Uhr für Reklamezwecke. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Uhr für Reklamezwecke, insbesondere für öffentliche Lokale wie Restaurants, Cafes, Kinos, Gemeindestuben, sowie für Hotels.
Es sind bereits Uhren für Reklame zwecke bekannt, bei denen die Reklamefelder alle auf einer einzigen Seite des Zifferblattes, also zum Beispiel unterhalb des Zifferblattes angeordnet sind. Ein Nachteil solcher Re klamen besteht namentlich darin, dass sie vom Publikum zu wenig beachtet werden, oder dass sie nicht abwaschbar sind, ohne dass dabei die Reklamen beschädigt und unleserlich werden.
Die Erfindung besteht demgegenüber darin, dass das Zifferblatt von zwei bis acht Re klamefeldern aus durchscheinendem, abwasch barem Material umgeben ist.
Zweckmässig sind die Reklamen selbst derart auf den Reklamefeldern angeordnet, dass sie in keiner Weise unter der Reinigung der Reklamefelder leiden. Das Zifferblatt und die äussere Umrandung der Reklame- Felder können rund sein oder die Form eines regelmässigen Vielecks, zum Beispiel eines regelmässigen Sechs- oder Achtecks, besitzen. Beispielsweise können innerhalb einer regel mässig sechs- oder achteckigen Umrandung sechs resp. acht kongruente, aneinander stossende Reklamefelder vorgesehen sein, oder es können nur drei, resp. vier solcher kon gruenter Reklamefelder das Zifferblatt in Kreuzform umgeben.
Bei regelmässig sechs eckiger Umrandung können auch nur zwei oder drei gleichgrosse, aneinanderstossende Reklamefelder vorgesehen sein.
Die Reklamefelder können aus farblosem oder farbigem Glas oder Zelluloid bestehen. Die Reklamen können dadurch gebildet sein, dass sie in das Glas. eingeätzt und die ein geätzten Flächenteile mittelst eines Sand strahlgebläses entfernt werden. Die so ge bildeten Reklamen können zudem noch be malt sein. Die Reklamen können aber auch nur auf die Hinterseite der durchscheinenden Reklamefelder aufgemalt, aufgespritzt oder sonstwie aufgebracht sein. Allgemein werden die Reklamen vorteilhaft derart auf den Reklamefeldern angeordnet, dass sie bei einer eventuellen Reinigung der Reklamefelder, welche bei z.
B. in Restaurants oder Cafes aufgehängten Uhren hin und wieder nötig wird, in keiner Weise leiden, so dass ein und dieselbe Reklame während Jahren un verändert benützt werden kann.
Diese Uhr für Reklamezwecke kann zum Beispiel für elektrischen Betrieb eingerichtet und mit einer Beleuchtungsvorrichtung ver sehen sein, mittelst welcher die Reklamen von der Vorder- oder Rückseite der Reklame felder her beleuchtet werden können, und zwar andauernd oder intermittierend, und einzeln oder gesamthaft. Natürlich kann auch das Zifferblatt selbst ebenfalls beleuchtet werden.
Diese Beleuchtungsvorrichtung kann insbesondere bei in Cafes, Restaurants etc. aufgehängten Uhren als Signalvorrichtung ausgebildet sein, sei es, dass zum Beispiel für verschiedene Serviertöchter verschieden farbige Glühbirnen vorgesehen sind, oder dass je nach der aufmerksam zu machenden Serviertochter das eine oder andere Reklame feld beleuchtet wird.
In der Zeichnung sind einige Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Bei sämtlichen Beispielen ist mit e das Zifferblatt bezeichnet, welches mit einem elektrisch betriebenen Uhrwerk d und einem Holzrahmen a versehen ist. Zwischen Ziffer blatt e und Rahmen a sind die Reklame felder g aus farbigem oder farblosem Glas oder Zelluloid angeordnet. Mit c sind die Glühbirnen zur Beleuchtung der Vorder- oder der Rückseite der Reklamefelder bezeichnet. Diese Glühbirnen können auch zu Signal zwecken Verwendung finden.
Beim Beispiel gemäss Fig. 1 ist das Ziffer blatt e, welches mit -einem elektrischen Uhr werk (Fig. 5) versehen ist, von zwei gleich grossen und aneinanderstossenden Reklame feldern innerhalb eines regelmässigen sechs eckigen Holzrahmens angeordnet, während dem beim Beispiel gemäss Fig. 2 drei, und beim Beispiel gemäss Fig. 3 sechs gleich grosse aneinanderstossende Reklamefelder in nerhalb des sechseckigen Rahmens vorge sehen sind.
Die in Fig. 4 dargestellte Uhr weist acht kongruente, zwischen Zifferblatt e und regelmässig achteckigem Rahmen a an geordnete Reklamefelder g auf, die von der Rückseite her durch Glühbirnen c beleuchtet werden können. Wie die Fig. 7 und 8 zeigen, können aber auch nur vier, resp. drei in regelmässigen oder unregelmässigen Abständen voneinander angeordnete Reklamefelder vor gesehen sein, wobei die äussern Ecken der Reklamefelder die.Ecken eines regelmässigen Achtecks bilden.
Bei den in Fig. @9 und 10 dargestellten Uhren sind je drei Reklamefelder vorgesehen, wobei die zwischen je zwei Reklamefeldern liegenden Zwischenräume gleich gross sind wie die Reklamefelder selbst.
Die Fig. 5 und 6 zeigen zwei Uhren im Querschnitt, und zwar sind gemäss Fig. 5 die Glühbirnen auf der dem Beschauer zu gekehrten Seite am Rande des Zifferblattes und gemäss Fig. 6 auf der dem Beschauer abgekehrten Seite hinter den Reklamefeldern angeordnet. Mit d ist wiederum das elek trische Uhrwerk bezeichnet.