CH170477A - Skibindung. - Google Patents

Skibindung.

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CH170477A
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CH
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Uhl Karl
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Uhl Karl
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

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  Skibindung.    Es sind bereits Skibindungen bekannt ge  worden, welche eine Einstellung der Zehen  backen entsprechend der Schuhbreite mittelst  Zahnungen ermöglichen. Diese bekannt ge  wordenen Einstellvorrichtungen genügen je  doch den Anforderungen der Genauigkeit  nicht. Sie eignen sich auch nicht für wech  selweisen Gebrauch verschiedener Schuh  grössen und sind in der Handhabung kompli  ziert und teuer.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine Skibindung, bei welcher die mit  Führungen und Zahnflanken ausgerüsteten  Backen sowohl seitwärts     verschiebbar,    als  auch gleichzeitig je um wenigstens eine be  sondere     Zahnsegmentachse    nach links und  nach rechts schwenkbar angeordnet sind, wo  bei     mittelst    einer am Ski     anschraubbaren,    die  untern Backenpartien und Zahnsegmente  überdeckenden Fussplatte, sowie an letzterer  angeordneten Ausbuchtungen bei anfäng  lichem Anschrauben der Fussplatte zuerst  eine teilweise Fixierung zwischen Backen  und     Zahnsegment    in der Weise erzielt wird,

      dass nur noch eine Links- und Rechtsschwen  kung der     Backen    um die     Zahnsegmentachsen     zum     bequemen    und genauen Einstellen der  selben entsprechend der Schuhform möglich  ist, worauf bei weiterem Anschrauben der  Fussplatte die letztere mit den Backen derart  starr gekuppelt wird, dass eine Lösung beim  Gebrauch des     Skis    nicht möglich ist. Die  Skibindung     gestattet    ferner nach Lockerung  der Schrauben, jedoch ohne Demontage der  Fussplatte sofort .einen andern Schuh     @nit     derselben Genauigkeit anzupassen.  



  An den Backen kann überdies vorne eine  stark ausgeprägte, nach hinten allmählich  auslaufende Einbuchtung vorgesehen sein,  welche den Zweck hat, den Sohlenvorsprung  am Schuhvorderteil zu überdecken, so dass  die Bindung ohne Benutzung eines Zehen  riemens gefahren werden kann. Dies ist be  sonders beim     Bergaufgehen    von Vorteil, in  dem der Fuss viel weniger müde wird.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf beilie  gender Zeichnung in zwei Ausführungsbei  spielen dargestellt. Es zeigt:           Fig.    1 bis 3 ein erstes Ausführungsbei  spiel, und zwar       Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch den       Ski    gemäss Linie     A-B    der     Fig.    2,       Fig.    2 eine Draufsicht auf den vordern  Teil der Skibindung,       Fig.    3 einen Längsschnitt durch die Fuss  platte,       Fig.        ,4    bis 7 ein zweites Ausführungs  beispiel,

   und zwar       Fig.    4 einen     Vertikalschnitt    durch den  Ski gemäss Linie     C-D    der     Fig.    6,       Fig.    5 eine teilweise Vorderansicht des       Skis,          Fig.    6 einen     Längsschnitt    durch die Fuss  platte.  



  In den Figuren bedeutet a     das    Skiholz.  Auf demselben ist eine dünne Blechplatte b  angebracht. Die Führungsschlitze für die  Backen sind mit<I>i</I> und     k    bezeichnet. Die  selben können nach der Innenseite der Backen  zu (entgegen der Darstellung auf der Zeich  nung) auch offen ausgeführt sein. Der mit  einer kurzen Zahnflanke ausgerüstete mitt  lere Schlitz zur Aufnahme des drehbaren  Zahnsegmentes     h    trägt die Bezeichnung Z.  Dieser Schlitz ist an seinem offenen Ende       etwas    weniger weit dimensioniert wie an  seinem geschlossenen. Die vorne und hinten  mit Abbiegungen y und z versehene Fuss  platte ist mit     ma    bezeichnet.

   Dieselbe besitzt  an ihrer Unterseite sechs Ausbuchtungen,  von denen in den Figuren nur drei ersicht  lich sind, welche mit den Buchstaben<I>n, o, p</I>  bezeichnet sind. Die Ausbuchtungen sind  durchlocht, um den als Achsen der Zahn  segmente dienenden Schrauben<I>q, r,</I> s freien  Durchgang zu gewähren. Ferner sind an der  Fussplatte in noch     Zahnrauhungen        R,        R'    und  ebensolche, mit H, H' bezeichnet, an den  Backen e und f angebracht. An den Backen  e und<I>f</I> sind ferner je ein Glied     t        bezw.        u          angelenkt,    welch letztere mit einem sichel  förmigen Schlitz v     (Fig.    1) versehen sind.

   In  diesem Schlitz wird der Riemenhalter     w,     welcher an dem Riemenende x befestigt ist,  geführt. Der Skiriemen x ist in der üblichen    Weise mit auf der Zeichnung nicht dar  gestelltem Strammer ausgerüstet.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der  Skibindung ist folgende: Die Fussplatte     ma     wird mit den lose zwischen ihr und der       Platte    b befindlichen Backen und den Zahn  segmenten so über die beweglichen Backen  und Zahnsegmente gelegt, dass die Ausbuch  tung p in das zugehörige Zahnsegment g, die  Ausbuchtungen n und o in die Führungs  schlitze der Backe e und die korrespondieren  den, auf der Zeichnung nicht dargestellten  Ausbuchtungen in die Vertiefung des Zahn  segmentes     lt,        bezw.    in die Führungsschlitze i  und     k    der Backe<I>f</I> eindringen.

   Diese Mon  tage wird durch die     umgebogenen    Lappen y  und z, welche an den äussern     'ganten    der  Aufsätze c und d einen Anschlag haben, er  leichtert. Nunmehr wird die Platte mittelst       Stiften        m,        m,    am Ski befestigt. Alsdann  werden zunächst die mittleren     Schrauben*    s,  welche durch die Zahnsegmente g und     h    hin  durchgehen, eingeschraubt, jedoch ebenfalls  nicht ganz angezogen. In dieser Befesti  gungslage sind die Backen unterhalb der  Fussplatte noch frei beweglich und können  sowohl seitwärts etwas herausgezogen wer  den, wie auch gleichzeitig nach rechts und  links um den Mittelpunkt der Schrauben s  geschwenkt werden.

   Es erfolgt nunmehr zu  erst eine Anpassung des -Schuhs an den Ski  in bezug auf den Abstand der Backen e und  f voneinander. Ist dieser Abstand festgelegt,  so werden die mittleren     Schrauben    s angezo  gen. Die Backen können nunmehr weder aus  gezogen noch zusammengestossen werden. Sie  sind aber immer noch um die Punkte s  schwenkbar. Ist die Schwenklage der Bati  ken entsprechend der jeweiligen Schuhform  festgelegt, so können auch die übrigen  Schrauben fest angezogen werden. Dabei  kommen dann die     Zahnrauhungen    R,     R'    der  Fussplatte na mit     Zahnrauhungen    H, H' auf  den Backen e und f in Eingriff und bewir  ken eine nicht von selbst lösbare Kupplung       zwischen    Fussplatte und Backen.

   Durch diese  Einstellung der Backen wird eine in jeder  Hinsicht befriedigende genaue Anpassung      des jeweils zur Verwendung gelangenden  Schuhs an die Bindung und umgekehrt ge  währleistet. Die hier in zwei Vorgängen vor  sichgehende geschilderte Anpassung des  Schuhes hinsichtlich seiner Breite und seiner  besonderen Form wird praktisch     selbstver-          ständlich    in einem einzigen von Hand leicht  zu bewerkstelligendem Vorgang ausgeführt.  



  Sollen die Backen in seitlicher Richtung  noch weiter ausziehbar sein, so werden die  Führungsschlitze     i    und     k'    nach der Innen  seite der Backen zu offen ausgeführt. Die  Backen können bei Lockerung der Fussplatte  auch in diesem Falle seitlich nicht heraus  fallen, da der Schlitz l an seinem offenen  Ende enger gehalten ist wie an seinem ge  schlossenen.  



  Die sichelförmige Schlitzform im aasge  lenkten Glied verhütet ein     Abknicken    des  Riemens, wenn der Skifahrer mit vom Ski  abgehobenem Absatz auf den Zehen des  Fusses steht.  



  Beim zweiten Ausführungsbeispiel be  sitzt die Backe e' eine Einbuchtung E, wel  che vorne tiefer und hinten höher liegt, sowie  nach hinten allmählich ausläuft. Die Entfer  nung dieser Einbuchtung bis zur Fussplatte       7n    entspricht vorne am tiefsten Punkt der  Sohlendicke     M    des Schuhs.  



  Ferner besitzen die Backen e' und     f'    in  diesem Beispiel zwei je mit Zahnflanken       versehene    Schlitze     z    und k', die zugleich als  Führungen dienen, wogegen der mittlere Teil  l' zwischen den Schlitzen als Zunge ausge  bildet ist. In den Schlitzen     z    und k' sind  Zahnsegmente     h    und     V'    untergebracht, die  in den Schlitzen etwas Spiel haben und um  die Achsen der beiden Schrauben     q'    und     r'     drehbar sind, so     da,ss    auch die Backen seitlich  ausziehbar, sowie um die     Zahnsegmentachsen     schwenkbar sind.

   Auf der Oberfläche der  Zahnsegmente sind     Zahnrauhungen    oder bes  ser noch kleine radial verlaufende Zähne an  geordnet, welche mit ebenfalls radial ver  laufenden Zähnen<I>P</I> an der Fussplatte     m    in  Umgebung der Ausbuchtungen ö und n  korrespondieren. Die Ausbuchtungen<I>e', p'</I>    dringen bei Montage der Fussplatte m     mit-          telst    der     Stiften        m3,    m4 in     napfartige    Ver  tiefungen der Zahnsegmente     h'    und     h"    ein.

    Die Einrichtung weist also im Ganzen vier  Zahnsegmente auf und eine entsprechende  Anzahl     von.Schrauben.    Eine fünfte diagonal  zu den andern     Schrauben    angeordnete  Schraube F durchdringt lediglich die     Fuss-          platte   <I>m'</I> und die Grundplatte<I>b.</I> Auch in  der     Umgebung    dieser     Schraube    F kann noch  eine Ausbuchtung vorgesehen sein, damit die       Fussplatte    sich beim Anschrauben auf der  Grundplatte entsprechend abstützt.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise die  ser Einrichtung unterscheidet sich von der  jenigen des ersten Ausführungsbeispiels in  sofern, als an Stelle von sechs Schrauben nur  mehr vier oder fünf     Schrauben    zum An  schrauben der Fussplatte nötig sind. Sie hat  ferner den Vorteil, dass die Kupplung zwi  schen Zahnsegmenten und Fussplatte zuver  lässiger ist, wenn an Stelle der im ersten  Ausführungsbeispiel erwähnten     Zahnrauhun-          gen    kleine Zähne vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Skibindung, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Führungen und Zahnflanken ver- sehenen Backen sowohl seitwärts verschiebbar, als auch gleichzeitig je um wenigstens eine besondere Zahnsegmentachse nach links und rechts schwenkbar angeordnet sind, wobei mittelst einer am Ski anschraubbaren, die untern Backenpartien und Zahnsegmente überdeckenden Fussplatte, sowie an letzterer angeordneten Ausbuchtungen bei anfäng lichem Anschrauben der Fussplatte zuerst eine teilweise Fixierung zwischen Backen und Zahnsegmenten in der Weise erzielt wird,
    dass nur noch eine Links- und Rechts schwenkung der Backen um die Zahnseg- mentachsen zum bequemen Einstellen der selben entsprechend der Schuhform möglich ist, worauf bei weiterem Anschrauben der Fussplatte die letztere mit den Backen derart gekuppelt wird, .dass eine Lösung beim Ge brauch des Skis nicht möglich ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Backen zur Anbringung des Skiriemens angelenk- ten Glieder mit sichelförmigen Schlitzen (v) ausgerüstet sind. 2.
    Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Backen befindlichen, mit Zahnflanken versehenen Schlitze (l) an ihrem offenen Ende enger gehalten sind wie an ihrem geschlossenen. 3. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnsegmente an ihrer Oberfläche mit radialen Feinzah- nungen versehen sind, welche mit korres- pondierenden Feinzahnungen an der Fuss platte beim Anschrauben der letzteren in Eingriff kommen. 4.
    Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen an ihren vordern .Teile eine den Sohlenvorsprung überdeckende Einbuchtung (E) aufweisen, die dortselbst um Sohlenhöhe von der Fussplatte entfernt ist, sich aber nach hin ten zu weiter von derselben entfernt und allmählich ausläuft.
CH170477D 1933-07-11 1933-08-31 Skibindung. CH170477A (de)

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