CH178384A - Deckel mit Auslaufvorrichtung an Flüssigheitsbehältern. - Google Patents

Deckel mit Auslaufvorrichtung an Flüssigheitsbehältern.

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CH178384A
CH178384A CH178384DA CH178384A CH 178384 A CH178384 A CH 178384A CH 178384D A CH178384D A CH 178384DA CH 178384 A CH178384 A CH 178384A
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Stebler Walter
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Stebler Walter
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  Deckel mit Auslaufvorrichtung an     Flüssigheitsbehältern.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Deckel mit     Auslaufvorrichtung    an  Flüssigkeitsbehältern, der dadurch gekenn  zeichnet ist, dass am Deckel unterhalb einer  mit einem Auslaufteil versehenen Scheibe  eine mit einer Öffnung versehene Scheibe an  geordnet ist, wobei eine der Scheiben als  feststehende     Abacbluhscheibe    ausgebildet, die  andere drehbar angeordnet ist, das Ganze  derart, dass durch Bewegung der drehbaren  Scheibe die genannte Öffnung unterhalb des  Auslaufteils gebracht werden und die Flüssig  keit auslaufen kann.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind bei  spielsweise zwei Ausführungsformen des Er  findungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Schnitt durch den am  Behälter aufgeschraubten Auslaufteil;       Fig.    2 zeigt den Auslaufteil in Draufsicht;       Fig.    3 zeigt wieder einen Schnitt durch  eine zweite Ausführungsform des Auslauf  teils.  



  In     Fig.    1 ist der Deckel 2 mittelst Ge  winde am Behälter 1 abnehmbar befestigt.    Durch Drehung der parallel zur     Abschluss-          scheibe    3 angeordneten Drehscheibe 11 um  die zu 3 senkrechte Achse der Niete 7 wird  das Loch 14 der Scheibe 11 mit dem Aus  laufteil 4 in Übereinstimmung gebracht, so  dass die Auslauföffnung frei gegeben ist und  die Flüssigkeit durch den Rohrbogen 4 aus  laufen kann. In der     Fig.    1 ist die Vorrich  tung in der oben beschriebenen Auslaufstel  lung gezeichnet. Zur Drehung der Scheibe  11 dient ein an ihr befestigter Knopf 12, der  im Schlitz 9 der     Abschlussscheibe    3 gleitet.  



  Es ist zweckentsprechend, in der Dreh  scheibe 11 ausser dem Loch 14 auch eine  weitere Öffnung 10 vorzusehen, die sich bei  freigegebener Auslauföffnung mit einer durch  die Dichtungsplatte (13) und die Deckscheibe  (3) durchgehenden Bohrung derart überdeckt,  dass Luft in den Flüssigkeitsbehälter eindrin  gen kann und so ein gleichmässiges und ruhiges  Auslaufen der Flüssigkeit ermöglicht wird.  Diese Belüftung funktioniert am sichersten,  wenn die     Öffnungen    (10) und (14) diametral  gegenüberliegen. Selbstverständlich kann, ins-      besondere bei grösseren Behältern, das Luft  loch (10) an einer geeigneten Stelle der Be  hälterwand angeordnet und mit einer beson  deren Scheibe verschliessbar gemacht werden.

    Ebenso ist es möglich, das Luftloch mit einem  in der Zeichnung nicht dargestellten     Membran-          oder    Kugelventil zu versehen.  



  Zwischen     Abschlussscheibe    (3) und Dreh  scheibe (11) ist eine mit der letzteren ver  bundene Dichtungsplatte (13) angeordnet, so  dass in der Schliessstellung Auslauf und Luft  loch gas- und     flüssigkeitsdicht    abgeschlossen  sind. Um ein Lockerwerden der Schliessvor  richtung auszugleichen, kann die Drehscheibe  (11) durch Wölbung federnd gemacht und  durch entsprechende Profilierung verstärkt  werden, oder es kann auf die Scheibe ein  entsprechender Federring     aufgesetzt    werden.  



  Es ist vorteilhaft, auf der Niete (7) vor  der Vernietung eine Büchse (8) anzuordnen,  um welche sich die Scheibe (11) drehen kann.  Durch Anpassung der Hülsenlänge an die  Dicke der eingenieteten Teile wird ein genaues  Zusammenarbeiten der einzelnen Organe ge  währleistet.  



  Um bei kleinen Handbehältern das Aus  laufrohr in bezug auf den Behälter an die  richtige Stelle bringen zu können, ist die  ganze Auslaufvorrichtung im Deckel (2) dreh  bar eingesetzt. Zwischen dem umgebördelten  Innenrand des Deckels und dem Drehscheiben  rand ist ein Dichtungsring (5) eingelegt. Ein  Federring (6) hält die Deckscheibe im Innern  des Deckels fest, kommt beim Aufschrauben  des Deckels auf den Behälterrand (1) zu liegen  und presst den     Deckacheibenrand    samt Dich  tungsring dichtend an den innern Deckelrand.  Vor dem Festziehen kann das Auslaufröhr  chen an die passende Stelle gedreht werden.  An Stelle des gezeichneten Federringes mit  rundem     Querschnitt    kann selbstverständlich  ein solcher mit rechteckigem     Querschnitt    ver  wendet werden.  



  Die ohne weiteres verständliche     Fig.    2  zeigt den     geöffneten    Auslaufteil von oben in  Draufsicht.  



  In     Fig.    3 ist ein im Prinzip gleicher  Deckel mit Auslaufvorrichtung dargestellt.    Die     Verstellbarkeit    der     Auslauföffnung    wird  aber hier dadurch erreicht, dass die Deck  scheibe des vorhergehenden Beispiels als  Hülse ausgebildet und mit einem kreisring  förmigem Flansch versehen ist. Diese Hülse  wird nun dichtend gegen den Deckel (2) ge  presst, durch einen mit Gewinde versehenen       Überwarf    (15) und bildet so mit dem Deckel  (2) einen dichtenden Abschluss des Behälters.  



  Die Gewinde können natürlich auch durch  Bajonettverschlüsse ersetzt werden.  



  Ebenso kann die Drehscheibe aussen an  gebracht sein und das Auslaufröhrchen tragen.,  während die innere Scheibe als feststehende       Abschlussscheibe    ausgebildet ist. Bei dieser  in der Zeichnung nicht dargestellten Anord  nung     können    Führungsschlitz (9) mit Knopf  (12) wegfallen. Das Röhrchen (4) dient in  diesem Fall zugleich als Griff; diese Ausbil  dung des Auslaufteils bietet den Vorteil bil  ligerer und einfacherer Herstellung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Deckel mit Auslaufvorrichtung an Flüssig keitsbehältern, dadurch gekennzeichnet, dass am Deckel unterhalb einer mit einem Aus laufteil versehenen Scheibe eine mit einer Öffnung versehene Scheibe angeordnet ist, wobei eine der Scheiben als feststehende Ab schlussscheibe ausgebildet, die andere drehbar angeordnet ist, das Ganze derart, dass durch Bewegung der drehbaren Scheibe die genannte Öffnung unterhalb des Auslaufteils gebracht werden und die Flüssigkeit auslaufen kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Deckel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen Drebscheibe (11) und Abschlussscbeibe (3) eine gas- und flüssigkeitsdichtende Platte (13) an geordnet ist. 2. Deckel nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der drehbaren Scheibe (11) ausser der Auslauföffnung (14) eine weitere Öffnung (10) vorgesehen ist, die in der Auslauf stellung der Scheibe (11) mit einem Luft loch in der Abachlussscheibe (3) überein stimmt. 3.
    Deckel nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Auslauföffnung (14) und das Luftloch (10) diametral gegenüberliegend angeordnet sind. 4. Deckel nach Patentanspruch und Unter= anaprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass auf die als Niete ausgebildete Drehachse der Scheibe (11) eine Hülse (8) aufgesetzt ist, deren Länge der gesamten Dicke der eingenieteten Teile (3, 13, 11) angepasst ist, zum Zwecke, ein genaues Zusammenarbeiten der einzelnen Organe zu gewährleisten. 5.
    Deckel nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekenDzeich- net, dass die Drehscheibe (11) federnd aus gebildet ist. 6. Deckel nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass der Auslaufteil mittelst Gewinde auf dem Behälter befestigt ist.
CH178384D 1933-07-22 1934-07-18 Deckel mit Auslaufvorrichtung an Flüssigheitsbehältern. CH178384A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006333B (de) * 1954-05-19 1957-04-11 Heinz Hommerich Verschluss fuer Fluessigkeitsbehaelter aller Art

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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