CH179984A - Waschmaschine für Wurzelgemüse. - Google Patents

Waschmaschine für Wurzelgemüse.

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CH179984A
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  Waschmaschine für     Wurzelgemiise.       Das Waschen von Wurzelgemüsen (Rü  ben. Karotten,     Randen,    Kartoffeln usw.)  von Hand ist eine sehr zeitraubende und die       lilcider    der waschenden Person beschmut  zende Arbeit. Dabei ist das Ergebnis unbe  friedigend, weil häufig     Erdreste    hängen       bleiben    und die Gemüse beschädigt und un  ansehnlich, also     unverkäuflich    werden.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun eine Maschine. welche das     Waschen     von Wurzelgemüsen vereinfacht und be  schleunigt, aber auch ein tadelloses Wasch  gut gewährleistet, sowohl hinsichtlich der       Eieinigung,    als auch des Aussehens. Die er  findungsgemässe Waschmaschine für Wur  zelgemüse kennzeichnet sich dadurch, dass  die Innenfläche der drehbar gelagerten, zy  lindrischen Waschtrommel mit einem nach  giebigen Belag versehen sind und     dass    ein  feststehendes, mit Brauseöffnungen     verse-          henes    Wasserrohr durch die     Waschtrommel     und durch hohle Zapfen derselben geführt ist.  



  Beispielsweise Ausführungen des Erfin-         dungsgegenstandes    sind in der beiliegenden  Zeichnung dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen     Längsschnitt    durch die  Waschmaschine nach der Linie     B-B    der       Fig.    2,       Fig.    2 einen Querschnitt durch die  Waschtrommel nach der Linie     A-A    der       Fig.    1,       Fig.    3 bis 5 einzelne Formen des nachgie  bigen Belages in Gummi im     Querschnitt.          Fig.    feine Ausbildung des nachgiebigen  Belages in Bürstenform.  



  Bei den gezeichneten Ausführungsbei  spielen ist eine Waschmaschine gewählt, bei  welcher die Waschtrommel,     bezw.    deren  Zylindermantel aus einzelnen Leisten be  steht, die parallel zur Achse und in einem  gegenseitigen Abstand angeordnet sind, der  ein Durchfallen der Wurzelgemüse ver  hindert.  



  Auf dem Gestell 1 und 2 sind in den  Büchsen 3, 4 die hohlen Drehzapfen 5, 6  mit den Flanschen 5a, 6a drehbar gelagert.      Auf dem äussern Ende des Zapfens 6 sitzt  die Kurbel 6b mit dem Handgriff     6e.    Fer  ner geht von der Wasserleitung 7 mit dem       Abstellliahn    8 das Wasserrohr 9 mit den in  mehreren versetzten Längsreihen angebrach  ten Brauseöffnungen 10 durch den linken  hohlen Zapfen 5 und reicht bis in den gegen  überliegenden Zapfen 6, wo das Wasserrohr  9 mit den Stopfen 11 geschlossen ist. Der  Durchmesser des Wasserrohres 9 ist so ge  wählt, dass sich die Zapfen 5 und 6 drehen  können, ohne es mitzunehmen oder zu be  rühren.

   An den Flanschen 5a, 6a sind die  Stirnwände 12, 13 der Trommel 12 bis 14  befestigt, die ihrerseits durch die auf dem  kreisförmigen Umfang der Stirnfläche 12,       1 < 3    parallel zur Trommelachse befestigten  Leisten 14 verbunden sind. Die Innenfläche  der Leisten 14 und der Trommelstirnwände       12,    13 sind nun mit einem nachgiebigen Be  lag versehen. der den doppelten Zweck ver  folgt, einerseits das Waschgut vor Beschädi  gungen zu schützen, es aber anderseits auch  vollständiger zu reinigen.

   Der nachgiebige  Belag besteht gemäss den Beispielen     Fig.    1  bis 5 aus Gummiplatten 15, die gerillt (15a),  gewellt     (15u),    oder gerippt: (15c) sein  können, die aber auch aus halbrunden (15d),  nicht gezeichneten kegelförmigen oder zylin  drischen (15b) Zapfen bestehen können. Eine  andere Ausführung des nachgiebigen Bela  ges zeigt     Fig.    6. Er besteht aus weichen  Bürsten.  



  Die Breite der die Trommel 12 bis 14  bildenden Leisten 14, sowie der Abstand  zwischen den einzelnen Leisten sind so ge  wählt, dass das     Waschgut    genügend Auflage  auf dem nachgiebigen Belag erhält, ander  seits aber auch das Schmutzwasser abfliessen  und etwaige feste Bestandteile (Erde, Steine  usw.) frei passieren können.  



  Um das Waschgut einbringen und ent  fernen zu können, sind einige     Leisten.    (im  Beispiel     Fig.    2 Leisten 16, 17, 18) durch  Bänder 19 zusammengefasst und durch ein  Scharnier 20 nach aussen drehbar, also auf  klappbar und durch einfachen Riegel ver  schliessbar angebracht. Unter der Trommel    12 bis 14, also     zwischen    dem Gestell 1,     ?.     befindet sich ein flacher Sammeltrichter 21.  welcher das abfliessende Schmutzwasser     usw,     sammelt und durch Rohre usw. ableitet.

    Nach erfolgter Reinigung des     Waschgutes     wird unter den Trichter     -1    der Korb 22 ge  stellt, die aus den Leisten 1.6 bis 19 gebil  dete Trommeltüre geöffnet und die Trommel  langsam hin und her gedreht, worauf das  Waschgut unmittelbar über den Trichter 21  in den Korb 22 fällt.  



  Der Waschvorgang selbst spielt sich wie  folgt ab. Die Waschtrommel 12 bis 14  wird mit der Kurbel 6b,     6c    so gedreht, dass  die Trommeltüre 16 bis 20 oben liegt. Sie  wird dann geöffnet, das Waschgut einge  füllt und die Türe 16 bis 20 geschlossen.  Nun wird der Hahn 8 der Wasserleitung 7  geöffnet, so dass das Wasser in das Vertei  lungsrohr 9 gelangt und aus den Öffnungen  10 herausspritzt. Gleichzeitig wird die  Trommel 12 bis 14 mittelst der Kurbel 6b,       6c    nicht zu rasch in Drehung versetzt.

   Die  reinigende Wirkung auf das Waschgut geht  nun sowohl von der Wasserbrause 9, 10, als  auch von dem nachgiebigen Belag der Lei  sten 14. 15 und der Stirnwände 12a,     13a        aus.     Der vom Wasser aufgeweichte Schmutz  wird durch den nachgiebigen Belag (zum  Beispiel     15a,    15b,     15c,    15d oder 15e) der ro  tierenden Trommel 12 bis 14 fortwährend  abgerieben und durch das dauernde Abbrau  sen fortgespült. Dabei gewährleistet der  nachgiebige Belag eine weitgehende Scho  nung des Waschgutes wie auch eine sehr  gründliche Reinigung desselben.

   Er gibt  nicht nur etwaigen Stössen nach, er dringt  vielmehr auch eben infolge seiner Nachgie  bigkeit und seiner besonderen Formen in die  Unebenheiten der Gemüse ein und erreicht  somit auch den Schmutz, der sich in Falten,  Rillen     unsw.    festzusetzen pflegt.  



  Die Brauseöffnungen 10 des Rohres 9  können dabei auf dem ganzen Umfang des  Rohres 9 verteilt oder nur längs     einzelnen,     zur Rohrachse parallelen Geraden ange  bracht sein, zum Beispiel so, dass die Brau  senwirkung in der Hauptsache nur die un-           tere    Hälfte oder nur einen bestimmten Sek  tor der Trommel 12 bis 14 trifft, was der       Waschwirkung    keinen Eintrag tut, aber eine       ge -isse    Sparsamkeit im Verbrauch des     Spül-          w-assers        bewirkt.     



  Die Waschmaschine kann auch mit einer  siebartigen Trommel versehen sein. Besteht  dabei der nachgiebige Belag aus Gummiplat  ten der beschriebenen Formen (15 bis 15e),  dann  erden dieselben mit Öffnungen ver  sehen. welche mit denjenigen des Mantel  siebes korrespondieren. Werden die weichen  Bürsten 15f gemäss     Fig.    6 verwendet, dann   erden sie zwischen den Öffnungen des  Mantelsiebes angeordnet.  



  Wird die     N@raschtrommel    (mit     Leisten-          oder    Siebtrommel) etwa     11i    oder 2 m lang  gewählt. schräg gelagert und die untere  Stirnwand offen gelassen, dann ist mit der  beschriebenen Einrichtung auch ein ununter  brochener Waschbetrieb möglich.  



  Das Ergebnis des     Waschprözesses    ist ein  in kurzer Zeit fast mühelos erzieltes saube  res und geschontes Waschgut. das deshalb  gut absetzbar ist.  



  Der Antrieb der Maschine kann selbst  verstiindlich statt durch eine Handkurbel  auch durch elektrischen Antrieb usw. erfol  gen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Waschmaschine für Wurzelgemüse, da durch gekennzeichnet, dass die Innenflächen der drehbar gelagerten, zylindrischen Wasch trommel mit einem nachgiebigen Belag ver sehen sind und dass ein feststehendes, mit Brauseöffnungen versehenes Wasserrohr durch die Waschtrommel und durch hohle Drehzapfen derselben geführt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wa,sehmaschine für Wurzelgemüse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der Mantel der zylindrischen Waschtrommel (12 bis 1-1) aus einzel nen. parallel zur Trommelachse ange ordneten Leisten (14) besteht.
    \?.Waschmaschine für Wurzelgemüse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der Mantel der zylindrischen Waschtrommel siebartig ausgebildet ist. 3. Waschmaschine für Wurzelgemüse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der nachgiebige Belag aus Gummi besteht. . Waschmaschine für Wurzelgemüse nach Patentanspruch und Unteranspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass der nach giebige Belag aus gerilltem Gummi (15a) besteht. 5. Waschmaschine für Wurzelgemüse nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der nach giebige Belag aus gewelltem Gummi (15b) besteht. 6.
    Waschmaschine für Wurzelgemüse nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der nach giebige Belag aus geripptem Gummi (15e) besteht. 7. Waschmaschine für Wurzelgemüse nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der nach giebige Belag Gummiwarzen (15d) be sitzt. B. Waschmaschine für Wurzelgemüse nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der nach giebige Belag Gummikegel besitzt. 9. Waschmaschine für Wurzelgemüse nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der nach giebige Belag zylindrische Zapfen (15e) besitzt. 10. Waschmaschine für Wurzelgemüse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der nachgiebige Belag aus Bürsten. (15f) besteht. 11.
    Waschmaschine für Wurzelgemüse nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der nach giebige Gummibelag mit Öffnungen ver sehen ist, die mit denjenigen des Man telsiebes korrespondieren. 1\?. Waschmaschine für Wurzelgemüse nach Patentanspruch; dadurch gekennzeich net, dass die Waschtrommel schräg ge lagert und die untere Stirnseite offen ist, so dass ein ununterbrochener Waschbe trieb möglich ist. 13.
    Waschmaschine für Wurzelgemüse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, dass die Brauseöffnungen (10) am 'Wasserrohr (9) so angeordnet sind, dass nur die untere Hälfte des Wa.schtrom- melinnern von den Wasserstrahlen ge troffen wird.
CH179984D 1934-09-03 1934-10-05 Waschmaschine für Wurzelgemüse. CH179984A (de)

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