AT44887B - Sicherheitsvorrichtung zur Verhinderung des fälschenden Wiederfüllens von Flaschen. - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung zur Verhinderung des fälschenden Wiederfüllens von Flaschen.

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AT44887B
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  Sicherheitsvorrichtung zur Verhinderung des fälschenden Wiederfüllens von Flaschen. 
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   In-dem unteren   Räume   2 befindet sich gleichfalls eine Verschlussplatte m, die sich auf den Rand der   Durchgangsöfnung I aufsetzt, durch   die eine Verbindung zwischen diesem Teil der Vorrichtung und dem Innern der Flasche hergestellt ist ; die   Platte   m schliesst also diese Verbindung oder gibt sie frei. Auch diese Verschlussplatte m ist wie die Platte e an einem zylindrischen   Korkstück n, auf   dem eine nach oben hin gewölbte Metallplatte o sitzt, befestigt ; auf letzterer ruht wieder eine Kugel p, die durch die dariiberliegende durchbrochene Wölbung q in ihrer Lage über der Klappe m gehalten wird, so dass diese die Öffnung ! behufs Abschlusses des Durchganges beständig schliesst. 



   Auf dem mittleren Teile der Wölbung   q   sitzt ein Aufsatzstück r, das in geeignetem Abstand von der Kugel einen Anschlagstift s trägt, der die Kugel p aufhält. Kippt man die Flasche, so legt sich die Kugel in den Aufsatz r der Wölbung   q   ein und die Verschlussplatte m fällt, indem sie die Öffnung l freigibt und die Verbindung mit dem Innern der Flasche öffnet.

   Die Kugel befindet sich in dieser Stellung fast ganz frei schwebend, denn sie wird nur zwischen zwei Punkten, dem der Spitze des Stiftes s und ihrem Berührungspunkte mit dem Aufsatzstück r gehalten ; sie kann deshalb nicht kleben bleiben, selbst wenn die Flüssigkeit in der Flasche sirupartig oder 
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 Scheidewand voneinander abgeschlossen sind und nur durch die von der Scheibe e verdeckte Öffnung verbunden sind, ist   eigenartig   dafür bestimmt, um die Einführung einer klebrigen Flüssigkeit zu verhindern, mittels welcher versucht werden könnte, die richtige Wirkungsweise der Vorrichtung zu stören, indem man die Teile zum Ankleben bringt, was bei Anwendung von Ventilscheiben aus Gummi, Kork usw. leicht ausführbar ist.

   Die Führungen, welche vorgesehen sind, um die Verschlussplatten mit ihren   Korkstücken   in der Achslinie der Vorrichtung zu halten, sind in der Zeichnung nicht angegeben ; sie können beliebiger Art sein. 



   Auf die den oberen Raum 1 des unteren Apparates M abschliessende Wölbung sind zwei Röhrchen t und tl an einander gegenüberliegenden Stellen aufgesetzt ; diese Röhrchen gehen in der Längsrichtung durch den oberen Apparat L durch und münden an der Oberfläche der Platte k. Durch diese Röhrchen tritt Luft in die Flasche, nachdem sie durch die Vorrichtung. M hindurchgegangen ist, aus der sie durch die   Öffnung l ausströmt.   Um ein Wirbeln der Flüssigkeit an der   Flaschenmündung   durch die in Blasen eindringende Luft zu vermeiden, kann ein drittes Röhrchen entweder am unteren Ende der Vorrichtung   M   oder einfach auf der Öffnung 1 angebracht sein. Durch dieses Röhrchen können die Luftblasen, die aus der Vorrichtung M austreten, abgeführt werden und das Wirbeln wird vermieden. 



   Die Anordnung zweier Röhrchen t und t1 zur Einführung von Luft in die Vorrichtung M an Stelle eines einzigen solchen Röhrchens ist deshalb zu empfehlen, weil, wie auch immer die sonstige Einrichtung der Vorrichtung beschaffen sei, es häufig vorkommen würde, dass kleine Mengen   der Flüssigkett in   die Vorrichtung eindringen und ihren richtigen Betrieb stören.

   Man   muü   m   solchen Fällen dit,   eingedrungene Flüssigkeit mit einer kurzen Schleuderbewegung heraus-   werfen, was sehr tästtg ist.   Werden jedoch, wie beschrieben und dargestellt, zwei solcher   R (ihrchen t und angebracht,   die sich gegenüberliegen, so wird die etwa eingedrungene Flüssigkeit bei einer Umkehrung der Vorrichtung durch das Röhrchen auslaufen, das die tiefste Stellung annimmt, während die Luft durch das andere eine höhere Lage einnehmende Röhrchen eintritt ; der Betrieb erleidet dann keine Störung. 



   Der obere Rand der Platte k, durch die die Flüssigkeit ausgegossen wird, ist mit Gewinde verschen, um eine Verschlusskapsel oder   dergi. aufzuschrauben   und durch diese den Verlust von 
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   dass d)' beiden   gleichartigen Teile (L, M) des in der Flaschenmündung angeordneten Einsatzes durch zwei oder   mehrere Rohrchen   verbunden sind, durch welche beim Ausgiessen der Flüssigkeit Luft m die Flasche einströmt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Teile (L, M) durch eine kegelstumpfförmige Scheidewand (c) in zwei dicht abgeschlossene Räume (1 und 2) EMI2.3
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