CH192004A - Schleifstück für Stromabnehmer elektrischer Triebfahrzeuge. - Google Patents

Schleifstück für Stromabnehmer elektrischer Triebfahrzeuge.

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CH192004A
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Ringsdorff-Werke K G
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Ringsdorff Werke K G
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      Seiileifstüek    für     Stromabnehmer    elektrischer Triebfahrzeuge.    Die Erfindung     betrifft    ein     @Schleifstück     mit     Kohlekörper    für     Stromabnehmer.     



  Es sind     bereits        . & hlesfstiiake        füT    Bügel  stromabnehmer bekannt, bei     welchen.        die    aus  einem oder mehreren     Stücken        bestehende     Kohle in eine     Blechfassung    eingeschoben  oder     eingeklemmt    wird.

   Da geteilte Kohlen  die     Oberleitung    gefährden, scheiden diese       insbesondere        bei.    hohen     Geschwindigkeiten     aus.     Hierfür        kommen    nur     Kohlestücke    in  Frage,     @die    aus     einem        einzigen        Kohlestrang          bestehen-.        Wird    dieser     ,Kohlestrang    in eine       Blechfassung        eingeschoben.,

          so        ergibt    sich  der     Nachteil,        @dass    sich zwischen Kohle und  Fassung immer ein gewisser     .Spielraum        ein-          stellt,    da sich .die Kohle     infolge    des     Brenn-          vorganges    nicht nach     einem    genauen     Krüm-          mungshalbmesser    herstellen lässt.

       Innerhalb          dieses    Spielraumes wird die Kohle .im Be  triebe durchgebogen, und zwar     ums.omehr,    je  höher     ,die    Geschwindigkeit ist. Da jedoch die  Kohle nur eine     geringe        Elastizität    besitzt,  bricht sie dann bald -durch.

       Bei    hohen Fahr-         geschwinäIgkeiten    muss dafür Sorge getra  gen werden,     dass,    die Fassung     sieht        wider-          standsfähig        ist    und sieh nur     ganz    wenig       durchbiegen        kann,    dass     ferner    die Kohle       vollkommen        satt    auf der     ,

  gesamten    Fläche  der     Fassung        aufliegt    und     keine        Bewegung          gegenüber    der     Fassung    ausführen     kann..    Sie  sohl     lediglich    der     Stromabnahme    dienen.

   Bei       höchsten        Geschwindigkeiten        genügt    selbst  diese     Forderung        nicht    mehr, es:     müssen        dann     Kohle     und        Fassung    ganz     innig        miteinander          verbunden        sein,    nicht     also    lose     aufeinander     gelegt sein.

   Es müssen Kohle     und    Fassung  ein     einziges.        ;Stück        bilden,    wobei ,die Kohle  auf     jeden:        Bruchteil    ihrer hänge fest einge  spannt     ist.     



  Es gibt z. B.     Schleifstücke,    bei denen: die       Kohle    in     eine        Metallfassung        eingeschoben     wird,     wobei    der Zwischenraum zwischen  Kohle und     Fassung    mit     einer        Ausguss.masse     ausgegossen     wird,    die aus     einem        Metall,    z. B.  Zinn,     Wismut,    Blei,     Aluminium,    Wismut  lot,     Weichlot    oder     einem        Nichtmetall,    z.

   B.      Schnellzement oder Schwefel,     besteht.    Hier  bei     wird    jedoch niemals .die     Ausgussmasse     Überall     gleichmässig        hinfliessen.    ,Sie     stockt     und lässt     Zwischenräume    mit     ihrer        verderb-          lichen    Wirkung frei.

       Ausserdem    haben       Kohle,        Fassung    und     Ausgussmasse    verschie  dene     Ausidehnungiskoeffizienten        und        iSchwind-          mass:e.    Die     Zwischenmaumb:ildung    wird un  terstützt.     Eine    innige     Verbindung        zwischen          Kohle    und     Fassung        ist    auf diese Weise     nicht     zu     exreichen.     



  Es     gibt        ferner        Schleifstücke,    bei     :denen          die        einzelnen        Kohlestücke    mit     einem.    Metall  rahmen     seitlich    umgossen sind, jedoch nicht  von unten.

   Dieser     Umbguss    dient nur     ,dazu,     die     Kohlestücke        in        ihrer    Lage zu     halten,        ist     jedoch nicht     geeignet,        eine    Kohle vordem       Zerbrechen;    zu     bewahren.        Diese    Art von       gohilesohleifstü-cken    kommt :daher     bei    hohen       Geschwindigkeiten    nicht in Frage.  



  Gemäss des     Erfindung        ist    die     Aussenfas-          sung    von unten     unmittelbar    an den Kohle  körper derart     angegossen,        dass:

      Kohle und  Fassung     miteinander        einen,        innig    verbunde  nen     steifen        Körper        bilden.        Durch    die     Fas-          sung,        (die        zweckmässig        schwal,'r)enschwanzfö:

  r-          mig        ausgeführt        ist,    wird die Kohle fest um  schlossen und auf jeden     Bruchteil        ihrer     Länge an jeder Stelle     sicher        unterstützt.    Der       Giessvorgang        ist    also nicht wie bei     andern          Schleifstücken        ein    blosses     Ausfüllen    von       Zwischenräumen,

          sondern    das     Angiessen        der          vorzugsweise    mit hohem Widerstandsmoment       versehenen        Fassung    stellt     eine    feste Umklam  merung     mit        entsprechender    Spannung dar.

         Daraus        ergibt        sich    :der Vorteil,     dass    bei Brü  chen der Kohle     infolge    gewaltsamer Zerstö  rung die     Einzelteile        noch    so fest gehalten       werden,

          .dass    sie     sich        nicht        aus    der     Fassung     herauslösen     können.        Dies        ist        bei    hohen     Fahr-          geschwindigkeiten    unbedingte     Forderung.     Die     :

  Sicherheit    der     Konstruktion    wird da  durch bis zum Äussersten     ,getrieben,    da sonst       Zerstörungen    der     Fahrleitungen    ein verhee  rendes     Ausmass,    annehmen können.  



  Drei     Ausführungsbeispieleder    Erfindung       sind        in    .der Zeichnung     wiedergegeben    und  werden im folgenden     beschrieben.    Es zeigen:         Fig.    1, 2 und 3 Querschnitte durch       Schleifstücke    mit verschieden ausgeführten  Fassungen,       Fig.    4     einen        Längsschnitt    .durch das       Schleifstück    gemäss     Fig.    3.  



  Gemäss     Fig.    1 besitzt die Kohle a un  ten     einen        schwalbenschwanzförmigen    Quer  schnitt, an den die     Fassung    b     fest    klam  mernd angegossen ist.

   Die     Fassung        ist    nach       Fig.    1     T-förmig,        nach        Fig.    2     (siehe    b')     U-för-          mig        ausgebildet.    Es lassen sich auch andere       Quersohnitts-formen        :denken,        wesentlich    ist,  dass das Widerstandsmoment in d er senkrech  ten Achse genügend gross: ist.

   Das     @Schleif-          stüGk    kann     entweder        freitragend:    gelagert  werden oder an :der     bisherigen    Wippe, wie  gestrichelt bei c, c'     angedeutet,        befestigt    wer  den.  



  Nach     Fig.    3     ist        ,die        Fassung    b" noch zu  sätzlich     duTeh        ein    Metallrohr d verstärkt.  Dieses nimmt einen Teil der     schädlichen          Längss.chl-umpfspannungen    auf und erhöht  die     Festigkeit    der Fassung.  



       Fig.    4     lä.sst    erkennen, wie sich :das Schleif  stück nach     Fig.    .3 im Längsschnitt darstellt.  Au den Enden des     .Schleäfstückes    sind bei e  und     j'    die mit     Drehzapfen        g    und     1a    versehenen       Lagerstücke    zu     sehen.     



  Als     Angussstoff    wird zweckmässig ein       Leichtmetall,    z. B.     Silumin,    verwendet, im       Gegensatz    zu andern     Schleifstücken    bei  denen als     Aus;gussistoff        .Schwermetalle,    z. B.  Blei oder     Zinn,    verwendet werden. Die Ver  wendung von Leichtmetall     ist    bei hohen     Ge-          schwindigkeiten    .geboten.  



  Wird die Fassung     aus    Aluminium herge  stellt, so bietet sie den     Vorteil,        dass    bei     Ab-          nutzung,der    Kohle der Fahrdraht auf Alu  minium, und     nacht    wie     bei        andern    auf Stahl  blech schleift.     Das        Angiessen    der Fassung  an     das        Kohlestück    kann in üblicher     Weise     dadurch erfolgen,     dass    :

  das     Kohlestück    in  eine Form gelegt     wird    und das Fassungs  metall in     :diese    Formeingegossen wird. Die  ses Arbeitsverfahren ist jedoch zweckmässig  nur bei kürzeren Schleifstücken zu verwen  den, :da die in der Längsrichtung     auftretende              Sohrumplspannung    zu     Störungen    führt.  Daher kann das Angiessen zweckmässig auch  so durchgeführt werden, dass     die    Spannungen  für     ,das        Kohlestück        unschädlich.gemacht    wer  den.

   Dies kann     beispielsweise    .dadurch ge  schehen, dass die die Kohle durch zwei       Schwalbenschwänze    haltende Fassung in  zwei     Arbeitsgängen        gegossen    wird. Es wird  zunächst -der Hauptteil .der Fassung mit  einem     Schwalbenschwanz    hergestellt und die  Kohle, deren Form     nötigenfalls    durch     leichte          Bearbeitung    der Fassung genau angepasst       werden    kann, in das     erkaltete        Gussstück    ein  gelegt.

   Darauf wird der noch fehlende       Schwalbenschwanz    in einer     Form.    angegos  sen. Die beim Guss     .des    zweiten     Schwalben-          schwanzes    entstehenden Schrumpfspannun  gen, die an sich wegen seiner geringeren  Masse     ohnehin        weniger    gross sind, werden       jetzt    nicht nur von der Kohle, sondern auch  von dem schon vorhandenen Teil der Fas  sung aufgenommen, so dass     Störungen;    nicht  zu befürchten sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleifstück mit einer scllwalbenschwanz- förmig ausgebildeten Aussenfassung für Stromabnehmer ,elektrischer Triebfahrzeuge mit,Stromzuführung .durch Oberleitung, da durch ,gekennzeichnet, dass :
    die Aussenfassung <I>(b, b', b")</I> von unten unmittelbar an den Kohlekörper (a) derart angegossen ist, dassi Kohle und Fassung auf ihre ganze hänge miteinander einen innig verbundenen steifen Körper bilden. UNTERANSPR t1CHE 1.
    Schleifstück nach Patentanspruch, da- ,durch ,gekennzeichnet, dass-die angegossene Metallfassung in -der vertikalen Achse ein höheres Widerstandsmoment als in der horizontalen Achse aufweist. 2.
    Schleifstück nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass zur Verringe rung des Fassungsgewichtes bei besan- -ders hohem Widerstandsmoment in die Fassung ein Rohr miteingegossen ist.
CH192004D 1935-03-25 1936-03-16 Schleifstück für Stromabnehmer elektrischer Triebfahrzeuge. CH192004A (de)

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