AT155480B - Falle für Küchenschaben od. dgl. Insekten. - Google Patents
Falle für Küchenschaben od. dgl. Insekten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Falle für Krichensehaben od. dgl. Insekten. Gegenstand der Erfindung ist eine Falle für Küchenschaben und andern Insekten, die mit Hilfe von zwifchen den Fusswurzeln ihrer Beine befindlichen Smgnäpfehen klettern. Zum Fangen kriechender Insekten sind bereits Fallen vorgeschlagen worden, bei welchen eine Schale od. dgl. Gefäss eine steil- wandige glatte Fangmulde bildet, deren Boden mit einem Belag aus mineralischem, saugfähigem Gleitpulver bestreut ist. Dieses Pulver dient dazu, durch Einhüllen der Beine und des Körpers der Insekten deren Bewegungsfähigkeit derart zu behindern, dass die Tiere an den senkrechten Wänden der Fang- mulde nicht mehr hcohklettern können. Bei einer bekannten Falle ist die Fangmulde durch eine niedrige Zwischenwand in zwei Ringräume geteilt, von denen der äussere mit Flüssigkeit, insbesondere mit Ol, gefüllt ist, während der innere den Pulverbelag enthält. Auf diese Weise soll ein besseres Haften des Pulvers an dem Körper des Insektes unter Bildung einer breiigen oder klumpigen Masse, damit also eine besonders zuverlässige Wirkung des Pulvers erzielt werden. Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser Fallen ist jedoch, dass das Insekt tatsächlich die steile Wandung der Fangmulde hinabklettert und nicht etwa am Rande der Fangmulde entlang läuft oder umgekehrt. Bei einer insbesondere für den Fang von als Frostschädlinge bekannten Rüssel- käfern bestimmten Falle ist daher die Fangmulde randseitig durch an einem Ende eingespannte, waagrecht einwärts gerichtete Härchen abgedeckt, die sich unter dem Gewicht der Tiere umbiegen, so dass diese in die mit dem Pulverbelag versehene Fangmulde abstürzen müssen. Die Erfindung sichert das Abstürzen der Tiere in die Fangmulde unter Vermeidung beweglicher, der Abnutzung ausgesetzter Teile, wie sie die genannten Härchen darstellen, in der Weise, dass das Gefäss im Anschlusse an den Rand der Fangmulde zu einem glatten Umfangswulst und zu einer aussenliegend waagrechten glatten Umfangs-Seichtmulde für einen zusätzlichen Gleitpulverbelag ausgebildet ist. Das in der Seiehtmulde befindliche Pulver setzt sich an den Saugnäpfchen fest und vermindert dadurch die Haftfähigkeit der Insektenbeine an steilen glatten Flächen, so dass die Tiere beim Kriechen über den Umfangswulst das Gleichgewicht verlieren und in die Fangmulde abstürzen. Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in Fig. 1 und 2 im Querschnitt dargestellt. Die Falle mch Fig. 1 besteht aus einem Gefäss a mit einer geneigten Anlauffläehe a'und einer eine Fangmulde k bildenden zentrischen Vertiefung. Anschliessend an den Rand der Fangmulde k ist ein glatter Umfangswulst it vorgesehen, an den sich nach aussen hin eine waagrechte glatte Umfangs- Seichtmulde m anschlMt. Die Mulde k ist mit einem Bodenbelag h aus mineralischem, saugfähigem Gleitpulver versehen. Ein zusätzlicher Beleg h'des gleichen Pulvers ist in der Umfangs-Seichtmulde m aufgestreut. Gemäss Fig. 2 ist in der Mitte der Fangmulde mittels einer emporgezogenen ringförmigen Wand in an sich bekannter Weise ein Napf g für die Unterbringung eines Lockmittels t vorgesehen. Bei der Falle nach Fig. 1 wird das Lcekmittel beispielsweise dem Pulverbelag h beigemengt. Die Tiere laufen über die schräge, vorteilhaft gerauhte Anlauffläche des Gefässes a auf die Fang- mulde k zu, wobei sie die Seichtmulde m durchlaufen müssen. Hiebei überziehen sich die Saugnäpfchen ihrer Beine mit einer Schicht des den Belag h'bildenden Pulvers, so dass die Tiere beim Überklettern des glasierten Umfangswulstes n den Halt verlieren und in die Fangmulde k abstürzen. Der darin in an sich bekannterWeise vorgesehene Pulverbelag h schliesst mit voller Sicherheit sowohl ein Zurück- klettern der Tiere als auch (im Falle der Fig. 2) ein Erklettern der Wand des Lockmittelnapfes g aus. Je nach der Stelle, an der die Falle nach der Erfindung verwendet wird, kann sie kreisrund, halbrund, oval ; dreieckig, winkelförmig oder von anderer beliebiger Grundrissform sein.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Falle für Küchenschaben od. dgl. Insekten, bestehend aus einer eine steilwandige, glatte Fang- mulde-bildenden Schale od. dgl. Gefäss mit einem Bodenbelag aus mineralischem, saugfähigem Gleit- pulver. dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss (a) im Anschluss an den Rand der Fangmulde (k) zu einem glatten Umfangswulst (n) und zu einer aussenliegend waagrechten, glatten Umfangs-Seicht- mulde (m) für einen zusätzlichen Gleitpulverbelag (h') ausgebildet ist. EMI2.1
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT155480B true AT155480B (de) | 1939-01-25 |
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ID=7206507
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Also Published As
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