CH188752A - Tragfeder für Kraftfahrzeuge. - Google Patents
Tragfeder für Kraftfahrzeuge.Info
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Description
Tragfeder für Kraftfahrzeuge. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Tragfeder für Kraftfahrzeuge.
Die Tragfeder gemäss: der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass an den En den der Feder keilförmige Einlagen angeord net sind, welche durch ein unterstes Spann blatt mit denn Enden der Federblätter mittels Schrauben regelbar zusammengepresst wer den.
Diese Ausbildung bezweckt, die innere Reibung der Feder zu erhöhen und dadurch beim Schwingen eine vermehrte Dämpfung zu erzielen, ohne dabei die Weichheit der Feder zu beeinträchtigen.
Hierbei können zwischen die Enden der einzelnen Federblätter keilförmige Zwischen stücke eingelegt sein; es kann aber auch an jedem Federende ein einziges Keilstück zwi schen dem obersten Federblatt und den übri gen Federblättern. eingelegt sein.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsge- genstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig.1 eine Tragfeder nach einer ersten Ausführungsform in Ansicht; Fig. 2, und 3 zeigen Varianten der Keil befestigung im Längsschnitt;
Fig.4 zeigt eine Tragfeder nach einer zweiten Ausführungsform in Teilansicht; Fig. 5 und 6 zeigen eine dritte Ausfüh- rungsform in Längsansicht und Draufsicht und Fig. 7 zeigt eine Variante hiervon in An sicht.
Die in Fig. 1 dargestellte Feder F weist in üblicher Weise aufeinandergelegte Blätter 1 auf. Zwischen die Enden der einzelnen Blätter sind geile 2 eingelegt, durch welche die Blätter auseinandergespreizt werden, so dass sie die geile elastisch zwischen sich ein pressen.
Jeder Keil ist nach Fig.2 an dem nächstobern Federblatt mittels zweier ver senkter Nieten 3 befestigt. An der Unter seite der Feder ist ein längeres Blatt 4 ein gespannt, dessen Enden mittels an den Fe derbolzen 5 aufgehängter Schraubenbolzen 6 und auf -diese aufgeschraubter Muttern 7 ge spannt sind, so dass eine Pressung auf die ganze Tragfeder ausgeübt wird, deren Grösse mittels der Muttern 7 geregelt werden kann.
Fig. 3 zeigt eine Variante, bei welcher jeder Keil 2, an dem nächstuntern Federblatt 1 festgenietet ist.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Keile 2 nicht an den Blättern 1 der Tragfeder F befestigt, sondern frei ein gelegt sind. Unter dem Spannblatt 4 liegt ein Halteblatt 8, welches an beiden Enden Bolzen 9 aufweist, von welchen die Keile 2 mittels diese gelenkkettenartig verbindender Laschen 10 und die Keile ,durchsetzender Stifte 11 dadurch gehalten werden, dass die untersten Laschen an die Bolzen 9 angelenkt sind.
Die in Fig.5 und 6 dargestellte Trag feder ist ebenfalls aus aufeinandergelegten Federblättern 1 zusammenbesetzt, welche je doch eine geringere Längenabstufung als bei den sonst üblichen Tragfedern dieser Art aufweisen. An jedem Ende ist zwischen dem obersten Federblatt 10 und den übrigen Blät tern 1 ein Keil 2 eingelegt, wobei die Enden der Federblätter 1 parallel zu dessen An- zugsflanke abgebogen sind.
Der Keil 2! ist mittels der durch den Keil und das oberste Blatt 10 gehenden Schraube 6, welche zum Festhalten des Spannblattes 4 dient, gegen Herausrutschen gesichert. Mittels der Schrau ben 6 und des Spannblattes 4 werden die Enden der Federblätter gegeneinander und gegen die Keilflanken gepresst, so dass die angestrebte Dämpfungswirkung erzielt wird. Die Stärke derselben richtet sich nach der Neigung der Keilflanken und nach dem An pressungsdruck, welch letzterer mittels der Schrauben 6 geregelt werden kann.
Die Schmierung der Federblätter kann mit bekannten Mitteln erfolgen.
Die einzelnen Blätter könnten anstatt stetig abgebogen auch an beiden Enden mit einem Knick unterhalb der Keilspitzen abge bogen sein.
Eine solche Ausbildung zeigt Fig. 7. Hier ist zwischen den einzelnen Federblät- tern 1 etwas Spiel vorgesehen bis zur Keil spitze, unter welcher die Enden der untern Federblätter mit einem leichten Knick parallel zur Anzugsflanke des Keils abge bogen und zugleich in der Dicke gegen das Ende hin verjüngt sind.
Der Mutter des Spannbolzens 6, welcher auch hier den Keil 2 durchdringt, ist eine Druckfeder 7 unter legt, ,durch welche das Spannblatt elastisch auf das Federende .gedrückt wird.
Bei auf die Feder einwirkenden Stössen schieben sich die verjüngten Blattenden nach aussen auf die Anzugsflanke des Keils hinauf und da sich hierbei,die gesamte Dicke des Feder endes vergrössert, muss der Widerstand der Spannfeder 4 und der Druckfeder 7 über wunden werden, wodurch eine vermehrte Dämpfung erzielt wird, welche mit der Durchbiegung der Feder progressiv zu nimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tragfeder für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Feder keilförmige Einlagen angeordnet sind., wel che durch ein unterstes Spannblatt mit den Enden der Federblätter mittels Schrauben regelbar zusammengepresst werden. UNTERANSPRüCHE: 1. Tragfeder gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Keilein lage an einem Federblatt festgenietet ist. 2.Tragfeder gemäss Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass die Keilein lagen frei zwischen die Blätter eingelegt und mittels durchgehender Stifte und an diesen angreifender Laschen gehalten sind, wobei die untersten Laschen an einem unter der Feder liegenden Halte- blatt befestigt sind. 3.Tragfeder gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass an jedem Fe derende ein einziger Keil eingelegt ist und die Enden .der zwischen dem obersten Federblatt und dem Spannblatt liegenden Blätter parallel zur Anzugsflanke des Keils abgebogen sind. 4. Tragfeder gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Schrauben zum Anpressen des Spannblattes durch das oberste Feder blatt und durch die Keile hindurchgehen, so dass letztere gegen Verschiebung ge sichert sind. 5.Tragfeder gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Federblätter unter der Keilspitze mit einem Knick abgebo gen und von der Knickstelle gegen das Ende hin in der Dicke verjüngt sind, und ,dass der Mutter jedes Schraubenbolzens eine auf das Spannblatt drückende Schraubenfeder unterlegt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE188752X | 1935-06-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH188752A true CH188752A (de) | 1937-01-15 |
Family
ID=5721022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH188752D CH188752A (de) | 1935-06-26 | 1936-03-06 | Tragfeder für Kraftfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH188752A (de) |
-
1936
- 1936-03-06 CH CH188752D patent/CH188752A/de unknown
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