CH196599A - Einbaubadewanne. - Google Patents
Einbaubadewanne.Info
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Description
Einbaubadewanne. Es ist bekannt, Badewannen, insbesondere emaillierte Gusseisenwannen in der Weise einzubauen, dass die aus einer verkachelten Wand bestehende Verkleidung vom Boden her stumpf an den Wannenrand angestossen wird. Dabei ergibt sich zwischen Wannenrand und Kachelwand eine zu verstreichende Stoss fuge, die durch die nicht zu beseitigenden Ungenauigkeiten des Wannenrandes und der Kacheln unregelmässig verläuft und dadurch unschön wirkt. Dies trifft auch bei solchen Badewannen zu, deren Randwulst in einen senkrecht nach unten gerichteten Anschluss- atreifen für die Verkleidungswand ausläuft.
Die Beseitigung der Stossfuge soll nun er findungsgemäss durch Übergreifen bezw. Über decken des oberen Randes der Verkleidungs wand erfolgen. Die bisher bekannten An schlussstreifen sind zu einer solchen Abdeckung ohne weiteres nicht geeignet. Ihre volle Wandstärke würde über die Kachelverklei dung vorspringen, was wiederum unschön und unzweckmässig wäre. Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand und besteht darin, dass der Anschlussstreifen in seiner Stärke verglichen mit der Dicke des horizontal verlaufenden Wulstteiles ver jüngt ist und als Anlage für die Verkleidungs wand, diese nach aussen übergreifend, dient.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen Wannenwulst im Querschnitt nach Linie a-b der Fig. 2, die eine Ober ansicht desselben wiedergibt, Fig. 3, 4 und 5 weitere Querschnittsge- staltungen des Wannenwulstes und Fig. 6 den Querschnitt des Wannenwulstes nach Fig. 1 mit Verkleidungswand.
Der Wulst 1 der Wanne 2 weist einen senkrecht nach unten gerichteten Anschluss streifen 3 auf. Die Gestaltung desselben ist entsprechend den Ausführungsformen der Fig. 1 bis 6 geeignet, das obere Ende 4 der mit Kacheln 5 besetzten Verkleidungswand 6 so zu übergreifen, dass ein unauffälliger, noch gut wirkender Übergang 9 entsteht. Nach Fig. 1 ist der Rand des Anschlussstreifens 3 rückwärts bei 7 stufenförmig abgesetzt, so dass der die Verkleidungswand überdeckende Teil 8 nur noch eine schwache Wandstärke hat, die wenig aufträgt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Anschluss- bezw. Über deckungsstreifen 3 durchgehend in geringerer Wandstärke gehalten, als der horizontal ge richtete Wulstteil. Die keilförmige Ausbildung des Anschlussstreifens 3 nach Fig. 4, bei der die Innenfläche 10 schräg zur Senkrechten verläuft, ergibt an der Überdeckungsstelle einen keilförmigen Hohlraum zwischen Ver kleidungsmauer und Wannenrand, der von vorn unsichtbar verstrichen werden kann.
Gemäss Fig.5 verläuft die aussen liegende Fläche 11 des Anschlussstreifens 3 schräg zurSenkrechten, sodasssichderAnschlussstrei- fen 3 von aussen her gegen sein unteres Ende zu verjüngt und sich ein gut verlaufender Anschluss an die Kachelwand 5 ergibt.
Die Verkleidungswand 6 besteht aus einer Dielen- oder Rabitzwand 12, an die die Ka cheln 5 in der üblichen Weise angebeftet sind. Zum Halt der Wand können an dem Anschlussstreifen 3 Haltekloben 13 ange bracht sein, die rückwärts die Wand mit Nasen 14 umgreifen. Diese Haltekloben sind zweckmässig in kurzen Abständen auf die Länge der Wanne verteilt. An Stelle der Nasen können auch durchgehende Leisten vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einbaubadewanne, deren Wulst in einen senkrecht nach unten gerichteten Anschluss streifen für die Verkleidungswand ausläuft, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss streifen (3) in seiner Stärke verglichen mit der Dicke des horizontal verlaufenden Wulst teiles verjüngt ist und als Anlage für die Verkleidungswand (6), diese nach aussen über greifend, dient. UNTERANSPRüCHE: 1. Einbaubadewanne nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstreifen (3) stufenförmig (7) ver jüngt ist. 2. Einbaubadewanne nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss streifen (3) im Querschnitt keilförmig ge staltet ist. 3.Einbaubadewanne nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem An schlussstreifen (3) mehrere die Verkleidungs wand (6) nach innen übergreifende Halte- kloben oder -Leisten (13, 14) angebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE196599X | 1936-06-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH196599A true CH196599A (de) | 1938-03-31 |
Family
ID=5755527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH196599D CH196599A (de) | 1936-06-09 | 1937-06-03 | Einbaubadewanne. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH196599A (de) |
-
1937
- 1937-06-03 CH CH196599D patent/CH196599A/de unknown
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