CH192513A - Verfahren zur Herstellung von Hohlsteindecken. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hohlsteindecken.

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CH192513A
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E Graewer
L Stromeyer
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E Graewer
L Stromeyer
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Description


  Verfahren zur     Herstellung    von     Rohlsteindecken.       Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein  Verfahren zur     Herstellung    von Hohlstein  decken, eine     Hilfsvorrichtung    zur Ausübung  dieses Verfahrens und     eine    gemäss dem neuen  Verfahren     hergestellte    Decke.  



  Gemäss dem Verfahren werden     die    Hohl  steine an einer den zu deckenden Raum  überspannenden Hilfsvorrichtung in     Reihe     aufgehängt und die     Zwischenräume    zwi  schen den     Steinen    mit einem die     Steine    mit  einander verbindenden     Bindemittel    ausge  füllt, worauf man die     Steine    an der Hilfs  vorrichtung bis zum Abbinden des Bindemit  tels hängen     lässt    und     dann,die    Hilfsvorrich  tung entfernt.  



  Anhand der beigegebenen Zeichnung     sind     Ausführungsbeispiele des     Verfahrens,    der  zur Ausübung dieses     Verfahrens    verwende  ten     Hilfsvorrichtung,    sowie der Decke     selbst          erläutert.     



  Es stellen dar:       Fig.    1 die Aufsicht auf einen Teil einer       Decke    in einer Zwischenphase ihrer Herstel  lung,         Fig.    2 den     Schnitt        nach    der     Linie        II-II     .der     Fig.1,          Fig.    6 den Schnitt durch die Decke der       Fig.1    nach der     Linie        HI-III,

            Fig.4    eine zur     Aufhängung    der Hohl  steine an den Trägern     ider        Hilfsvorrichtung     dienende     Winkeleisensehiene,          Fig.    5 einen     Querschnitt    durch eine wei  tere Ausführung der Decke,       Fig.    -6 ein     Beispiel    der Aufhängung der  Hohlsteine an .die     Hilfsvorrichtung.     



  Bei der Herstellung der in     Fig.1    bis 4       dargestellten    Decke werden zuerst auf (die       Stützmauern    der Decke in     Abstand    vonein  ander Eisenträger 1 angeordnet.

   An die un  tern     Flanschen    dieser Träger     werden    dann,  in der     in        Fig.    2 2 dargestellten Weise, im       Querschnitt        L-förmig        Winkeleisenschienen    2  in Abstand voneinander     angehängt.    Diese  Schienen 2     weisen    an ihren     obern    Enden       Aussparungen    4 auf, derart, dass     nasenartige     Vorsprünge 5 gebildet     werden,

      mit welchen  sie über die     Flanschen    der     Doppel-T-förmigen     Träger 1 geschoben werden     können.    Die      Form dieser     @Sclhienen    2     .gestattet,        zwei,Schie-          nen    mit     ihren    Enden übergreifen zu lassen  (Fix. 1). Die Enden der Schienen reichen     bis     nahe an die seitlichen Auflagemauern 7,       ohne    dass es     nötig    wäre, sie auf denselben zu  lagern.

   Nach der Verlegung der Winkel  eisenschienen 2 werden an     letztere    Form  hohlsteine     aufgehängt,    und zwar kann man  mit dem Aufhängen der     Steine    beginnen,  bevor alle Schienen 2- angebracht sind;     es    ge  nügt, wenn vorerst die der Wand 7     zunächst-          liegende    Schiene verlegt wird. Weitere  Schienen     können    mit fortschreitendem Bau  der Decke verlegt werden.

   Die     verwendeten          Formsteine    3     weisen    an ihrer Oberfläche       mindestens    eine in der     Längsrichtung    des  Steines verlaufende Aussparung 11 und Na  sen 10 auf, deren Form aus     Fig.    3 ersicht  lich ist. An den Seitenflächen der Formsteine  sind     kleinere        Einbuchtungen    12 vorgesehen,  welche die Oberfläche der Steine und damit  .die durch den     Mörtel    zu     verkittende        Fläche     vergrössern.

   Die Formsteine     weisen    an einer  ihrer untern Längsseite eine     vorstehende     Nase 14 auf.  



  Ist eine     Formsteinreihe    an die der Wand  7'     zunächstliegende    Schiene 2 aufgehängt,  so werden an der nächstfolgenden Schiene  Formsteine so aufgehängt,     .dass    sie     mit    ihrer  einen Seitenfläche gegen die     vorspringende     Nase 14 der     Formsteine    der ersten Reihe lie  gen, so dass     zwischen    den beiden     Steinreihen     eine Rille oder Lücke     entsteht,    in welche  Mörtel und vorzugsweise auch     Bewehrungs-          eisen    1,3 eingelegt werden.

   Die Rundeisen 13  werden nach     Bedarf    durch Drahthefter     be-          festigt,        idie    in die Stossfugen eingelegt wer  .den. Hierauf wird in gleicher Weise weiter  gefahren, bis die ganze Decke     hergestellt     ist. Nach dem Abbinden werden die     Schie-          nen    2     und    die Träger 1 abgebaut.  



       Anstatt    die     Formsteine        unmittelbar    an  ,den     Winkelschienen    9 aufzuhängen,     könnten     sie     vermittelst        Drahtklammern    an     ,denselben     gesichert werden. In diesem     Falle-    ist     es.    vor  teilhaft, die Schienen mit     Löchern    zu ver  sehen, in welche,     die    Drahtklammern     einge-          hängt    werden.

   In diesem     Fälle        wird    vorteil-         haft    auf die     Formsteinschieht    ein     Überboden     aufgebracht, worauf die     Drahtklammern,     nach     Fertigstellung    ,der Decke mit Über  boden, über diesen     abgeschnitten    werden. Im  übrigen     ist    die Art     und    Weise der Herstel  lung der Decke     die    gleiche wie oben be  schrieben.  



  Die Nasen 10 auf der     Oberseite    der  Steine 3     sind        zweckmässigerweise        exzentrisch     angeordnet, derart, dass .das     Eigengewicht     ,der Steine sie auf die     Nase    14 der     Steine     .der bereits     aufgehängten        Steinreihe    drückt.

    Die Steine     könnten    auch am obern Ende eine  nach aussen     .gerichtete    Nase tragen, wobei  in den von den Nasen     und    den Seitenflächen  .der Steine     begrenzten    Raum mehr als ein       Bewehrungseisen    eingelegt werden kann.       Durch    das Einlegen solcher     Eisen    kann der  als Druckzone dienende Überboden erspart  und dadurch ,die     Konstruktionslhöhe    verrin  gert werden.  



  Die der Nase 14 gegenüberliegende  Längsseite .der Steine     könnte        eine    der Nase       entsprechende        Ausnehmung        besitzen,    oder     es     könnten,     wie        aus        Fig.    6     ersichtlich,    beide       untern    Längsseiten mit je einer Nase ver  sehen sein.  



       Wenn    die Decke besonders grosse Spann  weiten besitzen soll, oder     besonders    hohe     Be-          lastung        auszuhalten    hat, so. empfiehlt es  sich,     .dieselbe    gewölbt     auszuführen,    was  leicht unter Verwendung von     gekrümmten     Trägern     und/oder    Schienen, oder von Haken  verschiedener Länge erfolgen kann, ohne jeg  liche     Stützung    von     unten    her.  



  An die Träger 1 können auch, gemäss       Fig.    5, ausser den     Schienen    2.     noch    in Ab  ständen voneinander     mittels        Drähten    Halte  vorrichtungen 8     aufgehängt    werden, durch  welche Mulden bildende Bleche 9 gehalten  werden können. Diese Mulden sind vorzugs  weise     mehrteilig    und die     verschiedenen    Teile  in bezug aufeinander verstellbar.

   In .diese       Mulden    werden     Bewehrungseisen    eingelegt,  worauf ein Ausfüllen der Mulden bis zum  Rand mit Betonmasse erfolgt, auf die     dann     gegebenenfalls noch     Form.steiie    der oben: be-           zeichneten    Art aufgemauert werden. Der     Be-          tonguss    kann sich auch über .den Rand der       Mulden        hinaus    nach oben bis auf Höhe der       Oberseite    der     Formsteine,    oder, beim Vor  sehen eines Überbodens, bis     zu    diesem hin  auf erstrecken.

   Nach dem Abbinden kann  man die Mulden unten von der Decke abneh  men. Ein Teil der zum Aufhängen der  Haltevorrichtungen 8 .dienenden Drähte ver  bleibt in der fertigen Decke, und die     obern     Enden der     Drähte    werden über der Decke       abgeschnitten.    Der in die Mulden eingegos  sene Beton bildet eine Rippe an der Decke.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜUCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Hohl steindecken, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hohlsteine an einer den zu deckenden Raum überspannenden Hilfs vorrichtung in .Reihe aufhängt, die Zwischenräume zwischen den Steinen mit einem die Steine miteinander ver bindenden Bindemittel ausfüllt, worauf man die Steine an der Hilfsvorrichtung bis zum Abbinden des Bindemittels hän gen lä.Bt und dann die Hilfsvorrichtung entfernt.
    II. Hilfsvorrichtung zur Ausübung des Ver- faUren.s nach dem Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch über .den zu über deckenden Raum anzubringende Träger zum Aufhängen der Formsteine. III. Nach dem Verfahren gemäss Patentan spruch I hergestellte Hohlsteindecke, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus an ein.andergefüg ten und durch ein Binde mittel miteinander verbundenen Hohl steinen, sowie aus einem auf der Ober seite der letzteren aufgebrachten Fuss boden besteht. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, .da durch gekennzeichnet, dass man zwischen den Formsteinen eine Metallarmierung einlegt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet"daB man zur Her- stellung von armierten Verstärkungsrip- pen an die Unterseite der Decke an die .den zu deckenden Raum überspannende Hilfsvorrichtung Mulden aufhängt, in diese Mulden eine Metallarmierung ein legt und,die Mulden mit Beton ausgiesst. 3.
    Hilfsvorrichtung nach Patentanspruch II, zur Herstellung gewölbter Decken, dadurch gekennzeichnet, dass .die Träger ,gewölbt sind. 4. Hilfsvorrichtung nach Patentanspruch II, .dadurch .gekennzeichnet, daB zum Aufhängen der Formsteine an den Trä gern im Querschnitt L-förmige Eisen schienen mit Nasen bildenden Ausspa rungen im Steg vorgesehen sind, wobei ,die Nasen bestimmt sind, über die Flan schen der über den zu überdeckenden Raum anzubringenden Träger zu grei fen. 5.
    Decke nach Patentanspruch III, da durch gekennzeichnet, dass die Form- steine zu ihrem Anhängen, an der Ober seite, eine eine Aufhängenase bildende Aussparung besitzen. ss. Decke nach Patentanspruch III und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass .die Aussparung der Formsteine so angeordnet ist, dass der Schwerpunkt des Steines nicht senkrecht unter der durch die Aussparung gebildeten Nase liegt. 7.
    Decke nach Patentanspruch III, da durch gekennzeichnet, dass die Form steine wenigstens auf einer untern Längsseite einen vorspringenden Ansatz aufweisen, derart, daB zwischen neben einanderhängend-en Steinen eine Fuge verbleibt, in die eine Metallarmierung eingelegt und,das, Bindemittel eingefüllt isst. B.
    Decke nach Patentanspruch III, da durch gekennzeichnet, dass die verwen deten Formsteine seitlich 'Rillen be sitzen, wodurch die Haftfläche für das Bindemittel vergrössert wird. 9. Decke nach Patentanspruch HI, da durch gekennzeichnet, dass der über den Formhohlsteinen aufgebrachte Fuss- boden durch eine Betonschicht gebildet ist. <B>10.</B> Decke nach Patentanspruch III, da durch gekennzeichnet,
    dass zur Verstär kung der Tragfähigkeit der Decke, un- ter den Formhohlsteinen Verstärkungs- rippen vorgesehen sind.
CH192513D 1936-03-01 1936-03-31 Verfahren zur Herstellung von Hohlsteindecken. CH192513A (de)

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