DE764447C - Kuenstlicher Zahn - Google Patents

Kuenstlicher Zahn

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DE764447C
DE764447C DEP79172D DEP0079172D DE764447C DE 764447 C DE764447 C DE 764447C DE P79172 D DEP79172 D DE P79172D DE P0079172 D DEP0079172 D DE P0079172D DE 764447 C DE764447 C DE 764447C
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DE
Germany
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tooth
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DEP79172D
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Hutschenreuther AG
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Hutschenreuther AG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/08Artificial teeth; Making same
    • A61C13/09Composite teeth, e.g. front and back section; Multilayer teeth
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K6/00Preparations for dentistry
    • A61K6/80Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth
    • A61K6/884Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth comprising natural or synthetic resins

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Description

  • Kunstlicher Zahn Die Erfindung bezieht sich auf einen künstlichen Zahn aus keramischen oder Kunststoffmassen aus mehreren Schichten. Zwischen diesen verschiedenen Schichten befinden sich eine oder mehrere strich-, punkt- oder fleckenförmige Farbmas seeinlagerungen.
  • Es sind künstliche Zähne bekannt, die aus einem Körper aus Glas oder Porzellan bestehen und einen inneren gefärbten Massekörper besitzen. Dieser innere gefärbte Masee körper soll die schlauchartige menschliche Pulpa nachahmen und durch den Zahnkörper hindurchscheinen. Einen solchen gefärbten Massekörper aus Glas oder Porzellan, welcher dem scharf begrenzten Pulpenraum gleicht, von Hand oder mechanisch ins Innere des Zahnkörpers ein;zulagern, ist mit großen Schwierigkeiten verbunden, weil derselbe entsprechend der Lage der menschlichen Pulpa stets genau axial im Zahnkörper liegen und bei allen Zähnen die gleiche schlauchartige Pulpengestalt aufweisen muß. Außerdem soll dieser gefärbte Massekörper im Innern des Zahnkörpers eine Nachahmung der Pulpa darstellen, welche durch die davorliegenden Zahnmasseschichten hindurchscheint. Dies ist jedoch aus anatomischen Gründen an den menschlichen Zähnen undenkbar, da ein Durchscheinen der Pulpa durch das völlig undurchsichtige Dentin niemals erfolgen kann.
  • Ferner sind künstliche Zähne bekanntgeworden, bei welchen eine tatsächlich an den gesunden menschlichen Zähnen sichtbare Alterungserscheinung durch strich-, punkt- oder fleckenförmige Farbmasseeinlagerungen in das Zahninnere nachgebildet wurde. Diese besonderen Farbmasseeinlagerungen, welche an veränderlichen Stellen zwischen eine oder mehrere lichtdurchlässige Zahnmassesehichten zu liegen kommen und durch diese mehr oder weniger stark hindurchscheinen, ahmen insbesondere die Schmelzrisse nach, die bei fast allen menschlichen Zähnen im vorgerückten Alter sichtbar werden und diesen eine gewisse Unregelmäßigkeit im Wechselspiel der Belichtung und Beschattung verleihen.
  • Durch diese Einlagerung der Farbmasse in das Innere des Zahnkörpers wurde bereits ein bedeutend natürlicherer optischer Eindruck erzielt, als er durch das ebenfalls bekannte Aufmahlen von Porzellanfarben auf die Zahnoberfläclie erreicht werden kann. Trotzdem war das Bild der nachgeahmten Schmelzrisse noch nicht ganz naturgetreu, da sich die im Zahnkörper liegenden Farbmasseeinlagerungen nicht wirksam genug gegen die anderen Zahnmassen abhoben. Der Zweck dieser Erfindung ist es. diesen Nachteil zu beseitigen und dadurch einen besonders natürlichen Eindruck des künstlichen Zahnes zu erzielen.
  • Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß der Zahnrücken ganz oder teilweise aus einer undurchsichtigen Grundmasse besteht, auf welcher eine oder mehrere hochtransparente Masseschichten gelagert sind; dadurch wirken die zwischen der undurchsichtigen Grundmasse und den lichtdurchlässigen Masseschichten befindlichen besonderen Farbmasseeinlagerungen plastischer und erzielen ein natürlicheres Aussehen des Zahnes.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand als Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. I einen Querschnitt, Fig. 2 einen Längsschnitt.
  • Uber der opaken, harten Grundmasse 1 liegen zwei strichförmige Älasseeinlagerungen 2, welche Schmelzrisse nachahmen. Dieselben können aber auch mehr nach der Zahnoberfläche zu oder weiter davon ab liegen. Die Vorderfläche des Zahnes ist beispielsweise aus zwei lichtdurchlässigen Zahnmassen 3, 4 hergestellt (Fig. 1).
  • NVie Fig. 2 erkennen läßt, kann auch nur ein Teil des Zahnrückens aus der undurchsichtigen Grundmasse 1 bestehen, so daß beispielsweise die Schneide des Zahnes nur aus lichtdurchlässigen Zahnmassen 3, 4 gebildet wird. Die im Längsschnitt dargestellte Farbmasseeinlagerung 2 im Innern des Zahnkörpers kann auch breiter oder schmaler sein.
  • Das hervorzuhebende Merkmal des Zahnes ist die undurchsichtige Grundmasse im Rückenteil des Zahnes in ihrer Beziehung zu den davorliegenden Farbmasseeinlagerungen, für welche sie gewissermaßen als optischer Schirm wirkt; denn dadurch heben sich diese besonderen Farbmasseeinlagerungen, welche Schmelzrisse und andere Verfärbungen nachahmen, wesentlich besser gegen die umgebende lichtdurchlässige Zahnmasse ab, als wenn keine solche undurchsichtige Nasse im Hintergrund vorhanden ist. Außerdem bewirkt die bei Lichteinfall durch die opake Grundmasse entstehende Lichtbrechung, -streuung und Schattenbildung eine gewünschte Unregelmäßigkeit auf der Zahnoberfläche und den optischen Eindruck, daß die nachgeahmten Schmelzrisse besonders plastisch, d. h. natürlicher als ohne dahinterliegende Grundmasse in Erscheinung treten.
  • Dieses ÄVechselspiel bei der Belichtung und Beschattung durch die opake Grundmasse in Verbindung mit den plastisch hervortretenden besonderen Farbmasseeinlagerungen und den lichtdurchlässigen Masseschichten im Vorderteil des Zahnes verhindern eine unnatürliche Eintönigkeit der Zahnoberfläche und bewirken einen naturgetreuen Gesamteindruck des Zahnes.
  • Ein weiterer Vorteil des künstlichen Zahnes ist es, daß bei dessen Verwendung bei der Brückentechnik die dabei verwendeten gold-oder silberfarbigen Metallrückenplatten nicht durch die opake Grundmasse hindurchschimmern und somit den Zahnfarbeneindruck beeinflussen können.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H: Künstlicher Zahn aus keramischen oder Kunststoffmassen aus mehreren Schichten, zwischen welchen eine oder mehrere strich-, punkt- oder fleckenförmige FarS masseeinlagerungen enthalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnrücken ganz oder teilweise aus einer undurchsichtigen Grundmasse (1) besteht, auf welcher eine oder mehrere hochtransparente Masseschichten (3, 4) gelagert sind, so daß der Zahn durch die zwischen der undurchsichtigen Grundmasse (I) und den hochtransparenten Niasseschichten (3, 4) befindlichen Farbmasseeinlagerungen (2) ein natürliches Aussehen erhält.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Xr. 104 532, 353 664, 540 317, 564 941.
DEP79172D 1939-05-18 1939-05-18 Kuenstlicher Zahn Expired DE764447C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE452856D BE452856A (de) 1939-05-18
DEP79172D DE764447C (de) 1939-05-18 1939-05-18 Kuenstlicher Zahn

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DEP79172D DE764447C (de) 1939-05-18 1939-05-18 Kuenstlicher Zahn

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DE764447C true DE764447C (de) 1953-04-16

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ID=7393507

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DEP79172D Expired DE764447C (de) 1939-05-18 1939-05-18 Kuenstlicher Zahn

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DE (1) DE764447C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0154137A1 (de) * 1984-02-01 1985-09-11 Dentsply International, Inc. Abtönen von Zahnersatz
DE19735235A1 (de) * 1997-08-14 1999-02-25 Peters Thomas Dr Med Dent Zahnkörper für eine Zahnprothese

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE104532C (de) *
DE353664C (de) * 1922-06-15 Carl Ulrich Fehr Kuenstlicher Zahn
DE540317C (de) * 1929-07-24 1931-12-19 Dentists Supply Company Of New Verfahren zur schichtweisen Herstellung von kuenstlichen Zaehnen
DE564941C (de) * 1932-11-24 Ramsperger & Co A G Kunstzahn

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