CH178447A - Verfahren und Vorrichtung zur Bekämpfung von Haus- und Küchenungeziefer. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bekämpfung von Haus- und Küchenungeziefer.

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CH178447A
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Bekämpfung von Haus- und     liüevenungeziefer.       Zur     Beseitigung    von Haus- und Küchen  ungeziefer, insbesondere von Kriechtieren  wie Kakerlaken, Schwaben und dergleichen  werden neben wirklichen Giften meist so  genannte Insektenpulver verwendet, die     Fress-          gifte    für die Kriechtiere .darstellen und direkt  gefressen werden, oder dadurch in die Ver  dauungsorgane der Tiere gelangen. dass diese  ihre Fühler mit solchen Pulvern beschmutzen  und zwecks Reinigung zwischen ihren Kie  fern hindurchziehen und auf. diese Weise  diese Gifte in sich aufnehmen.  



  Diese Mittel haben den Nachteil, dass sie  je nach ihrem Giftgehalt auch auf den  menschlichen Organismus als Gift einwirken  können oder dass sie bei langsamer Wirkung  den Tieren nach dem Genuss der Gifte noch  ermöglichen, in ihre Schlupfwinkel zu ent  weichen, wo sie dann verenden. Durch die  verwesenden Tiere entstehen dann aber die  üblen Gerüche und     Infektionsstoffe    aller  Art.  



  Die vorerwähnten Erscheinungen sind  praktisch unabhängig davon, ob die Insekten-    gifte frei auf den Boden ausgestreut oder in  besonderen Behältern zum Anlocken der  Tiere aufgestellt werden.  



  Schädliche oder lästige Kriechtiere wer  den auch in der Weise zu fangen versucht,  dass Gefässe mit einer giftigen oder klebrigen  Flüssigkeit gefüllt in der Nähe der Schlupf  winkel aufgestellt werden. Die Wirkung sol  cher Fallen ist aber unzuverlässig, weil viele  Tiere von der Flüssigkeit naschen können,  ohne ihren Halt an den Wänden .des Gefässes  zu verlieren, so dass die Tiere sich wieder  entfernen können und die Gefässe ihren  Zweck nur unvollständig erfüllen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  ein Verfahren zur Bekämpfung von Haus  und Küchenungeziefer, bei welchem die be  kannten Nachteile vermieden sein sollen, so  wie eine Einrichtung zur Ausführung dieses  Verfahrens.  



  Dieses Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass ein Pulver an die Fangstelle  gebracht wird, mittelst dessen die an  den     Tierbeinchen    befindlichen Haftorgane      an der Fangstelle unwirksam gemacht werden  zwecks Verhinderung der Fortbewegung der  Tiere von dieser Fangstelle.  



  Die Vorrichtung zur Ausführung des  Verfahrens der vorliegenden Erfindung ist  dadurch     gekennzeicliet,    dass diese Mittel zur  Aufnahme des die     Haftorgane    der Tierfüsse  unwirksam machenden Pulvers aufweist.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere bei  spielsweise Ausführungsformen der Vorrich  tung zur Ausführung des Verfahrens der  vorliegenden Erfindung     dargestellt.     



       Fig.    1 bis 4 zeigen je einen senkrechten  Schnitt durch vier verschiedene Ausführungs  formen ;       Fig.    5 und 6 zeigen je eine Draufsicht  auf zwei weitere Ausführungsbeispiele, wäh  rend in       Fig.    7 eine Seitenansicht, teilweise im  Schnitt, eines siebenten und in       Fig.    8 eine Seitenansicht eines achten  Ausführungsbeispiels gezeigt ist.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt,  Haus- und Küchenungeziefer, das sich mit  Hilfe besonderer Saugnäpfe und Haftballen  an den Beinen selbst an glatten, steilen Wän  den und dergleichen fortbewegen kann,     mit-          telst    ungiftiger Mittel unschädlich zumachen.  welche Mittel derart wirken, dass die Tiere  an der Fortbewegung behindert werden, so  dass sie aufgefangen und vertilgt werden  können, ehe sie ihre Schlupfwinkel aufzu  suchen in der Lage sind.

   Durch die verwen  deten Pulver werden die Haftballen, Saug  näpfe oder analogen, an den Beinen der Tiere  befindlichen Haftorgane mit einem     -Über-          zuge    versehen, welcher den Gebrauch die  ser Haftorgane     verhindert.    Dies geschieht  dadurch, dass das Mittel die Entwicklung des  Klebstoffes an den Haftorganen unwirksam  macht, so dass das Bein des Tieres über alle  Flächen gleitet, ohne die zur Fortbewegung  nötige Reibung finden zu können.  



  Um das Rutschen der     Insektenbeine    auf  allen Flächen zu erreichen, wird zweckmässig  das hierfür zur Anwendung gelangende Pul-         ver    aus fein vermahlenen Stoffen     gebildei,     die soweit wasseranziehend sind, dass sie an  den stets feuchten Wandungen der Haft  organe in Form von Saugnäpfen zwischen  den Fusswurzeln der Insektenbeine haften  bleiben. Vorteilhaft  -erden dabei Stoffe ver  wendet oder zugesetzt, die sich mit Wasser  verbinden, beispielsweise Gips, Zement     etc.     



  Solche Stoffe, die das schlagartige Ver  schliessen der Saugnäpfe der Insekten verur  sachen, sind besonders Zement, Kreide, Gips,  Talkum,     Dextrin.    Um eine innige Mischung  der     Stoffe    untereinander zu erzielen und dein  fertigen Pulver die für das Schliessen der  Haftorgane günstige Struktur zu geben, ist  es vorteilhaft, die Stoffe mit Wasser anzu  rühren und zu vermischen, dann zu trocknen  und hierauf zu einem feinen Pulver zu     ver-          mahlen,    derart,

   dass es durch ein Sieb von  4000 Maschen pro     em2        hindurchfällt.    Dieses  Pulver zeigt unter dem Mikroskop eine  schwammige Struktur und lässt durch das  einfache Einatmen durch die Hautporen die  Tiere in kurzer Zeit ersticken. Statt mit  Wasser können diese Pulver auch mit klebri  gen Flüssigkeiten, insbesondere mit Wasser  glas, angerührt werden.  



  Obgleich manche der vorerwähnten Stoffe  bereits für sich auf den Geruchsinn des Un  geziefers einwirken und dieses anlocken.  kann dem Pulver noch eine besondere     Witte-          ming    dadurch verliehen werden, dass ihm ent  sprechende Süssstoffe beigefügt werden.  



  Das günstige Verhältnis der Bestandteile  eines gemischten Pulvers zueinander wird im  Einzelfalle durch Versuche festgestellt, eben  so die Art und Menge eines allfällig beizu  mischenden Süssstoffes, da dieses Verhältnis  von der Struktur und Klebkraft der einzel  nen Bestandteile abhängt. In besonders ein  facher Weise kann ein wirksames Pulver  durch Verrühren von     Dextrin    und Kreide mit  Wasserglas und anschliessendes Trocknen und  Mahlen der Mischung erzielt werden.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    1 besteht aus  einem zweckmässig aus Steingut gefertigten  Napf mit einer schrägen, gegebenenfalls ge-           raubten    Aussenfläche a, von der eine runde,  glasierte Kuppe     b    in den Sammelraum der  Vorrichtung führt. Die Kuppe b ist mit     be-          w-egungshinderndem    Pulver     la    eingerieben  oder bestreut, ebenso der horizontale Boden       diese;;    Napfes. In der Mitte des     letzteres.     befindet sich ein Wulst c, der den Platz für  einen     wegnehmbaren        Lockmittelbehälter        g     begrenzt.

   Dieser     Lockmittelbehälter,    der mit  einem dünnen Drahtgewebe umkleidet sein  kann, dient zur Aufnahme eines     beliebigen     Lockmittels f. Der Behälter     g    ist ferner     Aals     Träger für einen Teller i ausgebildet, der mit  Wasser gefüllt auch als Spucknapf dienen  kann. Zwischen dem Teller i und der Kuppe  b der Wandung der Vorrichtung verbleibt  ein Zwischenraum, der etwa. 1 cm beträgt.  Die an der Aussenseite a des Napfes hoch  kletternden Tiere finden Halt, bis sie auf  die Kuppe b gelangen, wo ihre Beine mit dem  Pulver in Berührung kommen. Die Tiere,  selbst wenn sie jetzt umkehren und fliehen.  wollten. rutschen über die Kuppe b ab und  fallen auf den Boden des Napfes.  



  Zur weiteren Verbesserung der Wirkung  des Lockmittels wird die Gier des Un  geziefers nach Wasser zu Nutze gezogen. Es  ist die Wandung des Napfes mit einem Hohl  raum d versehen, der durch eine Öffnung     e'     mit Wasser gefüllt werden kann. Durch die  Öffnung e sind Dochte y geführt, die Feuch  tigkeit aus dem Hohlraum d nach aussen     brin-          f),en.    Über die Dochte     y    und die schrägen  Anlaufflächen a ist ein rauher, poröser Deck  mantel z gespannt, der endlos gewirkt oder  an     seinen    Enden beispielsweise mittelst einer  Nadel zusammengesteckt sein kann.

   Dieser  Deckmantel     r    liegt auf den Dochten     y    auf  und wird durch diese ständig feucht gehal  ten. wodurch eine starke anziehende Wir  kung auf die Tiere ausgeübt wird.  



  Je nach der Stelle, an der diese Vorrich  tung aufgestellt werden soll, kann diese  kreisrund, oval oder rechteckig ausgebildet  sein.  



  In vielen Fällen genügt eine     Vorrichtung,     wie sie in     Fig.    2 zur Darstellung gebracht  worden ist und nur eine kurze Anlaufstrecke    a besitzt, an welche sich eine mit dem Pul  ver     lt    bestreute oder eingeriebene Vertiefung       n?.    anschliesst, die ihrerseits einen weiteren,  das Lockmittel f enthaltenden     Sammelraum          k    umgibt. Das Lockmittel kann sowohl aus  festen Stoffen, als auch aus einer Flüssig  keitsfüllung bestehen.  



  Für kleine Tiere wie Ameisen genügt in  vielen Fällen auch die Ausbildung der Vor  richtung nach     Fig.    4, bei der die mit dem  Pulver     1a    ausgestattete Fläche innerhalb des       Sammelraumes    o selbst angeordnet ist. Es  kann auch die an die Anlaufstrecke a an  schliessende Kuppe mit dem bewegungshin  dernden Pulver versehen und in den     Sammel-          raum    o ein flüssiges Witterungspräparat ein  gebracht sein, in welches die Tiere fallen.  Dies ist besonders notwendig beim Fang von  Grillen oder Heimchen, also von Tieren, die  sich durch Springen fortbewegen.  



  Um eine saubere Trennung des Lockmit  tels vom bewegungshindernden     Pulver    und  einen besonderen Sammelraum für die ge  fangenen Tiere zu erreichen, kann die Vor  richtung auch nach     Fig.    3 ausgeführt sein.  Diese Vorrichtung weist neben .der Anlauf  fläche a eine durch den Wulst     n        begrenzte     kurze, mit dem Pulver     h    versehene Vertie  fung m und innerhalb des Wulstes einen  grösseren tief gelegenen Sammelraum k auf,  der ebenfalls mit bewegungshinderndem Pul  ver     h    bestreut ist.

   Der das     Lockmittel    f ent  haltende Behälter liegt etwas erhöht in der  Mitte der Vorrichtung, umgeben vom     Sam-          melraum    k,.  



  Die beschriebenen Vorrichtungen können  auch dann mit Vorteil verwendet werden,  wenn sie mit einem hochstehenden Ansatz  zur Befestigung an der Wand versehen sind  oder winklig gemäss den     Fig.    5 und 6 aus  geführt sind; um an entsprechend ausgebil  deten Fangstellen aufgestellt zu werden.  



  Der grundsätzliche Aufbau der Vorrich  tung mit einer mit Pulver versehenen Durch  laufstrecke wird zweckmässig auch dann bei  behalten, wenn sie für das Fangen von Un  geziefer von Vögeln bestimmt ist. Eine sol  che     Vorrichtung    ist in     Fig.    7 gezeigt. Sie      dient zum Fangen der in den Vogelkäfigen  auftretenden Milben oder Zecken und ist als       Sitzstangenhalter    ausgebildet.  



  Diese     Vorrichtung    besteht aus einer  Klemmplatte<I>p</I> mit einem Ansatz<I>q,</I> der  einen oben offenen, kegelförmigen Behälter     s     trägt, welcher an seiner Innenfläche mit  einem bewegungshindernden Pulver h ver  sehen ist. Aus der Mitte dieses Behälters s  ragt ein     Stift    a- hoch, der den Halter     v    für  die Sitzstange<I>u</I> und ein Schutzdach<I>t</I> trägt.  Bei dieser Ausführungsform gerät alles Un  geziefer, das von den Wandungen des Käfigs  zu den Sitzstangen wandern will, in das  Pulver des Behälters s und verliert dort seine  Bewegungsfreiheit. Durch zeitweiliges Aus  leeren dieses Behälters erfolgt die Beseiti  gung alles Ungeziefers.  



  In     Fig.    8 ist ein sogenanntes Taubennest  aus Ton dargestellt, wie es     vielfach    üblich  ist. Dieses Taubennest     w    besitzt unten einen  umlaufenden, mit einer Vertiefung     ver-          sehenen    Rand x. Die Vertiefung ist mit dem  Pulver     h    versehen. Diese Vorrichtung kann  zweckmässig an Stelle von ähnlichen, in über  seeischen Ländern zum Fangen des Haus  ungeziefers verwendeten Vorrichtungen ge  braucht werden.

   Werden die Füsse der Bet  ten, Möbel     etc.    in solche Vorrichtungen hin  eingestellt, so bleiben alle Tierchen, die nach  den Betten, Möbeln     etc.    streben, im Pulver     1z     zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSSPRUCHE:. I. Verfahren zur Bekämpfung von Haus- und Küchenungeziefer, dadureb gekennzeich net, dass ein Pulver an die Fangstelle ge bracht wird, mittelst dessen die an den Tierbeinen befindlichen Haftorgane an der Fangstelle unwirksam gemacht wer den zwecks Verhinderung der Fortbewe gung der Tiere von dieser Fangstelle. 1I. Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Mittel zur Auf nahme des die Haftorgane der Tierfüsse unwirksam machenden Pulvers aufweist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Feinheit des Pulvers derart gewählt wird, dass dieses durch ein Sieb von 4000 Maschen pro<U>cm'</U> bindurchfällt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Pulver eine feinkörnige, mineralische, sieh mit Wasser verbin dende Substanz enthält. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Pulver aus einer Mischung einer mineralischen Substanz und Was serglas gebildet ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Pulver aus einer Mischung von Degtrin, Kreide und Wasserglas ge bildet ist. . 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass diese eine von steilen Wänden umgebene Vertiefung zur Aufnahme des die Haftorgane der Tierfüsse unwirksam machenden Pulvers aufweist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass diese einen von einer Kuppe umschlossenen, tief liegenden Sammelraum besitzt, in wel chem ein Lockmittelbehälter angeordnet ist, ferner dass um den Lockmittelbehäl- ter auf dem Boden des Sammelraumes und auf der Kuppe eine mit dem be wegungshindernden Pulver versehene Durchlaufstrecke für die Tiere angeord net ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass die den Sammelraum umschlie ssende Wandung einen Hohlraum mit Wasserfüllung besitzt. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Lockmittelbehälter als abhebbare Drahtkappe ausgebildet ist. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Abdeckung des Lockmittelbehälters eine als Napf aus gebildete Schale dient, deren Rand von der Kuppe der den Sammelbehälter um schliessenden Wandung durch einen den Durchgang der Tiere ermöglichenden Zwischenraum getrennt ist. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch IL da durch gekennzeichnet, dass diese einen tiefliegenden Sammelraum besitzt, der von einer etwas erhöht liegenden, mit dem bewegungsbehindernden Pulver ver- sehenen, von einer Wand umgebenen Durchlaufstrecke für die Tiere umschlos sen ist, welche ihrerseits vom Sammel raume durch eine glasierte Kuppe ge trennt ist, die ihrerseits in eine senk rechte, am Boden des Sammelraumes endigende Wandung übergeht. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass ein vom Sammelraum umgebener und etwas höher als dieser angeordneter Lockmittelbehälter vorgesehen ist. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II für die Verwendung in einem Vogelkäfig, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe einen von einem Stift (g) getragenen, nach oben offenen und für die Auf nahme des bewegungsbehindernden Pul vers bestimmten Behälter (s) aufweist, der von einem die Sitzstange trabenden Schutzdach überdeckt ist. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch II für die Verwendung unter den vor Ungeziefer zu schützenden Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine zur Auf nahme des bewegungsbehindernden Pul vers dienende, vertieft liegende, flache Durchlaufstrecke aufweist.
CH178447D 1933-08-03 1934-07-21 Verfahren und Vorrichtung zur Bekämpfung von Haus- und Küchenungeziefer. CH178447A (de)

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