CH193559A - Küchenherd. - Google Patents

Küchenherd.

Info

Publication number
CH193559A
CH193559A CH193559DA CH193559A CH 193559 A CH193559 A CH 193559A CH 193559D A CH193559D A CH 193559DA CH 193559 A CH193559 A CH 193559A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dependent
kitchen stove
stove according
heating
hotplate
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Burger Eisenwerke Gese Haftung
Original Assignee
Burger Eisenwerke Ges Mit Besc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Burger Eisenwerke Ges Mit Besc filed Critical Burger Eisenwerke Ges Mit Besc
Publication of CH193559A publication Critical patent/CH193559A/de

Links

Landscapes

  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


  Küchenherd.    Bei Küchenherden ist es in     vielen    Fällen  erforderlich, dass in möglichst kurzer Zeit  eine hohe Kochleistung erzielt wird, d. h.  es ist erwünscht, dass der Herd eine nach  Möglichkeit kurz bemessene An-     bezw.        Auf-          heizzeit    braucht, um auf eine hohe     bezw.    er  höhte Kochleistung zu kommen. Diesen Er  fordernissen werden die bekannten Küchen  herde, die mit festen Brennstoffen beheizt  werden, in den wenigsten Fällen gerecht.  Auch bieten die bekannten Herde nicht die  Möglichkeit, die     Temperaturverhältnisse    in  genügendem Masse zu beherrschen.  



  Durch die Erfindung (Erfinder     Dipl.-          Ing.    Franz Schneider,     Burg/Hessen-Nassau)     werden diese Nachteile weitgehend beseitigt.  Die Erfindung betrifft einen Küchenherd, an  dem in bekannter Weise an geeigneter Stelle  ein Lüfter, zum Beispiel ein durch einen Elek  tromotor betriebener Ventilator angebracht ist,  durch den Verbrennungsluft angesaugt     und     in den Feuerraum     gedrückt    werden     kann.       Die Erfindung besteht     darin,    dass das     An-          triebsmittel    für den Lüfter mit einem Zeit  schalter verbunden ist,

   welcher     seine    Lauf  dauer beherrscht. Der Zeitschalter kann  zweckmässig auf verschieden lange Lauf  zeiten eingestellt werden, die sich nach der  Art des Brennstoffes, der gewünschten     Koch-          bezw.    Backhitze oder     dergl.    richtet. So kann  der Zeitschalter beispielsweise auf zwei,  fünf, zehn Minuten oder auf noch längere  Zeitdauer eingestellt werden.  



  Die Anordnung eines Lüfters bietet die  Möglichkeit, den Küchenherd in kürzester  Zeit auf eine hohe Temperatur zu bringen,  während anderseits die Anordnung eines Zeit  schalters die Gefahr einer     Überhitzung    durch       einen    zu lange dauernden Betrieb des Lüf  ters ausschliesst.  



  Da der Herd durch den Betrieb     mittels     Lüfters im Gegensatz zu den     mittels    natür  lichen Zuges betriebenen Herden zeiteilig  unter     Überdruck    steht, ist es     zweckmässig,         ihn in allen Teilen dicht auszubilden, um das  Austreten von Feuergasen zu verhüten.  



  Mit Rücksicht darauf, dass während des  Betriebes des Lüfters aus der Feuerung zeit  weilig und plötzlich grössere     V@rärmemengen     frei werden, können die Schnellkochplatte  und     die        Fortkochplatte    weiterhin mit grösse  ren in die Feuerung     bezw.    in den Oberzug  kanal ragenden wärmespeichernden Rippen  ausgestattet sein, die so ausgestattet sein  können, dass sie den     Feuergasweg    fast voll  kommen ausfüllen, so dass die Rauchgase in  durch diese Rippen gebildeten Kanälen zu  strömen gezwungen sind.  



  Eine Schwierigkeit bei dem Betrieb eines  gemäss Erfindung mit zeitgeschaltetem Lüf  ter betriebenen Herdes besteht darin, dass bei  normal ausgebildeten     Feuergaszügen    infolge  der durch den Lüfter hervorgerufenen zeit  weilig plötzlichen sehr starken     Wärmeent-          wicklung    eine ungleichmässige Erwärmung  des Bratofens erfolgt.

   Zur Behebung dieser  Schwierigkeit können die     Heizgaszüge    vor  teilhaft derart ausgebildet werden, dass sich  der Oberzug über die ganze Decke der Brat  röhre erstreckt, während der     Umführungszug     um die     Bratröhre    in Höhenrichtung geteilt  ist, so dass doppelte Fall- und Steigzüge ent  stehen, die über die Bratröhre hinweg mit  einander in Verbindung stehen. Zweckmässig  wird die Anordnung so getroffen. dass der  Füllschacht     bezw.    der Feuerraum nur mit  dem einen Fallzug in     unmittelbarer    Verbin  dung steht, von dem er zum Beispiel beim  Anheizen durch ein Absperrorgan zur Ent  lassung .der Rauchgase in den Oberzug ab  geschaltet werden kann.

   Durch die Anord  nung des Absperrorganes wird erreicht, dass  im Bedarfsfalle die ganze durch den Lüfter  erzeugte Wärme auf einen hinter dem     Feue-          rungsschacht    zweckmässig angeordneten Kes  sel geschaltet werden kann, so dass ohne nen  nenswerte     Erwärmung    des Herdes eine  schnelle und intensive Erwärmung der mit  diesem Kessel etwa verbundenen Raumheiz  körper oder dergleichen bewirkt werden       kann.       Die Erfindung ist in der Zeichnung     ü1     einer beispielsweisen Ausführungsform dar  gestellt und nachfolgend näher erläutert.  



  Es zeigen       Fig.    1 einen Längsschnitt nach der Linie       1-I    der     Fig.    2,       Fig.    2 einen Querschnitt nach der Linie       11-II    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen     Längsschnitt    nach der Linie       III-III    der     Fig.    2,       Fig.    4 einen Höhenschnitt nach der Linie       IV-IV    der     Fig.    1,       Fig.    5 eine Draufsicht.  



  Der     Dauerbrandküchenherd    5 ist mit  einem in seinem obern Teil feuerfest ausge  mauerten     Feuerungsschacht    1 von zylindri  schem Querschnitt mit     gusseisernem    Mantel       versehen.    Der Mantel trägt unten einen  Feuertopf 3 mit dem Rost 4 für die Verbren  nung von     Koks    und oben einen Abzug für  die Heizgase. In der Herdplatte 6 befindet  sich eine     kreisförmige    Schnellkochplatte 7  und eine deren Abmessung überragende.  viereckige     Fortkochplatte    8 mit zur Vermei  dung von Wärmespannungen abgerundeten  Ecken für mehrere, z. B. vier Kochtöpfe.

   Die  runde Schnellkochplatte 7 besitzt an der  Unterseite eine Anzahl tief in den Schacht  1 hineinragender Rippen 11. Die     Fortkoch-          platte    8 weist in Richtung des über der     Brat-          oder    Backröhre 20- sich erstreckenden Ober  zugkanals 12, 12a parallele Rippen 10 von  ebenfalls beträchtlicher Höhe auf. Beide  Kochplatten haben an der Herdplatte 6 an  gelenkte Isolierhauben 13,     13a    zu ihrer Ab  deckung. Sie sind weiterhin an der Unter  seite mit Falzen versehen,     mit    denen sie in  Nuten im Herdrahmen eingreifen, die     mit     Dichtungsmitteln, wie Asbest, Sand oder       dergl.    ausgefüllt sind.

   Die Kochöffnung  in. der Schnellkochplatte 7 bildet zugleich  die einzige Füllöffnung für den     Feue-          rungsschacht.    Der Deckel für die Kochöff  nung ist nicht mit Rippen versehen, liegt  aber ebenfalls mit Falz- und     Niitdichtung     auf der Schnellkochplatte auf.  



  In der Tür 14 mit Öffnungen für den Zu  tritt der Luft sitzt auf einem an dieser leicht      lösbar - etwa durch     Bajonettverschluss      befestigten Sockel 15 ein von einem Elektro  motor 16 angetriebener     Lüfterflügel    17 für  eine künstliche     Verbrennungsluftzuführung     (Unterwind). Der     Lüfterflügel    kann ge  gebenenfalls auch an einer geeigneten andern  Stelle angeordnet sein.  



  Der Herd 5 ist durch eine Trennwand 18  in Höhenrichtung derart     unterteilt,    dass ein  sich an den     Auslass    1.9 des Füllschachtes an  schliessender, in     Fig.    2 vorderer, Fallzug 21  zwischen dem Schacht und der Bratröhre 20  gebildet ist, der durch den     Waagerechtzug    23  mit dem Steigzug 22 in Verbindung steht.

    -Die diese Züge durchströmenden Rauchgase       überkreuzen    die Decke der     Bratröhre    20, ge  langen in den hintern Fallzug 21a, bestrei  chen den rückwärtigen Teil des Bodens der  Bratröhre im     Waagerechtkanal        23a,    Steig  zug 22a und treten in den Schornstein über  (siehe Pfeilrichtung in     Fig.    2). Diese     Rauch-          gasfüh.rung    ist die im Betrieb des Herdes  wirksame, d. h. wenn die am Übergang zum  Fallzug 21 befindliche Klappe 24 aufge  richtet ist, also den Übergang der Rauch  gase zum Oberzug 12, 12a sperrt.  



  Beim Anheizen wird die Klappe 24 und  die am obern Ausgang des Steigzuges 22a  befindliche Klappe 25 umgelegt,     (strichliert          Fig.    1).  



  Unter der Bratröhre 20 befindet sich ein  vom     Waagerechtzug    23 beheizter Wärme  raum 26.  



  Der     Lüfter    17 mit Antriebsmotor     wird    von  der durch die Öffnungen in der Tür 14 zu  tretende Aussenluft trotz der Nähe der  Feuerung kühl gehalten und daher vor Ver  schleiss geschützt. Handelt es sich darum.  plötzlich besonders schnell eine sehr hohe  Hitze auf der Schnellkochplatte 7 zu erzie  len, so wird der Lüfter angelassen. Die  durch diesen zusätzlich geförderte Luft  durchströmt zunächst eine     Vorwärmezone,    so  dass sie bereits stark angewärmt zur Feue  rung gelangt, die sie kräftig entfacht.

   Damit  die Zuführung von Frischluft nur auf den  gerade erforderlichen Bedarf beschränkt  bleibt und ausserdem die Möglichkeit einer    Überheizung durch überlangen Betrieb des  Lüfters unterbunden wird, wird der Elektro  motor durch einen Zeitschalter 27 beherrscht,  der den     Antriebsmotor    selbsttätig nach einer  gewissen einstellbaren Zeit     stillsetzt.     



  Der Herd ist schliesslich noch mit einem       Warmwasserschiff    28 mit Deckel 29 ausge  rüstet. Es ist nun     wichtig,    dass das Warm  wasserschiff mit einer Wand sich derart an  den Schacht anschmiegt, dass sie durch       Wärmeleitung    von .diesem     aus    beheizt     wird     und mit einer zweiten Wand in den Fallzug  21 ragt und von den diesen durchziehenden  Rauchgasen beheizt wird. Infolge dieser aus  giebigen     Beheizung    kann     statt    des Schiffes  auch ein geschlossener Warmwasserbereiter  (Boiler) oder ein zur Zimmerheizung be  stimmter Heizkessel in den Herd eingebaut  sein.  



  Die Erfindung erstreckt sich nicht nur  auf Herde mit festen Brennstoffen, sondern  auch auf Herde, die zum Beispiel mit flüs  sigen Brennstoffen beheizt     werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rasch an- resp. aufheizbarer Küchen herd, gekennzeichnet durch einen am Herd angeordneten, durch einen Elektromotor be triebenen Lüfter, durch den Frischluft er zeugt und in den Verbrennungsraum ge drückt werden kann und dessen Laufdauer durch einen mit dem Antriebsmittel in Ver bindung stehenden Zeitschalter beherrscht wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Küchenherd nach Patentanspruch. ge kennzeichnet durch eine unmittelbar über der Feuerstelle liegende kleine, kreisrunde Schnellkochplatte und eine über dem Oberzugkanal liegende grössere Fortkoch- platte, welche Kochplatten an ihrer Un terseite mit tief hinunterragenden Rippen versehen sind, ferner dadurch gekenn zeichnet, dass die Kochplatten gegenüber dem Herdrahmen durch eine mehrfach gestufte, ein elastisches Dichtungsmittel enthaltende Nut- und Falzdichtung abge dichtet sind. 2. Küchenherd nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut- und Falzdichtung als Dich tungsmittel Asbest enthält. 6.
    Küchenherd nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut- und Falzdichtung als Dich- tungsmittel Sand enthält. 4. Küchenherd nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortkochplatte im Gegensatz zu der kreisrunden, verhältnismässig kleinen, einer intensiveren Wärmeabgabe dienen den Schnellkochplatte möglichst gross und viereckig ausgebildet und zur Vermeidung von Wärmespannungen mit abgerundeten Ecken versehen ist. 5.
    Küchenherd nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Oberzug sich über die gesamte Backröhrendecke erstreckt, der Umführungszug um die Backröhre da gegen in Höhenrichtung geteilt ist, so dass je zwei Fall- und Steigzüge entstehen, die über die Bratröhre hinweg miteinander in Verbindung stehen. 6.
    Küchenherd nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Feuerstelle als zy lindrischer, in seinem obern Teil mit feuerfester Ausmauerung versehener Füll schacht mit unterem, den Rost tragenden Feuertopf und mit oberem Abzug für die Heizgase ausgebildet ist. 7. Küchenherd nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Feuerraum ledig lich mit dem einen Fallzug in unmittel barer Verbindung steht, von dem er, z. B.
    beim Anheizen, durch ein Absperrorgan zur Entlassung der Rauchgase in den Oberzug abgeschaltet werden kann, so dass nahezu die ganze in der Feuerung unter der Wirkung des Lüfters frei wer dende Wärme und ohne irgendwelche Er wärmung des Herdes eine schnelle und intensive Erwärmung eines hinter der Feuerung angeordneten Warmwasserbe- reiters bewirkt.
CH193559D 1935-07-22 1936-07-07 Küchenherd. CH193559A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE193559X 1935-07-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH193559A true CH193559A (de) 1937-10-31

Family

ID=5739716

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH193559D CH193559A (de) 1935-07-22 1936-07-07 Küchenherd.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH193559A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4200721C2 (de) Ofen für feste Brennstoffe, insbesondere für Pellets
DE2825231A1 (de) Verfahren zum verbrennen von festem brennmaterial in einer geschlossenen brennkammer und ein ofen zur durchfuehrung des verfahrens
CH681254A5 (de)
DE2602811C3 (de) Raumheizgerät
DE20220234U1 (de) Holzbackofen
CH193559A (de) Küchenherd.
DE3024680C2 (de) Herd für feste Brennstoffe als Dauerbrenner- oder Heizungsherd
DE675215C (de) Ofen mit eingebautem Heizkessel
AT160028B (de) Dauerbrandofen mit Holzheizung.
DE2934721A1 (de) Wechselbrandkessel.
DE820490C (de) Ofen zum Heizen
DE3416115C2 (de) Wasser/Luft-Heizkessel
DE908526C (de) Kochherd mit eingebautem, doppelwandigem Heizkessel
DE879595C (de) Kochherd mit tiefliegendem Rost
AT239480B (de) Mehrzweckofen
DE1679149A1 (de) Heizvorrichtung fuer feste Brennstoffe
DE3429268A1 (de) Verbrennungseinrichtung
DE803559C (de) Koch- oder Heizofen mit einem Schuettraum fuer das Heizgut
DE78674C (de) Gaskochherd mit Luftvorwärme-Einrichtung
DE810659C (de) Spareinsatz fuer Kuechenherde
DE938096C (de) Herdfeuerung
DE971065C (de) Herd mit zentral unter der Kochplatte liegender Feuerung fuer festen Brennstoff und mit lotrecht unter dem Aschenraum vorgesehenem Brat- bzw. Backraum
DE35242C (de) Neuerung an Oefen, Herden, Kaminen und dergl. zur Ausnutzung der Verbrennungsgase
DE700812C (de) Fuellschacht-Feuerung oder-Ofen mit je einem besonderen Brennraum fuer den festen Brennstoff und die aus diesem austretenden Schwelgase
DE582411C (de) Kuechenherdkessel