CH188652A - Verfahren zur Herstellung einer Zahlenrolle, beispielsweise für Zählwerke und nach dem Verfahren hergestellte Zahlenrolle. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Zahlenrolle, beispielsweise für Zählwerke und nach dem Verfahren hergestellte Zahlenrolle.

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CH188652A
CH188652A CH188652DA CH188652A CH 188652 A CH188652 A CH 188652A CH 188652D A CH188652D A CH 188652DA CH 188652 A CH188652 A CH 188652A
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ring
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roller
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer Zahlenrolle,     beispielsweise    für Zählwerke und  nach dem Verfahren hergestellte Zahlenrolle.    Zahlenrollen,     beispielsweise    für Zähl  werke, werden gewöhnlich aus     Spritzguss     hergestellt. Die hierzu     verwendeten    Legie  rungen haben den Vorteil, dass Formen ver  wendet werden können, die auch senkrecht  zur Schliess- und Trennbewegung der Form  hälften bewegliche., zur     Formgebung    die  nende Teile aufweisen.

   Solche     Spritzguss-          zahlenrollen    haben aber verschiedene     Nach-          1;eile.    Sie sind infolge der     verwendeten.        Le-          gierungen    teuer, haben ein grosses Gewicht  und es     entsteht    leicht eine grosse Reibung  auf der     Lagerachse.     



  Alle diese Nachteile, die besonders bei  Zahlenrollen, die in empfindlichen     Instru-          menten,    wie     Elektrizitätsmessgeräten,    An  wendung finden, stark hervortreten, lassen  die     Verwendung    von Zahlenrollen aus ande  rem Material als     Spritzguss,    als erwünscht  erscheinen und hier scheint zunächst durch       Z.ellulosemasse    dargestellter     Pressstoff    vor  teilhaft zu sein.

   Aus solchem Material ge  bildete Rollen sind aber, da solcher Press-         stof    f nur     den,    in der     Presstechnik    mit B be  zeichneten Zustand erreicht, nicht hitzebe  ständig und werden auch von     Benzin    und Öl  angegriffen, so     da3    bei Auftreten höherer       Temperaturen,    eine Deformation der Rollen  eintritt und     diese    leicht einer     Zerstörung     ausgesetzt sind.  



  Naheliegend scheint nun, den     neuerdings     in vielen Gebieten zur Anwendung kommen  den     Pressstoff    aus     gunstharzmasse    zur Bil  dung von     Zahlenrollen    zu verwenden.

   Dieses  Material .geht     in    den     sogenanuten    unver  wüstlichen Zustand C über, in dem aus ihm  gebildete Zahlenrollen höchst günstige Ei  genschaften des     Spritzgusses,    sowie     des        Press-          stoffes        aus        Zellulosemasse,    abgesehen von  der     Temperaturabhängigkeit    des letzteren,  haben     und    beibehalten.

   Der Verwendung  von     Pressstoff    aus     Kunstharzmasse    für Zah  lenrollen steht aber die Schwierigkeit gegen  über, solche Zahlenrollen zu     beziffern,    denn  es ist nicht möglich, die Zahlen wie beim       Spritzgussvorgang    in die Rollen zu pressen,      da die     Werkzeuge    für die hier erforderlichen  hohen Drucke viel zu kompliziert würden  und es vom wirtschaftlichen Standpunkt aus  auch nicht möglich wäre, mehrere Rollen  gleichzeitig zu pressen.  



  Vorliegende Erfindung bezweckt     eine     Verbesserung in dieser Hinsicht und sie be  trifft ein Verfahren zur Herstellung einer  Zahlenrolle, beispielsweise für Zählwerke.  und eine Zahlenrolle nach diesem Verfahren.  



  Gemäss: dem Verfahren nach der Erfin  dung wird der     Körper    einer Zahlenrolle aus  in den sogenannten unverwüstlichen Zustand  C übergehendem     Pressstoff    gebildet und die  Bezifferung gesondert ausgeführt.  



  Die Zeichnung zeigt mehrere Ausfüh  rungsbeispiele einer nach dein Verfahren. ge  mäss der Erfindung hergestellten Zahlen  rolle. Die       Fig.    1 veranschaulicht ein erstes     Beispiel     im     Querschnitt,    das in       Fig.2    schaubildlich dargestellt ist;       F'ig.    3 stellt ein zweites Beispiel im     Quer-          schnitt    dar, zu dem       Fig.4    eine Seitenansicht     ist;    die       Fig.    5     zeigt    ein drittes Beispiel im Quer  schnitt, und die       Fig.6    ein Schaubild hierzu.  



  Beim ersten Ausführungsbeispiel ist 1  der aus     Kunstharzmasse    gebildete Rollen  körper.     Dieser    weist die bei mehrstelligen  Zählwerken übliche     Zehnerübertragungsmit-          tel,    das heisst eine     Brücke\?    und einen Zahn  kranz 3 auf, die durch entsprechende Ge  staltung der     Pressform    für den     Rollenkörper     mit diesem in einem einzigen Stück aus der       Kunstharzmasse    gepresst sind.

   Als Rollen  kranz     weist    die Rolle einen endlosen Metall  ring 4 auf, welcher die Bezifferung .5     trägt.     Diese     Bezifferung    ist vorteilhaft in den He  tallring 4 eingeprägt und dieser deshalb vor  zugsweise aus weichem Metall, beispiels  weise Aluminium, gebildet. Der Metallring 4  ist bis an eine     Anschlagkante    6 auf den Rol  lenkörper 1 aufgezogen.  



  Gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel  ist der Rollenkörper nur aus der Nabe 1',    einem Scheibenflansch 1" und einem Ring  flansch 1"' gebildet. Auf den Ringflansch  1"' ist ein endloser Metallring 7 aufgescho  ben, der an seinem Umfang die Bezifferung  der Zahlenrolle trägt. Dieser den:     Rollen-          kraäz    bildende Metallring 7 ist mit einem  kleinen, als Anschlag dienenden Scheiben  flansch 7' versehen und weist die zur     Zeh-          nerübertra.gung    notwendigen Mittel,     da.s     heisst eine Brücke 8 und einen Zahnkranz 9  auf.

   Zur     Ausbalanzierung    der durch die  Brücke 8 sich ergebenden grösseren Material  menge ist am Metallring 7 eine Verdickung       1(1    als Gegengewicht vorgesehen. Der Me  tallring 7 ist durch den Scheibenflansch 7'  und die     Umbördelung    11 eines Randes     des     Metallringes 7 am Ringflansch 1"' des Rol  lenkörpers gesichert.  



  Der Metallring 7, 7' wird vorzugsweise  aus     Spritzguss;    hergestellt, wobei die Beziffe  rung, wie bei Zahlenrollen, die ganz aus       Spritzguss    gebildet sind, in den     Metallring     mit     eingepresst    werden kann.  



  Nach dem dritten Ausführungsbeispiel       (Fig.5    und 6) ist der Rollenkörper 1 ein  schliesslich eines Ringflansches 1"' und der       Zehnerübertragungsmittel,    das heisst einer  Brücke 12 und eines Zahnkranzes 13 als ein  Stück aus     Kunstharzmasse    gepresst. 14 ist  ein den     Rollenkranz        darstellender,    die Be  zifferung 15 aufweisender Metallstreifen,  der den Ringflansch     1."'    umgibt und dessen  Enden 16     schwalbenschwanzförmig        inein-          andergreifend    die geschlossene     Ringform     dieses     Metallstreifens    sichern.

    



  Der Metallstreifen 14 wird     vorgängig    in  abgewickeltem Zustande mit .der Beziffe  rung versehen, beispielsweise durch Einprä  gen der Ziffern und     nachheriges    Einfärben.  Hierauf wird der Streifen zum Ring gebo  gen und seine Enden durch     Ineinanderfügen     des Schwalbenschwanzes aneinander ge  sichert. Dieser Ring wird in die zur     Erstel-.          lung    des Rollenkörpers dienende     Pressform     eingelegt und hierauf die Pressung der Rolle  vorgenommen.

   Die     Pressform    ist so profi  liert, dass der Metallstreifen 14 von Über  höhungen des     Pressstoffes    seitlich     gefasst    ist           (Fig.    5), so dass der Metallstreifen 14 in den       Rollenkörper        miteingepresst    ist.  



  Anstatt eines Metallstreifens kann auch  ein Ring aus plastischem Material, das nicht  in den     unverwiistlichen        Zustand.    C übergeht,  um den Rollenkörper aus in den unverwüst  lichen Zustand C übergehenden     Pressstoff     herumgelegt sein. Diese plastische Masse  kann unter     gleichzeitigem    Einpressen der  Bezifferung auf den Rollenkörper aufge  spritzt oder sie kann auf den Rollenkörper  aufgegossen werden und die Masse kann bei  spielsweise     Zellulosemasse    sein.  



  Zur Bildung der Zahlenrolle gemäss der  Erfindung kann diese nur aus einem, aus in  den     unverwüstlichen    Zustand C übergehen  dem     Pressstoff        gebildeten    Rollenkörper mit  direkt auf diesem aufgebrachter Bezifferung  dargestellt werden. Die Bezifferung kann  dann mittels     Sandstrahl    angebracht oder in  Farbe aufgedruckt werden.  



  Die Verwendung von     Pressstoff,    der in  den unverwüstlichen Zustand C übergeht,  zur Erstellung einer Zahlenrolle hat     ver-          sehiedene        wesentliche    Vorteile. Solche Zah  lenrollen sind hitzebeständig. haben unab  hängig von der Temperatur eine stets un  veränderte geringe Reibung auf der Achse  und sind vor allem billig, leicht und blasen  frei, welch letztere Vorteile besonders Zah  lenrollen aus     Spritzguss        gegenüber    ins Ge  wicht fallen, da hierdurch dünnere     Lager-          achsen    verwendet werden können, was wie  derum die Lagerreibung vermindert.  



  Dadurch,     da.ss    gemäss der Erfindung .die  Bezifferung gesondert angebracht wird, ist  eine Bezifferung möglich, die gleich sein  kann.      @ie    sie bei solchen Zahlenrollen viel  fach üblich ist. das heisst eine Prägung dar  stellt.  



  Durch die Herstellung von Zahlenrollen  nach dem beschriebenen Verfahren ist es       möglieh,    einfache Formen herzustellen. Es  können aber auch ohne weiteres Mehrfach  formen gebaut werden, mit denen es mög  lich ist, durch einen     Pressvorgang    eine grö  ssere Anzahl von Rollen herzustellen. Da  durch wird diese Rolle gegenüber der Spritz-         gussrolle    auch noch wirtschaftlicher in der  Herstellung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung einer Zahlen rolle, beispielsweise für Zählwerke, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper der Rolle aus in den sogenannten unverwüstlichen Zu stand C übergehendem Pressstoff gebildet und die Bezifferung gesondert ausgeführt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nach Er stellen des in den unverwüstlichen Zu stand C übergegangenen Rollenkörpers ein die Bezifferung aufweisender end loser Metallring auf den Rollenkörper aufgebracht wird. 2. Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass; nach Er stellen des in den unverwüstlichen Zu stand C übergegangenen Rollenkörpers ein die Bezifferung und die Zehnerüber- tragungsmittel aufweisender endloser Metallring auf den Rollenkörper aufge bracht wird. 3.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Be zifferung auf einem Metallstreifen vor ,gesehen wird, der als Ring in die auch zur Bildung der Zehnerübertragungs- mittel aus dem Pressstoff ausgestaltete Pressform des Rollenkörpers eingelegt und. beim Pressen des Rollenkörpers in diesen, miteingepresst wird. 4.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bezifferung auf den Metallstreifen in abgewickeltem Zu stand desselben aufgebracht und der Streifen hernach zu dem Ring geschlos sen in die Pressform. des Rollenkörpers eingelegt wird.
    5. Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass@ nach Er stellen des in den unverwüstlichen. Zu stand C übergegangenen Rollenkörpers ein Ziffernkranz aus plastischer Masse, die nicht in den unverwüstlichen Zustand C übergeht, auf den Rollenkörper aufge bracht wird. 6.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I und. dem Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass nach Erstellen des in den unverwüstlichen Zustand C über gegangenen Rollenkörpers ein Ziffern kranz aus plastischer Masse, die nicht in den unverwüstlichen Zustand C über geht, auf den Rollenkörper aufgespritzt wird. 7.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass nach Erstellen des in den unverwüstlichen Zustand C über- egangenen Rollenkörper ein Ziffern- g <B>o</B> kranz aus plastischer Masse, die nicht in den unverwüstlichen Zustand C über geht, auf den Rollenkörper aufgegossen wird. B. Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nach Er stellen des in den unverwüstlichen Zu stand C übergegangenen Rollenkörpers die Bezifferung auf diesen mittels Sand strahl aufgebracht wird. 9.
    Verfahren nach dem Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach Er- stellen des in den unverwüstlichen Zu stand C übergegangenen Rollenkörpers die Bezifferung demselben in Farbe aufgedruckt wird. PATENTTANSPRUCH Il: Zahlenrolle, beispielsweise für Zähl werke, hergestellt nach dem Verfahren laut Patentanspruch I. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 10.
    Zahlenrolle nach dem Patentanspruch II, da-durch gekennzeichnet, dass der Rollenkörper die Zehnerübertr bgungs- mittel aufweist und als Rollenkranz einen endlosen mit der Bezifferung ver= sehenen Metallring trägt. 11.
    Zahlenrolle nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenkörper als Rollenkranz einen end losen Metallring trägt, der sowohl die Bezifferung, als auch die Zehnerüber- tragungsmittel aufweist. 12. Zahlenrolle nach dem Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenkörper die Zehnerübertrag-ungs- mittel aufweist und als Rollenkranz einen zu einem- Ring gebogenen, die Bezifferung aufweisenden Metallstreifen trägt.
CH188652D 1936-02-01 1936-02-01 Verfahren zur Herstellung einer Zahlenrolle, beispielsweise für Zählwerke und nach dem Verfahren hergestellte Zahlenrolle. CH188652A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918377C (de) * 1951-12-11 1954-09-23 Karl Wenzel Verfahren zur Herstellung mehrfbrig beschrifteter und mit anderen Zeichen versehenerGegenstaende aus Kunststoffen
DE956999C (de) * 1951-03-22 1957-01-24 Ncr Co Typenradanordnung fuer Registrierkassen
DE1051037B (de) * 1956-04-26 1959-02-19 Heinze Fa R Runde beschriftete Koerper, insbesondere Ziffernrollen aus Kunststoff

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