CH192255A - Fernsprechanlage mit Verstärkern. - Google Patents

Fernsprechanlage mit Verstärkern.

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CH192255A
CH192255A CH192255DA CH192255A CH 192255 A CH192255 A CH 192255A CH 192255D A CH192255D A CH 192255DA CH 192255 A CH192255 A CH 192255A
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CH
Switzerland
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relay
amplifier
potentiometer
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Inventor
Hasler A G Praezisionsmechanik
Original Assignee
Hasler Ag
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Description


  Fernsprechanlage mit Verstärkern.    Die Erfindung bezieht sich auf Fern  sprechanlagen, in denen eine ankommende  Fernleitung über Wähler mit abgehenden  Fernleitungen verschiedener     Riehttulg    und  verschiedener Länge verbunden werden kann.  Je nach Länge der     weiterführenden        Leitung     ist hierbei in dem einen Fall die Einschal  tung eines Verstärkers. in die Verbindung  erforderlich, während sie im andern Fall       unterbleiben    kann. Der Grad der erforder  lichen Verstärkung ist dabei ebenfalls ver  schieden.  



  Es ist nun bekannt, über einen Wähler von  mehreren zur Verfügung stehenden Verstär  kern     einen        freien    Verstärker auszuwählen  und in die     verstärkungsbedürftige    Verbin  dung einzuschalten und     gleichzeitig    über be  sondere Schaltarme dieses Wählers auch ein       Kriterium    für den Verstärkungsgrad zu       übertragen.        Bei    einer bekannten Anordnung       dieser    Art erfolgt dabei die Einstellung     des          Verstärkungsgrades    durch Ein- oder Aus-    Schaltung von in .den     Sprechleitungen    an  geordneten  <RTI  

   ID="0001.0016">   Dänmpfungsgliedern    mittels Re  lais. Mit Rücksicht auf den hierbei erforder  lichen Aufwand an     Apparaten    und     Einrieh-          tungen    ist der auf     diese        Weise        einstellbare          Regelbereich    für den     Verstärkungsgrad    ver  hältnismässig     beschränkt.    Ferner     ist    es auch  nicht möglich,

   durch     Änderung    des     VerstIr-          kungsgrades    diesen an die durch die Jahres  zeiten     bedingten    Schwankungen der Leitungs  dämpfung anzupassen.     :Sehliesslieh    erfordert       diese    Anordnung     eine        verhältnismässig    grosse  Anzahl von     Relaiskontakten    in den Sprech  leitungen, die besser vermieden     werden.     



  Durch die Erfindung werden diese Nach  teile dadurch vermieden, dass bei der Ein  schaltung eines Verstärkers ein     Potentio-          meter    zur     Einstellung    des Verstärkungs  grades auf ,die zur     Entdämpfung    der ab  gehenden Fernleitung erforderliche Grösse  mittels eines dem Verstärker zugeordneten  Suchers angeschaltet wird.

             Die    Sucherkontakte gewähren     eine    bedeu  tend zuverlässigere Kontaktgabe als     eine    An  zahl von     Relaiskontakten.    Diese Sicherheit  wird noch     weiter    erhöht, wenn     die    An  zapfungen des     Potentiometers        unmittelbar    an  die Sucherkontakte     angeschlossen    sind und  fernerhin der gleiche     -Sucher    zur     Anschal-          tung    der für     die    beiden     :

  Sprechrichtungen     erforderlichen beiden     Potentiometer    verwen  det wird,     :denn    dann erfolgt die     Anschaltung     der     Potentiometer    lediglich über je zwei  Sucherkontakte. Die     Potentiometer    werden  vorteilhaft direkt in den     Sprechleitern:    an  geordnet.  



  Die     Regelung    des Verstärkungsgrades  mittels eines durch einen Sucher     einstell-          baren        Potentiometers    ermöglicht eine fast un  begrenzte Unterteilung     des        Regelbereiches.     Ferner kann in einfacher Weise :der     VerstIr-          kungsgrad    für dieselbe Verbindung auf einen  andern Wert     eingestellt    werden, indem     bei-          spielsweise    der Prüfstromkreis des     Potentio-          metersuchers    mittels eines     :

  Steckens    derart  umschaltbar     eingerichtet    wird, dass sich der  Sucher bei derselben abgehenden Fernleitung  jeweils auf einen andern Kontakt einstellt.  



  In den Zeichnungen ist ein Ausführungs  beispiel :der     Erfindung    anhand eines 'Schemas       dargestellt.    Im     Teil    nach     Fig.    1, der oberhalb  des Teils nach     Fig.    2 anzulegen ist,     ist        VL     eine ankommende Verbindungsleitung für       Wechselstromwahl    mit     50periodigem    Wech  selstrom; sie kann über einen Wähler     TA          (Fig.    1) mit     weiterführenden    Leitungen, die  nach verschiedenen Richtungen, z. B. A oder  B, führen,     verbunden    werden.

   Wenn die an  kommende Leitung     VL    an ihrem abgehenden  Ende belegt wird, wird ein     kurzer        Wechsel-          stromimpuls    über die Leitung ausgesandt.       Das        Empfangsrelais    Q spricht hierauf an     und     damit auch     das    Relais B.

   Das     Relais    B  bringt über seinen     Arbeitskontakt    I und den       Ruhekontakt        II    des     Relais   <I>N</I> das     Relais   <I>H</I>  zum Ansprechen, das sieh über seine zweite  Wicklung in Serie mit     einem    Widerstand     W1     hält. Das Relais N ist aufzugsverzögert, so  dass es bei :dem     verhältnismässig    kurzen     Be-          legungsimpuls    nicht anspricht.

           ,Sobald    der     Belegungsimpuls        vorbei    ist,  fällt das     Relais    B ab und bringt über     seinen     Ruhekontakt I und den Arbeitskontakt     III     des Relais H     :

  das    abfallverzögerte Relais     S     zum Ansprechen, das mit seinem Arbeitskon  takt     1I    und über einen     Ruhekontakt    des  Relais D     das.    Relais     1>'    einschaltet.

   Über  den Ruhekontakt     II    des     Relais    B, .den  Ruhekontakt     II    des Relais     R    und den       Arbeitskontakt    I des Relais     K    wird der  Drehmagnet     MS,    des     Markierwählers   <I>MS er-</I>  regt und dieser     dadurch    um einen     Schritt        aus          seiner        Ruhelage    in :die     Kontaktstellung    1  gedreht.  



  Es sei nun     angenommen,    dass zur Kenn  zeichnung der Leitungen, die nach der     Rich-          tung    A führen, eine aus     zwei    Stromstössen       bestehende        Stromstoss-reihe    über :die     Leitung          VL    auszusenden     ist.    Jeder dieser Stromstösse  bringt über :

  das Relais Q das Relais B zum  Ansprechen, und über den bereits beschrie  benen Stromkreis für den Drehmagneten     1118"     wird die     Weiterschaltung    des     Markiersuchers          MS    um zwei     weitere        .Schritte    von der :Stel  lung 1     nach    der Stellung 3 herbeigeführt.

    Sobald der     :Sucher    beim ersten Stromstoss der       gennzeichnungsstromstossreihe    die     Kontakt-          stellung    1 verlässt     und    die     :Stellung'2    erreicht,       wird        :

  das        Relais    P über     JenSchaltarm    a des       Markiersuchers        MS    erregt, und es schliesst  über seinen Arbeitskontakt I, den Kontakt     III     des Relais     K    und den Kontakt     II    des     Relais          TP    und den Kontakt IV des     Relais    R den       Selbstunterbrecherstromkreis    für :den Magne  ten     TSl    :des     :

  Suchers        TOS'.    Von Plus am Arbeits  kontakt I     des    Relais H, Kontakt I des Re  lais R,     Stellung        ä    des     Schaltarmes    b vom       Markierwähler    MS und :die     Erregerwicklung     des Relais<I>T</I> nach     Minus        wird    :

  das     Relais   <I>T</I>  erregt, das sich     mit    seinem     Kontakt        II    über       seine        zweite    Wicklung in einen     Haltestrom-          kreis    legt.  



  Durch von den Kontakten der Kontakt  bank c des Wählers     111S    zu den Kontakt  segmenten<I>f</I> des Suchers     TS    verlaufende       Markierleitungen    werden hier die     Leitungs=          bündel    der     verschiedenen    Richtungen mar  kiert.

   Der Sucher     TS    dreht und     sucht    in      freier Wahl in dem Bündel von drei Lei  tungen der Richtung A eine     nicht    belegte       Leitung,    und sobald er     eine    freie Leitung  gefunden hat,     wird    das Relais     TP    über fol  genden Stromkreis erregt:

   Von     Battexn:e-Plus     über die beiden Wicklungen     (hochohmige    und       niederohmige)    des     Relais        TP    in     Reihe,    Ar  beitskontakt     II    :des     Relais        Ff,    die ;Schalt  arme c vom     Markiersucher        NS    und<I>f</I> vom  Sucher     TS,    Arbeitskontakt     IV    des Relais     K,     Umschaltkontakt     VI    :

  des     Relais    D, .Schalt  arm c des Suchers     TS    zur nicht dargestellten,  mit     Batterie-Minus    verbundenen, abgehenden  freien     Verbindungsleitung.    Das     Relais        TP     spricht an und erregt     überleinen    Kontakt     1I     und den Kontakt I des Relais P und .den  Kontakt     III    von     Relais        K    :

  das     Relais        B,    das  sich in einen     Haltestromkreis    nach Batterie  Plus am Arbeitskontakt I     des        Relais.    H legt,  den     Erregerstromkreis,des    Relais T am Kon  takt I     unterbricht    und mit dem ,gleichen     Kon-          taktfedersatz    :den     Erregerstromkreis    des     Re-          lais    D schliesst, :

  das     ebenfalls    einen Halte  stromkreis zum Arbeitskontakt     Lde-s    Relais H  schliesst und über seinen Arbeitskontakt I  und den Ruhekontakt     III    des Relais V     das     Relais L zum Ansprechen     bringt.     



  In den     .Stellungen    des :Suchers     MS,        :die     verstärkungsbedürftige Leitungen kennzeich  nen, sind die Kontakte in der     Kontaktbank    d  mit dem Relais VG     verbunden.    Im vorliegen  den Fall ist der     Kontakt    3, auf den der       Sucher.'IIS        eingestellt        ist,    müdem     Relais    VG  verbunden, und     dieses    wird daher vom  Arbeitskontakt     III    des Relais: L her erregt:

    Über den Arbeitskontakt I :des.     Relais    VG,  den Kontakt I des     Relais    T und den Kon  takt     II    des Relais V wird das     Relais    MG       (Fig.2)    erregt.     Dass        Relais    MG bringt das  Relais     WGS    und dieses     seinerseits    das Re  lais G zum Ansprechen,     4as    den     Selbstunter-          brecherstromkreis    für den Drehmagneten     VS,     des     Verstärkersuchers        VS    :schliesst.

   Der     Ver-          stä.rkersucher    wird     gedreht,    bis das Prüf  relais     P.,    über folgenden     Stromkreis        anspricht:

       Batterie-Plus, Arbeitskontakt IL des Relais G,  die Wicklungen des Relais     P2,        Schaltarm    h  des     Verstärkersuchers        VS,    Ruhekontakt     II            des        Relais    V, Arbeitskontakt I des Relais T  und     Arbeitskontakt    I des     Relais    VG, Wider  stand A,     Batterie-Minus.     



  Die     Anschaltung        ides        Verstärkers        ist    somit  vorbereitet. Die ankommende und abgehende  Leitung sind jedoch vorläufig noch     unmittel-          bar    über Kontakte :des     Relais    L     miteinander     verbunden.     Über        Kontakte    des dem Verstär  ker     zugeordneten    Suchers VS     ist    die der     an-          kommenden    Leitung angepasste Nachbildung  <I>NW</I>     angeschlossen    worden.

   Die der abgehen  den Leitung angepasste     Nachbildung   <I>NO</I>     wird          über    den ebenfalls dem     Verstärker    zugeord  neten Sucher<I>NS</I> angeschaltet. Durch das  erregte Relais     P,        wird    -das     Relais    M     und     durch dieses     wiederum        das    Relais     M,    zum  Ansprechen gebracht.

   Über den     Kontakt        II     des     Relais        HV,    Kontakt     III    des Relais<B>31</B>       und    Kontakt     II    des     Maie    MP wird :der       Selbstunterbrecherstromkreis    für den     Dreh-          magneten        NS,    des     Nachbildungssuchers    NS  geschlossen.     Dieser    :Sucher wird gedreht, bis  das     Relais    MP über folgenden Stromkreis       aufprüft:

          Batterie-Minus,    Wicklung von Re  lais MP,     Arbeitskontakt    V des     Relais        111,          Schaltarm   <I>g</I> von     Verstärkersucher        VS,    Ar  beitskontakt H des Relais. VG     (F'ig.    1), Kon  taktarm g des Wählers     TS,        Kontaktarm    c  des Wählers<I>NS,</I> Arbeitskontakt I des Re  lais     1V1,,        Batterie-Plus.    Das Relais<I>MP</I> spricht  an und setzt den Sucher NS still.  



       Über    die Schaltarme und     Kontaktsegmente     <I>a</I> und b des Suchers<I>NS</I> sind     nun.    :die der  abgehenden Leitung entsprechenden Nach  bildungen angeschlossen. Je nach der     Art    der       Verbindung    muss nun der     Verstärkungsgrad     des     Verstärkers,    der die Dämpfung Ader ab  gehenden     Verbindungsleitung    (zum     Beispiel     Richtung A oder Richtung B)     entdämpfen          soll,    eingestellt werden.

   Zu diesem Zweck  ist dem Verstärker ein Sucher zugeordnet  und ein     Potentiometer    vorgesehen. Die An  zapfungendieses     Potentiometers    werden durch  den Sucher PS     abgegriffen.    Bei der bei  spielsweise     gezeigten    Anordnung sind :die       Anzapfungen    des     Potentiometersdirekt    an  die     Kontakte    des     ,Suchers    PS     angeschlossen,     und zudem sind die     Potentiometer    in den           Sprechleitern    angeordnet.

   Jede     Stellung    des  Suchers entspricht     einer    andern     Potentio-          meterstellung,    wobei der gleiche     Sueher    für  die     Ansschaltung    je     eines        Potentiometers    zur       Einstellung    des     Verstärkungsgrades,des    Ver  stärkers VO     der    einen     ,

  Sprechrichtung    und  des     Verstärkers        VW    der     andern        @Sprechrich-          tungdient.    Je nach der Art der angeschalte  ten Nachbildung<I>NO</I>     ist    auch der     Verstär-          kungsbgrad    bekannt.  



  Von     Batterie-Plus    am Ruhekontakt M des       Relais    HV     (Fig.    2) über den     Arbeitskontakt          III    des     Relais        ill,    den Kontakt     II        .des    Re  lais<I>MP</I> und den Kontakt I des     Prüfrelais   <I>PP</I>       wird    der     @Selbstunterbrecherstromkreis    des       Drehmagnetes    PS,, des     :

  Suchers    PS geschlos  sen, der gedreht wird, bis das     Prüfrelais    PP  über den Schaltarm     c,des    Suchers PS, einen       Steckerkontakt        St,    -den     .Schaltarm    d des  Wählers NS, den Arbeitskontakt I     des    Re  lais MP und den Ruhekontakt     III    des Re  lais HV nach Erde anspricht.  



  Die Verbindung von den Kontakten der  Kontaktbank d des Nachbildungssuchers NS  zu den Kontakten in der Kontaktbank c des  Suchers PS ist nicht als feste Verbindung       vorgesehen,    sondern als     umsteckbare    Verbin  dung. Mittels der     .Steckeranordnung,    die aus  den beiden     Teilen        StN    und     St    besteht, kann  diese Verbindung     rasch    und auf     einfache     Weise verändert werden. Dadurch wird er  möglicht, dass     derVerstärkungsgrad    für einen  bestimmten     Verbindungsaufbau    verändert  wenden kann.

   Dies ist nötig, da sich der     Ver-          stärkungsgrad,des    Verstärkers mit dem Alter  der Röhren     etwas    ändert und sich ferner auch  die Dämpfung der Leitungen mit den Jahres  zeiten verändert.

   Durch die     Steckerverbin-          dung    ist es möglich, die Verstärkung diesen  Zuständen anzupassen,     indem,der    Prüfstrom  kreis des     Potentiometersuchers    PS derart um  schaltbar     ist,    dass     sich    der     .Sucher    beider  selben abgebenden     Fernleitung    jeweils auf       einen    andern Kontakt einstellt.  



  Die     Einschaltung    des Verstärkers ist nun  vollständig vorbereitet. In der Zeit, während  der sich     diese        Anschaltung    abgespielt hat,       sind    die für den     Verbindungsaufbau    noch    erforderlichen     Stromstossreihen    vom     Relais    B  über den     Schaltarm    d des     ,Suchers        TS    gesandt  worden und haben den     Aufbau    der Verbin  dung zum     angerufenen    Teilnehmer her  gestellt.

   Sobald     idieser        Verbindungsaufbau    im       angerufenen    Amt fertig ist, wird von die  sem Amt ein     R.ückwärtsimpulsgesandt,    der  über den Schaltarm e des Suchers     TS,    den       ArbeitskontaktV        des        Relais    D, den Kontakt I  des     Relais        Q"    den Ruhekontakt     II    des Re  lais     WA,das    Relais     P,        -erregt.    Das     Relais        P,

  .     bringt     .das        Relais        Q1    und     dieses    wiederum ,das  Relais     V    und über den     Schaltarm    i des     Ver-          stärkemuchers    VS     (Fig.    2) und den Arbeits  kontakt     II        des    Relais     M,    das     Relais    X zum  Ansprechen.

   Das     Relais    V     bringt        dureh    Off  nen seines.     Ruhekontaktes        IH        das        Relais    L  zum     Abfallen,        womit,die    ankommende Ver  bindungsleitung nicht mehr     unmittelbar    mit  der abgehenden     Verbindungsleitung    verbun  den, sondern über den Verstärker geführt  ist.

   Bis zu diesem Augenblick     sind    die  Sprechverstärker für beide     Sprechverbindun-          gen    durch das Relais X     kurzgeschlossen,    um  eventuelles Pfeifen zu verhindern.     Dieser     Kurzschluss wird     beim    Ansprechen des Re  lais X aufgehoben, und die Sprechverstärker  sind in     bekannter    Weise an die Sprechverbin  dung     angeschaltet.     



       Wenn    am Ende des Gesprächs der an  rufende Teilnehmer sein     Mikrotelephon    auf  legt, löst er die     Verbindung    aus. Er ver  ursacht damit die Aussendung eines langen       Schlussimpulses    auf die Verbindungsleitung.  Die     Relais    Q und B bleiben solange     erregt,     .dass     das        abfallverzögerte        Relais        S    abfallen  und über seine     Ruheseite    ,des     Kontaktes    Idas       aufzugsverzögerte    Relais N zum Ansprechen  bringen kann.

   Das     Relais    N :schliesst mit sei  nem Arbeitskontakt I die Haltewicklung des       Relais    H kurz, so dass dieses abfällt. Mit die  sem Relais werden auch die     Haltestromkreise     aller übrigen noch     erregten        Relais    unter  brochen. Diese     Relais    fallen ab.

   Der     ,Sucher     MS wird     mittels    des über den Kontakt     III     des     Relais        K    und den Arbeitskontakt I des  Relais P verlaufenden     @Selbstunterbrecher-          stromkreises        seines        Drehmagnetes   <U>NS,</U> in die      Ruhestellung gebracht, in der auch das Re  lais P, das sich     während    dessen über Erde  am     Schaltarm    a hielt, zum     Abfa-11    kommt.

    Alle übrigen Sucherbleiben in den beschrie  benen Stellungen     stehen    und werden bei  einem andern Verbindungsaufbau wieder neu       eingestellt.     



       Tritt    der Fall ein,     da.ss    der angerufene  Teilnehmer sein     Alikrotelephon    früher als der       anrufende    Teilnehmer auflegt, dann     besteht     die Gefahr, dass durch     Veränderung    der     Ab-          schluss@impedanz    an dieser Stelle der Ver  stärker zum Pfeifen     gebracht        wird.    Dieses  Pfeifen" wird dadurch verhindert,

       dass    beim  Auflegendes     Mikrotelephons        seitens    des an  gerufenen     Teilnehmens    ein neuer Rückimpuls  erzeugt wird,     -der        wiederum    über die Schalt  arme e des Wählers     TS        geleitet    wird und  das     Relais        WA    aufzieht.

   Relais     WA        bringt     Relais Q, zum Abfallen, dadurch fällt auch  ,das     Relais    X ab, so     dass    der Verstärker neuer  dings kurzgeschlossen ist     und    kein Pfeifen  entstehen kann.

   Sollte dieses Auflegen des       Mikrotelephons    durch den     angerufenen    Teil  nehmer irrtümlich     .geschehen    sein, so wird  beim erneuten Abheben des     Mikrotelephons     der Verstärker wieder angeschaltet, indem  durch einen neuen Rückimpuls die Relais P,,  Q, und X wieder     angeschlossen    werden, wo  durch der Kurzschluss des Verstärkers wieder       aufgehoben    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernsprechanlage, in welcher eine ankom mende Fernleitung über Wähler mit ab gehenden Fernleitungen verschiedener Rich tung und Länge verbunden werden kann und bei Auswahl einer verstärkungsbedürftigen Leitung die selbsttätige Einschaltung eines Verstärkers in die Verbindung herbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass bei der Einschaltung eines Verstärkers ein Potentio- meter zur Einstellung des Verstärkungsgrades auf die zur Entdämpfung der abgehenden Fernleitung erforderliehe Grösse mittels eines dem Verstärker zugeordneten Suchers (PS) angeschaltet wird. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Fernsprechanlagge nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass der Sucher (PS) zur Antischaltung ,des Potentiometers durch einen Sucher<I>(NS)</I> eingestellt wird, der die Einschaltung der der abgehenden Fernleitung angepassten Nachbildung be wirkt und der seinerseits durch einen Markiersucher (MS) eingestellt wird,
    der unter dem Einfluss der über die ankom mende Fernleitung eintreffenden Strom- stösse steht und die Einstellung des Sprechsuchers (TS) auf die gewünschte abgehende Fernleitung bewirkt, sowie die Einschaltung eines Verstärkers in die Verbindung veranlasst. 2.
    Fernsprechanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekeni- zeichnet, dass die Anzapfungen des Po tentiometers unmittelbar an .die Kontakte ,des Suchers (PS) angeschlossen sind. 3. Fernsprechanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Potentzometer in den :Sprechleitern liegt. 4.
    Fernsprechanlage nach Patentauspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der gleiche Sucher (PS) zur Anschaltung je eines Potentio- meters zur Einstellung des Verstärkungs grades des Verstärkers für die eine Sprechrichtung und des Verstärkers für die andere Sprechrichtung dient.
    5. Fernsprechanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen I. bis 4, dadurch ,gekennzeichnet, dass der Prüfstromkreis für die Einstellung des Potentiometer- such@ens (PS) umschaltbar ist, so dass sich ,der Sucher bei derselben abgehenden Fernleitung jeweils auf einen andern Kontakt einstellt. 6.
    Fernsprechanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet"dass in den von einer Kon taktbank (c) des Potentiometersuchers (PSS\) zu der Kontaktbank (d) eines ent sprechend der ausgewählten abgebenden Fernleitung eingestellten Suchers <I>(NS)</I> verlaufenden Markierstromkreisen eine Steckereinrichtung <I>(SW,</I> St) vorgesehen ist,
    mittels der jeder Markierstromkreis mit verschiedenen Kontakten in der Prüf kontaktbank (c) des Potentiometersuchers (PS) verbunden werden kann. 7.
    Fernsprechanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeiehnet, dass der Verstärker wäh rend seiner Einschaltung in die Verbin dung und während :
    der Einstellung des Potentiometersuchers und des Naohbil- dungssuchers kurzgeschlossen ist und ,der gurzsohluss erst beim Antworten des angerufenen Teilnehmers mittels durch einen über die abgehende Fernleitung ausgesandten Rückimpuls beeinflusster Relais (P1, Q,., <I>X)</I> aufgehoben wird, die .den gurzschluss wieder herstellen,
    wenn der angerufene Teilnehmer seinen Hörer zuerst auflegt.
CH192255D 1936-09-22 1936-10-05 Fernsprechanlage mit Verstärkern. CH192255A (de)

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