CH190291A - Verfahren zur Herstellung eines Schlosses aus Metalldraht zum Binden von Kisten und Warenballen und dergleichen und Schloss, hergestellt nach diesem Verfahren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schlosses aus Metalldraht zum Binden von Kisten und Warenballen und dergleichen und Schloss, hergestellt nach diesem Verfahren.

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CH190291A
CH190291A CH190291DA CH190291A CH 190291 A CH190291 A CH 190291A CH 190291D A CH190291D A CH 190291DA CH 190291 A CH190291 A CH 190291A
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Limited Gerrard Industries
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  Verfahren zur Herstellung eines Schlosses aus     Netalldräht    zum Binden von Kisten und  Warenballen und dergleichen und Schloss, hergestellt nach diesem Verfahren.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung eines Schlosses  aus Metalldraht von wenigstens annähernd  elliptischem Querschnitt zum Binden von  Kisten und Warenballen durch     schrauben-          linienförmige    Verdrehung von zwei Draht  enden.  



  Die Erfindung besteht darin, dass zwecks    Ermöglichung der Bildung     einer'bestimmten     Steigung der Drahtwindungen Draht verwen  det wird, dessen prozentuale Dehnung bis  zum Bruch  
EMI0001.0005     
    ist, wobei  
EMI0001.0006     
    Die beiliegende Zeichnung stellt ein Aus  führungsbeispiel eines nach dem erfindungs  gemässen Verfahren hergestellten Schlosses  dar. Darin stellt       Fig.    1 ein vierfach gewundenes     Normal-          sehloss    dar,         Fig.    2 eine elliptische     Querschnittsform     des Drahtes und       Fig.    3 den Querschnitt dieses Drahtes  nach Herstellung des Schlosses.  



  Solche Schlösser werden in bekannter       Weise    so hergestellt, dass zwei Drahtenden      miteinander verwunden werden, so dass der  Verband die Kiste oder den Ballen unter  Spannung hält.  



  In den meisten Fällen werden dabei die  sich übergreifenden Drahtenden im Wesent  lichen an ihren äussersten Teilen 1, 1 fest  gehalten, so dass ein Teil des Drahtes 2, der  den Ballen umgibt, in die Schraubenwindun  gen hineingezogen wird. Dies ist eine bevor  zugte Form des Schlosses. Man kann aber  auch die sich übergreifenden Teile des Drahtes  in einem bestimmten Abstand von ihrem  Ende mittels der den Zug auf den Draht  ausübenden Organe fassen, so dass auf diese  Teile keine Spannung ausgeübt wird. Im erst  genannten Falle ist natürlich der Widerstand  gegen das Hereinziehen des Drahtes in die  Schraubenwindungen grösser als im zweitge  nannten Fall. Es wird deshalb Draht, der    im erstgenannten Falle nicht bricht, noch  viel weniger im zweitgenannten Falle brechen.

    Ein vierfach gewundenes Schloss gemäss     Fig.1,     das durch vier Umdrehungen des mittleren  Teiles des Schlosses gegenüber dessen Enden  erzeugt worden ist, ist eine völlig sichere  Verbindung, welche in bezug auf Widerstands  kraft derjenigen des Drahtes selbst gleich  kommt. Jeder Draht, der bei der Herstellung  eines vierfach gewundenen Schlosses nicht  bricht, wird bei der Herstellung eines drei  fachgewundenen Schlosses von gleicher Stei  gung der Drahtwindungen und unter sonst  gleichen Bedingungen noch weniger brechen.  



  Bei der Herstellung des Schlosses gemäss       Fig.    1 sind die Teile 1, 1, 2, 2 des Drahtes  festgehalten worden. Die wirklich im Draht  auftretende prozentuale Dehnung ist dann  annähernd  
EMI0002.0003     
    In der Zeichnung ist die Steigung mit 3  bezeichnet, die     grosse    Achse mit 4 und die  kleine Achse mit 5.  



  Wie bereits gezeigt, sind die Verhältnisse  in der Praxis bedeutend günstiger als die  durch die Formel ausgedrückten. Es wird  nicht nur ein Teil des Drahtes in das Schloss  hineingezogen, weil nur die äussersten Enden  des Verbandes festgehalten werden, sondern  es findet auch eine gewisse     Querschnittaver-          änderung    des Drahtes, wie in     Fig.    3 darge  stellt, statt.

   Versuche haben gezeigt, dass  eine Konstante in die Formel eingeführt  werden kann, die eine gute Annäherung an  Versuchsergebnisse mit drei- bis fünffach  gewundenen Schlössern ergibt mit Drahtquer  schnitten, deren grosse Achse 11/2 bis 3     1/2     mal so lang als die kleine Achse ist und die  Steigung 2,75 bis 7 mal die Länge der  grossen Achse     ausmacht:       Innerhalb dieser Grenzen beträgt die pro  zentuale Dehnung bis zum durch Versuche  festgestellten Bruch des Drahtes  
EMI0002.0010     
    wobei     K    = Konstante zwischen 2 und 4.

    Bei der Bestimmung der Güte eines  Drahtes, der in der Hand eines mässig er  fahrenen Arbeiters bei der Herstellung eines  Schlosses gemäss     Fig.    1 zu keinem Misserfolg  führen soll und der eine genügend schwache  Dehnung ergibt, sollte die Konstante unge  fähr den Wert 2,5 annehmen. Die höheren  Werte von     K    ergeben Gütewerte, welche  für die den Draht weniger in     Mitleidenschaft     ziehenden Formen von Schlössern genügen.  



  Die Erfindung soll sich nicht nur auf  Einzeldrahtwindungen beschränken, sondern      auch Verbindungen mit mehreren Drähten  umfassen.  



  Für die Herstellung von Schlössern nach  dem beschriebenen Verfahren können auch  Drähte von, oder von nahezu, rechteckigem  Querschnitt verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines Schlosses aus Metalldraht von länglichem Querschnitt zum Binden von Kisten, Warenballen und dergleichen durch drei- bis fünffache schrau- benlinienförmige Verdrehung von zwei Draht enden, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Ermöglichung der Bildung einer bestimmten Steigung der Drahtwindungen Draht verwen det wird, dessen prozentuale Dehnung bis zum Bruch EMI0003.0003 ist, wobei EMI0003.0004 PATENTANSPRUCH II: Schloss, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Schloss nach Patentanspruch II, mit vier facher Verdrehung der Drahtenden, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert K in der Dehnungsformel des Drahtes wenigstens annähernd den Wert 2,5 besitzt. 2. Schloss nach Patentanspruch .1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ganghöhe der Windungen das 2,75- bis 3,5fache der grossen Querschnittsachse des Drahtes be trägt.
CH190291D 1935-12-16 1936-03-05 Verfahren zur Herstellung eines Schlosses aus Metalldraht zum Binden von Kisten und Warenballen und dergleichen und Schloss, hergestellt nach diesem Verfahren. CH190291A (de)

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