CH196471A - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung periodischer Lichtblitze grosser Helligkeit. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung periodischer Lichtblitze grosser Helligkeit.

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CH196471A
CH196471A CH196471DA CH196471A CH 196471 A CH196471 A CH 196471A CH 196471D A CH196471D A CH 196471DA CH 196471 A CH196471 A CH 196471A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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  Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung periodischer Lichtblitze  grosser Helligkeit.    Es ist bekannt, dass Hochdruckentladun  gen Lichtquellen grosser Flächenhelligkeit dar  stellen. Ferner kennt man aus der physika  lischen     Experimentiertechnik    Lichtquellen in  Gestalt von Explosionsfunken, die durch plötz  liches Entladen von Kondensatoren über dünne  Metalldrähte entstehen. Die bisher bekannten  Anordnungen zur Erzeugung derartiger Fun  ken haben jedoch den Nachteil, dass nach  jedem Funken erst ein neuer Metalldraht ein  gespannt werden muss, bevor ein weiterer  Funken folgen kann.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zur Erzeugung periodischer  Lichtblitze grosser Helligkeit, die dadurch er  reicht werden, dass nicht ein fester Metall  draht durch plötzlichen     Stromdurchgang    zer  stört wird, sondern ein Strahl einer leitenden  Flüssigkeit, der den Raum zwischen zwei  Elektroden leitend überbrückt. Die Erfindung  bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zur  Ausübung des Verfahrens.    Im folgenden soll das erfindungsgemässe  Verfahren anhand zweier Vorrichtungen, die  zur Ausübung des Verfahrens dienen, näher  erläutert werden.  



  Für die Ausbildung des Strahles gibt es  zwei Möglichkeiten. Er kann entweder ein  freier Strahl sein oder ein geführter. Die Fre  quenz der Funken ist dabei im wesentlichen  durch die     Strahlgeschwindigkeit    begrenzt.  



  Eine Vorrichtung, bei der ein freier Strahl  verwendet wird, kann zum Beispiel folgen  dermassen ausgebildet sein:  Die     leitendeFlüssigkeit    strömt unter Druck  aus einer Düse, wobei diese selbstverständ  lich so ausgebildet sein muss, dass sich ein  zusammenhängender Strahl bilden kann. Die  ser verläuft dann ein Stück in einer Gas  atmosphäre und tritt schliesslich in eine Auf  fangdüse ein. Unter Umständen ist es zweck  mässig, die     Strahlbildung    durch eine Gas  strömung, die den Strahl konzentrisch umgibt  und die in Strahlrichtung erfolgt, zu unter-      stützen.

   Mit dieser Vorrichtung     kann        rnan     zugleich die bei jeder Explosion verdampfte       Strahlsubstanz    wieder sammeln     bezw.    eine       Kondensation    an     rinerwünsehten    Stellen, wie  z. B. an Fenstern, verhindern. Das benutzte       Gas    darf natürlich nicht,     aueli        nicht    unter  dem Einfluss der Entladung, mit der Strahl  substanz chemisch reagieren. Die Eintritts  und Austrittsdüse enthalten entweder die  Zuleitungselektroden oder jede Elektrode ist  selbst als Düse ausgebildet.  



  Eine Vorrichtung, bei der ein geführter  Strahl verwendet wird, kann beispielsweise       folgendermassen    ausgeführt werden  Eine Flüssigkeit wird durch eine Kapil  lare gepresst. Bei dieser Vorrichtung     herrscht     bei der Explosion in der Kapillare ein be  sonders hoher Druck,     wodurch    sich dement  sprechend grosse Leuchtdichten erzielen las  sen. Durch das dauernde Nachströmen von  kalter Flüssigkeit wird die Kapillare ständig  gekühlt, so dass ihre mittlere Temperatur  niedrig bleibt, und schädliche Reaktionen  zwischen     Strahlsubstanz    und     Kapillarsubstanz     vermieden werden.  



  Als     Strahlsubstanz    kann man, je nach  dem Verwendungszweck, ein flüssiges Metall,  wie z.     S.    Quecksilber, eine flüssige Metall  legierung., wie z. B.     Kalium-Natrium-Legie-          rung,    geschmolzene Metalle oder Legierungen,  oder auch einen Elektrolyten, der irgendwelche  Metallsalze enthält, benutzen.  



  Als Spannungsquelle für derartige Ent  ladungsvorrichtungen für     periodische    Licht  blitze benutzt man am besten periodisch auf  geladene Kondensatoren, deren Entladung  durch gesteuerte     Gasentladungsgefässe    gere  gelt wird. Da zur Explosion des Strahls sehr  hohe Augenblickswerte des Stromes notwen  dig sind, muss man     Gasentladurigsgefässe    be  nutzen, die derartige Ströme führen können.  Es empfiehlt sich, aus diesem Grunde Gefässe  mit flüssiger Kathode oder mit     Glühkathode     und Wasserstoffüllung zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Erzeugung periodischer Lichtblitze grosser Helligkeit, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Strahl eines flüssigen Lei ters den Raum zwischen zwei Elektroden leitend überbrückt, und dass der Strahl durch periodischen Strom zur Explosion und zum Leuchten gebracht wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz der Ent ladung mit Hilfe von gesteuerten Entla dungsgefässen geregelt wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der flüssige Leiter durch eine Kapillare aus einem mindestens teilweise durchsichtigen Stoff gepresst wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass der Strahl von einer Schutzhülle aus einem chemisch inaktiven Gas umgeben <B>ist.</B> UNTERANSPRÜCHE: 3. Vorrichtung nach Patentausprueli 1I, da durch gekennzeichnet, dass als flüssiger Leiter ein metallischer Leiter dient. 4. Vorrichtung nach Pateutansprueh 1I, da durch gekennzeichnet, dass als flüssiger Leiter ein Elektrolyt dient. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet. dass die gasförmige Schutzhülle ruht. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die gasförmige Schutzhülle strömt.
CH196471D 1936-07-04 1937-07-01 Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung periodischer Lichtblitze grosser Helligkeit. CH196471A (de)

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