CH184792A - Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes.

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CH184792A
CH184792A CH184792DA CH184792A CH 184792 A CH184792 A CH 184792A CH 184792D A CH184792D A CH 184792DA CH 184792 A CH184792 A CH 184792A
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alkaline condensation
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pentacarbocyanine
alkaline
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen     Pentacarboeyaninfarbstofes.            Gegenstand    der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung eines unsymmetri  schen     Pentacarbocyaninfarbstoffes,    wonach  äquivalente Mengen von     2-Methylbenzthia-          zoljodäthylat    mit einem     quartären    Salz einer       Propenverbindung    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0008     
    worin     R,    Wasserstoff oder ein organisches  Radikal,     R.        Aryl,    X einen Säurerest bedeu  ten,

   in Gegenwart von alkalischen Konden  sationsmitteln zu einem     Tetramethinfarb-          stoff    umgesetzt werden, und dieser mit der  äquivalenten Menge von     2-Methyl-,B-naphtho-          thiazol        jodäthylat    in Gegenwart eines alkali  schen     Kondensationsmittels    zum unsymme  trischen     Pentacarbocyaninfarbstoff,    dem     1,1'-          Diäthylbemthio    - 4',5' -     benzobenzthio    -y -     me-          thylpen,Ea.carboeyaninjodid    kondensiert wird.

    Der     Farbstoff        kristallisiert        in    grünen Rhom-         ben    und zeigt in alkoholischer Lösung ein  Absorptionsmaximum bei 6650     AE.     



  Als alkalische Kondensationsmittel sind  beispielsweise geeignet primäre,     sekundäre     und tertiäre Amine, wie     Methylamin,        Diä-          thylamin,        Trimethylamin,        Triäthylamin,          Äthanolamin,        Piperidin,        Pyridin    oder     Na-          triumäthylat.    Das     Kondensationsmittel    wird  vornehmlich in einer Menge verwendet, die  der Menge der     angewandten    Base höchstens  äquivalent ist,

   weil mit zunehmender Menge  des Kondensationsmittels die Bildung des  symmetrischen Farbstoffes begünstigt wird,  von dem das Zwischenprodukt gewöhnlich  durch physikalische     Mittel        (Kristallisation.     Auskochen) getrennt werden muss.

   Die für  die Reaktion geeignetste Menge an Konden  sationsmitteln kann leicht durch Versuche  ermittelt werden.     Kondensationsmittel,    wel  che unter Umständen im     Überschuss    angewen  det werden können, so     dass    trotzdem die Bil  dung des     Zwischenproduktes    in genügender      Ausbeute erfolgt, sind tertiäre zyklische       Amine.    So kann bei     Verwendung    von     Pyri-          din    oder ähnlichen     Kondensationsmitteln,     welche gleichzeitig als     Lösungsmittel    die  nen,

       natürlich    das     Kondensationsmittel    im  Überschuss verwendet werden. Es ist rat  sam, von den     Propenverbindungen    mehr als  die der Base äquivalente Menge zu verwen  den. Vornehmlich verwendet man     einen          Überschuss@    von mehr als 10 %, um möglichst  die unerwünschte Bildung des     symmetrischen     Farbstoffes zu     vermeiden.     



  <I>Beispiel:</I>  2 g     2-Methylbenzthiazoljodäthylat    werden  mit 2 g     a-Phenylamido-y-phenylimido-ss-me-          thylpropenhydrochlorid,    das nach der glei  chen Methode wie das     a-Phenylamido-y-          phenylimidopropenhydrochlorid    aus dem ent  sprechend     substituierten    Propargylaldehyd-         acetal    hergestellt     wird,    in 10 cm' Alkohol  gelöst und nach Zusatz von 0,4     ein'        Piperi-          din    gegen 1/2 Stunde zum Sieden erhitzt.

    Beim Erkalten fällt     das    Zwischenprodukt  der wahrscheinlichen Formel  
EMI0002.0026     
    neben 'wenig symmetrischem     Benzthiopenta-          carbocyanin    aus. Aus Alkohol     kristallisiert     ein rotbraunes Kristallpulver. Die alkoho  lische Lösung zeigt ein     Absorptionsmaximum     bei ca. 5130<B>AB.</B>  



  Zur Bildung des     1,1'-Diäthylbenzthio-          4',5'-benzobenzthio-;y-        methylpentacarbocya-          ninjodides    der wahrscheinlichen Formel  
EMI0002.0035     
    werden je 1 g     Zwischenpproduktfarbstoff    mit  2 -     Methyl    -     ss    -     naphthothiazoljodäthylat    in  10 cm'     Pyridin    gegen 1/2 Stunde bis zur Tief  blaufärbung auf<B>130'</B> erhitzt. Beim Erkal  ten fällt das     asymmetrischePentacarboeyanin     in grünen     Kristallen    aus.

   Aus Alkohol       kristallisiert    der Farbstoff in grünen Rhom  ben.  



       Absorptionsmaximum    6650     AE.          Sensibilisierungsmaximum    7100     AE.          Sensibilisierungsgebiet    5900     bis    8000     AE.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines unsym- metrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes, da durch gekennzeichnet, dass äquivalente Men gen von 2-Methylbenzthiazoljodäthylat mit einem quartären Salz einer Propenverbin- dung der allgemeinen Formel EMI0002.0059 worin R, Wasserstoff oder ein organisches Radikal, R2 Aryl, X einen Säurerest bedeu ten,
    in Gegenwart von alkalischen Konden- sationsmitteln zu einem Tetramethinfarb- stoff umgesetzt werden und dieser mit der äquivalenten Menge von 2-Methyl-ss-naph- thothiazoljodäthylat in Gegenwart eines alka lischen Kondensationsmittels zum. unsymme trischen Pentacarbocyaninfarbstoff, dem 1,1' Diäthylbenzthio-4',5'-benzobenzthio-y-methyl- pentacarbocyaninjodid,
    kondensiert wird: Aus Alkohol kristallisiert der Farbstoff in grünen Rhomben. Der Farbstoff zeigt in alkoholischer Lösung ein Absorptionsmaxi mum bei #6650 AB. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass 2-Methylbenzthia- zoljodäthylat mit a-Phenylamido-y-phe- nylimido-propenhydrochlorid in Alkohol unter Zusatz von _ Piperdin erhitzt wird, und das dabei gebildete Zwischenprodukt mit 2-Methyl-ss-naphthothiazoljodäthylat unter Zusatz von Pyridin zu der Verbin dung 1,1' - Diäthylbenzthio - 4',
    5' - benzo- benzthio-y- methylpentacarbocyaninjodid kondensiert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel ein primäres Amin ver wendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel ein sekundäres Amin verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel ein tertiäres Amin ver wendet wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Methylamin verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel Diäthylamin verwendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel Trimethylamin verwen det wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Triäthylamin verwendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel Athanolamin verwendet wird.. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Piperidin verwendet wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon- densationsmittel Pyridin verwendet wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Natriumäthylatverwen- det wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in alkoholischer Lösung vorgenommen wird.
CH184792D 1933-06-03 1934-06-02 Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. CH184792A (de)

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