CH178486A - Halteeinrichtung für Wachsbehälter an Bohnergeräten mit gabelförmig ausgebildetem Gerätestielteil. - Google Patents

Halteeinrichtung für Wachsbehälter an Bohnergeräten mit gabelförmig ausgebildetem Gerätestielteil.

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CH178486A
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Svetlik Kurt
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Svetlik Kurt
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Halteeinrichtung für Wachsbehälter an Bohnergeräten mit gabelförmig  ausgebildetem     Gerätestielteil.       Es ist bekannt, bei Bohnergeräten den  auswechselbaren Wachsbehälter zwischen  den Armen eines gabelförmig ausgebildeten  Teils des Gerätestiels zu halten, wobei er  unten auf einem festen Gabelsteg mit einer  Öffnung zur Aufnahme des     Behälterauslauf-          stutzens    gelagert ist. An seinem obern Ende  wird der Behälter lediglich durch den zum  Ausdrücken des Wachses dienenden Kolben  festgehalten, der mit dem Gerätestiel, wel  cher durch die Gabelung mittelst eines Ge  windes geführt ist, fest verbunden ist.

   Der  Nachteil dieser Halteeinrichtung besteht  darin, dass das Einsetzen, Ein- und Ausspan  nen des Behälters,     welches    zwischen den Ga  belarmen erfolgen muss, sehr umständlich  und schwierig ist, da dabei die Gabelarme  stören und zum Ein- und Herausführen des  Kolbens in den Wachsbehälter der ganze  Gerätestiel     medreht    werden muss. In gleicher  Weise ist' . Herausdrücken des Wachses    umständlich, da hierzu ebenfalls der ganze  Stiel gedreht werden muss.  



       Durch    den Gegenstand der Erfindung  wird es nun ermöglicht, das Auswechseln  und Festspannen des Wachsbehälters in re  lativ einfacher und     bequemer    Weise vorzu  nehmen,     ohne    dass dabei die Gabelarme stö  ren. Dies wird dadurch erreicht, dass zwi  schen den Gabelarmen ein in ihnen schwenk  bar gelagertes Tragstück angeordnet ist, das  mit Mitteln zur lösbaren     Befestigung    des  einen Endes des Wachsbehälters versehen ist  und in der Gabelung ein in Richtung der  Stielachse verstell- und feststellbares Halte  glied zum     Festhalten    des andern Endes des  Wachsbehälters in der eingeschwenkten  Lage.  



  Hierbei kann das drehbar gelagerte Ver  bindungsstück in dem untern Teil der Ga  belung angeordnet und mit einem Schraub  loch versehen sein, in das der Wachsbehälter      mit     seinem        Auslaufstutzen    eingeschraubt  wird, während als Halter für den obern       Wachsbehälterteil    in dem obern Teil der  Stielgabelung     ein    in dem Gerätestiel geführ  tes Halteglied angeordnet ist.

   Durch die       Schwenkbarkeit    des Tragstückes kann der  Wachsbehälter von der Seite, also in einem  Winkel zu den Gabelarmen, in dieses Trag  stück eingeführt und dann in die Gabelung  eingeschwenkt werden, woraufhin das in  Richtung der     Gerätestielachse    einstellbare  Halteglied gegen den Behälter geführt und  dieser festgestellt wird.  



  Um Wachsbehälter verschiedener Länge  und damit verschiedenen Gewichtes verwen  den zu     können,    ist das Tragstück zwischen  den Gabelarmen zweckmässig versetzbar an  geordnet.  



  Auf der     Zeichnung    ist der Gegenstand  der Erfindung in einer beispielsweisen Aus  führungsform dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Draufsicht auf das     Boh-          nergerät,    teilweise im     Schnitt;          Fig.    2 zeigt das     Bohnergerät    von der  Seite und       Fig.    3 das Verbindungsstück in abgeän  derter Ausführungsform.  



  Das     Bohnergerät    besteht aus dem Stiel S  mit dem gabelförmigen Teil G und der  Bürste B, die an dem untern Teil der Gabe  lung befestigt ist. Zwischen den Armen 1  des gegabelten Stielteils ist ein Tragstück 2  für den auswechselbaren Wachsbehälter 6  angeordnet. Dieses Tragstück ist in Löchern  3 der Gabelarme mit Zapfen 4 schwenkbar  gelagert. In den Gabelarmen sind mehrere  Lochpaare     3a,        3b    vorgesehen, so dass sich das  Tragstück 2 beispielsweise mit Hilfe von       schraubbaren    Lagerzapfen versetzen lässt, um  Wachsbehälter verschiedener Länge und da  mit verschiedenen Gewichtes verwenden zu  können.  



  In dem obern Teil der Gabelung ist ein  in Richtung der     Gerätestielachse    verschieb  bares Halteglied 5 angeordnet, welches in  einer Bohrung 7 von entsprechendem Durch  messer gleitet     und    durch eine Schraube 8  festgestellt wird. Halteglied 5 und Bohrung    7 .können in gleicher Weise     mit    einem Ge  winde versehen sein, so dass sich das Halte  glied schrauben lässt. Dieses Halteglied ist  mit einem Rad 9 versehen, mit dem es über  eine Ausprägung 11 in dem abnehmbaren  Deckel 10 des Behälters 6 greift. Dadurch  hält es den Wachsbehälter in der gebrauchs  fertigen Lage fest und zentriert ihn zugleich.  



  In dem Wachsbehälter 6 ist ein Kolben  12 angeordnet, der sich vorzugsweise in je  dem der auswechselbaren Wachsbehälter be  findet, damit stets der passende Kolben vor  handen ist. In einer Aussparung in dem  Stiel und durch das hohle Halteglied 5 und  eine Öffnung 14 in der Ausprägung 11 ist  eine Druckstange 16 geführt, die von einem  in dem obern Teil des Stiels vorgesehenen  Handgriff 15 aus bedient     wird.    An der  obern Seite des Kolbens 12 sind Mittel, bei  spielsweise ein     Schraubbolzen    12a, angeord  net, an denen die Druckstange 16 mit einer  an ihrem Ende vorgesehenen Kupplung, bei  spielsweise einer     Schraubkupplung    13, leicht  verbunden     werden    kann.

   Der Kolben kann  aber auch mit der Druckstange 16 fest ver  bunden sein und in den Wachsbehälter ein  geführt werden. In diesem Falle greift das  Halteglied 5 nach Entfernung des Deckels  des Wachsbehälters mit seinem Rand 9 un  mittelbar über den äussern Büchsenrand.  



  Das Tragstück 2 ist mit einem Schraub  loch 17 versehen, in welches der Wachs  behälter 6 mit seinem mit Gewinde     ver-          sehenen    Auslaufstutzen 18 hineingeschraubt  wird. Durch einen Dichtungsring 19 wird  eine gute Abdichtung des     Wichsbehälters     erzielt. Von dem     Schraubloch    17 tritt das  Wachs durch eine     Aussparung    20 und ein  Rohr 21 aus, das in eine. Bohrung 25 des  Tragstückes 2 eingesetzt ist.  



  Um eine Regelung der Wachsaustritts  menge vornehmen zu können, ist in dem  Tragstück<B>2</B> eine Stellschraube 22 vorgese  hen, die sich mit ihrem abgedrehten Ende  23 gegen das innere Ende 24 des Rohres 21  legt. Eine solche Regelung vornehmen zu  können, ist insbesondere dann von grosser  Wichtigkeit, wenn sich das Wachs infolge      höherer Temperatur in weichem oder     flüs-.          sigem    Zustand befindet.  



       Lm    die austretende Wachsmenge besser  sichtbar zu machen, ist bei der in     Fig.    3  dargestellten Ausführungsform in der Achse  des Tragstückes 2 eine Bohrung 26 vorgese  hen, die von der Aussparung 20 nach der  einen Seite geführt ist, so dass das Wachs  seitlich, also ausserhalb der Gabelung, aus  treten kann. Um zu verhüten, dass das Wachs  beim Herausdrücken gegen die Wand oder  Möbel spritzen kann, ist die Austrittsöff  nung 26a gegen den Boden gerichtet. Durch  eine Schraube 27 erfolgt eine Regelung der       Wachsaustrittsmenge.     



  Das Einsetzen des Wachsbehälters ge  schieht folgendermassen: Zunächst stellt man  das Tragstück so ein,     da.ss    man den Wachs  behälter von der Seite, wie in     Fig.    2 mit  strichpunktierten Linien angedeutet ist, in  das     Schraubloch    17 einschrauben kann. Dies  kann ganz unbehindert erfolgen, da hierbei  die Arme 1 nicht stören. Daraufhin wird  der Behälter in die Gabelung eingeschwenkt.  Nun wird das verschiebbare Halteglied<B>15</B>  gegen den Wachsbehälter geführt, und zwar  so, dass es mit seinem Rand über die Aus  prägung 11 des Deckels 10 greift. In dieser  Lage wird es dann durch die Stellschraube 8  festgestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Halteeinrichtung für Wachsbehälter an Bohnergeräten mit gabelförmig ausgebil detem Gerätestielteil, gekennzeichnet durch ein zwischen den Gabelarmen angeordnetes und in ihnen schwenkbar gelagertes Trag stüek, das mit Mitteln zur lösbaren Befesti gung des einen Endes des Wachsbehälters versehen ist und durch ein in der Gabelung in Richtung der Stielachse verschiebbares Glied, durch welches der Wachsbehälter an seinem andern Ende in der eingeschwenkten Lage festgehalten werden kann. UNTERANSPRtrCHE 1.
    Halteeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbar gelagerte Tragstück in. dem untern Teil der Gabelung angeordnet und mit einem Schraubloch versehen ist, in das der Be hälter mit seinem Schraubstutzen einge schraubt wird, während das in Achsrich tung verschiebbare Glied in dem obern Teil der Stielgabelung angeordnet und in dem Gerätestiel geführt ist. 2. Halteeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Be- hältertragstück eine Vorrichtung zur Re gelung der Menge des austretenden Wach ses vorgesehen ist.
    3. Halteeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Behäl- tertragstück zwischen den Gabelarmen versetzbar angeordnet ist. 4. Halteeinrichtung nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass der Aus trittskanal durch die Achse des Trag stückes nach der einen Seite gelegt ist, so dass das Wachs seitlich von einem der Gabelarme heraustritt. 5. Halteeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Behäl- terhalteglied mit einem Rand über eine Ausprägung in der Mitte des Behälter deckels greift.
CH178486D 1933-12-07 1934-11-28 Halteeinrichtung für Wachsbehälter an Bohnergeräten mit gabelförmig ausgebildetem Gerätestielteil. CH178486A (de)

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