CH174841A - Einrichtung zur unabhängigen Abstützung der Räder an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Einrichtung zur unabhängigen Abstützung der Räder an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen.

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CH174841A
CH174841A CH174841DA CH174841A CH 174841 A CH174841 A CH 174841A CH 174841D A CH174841D A CH 174841DA CH 174841 A CH174841 A CH 174841A
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Inventor
Aktiengesellschaf Daimler-Benz
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Daimler Benz Ag
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  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

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  Einrichtung zur     unabhängen        Abstützuii--    der Räder an     Fahrzeugen,          iusbes        adere        Kraftfahrzeugen.       Die     Erfinduub        beziiht        eich    auf ein     @in-          richtunu    zur     unabhängigen        @bstützu    der       Irtäder    an Fahrzeugen,     insbesondere        -raft-          fahrzeugen,    und sieht hierfür zwei ü rein  ander angeordnete,

   in einer vertikalen     bene     bewegliche, in horizontaler Richtung da eben       unbeweglich    am Rahmen     gelagerte        nker     zur Führung der Räder und eine     Schra        ben-          feder    zur     Abfederung    der Räder     gelte    den  Rahmen vor.  



  In der     Zeichnung    ist ein     Ausführ        nbs-          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes    im  Grundriss     (Fig.    1) und in Ansicht     (Fi    . 2)  dargestellt.  



  Die -     Vorderräder    des     Kraftfahrz        ;ges     werden durch je zwei     gabelförmige,        P-    ich  lange Lenker     a,,        b,        bezw.        o,,        b,    geführt.

       vel-          ehe    einerseits am Rahmen     bezw.    an<B>(</B>1     rch     eine Rahmentraverse c     verbundenen    L''     jo-          trägern    oberhalb und unterhalb     derselben        ind     anderseits an die     Achsschenltelträger    n     o,       der     Vorderräder        anbelenkt    sind     und    ein     Ge-          lenkparallelogramm    bilden,

   so     dass    gyro  stropische     Rückwirkungen    auf die Lenkung  infolge     Schräbstellens    der Räder vermieden  werden. Die     Abfederung    der Räder erfolgt  durch.     wenigstens    annähernd über ihre ganze  Länge     ungeführte        Schraubenfedern        d,,   <I>d.,,</I>  welche sich einerseits     gegen    Lagerböcke     1).,          p,    des Rahmens     und    anderseits     gegen    die       entern    Lenker     b,,   <I>b,

  </I>     abstützen.    Die     Lenker     sind um     Längsachsen    des Fahrzeuges dreh  bar     gelabert,        welche    in den     L < in""-sebenen        x,,     x, liegen, wobei die     Schraubenfedern    in  senkrechter     Lagre        zwiclicn    den     ain    Rahmen       ;inä-elenl;ien        C:

  abelannen        iler    Lenker und       wenigstens        grösstenteils        zwischen    den Lenkern       änb        beiiusserhalb    der     Rahmenl        sträuer    anord  net sind.  



       Ungefähr    in den Ebenen<I>x,</I>     bezw.   <I>x,</I> sind  ferner die     Lenkhebel    e,     bezw.        e,    mit wenig  stens annähernd senkrechter Drehachse -e-      labert, welche die Lenkung der Räder mit  telst Lenkstangen f 1, f, in bekannter Weise  bewirken.

   Die     Lenkstano,,en    sind hierbei  einerseits mittelst     Rubelgelenken        g,,        g_    an  die Lenkhebel und     anderseits        mittelst        Iiugel-          gelenken        h.,,        h=    an die     Lenkschenkel   <I>i,,</I>     @@    der  Räder     angelenkt.        Etwas    innerhalb und seit  lich neben den     Kugelgelenken    g,.

       g2    sind an       rlen    einarmigen Lenkhebeln weitere     Zapfen-          oder        Rubelgelenke        1i,.        k..        vorgesehen,        mittelst     welcher die beiden Lenkhebel verbindende  Spurstange l     angelenkt    ist.  



  Der eine der beiden Lenkhebel. zum     Bei-          spiel    der     Lenkhebel        e,,    wird hierbei unmittel  bar durch das von der     Lenksäule    betätigte  Lenkbetriebe     .7n    beliebiger Art. zum Beispiel  ein     Schneckenradwetriebe    oder dergleichen  angetrieben, indem zum Beispiel die     Ilebel-          drehachse    selbst das Schneckenrad de, Ge  triebes trägt.     Lenhäetriebe    und Hebel     e@     können hierbei zum Beispiel am Rahmen  oder am Motor     belagert    sein.  



       Dieses        Lenkgestänge    hat den Vorteil,     dass     es ohne weiteres     für\    Rechts- oder Links  lenkung verwendet werden kann. indem es  zum Beispiel für     Rechtslenkung    nur nötig  ist, die Lenksäule mit dem     Lenkgetriehe    statt  am Hebel     e,        ain    Hebel e, anzuordnen.  



  Wie     ersichtlich.    sind die     Lenkstan-n    f,.       f.=    wenigstens     annähernd        parallel    zu den Len  kern angeordnet, so dass sie beim Durch  federn der Räder     ungefähr        --leiclie        Schwin-          --iingsboben    wie diese     beschreiben.    Doch sind  kleine     Abweichungen    hiervon praktisch von       11-eringer        Bedeutung.     



  Ferner sind die     Lenl@,tangen    eines jeden  Rades hinter der Radmitte     angeordnet        unel     die Lenkhebel     ihrer,eitz#        ,wieder        liiiiter        den     Lenkstangen     gelagert.    Auf diese     Wc        i,e        ,inrl     die Lenkhebel     miig-licli,t        n-cit    nach hinten  verlegt, so dass .sie ,ich zur     unmittelbaren     Betätigung durch     di(#        Lenksäule    e     i;

  @>nen.          Gleichzeitig        bietet        clie,e        Anordnun\,    einen  ,gewissen     Schutz        ,-(-gen        Beschädigen-        ds@s          Lenhgestäng-es.     



  Die beschriebene     @b,tützunb.@einriclitun,,     ist ihrer     wenigen    Teile     wegen    einfach und         ;ausserordentlich    betriebssicher,     uinsoinehr,        als     durch die     Verwendung        unbeführter,    auf  Druck beanspruchter Schraubenfedern (im  Gegensatz zu den betriebsunsicheren Zug  federn) nicht nur     praktisch    vollständige     Rei-          bunbslosigheit    der     Abfederung,

      sondern     in-          folge    des Fehlens zueinander unter Reibung       beweglicher    Teile hoher Lebensdauer erreicht  und keine Federschmierung oder Wartung  der Federung benötigt     wird.    Die     reibungs-          lose    Federung ergibt ein ausserordentlich  ,weiches Fahren und ein sofortiges An  sprechen auch auf :die kleinsten Stösse, so  dass diese vor der     L        bertragunb    auf den Rah  men     abgefangen    werden.  



  Die Anordnung der Lenker in einer Quer  ebene des Fahrzeuges ist     zweckmässig,    weil  die     Abstützunäseinriehtung    dadurch in der  Querrichtung im allgemeinen 'stabiler wird  als bei andern     Anordnungen.    Auch werden       Rahmei    und Lenker in     günstiger    Weise     be-          anspruqht.     
EMI0002.0113     
  
    Siii <SEP> die <SEP> Lenker <SEP> eines <SEP> jeden <SEP> Rades <SEP> derart
<tb>  bescha <SEP> en, <SEP> und <SEP> ancreordnet, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> das <SEP> Rad
<tb>  <B>ZD</B>
<tb>  paralle <SEP> führen,

   <SEP> so <SEP> ergeben <SEP> sich <SEP> in <SEP> Anwen  <B>C</B>
<tb>  iluncr <SEP> <B> <  <SEP> f</B> <SEP> Lenkräder <SEP> insofern <SEP> besonders <SEP> vor  teilhaf <SEP> Fahreicenschaften. <SEP> als <SEP> daduroh
<tb>  n
<tb>  o,yrosl <SEP> pische <SEP> Riio-1z##irl-,uiio-en <SEP> auf <SEP> die <SEP> Lenk  r <SEP> 'idei <SEP> <B>-.</B> <SEP> die <SEP> sieh <SEP> insbesondere <SEP> in <SEP> hefti-,eii
<tb>  F <SEP> latte <SEP> erscheinuncen <SEP> bemerkbar <SEP> machen,
<tb>  te <SEP> i
<tb>  vermi <SEP> en <SEP> werden.
<tb>  <B>Di</B> <SEP> Anlenkung <SEP> der <SEP> Lenker <SEP> ausserbalb <SEP> der
<tb>  Läil--.. <SEP> ittelebene <SEP> des <SEP> Fahrzeu-es <SEP> er-ibt <SEP> für  ner <SEP> nstige <SEP> Raumverhältnisse <SEP> und <SEP> zwüek  <B>el</B>
<tb>  inässi# <SEP> Rahmenkonstruktionen.

Claims (1)

  1. EMI0002.0114 PATENTANSPRUCH: <tb> I4 <SEP> nrichtiing <SEP> zur <SEP> unabhängigen <SEP> Abstüt zung <SEP> er <SEP> Räder <SEP> an <SEP> Fahrzeugen, <SEP> insbesondere <tb> hraffahrzeugen, <SEP> gekennzeichnet <SEP> durch <SEP> zwei <tb> über <SEP> nander <SEP> angeordnete, <SEP> in <SEP> einer <SEP> vertihalFn <tb> Ebci <SEP> bewegliche, <SEP> in <SEP> horizontaler <SEP> Riclituiig <tb> dage'en <SEP> unbeweglich <SEP> am <SEP> Rahmen <SEP> gelagert,. <tb> Len <SEP> i' <SEP> zur <SEP> Führung <SEP> der <SEP> Räder <SEP> und <SEP> eine <tb> Sehr <SEP> ubenteder <SEP> zur <SEP> Abfederung <SEP> der <SEP> Puder <tb> _e@ <SEP> den <SEP> Rahmen. U\ TERA\ SPRttCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet. dass die Lenker in einer vertikalen Querebene um Längs achsen des Fahrzeuges drehbar gelabert sind. ?. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Schraubenfeder zur Bean spruchung auf Druck angeordnet und wenigstens annähernd über ihre ganze Länge ungeführt ist. 33.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2. dadurch ge kennzeichnet, dass die Schraubenfeder sich einerseits gegen einen der Lenker zwischen dessen Gelenkverbindungen mit dem Rahmen und dem Radträger und anderseits gegen den Rahmen abstützt. d. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schraubenfeder senkrecht angeordnet ist und sich mit ihrem untern Ende gegen den untern Lenker und mit dem obern Ende gegen den Rahmen abstützt. wobei sie wenig- sten' grösstenteils zwischen beiden Len kern angeordnet ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 1. dadurch ge kennzeichnet, dass der obere Lenker @Wabelförmig ' ausgebildet ist und mit seinen am Rahmen gelagerten Gabel armen die Schraubenfeder beiderseits um greift. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1 bis 5. dadurch ge- kennzeichnet, dass die Lenker eines jeden Rades beiderseits der Längsmittelebene des Fahrzeuges an Rahmenlängsträgern gelagert sind, wobei eine die Rahmen längsträger zwischen den Lagerstellen der Lenker verbindende Quertraverse vorgesehen ist.
    7. Einrichtung nach Patenfan Spruch und Unteransprüchen 1 bis 6. dadurch ge kennzeichnet, dass von den beiden jeweils ein Rad führenden Lenkern der eine ober halb und der andere unterhalb des Rah mens an diesem gelagert und die Schrau benfeder ausserhalb :des Rahmens ange ordnet ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet. dass die Schraubenfeder sich mit ihrem obern Ende gegen einen zwischen den Gabelenden des obern Len kers angeordneten Lagerbock stützt.
    9. Einriehtunb nach Patentanspruch und LTnteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass beide Lenker von glei cher Länge sind. so dass das Rad beim Durchfedern parallel geführt wird. 10.
    Einrichtung nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 bis 9, für Lenkräder, welche durch eine besondere Lenkstange gelenkt werden. dadurch gekennzeichnet, dass jede Lenkstange an einem be sonderen, ausserhalb der Längsmittel ebene des Fahrzeuges angeordneten Lenk- hebel angelenkt ist, wobei diese Hebel durch eine Spurstange miteinander ver bunden sind und einer der Hebel un mittelbar durch das von der Lenksäule. betätigte Lenkgetriebe verschwenkt wird. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10. dadurch ge- kennzeichnet. dass die Lenkstan@o-e eine jeden Rades hinter der Radmitte und die wenigstens annähernd senkrechten Dreh zapfen der durch- eine Spurstange mit- einander verbundenen Lenkhebel ihrer seits hinter den Lenkstangen angeordnet sind.
CH174841D 1933-02-13 1934-01-30 Einrichtung zur unabhängigen Abstützung der Räder an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen. CH174841A (de)

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