CH171007A - Verfahren zum Reinigen von Damenbinden und Waschmaschine zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Damenbinden und Waschmaschine zur Ausübung des Verfahrens.

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CH171007A
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CH
Switzerland
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rollers
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roller
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Siegfried Eduard
Ammann Hans
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Siegfried Eduard
Ammann Hans
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F11/00Washing machines using rollers, e.g. of the mangle type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Verfahren zum Reinigen -von Damenbinden und Waschmaschine  zur     Ausübun-    des Verfahrens.  



  <B>k3</B>    Die     Damenbinden        musst-en    bis heute, weil  sie nicht mit der allgemeinen Wäsche ge  reinigt werden konnten und eine spezielle       Einrichtuno-    hierfür nicht vorhanden war, mit  den Händen     aus-,erieben    werden.  



  Vorliegende Erfindung behebt     nun    diese  Unannehmlichkeit. Die     Erfindun-,    betrifft  erstens ein Verfahren zum Reinigen von  Damenbinden, das sich dadurch auszeichnet,       dass    eine Damenbinde zwischen zwei     gegen-          einandergepresste    Walzen eingeführt und zu       einemendlosen    Band     zusammenoehefte.t    wird,  derart,     dass    dieselbe eine der beiden \Walzen  umschlingt, und     dass    sodann diese     Wa17,e    in  Drehung versetzt wird,

   während die Damen  binde mit flüssigem Reinigungsmittel aus  gespült und zwischen den beiden     gegen-          ,einander        gepressten    Walzen     ausgepresst    wird.  



  Die Erfindung betrifft zweitens eine  Waschmaschine zur Ausübung     deserwähnten     Verfahrens, die gekennzeichnet ist durch       ein-en        Behält-er,    in welchem zwei Walzen an  geordnet sind, die vertikal übereinander lie-    gen, wobei die untere Walze vertikal beweg  lich ist und mittelst Federdruck an die obere  Walze     angepresst    wird.  



       Zweckmässigerweise    ist es die obere von  den beiden     überei-nanderliegenden    Walzen,  -die von der     Dainenbinde        umsahlungen    und in       Drehuno-    versetzt wird. Der Antrieb der  obern Walze kann     da-bei    entweder durch  einen an derselben angeordneten Handhebel  oder aber auch maschinell erfolgen. Am un  fern Rande der einen Stirnseite des Behälters  ist zweckmässig eine verschliessbare Öffnung  angebracht, vermittelst welcher das Wasch  wasser abgelassen werden kann.  



  Vorliegende Zeichnung veranschaulicht  eine beispielsweise     Ausführungsform    einer  solchen Waschmaschine. Es zeigt:       Fig.   <B>1</B> eine     #Seitenansicht    des Wasch  troges mit     Anordnun    der Walzen,       Fic.    2 eine     Draufsielit    auf den Wasch  trog-,       Fio,.   <B>3</B> eine     -Stirnansielit    im Schnitt durch  die beiden     übereinanderliegenden    Walzen.

        Der     Waschtroo-   <B>1</B>     trä-t    an seinen beiden  <B>in</B>     zn     Längswänden zwei U-förmige Lagerschienen  2, welche mit den Flanschen gegen die  Wände gerichtet sind. In den Stegen dieser  Schienen sind zwei gleich grosse Walzen<B>3</B>  und 4 mit ihren beidseitigen Achszapfen ein  gelassen, und zwar ist die     L"toerbc>hrun-    der       e#        tn     Walze 4 als Schlitz ausgebildet, so     dass    diese  beim Durchgang dicker Stücke nach abwärts       nacho-eben    kann.

   Die beiden Federn<B>5</B> und<B>6</B>       pressendie    Walze 4 an die Walze<B>3</B>     respel-,-          tive    drängen diese unter Druck an das durch  gehende Wäschestück. Der Lagerzapfen<B>7</B> der  Walze<B>3</B> ist verlängert und endigt in einem       Vierkantansatz   <B>8,</B> an welchem eine Hand  kurbel<B>9</B> aufgesteckt werden kann. Damit  durch die     DurchbohTung    der Längswand des  Troges<B>1</B> beim Austritt des Achszapfens kein  Wasser ausgelassen -wird, ist an der äussern  Seite des Behälters ein Flansch<B>10</B>     miteiner     Dichtung<B>11</B> vorgesehen.

   An den     Längswän-          ,den    des Troges<B>1</B> sind weiterhin     '-)    flache     Ein-          la,-en    12 angeordnet, die mit einigen schräg  verlaufenden Schlitzen<B>13</B> versehen sind, in  welche die Achszapfen der Walze 14     ein-          ,olelegt    werden können. Die Walzen<B>3,</B> 4 und  14 können aus Gummi oder einem andern  zweckdienlichen Material bestehen und deren  Oberfläche kann glatt oder geriffelt sein.

   Auf  einer Stirnseite des Troges ist zwecks raschen       Ablassens    und damit     Erneuerns    des Wassers  über die ganze Breite eine Austrittsöffnung  <B>15</B> vorgesehen, die mittelst des     Verschluss-          stückes   <B>16</B> abgedichtet werden kann.

   Der Rei  nigungsvorgang ist so gedacht,     dass    das  <B>in ei C</B>  Wäschestück zwischen die beiden Walzen<B>3,</B>  4 zur Hälfte eingeführt wird,     und    die beiden  Enden     zusammengelieftet    werden, die Walze  14 durch die so geschlossene Schlaufe und in  einen solchen Schlitz<B>13</B> eingelegt wird,     dass     das zu     r-eini",ende        8tück    einigermassen an  gespannt ist.

   Nun wird durch die Drehung  der Handkurbel<B>9</B> das Stück     fortuesetzt        zwi-          sehen    den Walzen<B>3</B> und 4 durchgetrieben und  dabei anfangs zweckmässig     #durch    kaltes Was  ser, nachher zum     Beisp-el    durch warmes Sei  fenwasser oder ein anderes ähnliches flüssiges       Reinigungs-    und Desinfektionsmittel gezogen       tD       oder mit diesem begossen. Die dritte Walze  C  14, die in ihrer Achsdistanz vor den     fest-en     Walzen     verstell-bar    angeordnet ist, erlaubt  das     Anspannnen    beliebig langer Wäsche  stücke.

   Die untere feste Walze 4 ist vertikal  beweglich und wird durch Federdruck, an  die obere, von Hand oder maschinell an  getriebene Walze<B>3</B>     gepresst.    Das     Wäsch-          stück    gelangt     zwischen,die    beiden rotierenden  Walzen<B>3</B> und 4, wodurch durch das fort  währende Anpressen und durch konstantes  Durchtränken der     Wäseliestücke    mittelst  einer Seifenlauge     eto.    eine vollständige     Rei-          ni,--ung        innert    kurzer Zeit erzielt werden  kann.

   Die Maschine kann auch nur mit den  zwei vertikal     übereinanderliegenden    Walzen,  also ohne die dritte als     Spannvorrielltung,die-          nende    Walze ausgerüstet werden; in diesem  Falle     muss    das Wäschestück um die obere  Walze gelegt und zusammengeheftet werden,  (in der Zeichnung nicht vorgemerkt).

Claims (1)

  1. PATENTANSPR-UOH I: Verfahren zum Reinigen von Damen binden, dadurch gekennzeichnet, dass eine, Damenbinde zwischen zwei gegeneinander gepresste Walzen eingeführt und zu einem endlosen Band zusammengeheitet -wird, der- art"dass dieselbe eine der beiden Walzen um schlingt und dass sodann diese Walze in Drehung versetzt wird,
    während die Damen binde mit flüssigem Reinigungsmittel aus gespült und zwischen den beiden gegenein- an-der gepressten Walzen ausgepresst wird. UNTERANSPRüCHE: <B>1 .</B> Verfahren nach Pafentanspruc11 I, da durch gekennzeichnet, dass die Damen binde anfangs mit kaltem Wasser und nachher mit einem warmen flüssigen Rei nigungsmittel ausgespült wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch,<B>1,</B> da- ,durch gekennzeichnet, dass die obere von zwei übereinanderliegenden Walzen von der Damenbinde umssshlungen wird.
    PATENTANSPRUCH II: Waschmaschine zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch<B>1,</B> o"!3kennzeirh- net durch einen Behälter, in welchem zwei Walzen an-eordnet sind, die vertikal über- ?n einanderliegen, webei die untere Walze ver tikal beweglich ist und mittelst Federdruck <B>Z,</B> an die obere Walze angepresst wird.
    UNTERANSPRüCHE <B>3.</B> Waschinaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober fläche der vertikal übereinanderliegenden Walzen geriffelt ist. 4.
    Waschmaschine nach Patentansprucii II, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausser -den zwei vertikal übereinanderliegenden Wal zen noch eine dritte Walze aufweist, welch letztere dazu bestimmt ist, gemeinsam mit der obern der beiden übereinanderliegen- den Walzen von der zusammengehefteten Binde umschlungen zu werden und welche noch so angeordnet ist, dass ihre Achs- distanz gegenüber den beiden andern Walzen verstellbar ist, zum Zwecke, als SpannvorrieUtung für die zusammen geheftete Damenbinde #dienen zu können.
    <B>5.</B> Waschmaschine nach Patentanspruch II, da-durch -ekennzeichnet, dass am untern Rand der einen Stirnwand des Behälters eine Öffnung für den Abfluss des Wasch wassers vorgesehen ist. <B>6.</B> Waschmaschine nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Einrielitung, zum maschinellen Antrieb der obern der beiden übereina-uderliegenden Walzen.
    <B>7.</B> Waschmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die obereder beiden übereinanderlieggenden Walzen mit einem Antriebsliebel versehen ist.
CH171007D 1933-04-04 1933-04-04 Verfahren zum Reinigen von Damenbinden und Waschmaschine zur Ausübung des Verfahrens. CH171007A (de)

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