CH197811A - Elektrisch beheizter Tunnelofen. - Google Patents

Elektrisch beheizter Tunnelofen.

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CH197811A
CH197811A CH197811DA CH197811A CH 197811 A CH197811 A CH 197811A CH 197811D A CH197811D A CH 197811DA CH 197811 A CH197811 A CH 197811A
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CH
Switzerland
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zone
heating elements
tunnel furnace
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Keramische Industrie Be Gatzke
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Gatzke Keramische Ind
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Description


  Elektrisch beheizter Tunnelofen.         Die        Erfindung    betrifft einen Tunnelofen  mit elektrischer     Widerstandsbeheizung    für       keramische    Zwecke und     besteht        darin,    dass  vor einer Zone mit Heizstäben aus kera  mischem     Material,    welche die Scharffeuer  zonedarstellt, eine mit     stabförmigen    Heiz  elementen     ausgerüstete        Vorwärmzone    vorge  sehen ist,

   wobei in Richtung der Ofenreise       aufeinan.derfolgende    Teile der     Vo.rwärmzone     für die Zuführung einer     grösseren        Leistung     als die vorangehenden     eingerichtet    sind.  



       Diese        Heizelemente    sind zweckmässig ein  zeln oder gruppenweise unabhängig vonein  ander     regelbar    und     wahlweise    ein-     und    aus  schaltbar.  



  Eine beispielsweise     Ausführungsform    der  Erfindung     ist    in     dar    Zeichnung     dargestellt,     von welcher  Abb. 1 einen     Längsschnitt    durch den  Brennkanal     eines    elektrisch beheizten Tun  nelofens nach der Erfindung mit horizontal       angeordneten        Heizelementen        bezw.        Gruppen       von     Heizelementen    in der     Vorwärm-    und am  Beginn der     Abkühlzone    in     schematischer          Darstellung    

      zeigt;          Abb.    2 zeigt einen Schnitt durch den       Tunnelofen        gemässt        Linie        A-B    der     Abb.    1  und     die    Anordnung der     'horizontalen    Geiz  elemente am Anfang der     Vorwärmzone;

            Abb.    d zeigt einen     Längsschnitt    durch  einen Tunnelofen mit vertikal angeordneten  als     Metallwiderstände    mit     stufenweise        zu-          bezw.    abnehmender Länge des mit der     Heiz-          wicklung        versehenen    Teils     des    Trägers     aus-          gebildeten        Heizelementen    in der     Vor-wärm-          und    am Anfang der     Abkühlzone    ebenfalls  in  <RTI  

   ID="0001.0062">   ,schematischer        Darstellung;          Abb.    4 ist     einSchnitt    durch den Tunnel  ofen nach     Abb.    3 gemäss     Finne        C,-D        -dieser     Abbildung.  



  In den     Abbildungen        ist    mit     a        das        E        n.-          fahTtsende,        mit    b das     Ausfahrtsende    des  Ofenkanals bezeichnet, der an seinen     beiden     Enden in der     übliphen        Weise    durch in     der         Abbildung nicht dargestellte Schleusen ver  schlossen sein kann.

   In der     Abb.    1 ist die       Unterteilung    des Ofenkanals in die Vor  wärmzone I, die Brennzone (Scharffeuer  zone)     II    und die Kühlzone     I.II        angedeutet.          Die    Linie     A-Y    zeigt das Niveau, in wel  chem die Plateaus der aus Gründen der bes  seren     Übersichtlichkeit    in den Abbildun  gen nicht dargestellten Brennwagen liegen.

    <I>d'.</I>     d2,        d3,        d#,        d'    sind     horizontale,    gemäss       Abb.    1 und 2 in den beiden einander gegen  überliegenden     )Vandungen    des Ofenkanals in  der     Vorwärmzone    angeordnete, vorzugsweise  als Metallwiderstände     ausgebildete    Heiz  elemente     bezw.    Gruppen von Heizelementen,  die zweckmässig in der üblichen Weise in       \ischen    mit nach der     Brennwagensohle    irr  geeignetem Boden liegen.

   Die Anzahl     dieser          Heizelemente    nimmt von dem Einfahrts  ende a des Tunnelofens in der     Fahrtrichtung     der     Brennwagen    allmählich zu, so dass  schliesslich die Gruppe von horizontalen  Heizelementen     d"    aus fünf übereinander an  geordneten     Heizstäben        besteht.    Mit et bis     es     sind einzelne regelbare     Gruppen    von vertikal  angeordneten     Heizstäben    aus keramischem  Material, z.

   B.     Silit-    oder     Globarstä.be,   <B>be-</B>  zeichnet,     welche    zur     Beheizung    der Scharf  feuerzone dienen, mit f'.     f=    horizontal ange  ordnete Heizstäbe     hezw.        Gruppen    von     Heiz-          stäben    am Anfang der Kühlzone, von denen  die Gruppe f' noch beispielsweise aus drei,  die Gruppe     f2    nur aus zwei     übereinander    an  geordneten     Heizstäben    auf jeder     Seite    be  steht.  



       Der        Heizstab    d' der     Vorwärmzone    liegt  etwa im     Niveau    des     Brennwagenplateaus.     Nach der     Scharffeuerzone    zu ist die     Anzahl     der     Stäbe    durch Zufügung     weiterer    Stäbe  nach oben zu allmählich     gesteigert,.    Die  Stäbe sind zweckmässig einzeln oder in Grup  pen regelbar.

   Auf     diese    Weise     wird    erzielt,  dass das eine grosse     Wä.rrnernenge    aufneh  mende     Brenawagenplateau    so schnell aufge  heizt wird, dass seine Temperatur mit der  der obersten     Besatzschiehten    mitgeht, und  damit eine gleichmässige     Temperatur    der ge  samten auf dem     Brennwagenplateau    lxfind-    liehen Ware in jeder Höhenlage des Ofen  kanals erzielt wird.  



  In der     Abkühlzone    sind die     Heizelemente     nicht in der Höhe des     Brennwagenplateaus,          sondern    in einem höher liegenden Niveau des       Ofenkanalquerschnittes    beginnend angeord  net und     sind    auch hier     vorzugsweise    als Me  tallwiderstände ausgebildet und einzeln oder       gruppenweise    regelbar.

   In den untersten     Be-          satzschichten        wird    die für die     richtige        Tem-          perierung    des     Brenngutes    am Anfang der     Ab-          in    benötigte Temperatur von der  durch das     Brennwagenplateau    aus der     Brenn-          zone        verschleppten    Wärmemenge aufrecht  erhalten.

   Natürlich ist die zusätzliche     Behei-          zung    einzelner     Teile    -der     Abkühlzone    auf den  Anfang     dieser    Zone     beschränkt.     



  In gleicher Weise lässt sich die     Behei-          zung    des Ofenkanals mit den in     Abb.    3  und     I        veranschaulichten,    vertikal angeordne  ten     Heizelementen    erzielen. Auf den kera  mischen Trägern der     Heizelemente        sind    die  metallenen     Heizwicklungen    in dem Höhen  abschnitt     angebracht,    in welchem die     Wärme-          einwirkung    erwünscht ist.  



  Diese Anordnung     bietet    gegenüber vier  von horizontalen.     Heizelementen    den Vorteil,  dass ein Auswechseln der     Heizelemente    ein  facher ist.  



       Vorzugsweise        weisen    dann die     aufein-          anderfolgenden    vertikalen Heizelemente der       Vorwärmzone        eint    Heizwicklung von stufen  weise     zunehmender        Länge    auf, die     Heiz-          ulemente    in der     Abkühlzone    eine solche von  abnehmender Länge.  



  Man kann     verschiedene        Temperaturain-          Nvirkungen    in     verschiedenen    Höhenlagen     des          Heizelementes    auch dadurch erzielen, dass  der Widerstandsdraht des     Heizelementes    ab  schnittsweise in den verschiedenen Höhen  lagen     verschiedenen        (Auerschnitt    hat.

   oder  aus     \Material    von     verschiedener    elektrischer  Leitfähigkeit     besteht,    so dass in vertikaler  Richtung     aufeinanderfolgend        stärker    und  schwächer oder gar nicht beheizte Zonen ge  schaffen werden können. Die     Zrr-    und Ab  leitungen. eine davon zum Beispiel durch das  hohle     Innere        des        Trägers    zum untern Ende      der Wicklung zu den     Anschlussklemmen.          w$rden    zweckmässig aus elektrisch gut leiten  dem Material hergestellt.  



  In der     Abb.    3 entsprechen die     Vorwärm-          zone.    die Brennzone und die     Abkühlzone    den  in     Abb.    1     mit    I,     1I    und     III    bezeichneten.

         g1    bis     g12    sind die vertikalen     Heizelemente     in der     Vorwärmzone.    Die beheizende Wick  lung in Richtung ,der     Ofenreise    aufeinander  folgender Heizelemente .ist immer höher her  aufgezogen.     h1    bis     ha    sind die     Heizelemente     aus keramischem Material der Scharffeuer  zone und     i'        bis   <I>i </I> die     Heizelemente    der Ab  kühlzone.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tunnelofen mit elektrischer WideT.stands,- beheizung für keramische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass vor einer Zone mit Heiz- stäben aus keramischem Material, welche die Seharffeuerzonedarstellt, eine mit @stabför- migen Heizelementen ausgerüstete Vorwärm- zone vorges,ahen ist,
    wobei in Richtung der Ofenreise aufeinnanderfol:gende Teile .der Vor- wäaznzone für die 7Zuführung einer grösseren Leistung als die vorangehenden eingerichtet sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Tunnelofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass anschliessend an die Scharffeuerzone am Anfang der Abkühl- zone Heizelemente vorgesehen sind, welche in Richtung der Ofenreise auf einanderf ol- gend füx,die Zuführung einer stufenweise abnehmenden Leistung eingerichtet sind. 2.
    Tunnelofen nach Patentanspruch und nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Heizelemente in der Scharffeuer zone in vertikaler, in den vor und nach dieser liegenden Zonen dagegen in hori zontaler Lage angeordnet sind. 3.
    Tunnelofen nach Patentanspruch und nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass :die vor und hinter der Scharffeuerzone angeordneten Heizele- mente als Metallwiderstände ausgebildet sind. 4.
    Tunnelofen nach Patentanspruch und nach Unteranspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vor und hinter der Scharffeueir- zone aalgeordneten. Metallwiderstände in vertikaler Lage angeordnet sind. 5.
    Tunnelofen nach Patentanspruch und nach Unteransprüchen 1 und 4, -dadurch ge- kennzeichnet, dass die Metallwiderstände einen Träger aus temperaturbeständigem Material besitzen, auf dessen der durch ,das entsprechende Element zu beheizen- ,den Horizontalzone des Ofens entsprechen den Abschnitt eine Widerstaudsdraht- wicklung angebracht ist. 6.
    Tunnelofen nach Patentanspruch und nach Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass auf die Seharffeuer- zone zu aufeinanderfol.gende Heizelemente eine Heizwicklung von zunehmender Länge aufweisen, wähTend die in Rich tung der Ofenreise aufeinanderfolgenden Heizelemente der Abkühlzone Wicklun gen von abnehmender Länge besitzen. 7.
    Tunnelofen nach Patentanspruch und nach Unteransprüchen 1 bis. 3, dadurch ge- kennzeiebnet, dassi in der Abkiihlzone .die untersten Heizelemente oberhalb des Brennwagenplateaus liegen. B.
    Tunnelofen nach Patentanspruch und nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum voneinander unabhängi gen Ein- und Ausschalten der Reizele- mente vorgesehen sind.
CH197811D 1935-07-19 1936-07-18 Elektrisch beheizter Tunnelofen. CH197811A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968746C (de) * 1940-03-09 1958-03-27 Keramische Ind Bedarfs Kom Ges Verfahren und Vorrichtung zur Beheizung von Tunneloefen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE968746C (de) * 1940-03-09 1958-03-27 Keramische Ind Bedarfs Kom Ges Verfahren und Vorrichtung zur Beheizung von Tunneloefen

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