinander treffen zwei Wasser ströme verschiedener Richtung an den Zer- stä.uberschnittkanten zusammen und bewirken beim Austritt eine Differenzierung der Wasserwand, wodurch eine feinst und dich teste Zerstäubung erreicht wird, die ausserdem infolge der einander überlagernden Schlitze vollkommen gleichmässig und streifenfrei ist.
Bei der Bedienung des Strahlrohres ist lediglich zur Einstellung des Strahls der Aussenmantel 18 entsprechend der Pfeil richtung zu drehen und zur Bedienung des Zerstäubers der Zerstäuberregelring 11 eben falls in der Pfeilrichtung zu bewegen. Strahl und Zerstäuber sind aber auch gleichzeitig anwendbar. Eine falsche Bedienung wird durch diese Anordnung und fühlbare Pfeil bezeichnung auch bei Dunkelheit vollkommen vermieden.
Das beschriebene Strahlrohr eignet sich sowohl zur Bekämpfung von offenem Feuer und ermöglicht bei Zimmerbränden eine Ver minderung von Löschwasserschäden, wie auch zum Ablöschen von Ölbränden, zum Nieder schlagen von Giftgasen und Kohlenstaub, zur Vermeidung von Explosionen, als Wasser schleier zum Schutze gegen strahlende Hitze und Rauchwolken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Strahlrohr mit Vollstrahldüse mit einem Regelkörper und einem Mundstück, welches in bezug auf den Regelkörper axial verschieb bar angeordnet ist, nebst einer ringförmigen Zerstäuberdüse, wobei Vollstrahl- und Zer- stäuberdüse je einen Regelring besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Voll strahldüse.die Steilheit einer hintern, als Flüssigkeitsleitfläche dienenden Kegelfläche der Mundstückinnenfläche geringer ist als die Steilheit der der Mundstückaustritts- öffnung zugekehrten Kegelfläche des Regel körpers, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Mundstückkörper der Vollstrahldüse radial verlaufende und nach der Zerstäuber düse führende Kanäle aufweist und einen Aussenbund besitzt mit scharfer Kante, welcher eine scharfe Kante des Zerstäuber regelringes gegenüberliegt. UNTERANSPRüCHE: 1.Strahlrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelkörper der Vollstrahldüse durch stromlinienförmig ausgebildete Flügel getragen ist. 2. Strahlrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an die scharfe Kante des Zerstäuberregelringes, die der scharfen Kante des Aussenbundes des Mundstück körpers der Vollstrahldüse gegenüberliegt und auf diese zu oder weg bewegbar ist, eine Leitfläche anschliesst, die radial nach auswärts konvex gewölbt verläuft.Strahlrohr nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zerstäuberregelring an seiner äussern Mantelfläche einen Griffring aus elastischem Material trägt, dessen Aussen durchmesser grösser ist als der grösste Durchmesser eines jeden weiteren Düsen regelteils, so dass dieser Griffring alle Stösse aufnimmt, welche die Düse beim Auftreffen derselben auf eine harte Unterlage treffen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH198548T | 1937-11-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH198548A true CH198548A (de) | 1938-06-30 |
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ID=4441376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH198548D CH198548A (de) | 1937-11-04 | 1937-11-04 | Strahlrohr. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH198548A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2844408A (en) * | 1956-02-25 | 1958-07-22 | Waldemar Foerstner | Nozzles |
| US3241773A (en) * | 1964-02-14 | 1966-03-22 | Ralph L Travis | Combination hose nozzle |
-
1937
- 1937-11-04 CH CH198548D patent/CH198548A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US3241773A (en) * | 1964-02-14 | 1966-03-22 | Ralph L Travis | Combination hose nozzle |
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