DE894050C - Strahlrohr, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke - Google Patents

Strahlrohr, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke

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DE894050C
DE894050C DEF5336A DEF0005336A DE894050C DE 894050 C DE894050 C DE 894050C DE F5336 A DEF5336 A DE F5336A DE F0005336 A DEF0005336 A DE F0005336A DE 894050 C DE894050 C DE 894050C
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jet
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Wilhelm Dr Friedrich
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    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
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    • A62C31/00Delivery of fire-extinguishing material
    • A62C31/005Delivery of fire-extinguishing material using nozzles

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Description

  • Strahlrohr, insbesondere für Feuerlöschzwecke Die Erfindung betrifft ein insbesondere zur Brandbekämpfung, aber auch für andere Zwecke verwendbares Strahlrohr und hat sich dieAufgabe gestellt, ein Strahlrohr so auszubilden, daß der. Flüssigkeitsstrahl, z. B. ein Wasserstrahl, erst in größerer Entfernung von seinem Austritt an allmählich in feinste Teilchen zerteilt wird. Dabei soll die Flüssigkeit einen langgestreckten Büschelstrahl von genügender Tragweite bilden, der im Gegensatz zu den bekannten Kegelmantelstrahlen auch im Innern mit Flüssigkeitsteilchen angefüllt ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einem bekannten. Strahlrohr aus, dessen Auslaßdüse nicht in üblicher Weise konisch ausgebildet ist, sondern durch eine in einer Querwand ausgebildete scharfkantige Öffnung gebildet wird. Eine solche Auslaßdüse -wirkt gewissermaßen als Staudüse, durch die das dem Auslaß zuströmende Wasser im Düseninnern in Turbulenz versetzt wird, die bewirkt, daß der Wasserstrahl nach dem Verlassen der Düse zerteilt wird. Zur Regelung der Form des austretenden Wasserstrahles ist bei dem bekannten Strahlrohr in der Düsenöffnung ein kegelförmiges Regelglied längs verschiebbar angeordnet, das über die Düsenöffnung hinaus verschiebbar ist und in dieser Stellung bewirkt, daß ein Kegelmantelstrahl mit regelbarem Streuwinkel erzeugt wird. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, einen Kegelstrahl zu erzeugen, der sich erst in größerer Entfernung von der Auslaßdüse in solcher Weise entwickelt, daß er auch in seinem Innern mit feinverteilter Flüssigkeit gefüllt ist, ist durch diese bekannte Ausbildung nicht nahegelegt und auch nicht zu lösen. Die Lösung dieser Aufgabe kann vielmehr gemäß der Erfindung nur so erreicht werden, daß die Turbulenz, die durch die die Auslaßdüse enthaltende Querwand in gewissem Grade im Strahlrohrmundstück erzeugt wird, noch gesteigert wird. Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß der Auslaßdüse im Strahlrohrmundistück eine Stauplatte vorgelagert ist, deren Durchmesser um ein geringes Maß größer ist als der der Auslaßöffnung der Düse. Auf diese Weise' wird die der Auslaßdüse zuströmende Flüssigkeit vor ihrem, Ausströmen gezwungen, um den Außenrand der Stauplatte her.-umzuströmen. Der Flüssigkeitsstrom breitet sich dabei zu einem Ringstrom aus, der durch die die Auslaßöffnung enthaltende Querwand unter scharfem Richtungswechsel wieder zusammengeführt wird. Durch den Richtungswechsel und das Anprallen der Flüssigkeitsteilchen an feste Teile des Mundstückes sowie das Gegeneinanderprallen der Flüssigkeitsteilchen wird dabei eine starke Turbulenz im Flüssigkeitsstrom erzeugt, die bewirkt, daß die zunächst als im wesentlichen geschlossener Strahl austretende Flüssigkeit auf ihrem weiteren Weg zerstäubt wird und einen aufgelösten, aber im Innern gefüllten Kegelstrahl bildet.
  • Ein in dieser Weise ausgebildetes Strahlrohr kann für die verschiedensten Zwecke verwendet werden. Außer zu Feuerlöschzwecken kann es z. B. als Sprührohr für das Besprengen von gärtnerischen Anlagen verwendet werden, indem es hier gleichsam einen feinen Landregen erzeugt. Es kann auch beim Aufsetzen eines Führungsrohres in an sich bekannter Weise zur Erzeugung und zum Ausspritzen von Luftschaum dienen. Gemäß der weiteren Erfindung kann es insbesondere zu seiner Verwendung zur Brandbekämpfung auch so ausgebildet werden, daß außer einem zerstäubten Strahl ein glatter Vollstrahl und bzw. oder ein breiter Schleierstrahl erzeugt werden kann. Wenn es erwünscht ist, einen zerstäubten Strahl schon kurz nach dem Austritt aus der Düse zu erzeugen, so kann auf das Strahlrohr ein kurzes Rohrstück aufgesetzt werden, daß im Innern Schneiden, Zungen oder andere derartige Glieder enthält, durch die der Flüssigkeitsstrom schon kurz hinter der Auslaßdüse eine feine Zerteilung erfährt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Ansprüchen. .
  • Inder Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Strahlrohres nach der Erfindung veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt ein. Strahlrohr einfacher Ausführungsform, in der oberen Hälfte im Achsenschnitt und in der unteren Hälfte in Ansicht; Fig. 2 zeigt das Strahlrohr nach Fig. z in Ansicht mit einem Feinzerstäuberaufsatz im Achsen» schnitt; Fig.3 zeigt das Strahlrohr mit einer Sonderanordnung für das Zumischen .von Zusatzstoffen zum Wasserstrahl; in Fig. q. und 5 ist ein Aufsatzstück gemäß der Anordnung nach Fig. 2 in der Vorderansicht dargestellt, das mit in dem Flüssigkeitsstrahl einschwenkbaren bzw. aus ihm herausschwenkbaren Zungen zur Zerteilung des Flüssigkeitsstrahles versehen ist, und in Fig. 6 ist eine für Feuerlöschzwecke bestimmte Ausführungsform im Achsenschnitt veranschaulicht.
  • Bei dem Strahlrohr nach Fig. i ist das Strahlrohrmundstück 2 mit der Auslaßdüse i für die Flüssigkeit auf dem Rohr 3 unter Abdichtung durch einen Gummiring q. verschiebbar und verdrehbar gelagert. Die Auslaßdüse i besteht aus einer runden öffnung 5 in der vorderen Querwandung des Strahlrohrmundstückes und wirkt. gewissermaßen als Staudüse, in der der Flüssigkeitsstrom unter Richtungswechsel und Gegeneinanderprallen der nach der Längsachse gerichteten Einzelströmungen vom Umfang her der Auslaßöffnung 5 zugeführt wird. Der Rand der runden Auslaßöffnung 5 ist zweckmäßig scharfkantig ausgebildet, damit an dem scharfen Rand die strömende Flüssigkeit zerrissen wird.
  • In Strömungsrichtung vor der Auslaßöffnung 5 befindet sich eine Stauplatte 6, welche in Form eines Pilzes an einem mittleren Stab 7 sitzt. Dieser ist an der in der Strömungsrichtung geneigten Querwand 8 des Rohres 3 angebracht, die rund um den Stab 7. mit mehreren Durchlaßöffnungen 9 versehen ist. Diese sind in der Strömungsrichtung von innen nach außen hin geneigt gebohrt, so daß in der strömenden Flüssigkeit eine Wirbelbildung erzeugt wird.
  • Der Abstand zwischen, Stauplatte 6 und Auslaßdüse i kann durch ein Gewinde oder einen schrägen Schlitz io im Rohr 2, in welchem ein Zapfen i i gleiten kann, geregelt werden, und zwar bis zum Schließen der Düsenöffnung i (s. Fig. 2). Durch beliebige Einstellung des Abstandes läßt sich der Grad der Zerstäubung des austretenden Flüssigkeitsstrahles regeln.
  • Die Druckflüssigkeit, z. B. Druckwasser, strömt durch das Rohr 3 und die Öffnungen g der Querwand 8 in das Mundstück 2 ein. Das Wasser prallt dabei gegen die Wandungen des Mundstückes 2,. wobei es sich, wie oben bereits angegeben, an der die öffnung i umgebenden Querwand staut. Zugleich erfolgt eine zusätzliche Stauung des mittleren Teiles des Wasserstromes an der Platte 6, wodurch die Turbulenz in dem Durchlaß zwischen der Stauplatte 6 und der Auslaßöffnung i außerordentlich gesteigert wird. Der Wasserstrahl tritt aus der öffnung i als anfänglich glatter Strahl aus, der in einiger Entfernung, die je nach Strahlstärke und Druck verschieden sein kann, sich allmählich kegelförmig erweitert, so daß ein schlanker, langgestreckter Kegel entsteht, in welchem sich die Wasserteilchen immer mehr bis zur Staubfeinheit zerteilen und auch das Innere des Strahles ausfüllen. Es ist hier also ein sogenannter Büschelstrahl geschaffen entgegen dem sonst vielfach verwendeten Schleierstrahl. Zweckmäßig ist es, wenn auch der Außenrand der Stauplatte 6 scharf ausgebildet ist.
  • Durch Vorsatz von Schneiden 12, die in dem austretenden Strahl in einiger Entfernung hinter der Öffnung i liegen oder in den Strahl hineinragen, kann das Wasser schon kurz nach dem Austreten aus der Düse i in feinen Dunst zerteilt werden. Jedoch besitzt die so gebildete Dunstwolke eine geringere Tragweite als der vorbeschriebene Büschelstrahl. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind die Schneiden 12 in dem zylindrischen Aufsatzstück 13 befestigt, welches zweckmäßig unten ringsum einige Öffnungen 14 zum Zutritt von Luft zwecks Vermeidung eines Vakuums im Aufsatzstück 13 aufweist. Die Anwendung von Schneiden, Zungen od. dgl. zur Aufteilung eines Wasserstrahles ist zwar an sich bekannt. Indessen ist bei der zusätzlichen Anwendung derartiger Zerteilorgane bei derart turbulenten Wasserstrahlen, wie sie durch die kombinierte Anwendung von Stauplatten gemäß der Erfindung in der Auslaßdüse erzeugt werden, eine sehr weitgehende feine Zerteilung der Wasserteilchen gewährleistet.
  • Eine derart feine Zerstäubung ist außer für Feuerlöschzweclce auch z. B. zum Bestäuben von Bäumen, Sträuchern undPflanzen .im allgemeinen, insbesondere unter Zumischung von Stoffen zur Schädlingsbekämpfung, erwünscht.
  • Eine hierfür besonders geeignete Form ist in Fig.3 verkörpert. Hier ist der Träger der Stauplatte 6 ein durch die Durchlaßöffnung i herausragendes Rohr 15, welches im Strahlrohr an einen Ouerkanal 16 angeschlossen ist. An den herausragenden Gewindestutzen 17 kann eine Zuführungsleitung aus einem Gefäß angeschlossen sein, welches die zuzumischende Flüssigkeit enthält. Zur Regelung des Durchlasses befindet sich in dem O_uerkanal 16 auf der anderen Seite ein Drehschieber 18 mit Knopf i9. Der Drehschieber hat einen abgeschrägten Kolben, durch dessen Stellung der Durchlaß zum Rohr 15 geregelt werden kann. Der durch die Auslaßöffnung i austretende Strahl erzeugt an der Auslaßöffnung des Rohres 15 einen Sog, durch welchen die zuzumischende Flüssigkeit angesaugt wird, derart, daß sie sich dem austretenden Wasserstrahl von selbst zumischt.
  • Bei dem in Verbindung mit dieser Ausführungsform zu verwendenden zylindrischen Ansatzstück 13 sind innen zwei Federn 2o (Fig.2) 'befestigt, welche an ihren äußeren Enden mehrere Messer 2i (Fig. 4.) tragen. Die Messer sind derart angeordnet, daß die Federn 2o in zurückgeschwenkter Lage, wie sie Fig.5 zeigt, an der Wandung des Rohrstückes 13 anliegen, derart, daß der Wasserstrahl aus der Düsenöffnung i frei heraustreten kann, ohne von den Messern berührt zu werden. Werden dagegen die Federn mit ihren äußeren Enden gegeneinander, also nach der Mitte zu verschwenkt, so ragen die Messer 2i in den austretenden Wasserstrahl hinein und zerteilen denselben in mehrfacher Unterteilung derart, däß ein mehr oder minder feiner Dunst entsteht.
  • Diese Bewegung der Federn wird erzielt durch die axiale Verschiebung eines auf dem zylindrischen Ansatzstück 13 gleitenden Ringes 22 (Fig.2). Zu diesem Zweck sind an den Federn 20 Nocken 23 befestigt, und zwar in der Nähe der Befestigungsstellen der Federn, welche Nocken durch Schlitze 24. in der Wandung des Ansatzstückes 13 hindurchragen. Ist der Ring 22 nach unten zurückgezogen, so sind die Nocken 23 freigegeben, und die Federn 20 liegen an der Innenwandung des Ansatzstückes an, wie Fig.5 zeigt. Wird dagegen der Ring 22 in die in Fig. 2 dargestellte Stellung geschoben, so sind die Messer vorgeschoben, wie Fig. 4 erkennen läßt. Um den Ring 22 in seiner vorgeschobenen Lage zu halten bzw. zti sichern, ist er mit einer inneren nutenförmigen Ausdrehung 25 versehen, in welche die Buckel der Nocken bei vorgeschobener Stellung hineingreifen und so eine gewisse Sicherung der Einstellung herbeiführen. Zur weiteren Sicherung des Ringes 22 auf dem Aufsatzstück 13 können noch oberhalb und unterhalb geeignete Anschläge vorgesehen sein.
  • Bei der für Feuerlöschzwecke bestimmten Ausführungsform des Strahlrohres nach Fig.6 kann zusätzlich zu dem durch Stauung und Turbulenz erzeugten Büschelstrahl ein glatter Wasserstrahl ausgespritzt werden, und zwar derart, daß diese Strahlarten einzeln für sich oder auch in Verbindung miteinander zur Anwendung kommen können. Weiterhin ist noch die Möglichkeit geschaffen, einen fächerartig vom zylindrischen Strahl nach außen sich ausbreitenden Schleierstrahl zu erzeugen, welcher bei der Brandbekämpfung den Strahlrohrführer gegen zu starke Strahlung des Feuers schützt. Auch dieser veränderlich einstellbare Schleierstrahl kann unabhängig oder in Verbindung mit den beiden anderen Strahlarten zur Anwendung gelangen. Selbstverständlich kann zusätzlich zur feinen Verteilung der Wasserteilchen auch noch die in Fig. 4 und 5 dargestellte Anordnung zur Anwendung gelangen, indem Messer zur weiteren Zerteilung der Wasserteilchen in den Strahl hineinschwenkbar sind.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sitzt innerhalb des Hauptrohres 26 (Fig. 6) ein Rohr 27 mit engerem Durchmesser, welches vorn eine sich verengende Düse 28 für das Ausspritzen des glatten Wasserstrahles aufweist. Dieses engere Rohr 27 ist mit kurzen Stegen 29 bzw. 30 in dem Rohr fest eingelagert. In dem Rohrstutzen 32 sitzt ein Kegel 33 mit Ventilsitz 31, der in das Ende des mittleren Rohres 27 eintreten und den Durchlaß absperren kann. Zu diesem Zweck ist das Hauptrohr _6 mit dem inneren Rohr 27 durch Drehung in axialer Richtung gegenüber dem Rohrstutzen 32 verschiebbar. In den - Zwischenstellungen kann der Durchlaß am Ende des Rohres 27 durch den Kegel 33 geregelt werden. Durch Verdrehung des Rohres 26 ist es also möglich, durch die Düse einen glatten Vollstrahl auszuspritzen oder diesen Strahl abzuschalten.
  • Auf dem vorderen Ende des Hauptrohres 26 ist, abgedichtet, durch einen Gummiring 3q., das Mundstück 35 mit der Staudüse 36 zur Erzeugung des Büschelstrahles angeordnet. Bei der dargestellten Ausführungsform der Auslaßdüse 36 ist die Stauung dadurch gesteigert, daß die Staufläche an der Auslaßöffnung 36 schräg nach innen geneigt ist, also entgegen der Strömungsrichtung des Wassers, wie Fig.6 zeigt. Hierdurch wird die Turbulenz des austretenden Strahles wesentlich erhöht. Die Düse 36 mit dem Rohr 35 kann durch Gewinde oder durch einen schrägen Schlitz, wie in Fig.2 dargestellt, derartig gegenüber der an dem Innensatz 27 sitzenden Stauplatte 37 verstellt werden, daß der Durchlaß zwischen Stauplatte und Düse bis zum Abschluß des Durchlasses regelbar ist. Es ist also möglich, unabhängig von der mittleren Düse 28 für den glatten Strahl die Staudüse 36 für den Büschelstrahl ein- oder auszuschalten und so gegebenenfalls den Büschelstrahl mit dem glatten Strahl in verschiedener Einstellung beider Strahlarten zu kombinieren.
  • Für die Erzeugung des Schleierstrahles sind in dem Rohr 35 ringsum feine Bohrungen 38 vorgesehen, die zwischen zwei abdichtenden Gummiringen 39 und 4o angeordnet sind. Durch diese Bohrungen 38 kann ein Teil des Wassers, das in dem Ringraum zwischen den Rohren 26 und 27 entlang strömt, ringsherum ausströmen. Zur Erzeugung eines Schleiers, der von etwa zylindrischer Form bis zu einem breiten Schirm regelbar eingestellt werden kann, ist ein Ring 41 mit in der Strömungsrichtung trompetenartig sich erweiterndem Rand q.2 vorgesehen. Dieser Ring 41 versperrt die Durchlaßöffnungen 38, wenn er über beide Gummidichtungen vorgeschoben ist. Wird er indes zurückgezogen, z. B. durch Gewinde oder schrägen Schlitz, wie in Fig.2 dargestellt, so können die Strahlen aus den C)ffnungen 38 austreten und werden durch den Profilring ¢i je nach dessen Stellung mehr oder minder zu einem Wasserstrahl ausgebreitet.
  • Wie bereits oben ausgeführt, kann die in Fig. 2 dargestellte Einrichtung zur Feinzerteilung des austretenden Strahles noch dem Düsenkopf 36 vorgeschaltet werden, wodurch die Anwendungsmöglichkeit des Strahlrohres durch Erzeugung beliebiger Strahlarten noch gesteigert wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Strahlrohr, insbesondere für Feuerlöschzwecke, mit einer als Staudüse ausgebildeten Auslaßdüse, dadurch gekennzeichnet, daß der Staudüse (i, 36) im Innern des Strahlrohrmundstückes (2, 35) eine Stauplatte (6, 37) vorgelagert ist, deren Durchmesser um ein geringes Maß größer ist als der der Auslaßdüse (i, 36) und die vorzugsweise als Regel-und Absperrglied für die Auslaßdüse (i, 36) ausgebildet ist.
  2. 2. Strahlrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Auslaßöffnung umgebende Rand der Staudüse (i, 36) und bzw. oder der Rand der Stauplatte (6, 37) scharfkantig ausgebildet sind.
  3. 3. Strahlrohr nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Auslaßöffnung der Staudüse (i, 36) umgebende Rand nach innen entgegengesetzt zur Strömungsrichtung umgebogen ist. q.. Strahlrohr nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauplatte (6,37) von einem in das Mundstück (2, 35) hineinragenden Rohrteil (3, 27) des Strahlrohres getragen wird, der gegenüber dem Strahlrohrmundstück (2) bzw. gegenüber dem das Strahlrohrmundstück (2) längs verschiebbar ist. 5. Strahlrohr nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrteil (3) an seinem im Strahlrohrmundstück (2) befindlichen Ende durch eine Querwandung (8) begrenzt ist, die mit schräg gegen die Seitenwandung des Mundstückes (2) gerichteten Bohrungen (9) für den Durchlaß der Flüssigkeit unter Wirbelbildung versehen ist und die in ihrer Mitte in der Strömungsrichtung in einigem Abstand hinter ihr die Stauplatte (6) trägt (Fig. i). 6. Strahlrohr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauplatte (6) an einem sie durchdringenden und durch die Auslaß-` öffnung der Staudüse (i) hinausragenden Rohr (i5) befestigt ist, das entgegen der Strömungsrichtung durch die Querwandung (8) des Rohrteiles (3) hindurchgeführt ist und an diesem Ende mit einer in das Strahlrohr eingeführten Leitung (i6) zur Zuführung einer zusätzlichen Flüssigkeit in regelbarer Verbindung steht (Fig. 3). 7. Strahlrohr nach einem der Ansprüche i bis 6, gekennzeichnet durch ein Aufsatzrohr (i3), das zur Zerstäubung des austretenden Flüssigkeitsstrahles schon kurz hinter der Staudüse (i), z. B. für die Erzeugung von Luftschaum, mit in den austretenden Strahl hineinbewegbaren bzw. aus ihm herausbewegbaren Zerteilungsgliedern (i2, 2i), z. B. Schneiden oder Zungen, versehen ist. B. Strahlrohr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerteilungsglieder (i2, 2z) an vorzugsweise federnd ausgebildeten inneren Tragarmen (2o) des Aufsatzrohres (i3) sitzen, die mit Nocken (23) versehen sind, die durch die Wandung des Aufsatzrohres (i3) hindurch nach außen ragen und mittels eines an den Nocken -(23, 25) angreifenden Stellringes (22) in ihre Wirkungslage bewegbar sind. 9. Strahlrohr nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellring (22) innen mit einer Nut (25) versehen ist, in welche die Nocken (23) beim Vorschieben des Stellringes zum Einschwenken der Zerteilungsglieder (12, 21) in ihre Wirkungslage einschnappen und so den Stellring in der Betriebsstellung sichern. io. Strahlrohr nach Anspruch 4, dadurch .gekennzeichnet., daß der die Stauplatte (37) tragende, in das Strahlrohrmundstück (35) hineinragende Rohrteil (:27) in eine von der Stauplatte (37) umrandete Auslaßdüse (28) zur zusätzlichen Erzeugung eines durch die Auslaßöffnung der Staudüse (36) frei hindurchtretenden glatten Vollstrahles ausmündet und an seinem der Strömung entgegengerichteten Ende mit einem Regel- und Absperrglied (31, 33) versehen ist, so daß bei entsprechender Stellung dieses Absperrgliedes und der als Regel- und Absperrglied für die Staudüse (36) ausgebildeten Stauplatte (37) gegenüber der Auslaßdüse (36) sowohl ein zerstäubter Strahl in Verbindung mit einem glatten Vollstrahl als auch ein zerstäubter Strahl oder ein Vollstrahl für sich allein ausgespritzt werden können (Fig.6). ii. Strahlrohr nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrteil.(27) innerhalb eines ihn mit Abstand umgebenden Rohrteiles (26) fest angeordnet ist, auf dem einerseits das Strahlrohrmundstück (35) und andererseits ein das Regel- und Absperrglied (3i, 33) in fester Anordnung tragender Rohrstutzen (32) längs verschiebbar gelagert sind (Fig. 6). 12. Strahlrohr nach Anspruch io oder ii, dadurch gekennzeichnet, daß es zur Erzeugung eines zusätzlichen Schleierstrahles mit in der Seitenwandung des Mundstückes (35) zwischen zwei Dichtungen (39, 4o) angebrachten, in der Strömungsrichtung schwach nach außen geneigten Bohrungen (38) versehen ist und der Flüssigkeitsauslaß aus diesen Bohrungen mittels eines auf dem Mundstück (35) in der Achsrichtung verschiebbaren, sich trompetenartig erweiternden Stellringes (4i) in Menge und Richtung einstellbar ist (Fig.6). 13. Strahlrohr nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Rohrteile (2, 3, 26, 32, 35, 4 oder nur einzelne von ihnen mittels Gewindegangführung gegeneinander in der Achsrichtung des Strahlrohres verschiebbar sind. 14. Strahlrohr nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindegangführung durch einen in der Wandung eines inneren Rohrteiles, z. B. des Mundstückes (2, 35), angeordneten Schrägschlitz (io) und einen in ,diesem geführten Stift (i i) des diesen Rohrteil umgreifenden Rohrteiles, z. B. des Rohrteiles (3), gebildet wird (Fig. 2). Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 178 366.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH178366A (de) * 1933-09-22 1935-07-15 Feuerwehrgeraete Und Spritzenf Vorrichtung zur Erzeugung von Wasser- und Schaumstrahlen für Feuerlöschzwecke.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH178366A (de) * 1933-09-22 1935-07-15 Feuerwehrgeraete Und Spritzenf Vorrichtung zur Erzeugung von Wasser- und Schaumstrahlen für Feuerlöschzwecke.

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